Austin, Lynn: Bibliothek der Träume
Unsere Leben wären sicher ganz anders verlaufen, wenn wir unseren Willen bekommen hätten anstatt Gott seinen. (Seite 408)
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Illinois 1936: Alice Ripley lebt in einer Traumwelt. Sie liebt es, in Büchern zu schwelgen und dem Happy End entgegenzufiebern. Doch ihr persönliches Glück rückt vollkommen unvermittelt in weite Ferne. Ihr Freund Gordon trennt sich von ihr, weil ihr angeblich jeder Realitätssinn fehle, und dann verliert sie auch noch ihre Anstellung in der örtlichen Bibliothek.
Alice flüchtet sich in die Berge Kentuckys. Eigentlich wollte sie in der Bücherei des winzigen Bergarbeiterdorfes Acorn eine Weile aushelfen, doch der Bibliotheksleiter ist ganz anders, als sie erwartet hat. Und so will Alice nur noch weg. Zumal sie sich als „Bücherbotin“ nützlich machen soll, die allein in die entlegensten Gegenden reitet, um Menschen mit Lesefutter zu versorgen. Doch Alice sitzt in Acorn fest, hat keine Chance, diesem Albtraum zu entkommen. Und bald muß sie feststellen, daß die Abenteuer, die das wahre Leben schreibt, tausendmal besser sind als die, die sie sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hatte.
Schlüter, Ann-Helena: Frei wie die Vögel (Rezension von Bernhard Gregor)
Ich dachte, ich könnte die Welt verändern. Verbessern zusammenschweißen. Was ist aus mir geworden? meine hohen Wünsche und Werte haben mich ins Gefängnis gebracht. (Seite 111)
Den Kopf können sie mir nehmen. Das Leben nie. (S. 146)
Zum Inhalt
Am 10. November 1943 wurden in Hamburg vier Geistliche durch das Fallbeil hingerichtet. Die katholischen Kapläne Eduard Müller, Johannes Prassek und Hermann Lange sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink hatten öffentlich Stellung bezogen gegen die Verbrechen des Nazi-Regimes.
Voller Leidenschaft für die historischen Hintergründe verwebt Ann-Helena Schlüter die vier Biografien der Lübecker Märtyrer erzählerisch miteinander. Ein Roman voller tiefer Emotionen, eine Geschichte voller Hoffnung im dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.
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Blackstock, Terri: Falsche Wahl (Cape Refuge 3)
Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. Er ist gegen die Fürsten und Gewalten.* (Seite 277)
Kurz vor einer Debatte der Bürgermeisterkandidaten verschwindet die Gattin eines derselben spurlos, um einige Tage später tot aufgefunden zu werden. Die Indizien deuten auf den Ehemann als Täter hin, doch bald ergeben sich weitere Spuren.
Während Cade, der Polizeichef, in mühsamer Kleinarbeit versucht, den Fall, der immer weitere Kreise zieht, zu lösen, setzt auch Blair Owens, inzwischen Herausgeberin der örtlichen Zeitung, ihre Recherchefähigkeiten ein. Damit gefährdet sie die noch brüchige Beziehung zu Cade. Aber kann man bei dem sich auftuenden Abgrund auf solche persönlichen Belange Rücksicht nehmen?
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