Heck, Dorothée: Die stillen Wasser von Amberley
„Und ja, ich habe manchmal den Wunsch, mich zu wehren. Doch manchmal braucht es genauso viel Stärke, sich nicht zu wehren. Anzuhalten und trotzdem nicht aufzugeben. Und manchmal bedeutet kämpfen genau das." (Seite 92)
Julia hat sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt. Da der die Kinder nicht, wie versprochen, in den Ferien nehmen kann, reist sie kurzerhand mit ihnen auf Recherchereise nach England zum Bruderhof bei Amberley, wo sie für zwei Wochen leben und arbeiten will.
Durch einen ungeklärten Todesfall eines Deutschen hat ihr Mann, der Polizeibeamter ist, in der Nähe zu tun. Da eine Spur auf den Bruderhof führt, haben sie zwangweise immer wieder Kontakt. Aber kann die Innenansicht, die Julia gewonnen hat, bei der Lösung des Falles helfen und was bedeutet der dauernde Kontakt für ihre anscheinend gescheiterte Ehe?
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Pella, Judith: Geschrieben im Wind (Sturmzeiten 1)
Sie legte die Arme fest um ihren Körper und hätte am liebsten geweint. Um eine Frau, die sie nicht kannte?
Es war ein dreckiger Krieg, und sie versuchte sich zu erinnern, warum sie vor Äonen von Jahren so erpicht darauf gewesen war, daran teilzunehmen. Sie konnte sich nicht erinnern. (Seite 424)

Zum Inhalt
Keagan Hayes ist einer der mächtigsten Zeitungsmänner im Kalifornien des Jahres 1941, aber das Menschliche geht ihm völlig ab. Seine drei Töchter Cameron, Blair und Jaqueline können tun was sie wollen, er erkennt sie nicht an, sondern lehnt sie eher ab. So ist es nicht verwunderlich, wenn sie von Zuhause fortstreben. Während Blair in einem Nachtclub zu arbeiten beginnt und immer tiefer sinkt, geht Cameron für den schärfsten Konkurrenten ihres Vaters als Korrespondentin in die UdSSR. Als sie einen russischen Arzt näher kennen lernt, beginnen die Mauern, die sich um sich errichtet hat, zu bröckeln. Doch es ist Krieg und die Armee Nazi-Deutschlands rückt unaufhaltsam gen Moskau vor.
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Hunter, Denise: Der Preis der Liebe
„Weißt du, Schätzchen ... manchmal muss man Menschen gegenüber auch ein bisschen gnädig sein. Nicht weil sie es verdient hätten - sondern weil wir selbst es ja eigentlich auch nicht verdient haben.“ (Seite 310)
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Pastor Jack McReady hat ein Problem: schon seit zwei Jahren ist er heimlich in Daisy Pendleton verliebt, die in ihm allerdings „nur“ einen Freund sieht. Da er ihr auch in privaten Problemen seelsorglich zur Seite steht, weiß er nicht, ob und wie er sich ihr offenbaren soll, ohne die Freundschaft zu gefährden.
Seinem Freund Noah bleibt das jedoch nicht verborgen; kurz entschlossen richtet er für Jack ein Profil auf einer Dating-Plattform ein, auf der auch Daisy angemeldet ist. Ferner sorgt er dafür, daß Daisy auf ihn aufmerksam wird - ohne zu ahnen, mit wem sie da in Kontakt tritt.
Für eine Weile geht dieser anonyme Gedankenaustausch gut, doch irgendwann steht ein persönliches Treffen an. Aber wie soll das gehen, ohne die Beziehung zu gefährden?
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