Hannon, Irene: Kobaltblaue Tage (Rezension von Bernhard Gregor)

Wie lautete dieser alte Spruch? Schiffe sind im Hafen sicher, aber dafür wurden sie nicht gebaut. (Seite 105)

 

Cover: Kobaltblaue Tage

 

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Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis hat Adam Stone sich in Harbor Hope eine neue Existenz aufgebaut. Er hat eine feste Arbeitsstelle und lebt zurückgezogen mit seinem Hund. Ganz sicher nicht auf seinem Plan steht die Bekanntschaft mit der Polizeichefin Lexie Graham und - was auf Gegenseitigkeit beruht - schon gar nicht eine mögliche romantische Beziehung. Und doch scheint sich genau das anzubahnen, als Lexie Adam um Hilfe bittet, damit ein Jugendlicher nicht eine kriminelle Karriere beginnt.

 

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Häbich, Ursula: Die Vision lebt weiter

Sie gingen so fröhlich, zuversichtlich, glücklich, voller Liebe für die Menschen um sie herum und kamen so still und leblos zu uns zurück. (Seite 89)

 

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Am 12. Juni 2009 wurde im Jemen eine Ausflugsgruppe von Mitarbeitern eines örtlichen Krankenhauses überfallen und entführt. Drei Tage später fand man drei Leichen: die der Südkoreanerin Jang-Sang sowie die von Anita Grünwald und Rita Stumpp.
Das Buch erzählt von den beiden jungen deutschen Frauen, ihrer Herkunft und Motivation. Es berichtet von den schrecklichen Stunden ihrer Angehörigen während der Zeit der Ungewißheit, von der Trauer nach dem Eintreffen der Todesnachricht. Und davon, wie einige Zeit danach eine Vision, die Anita Grünwald hatte, begann, Wirklichkeit zu werden.

 

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Gray, Shelley Shepard: Wanted

For good or bad, our past transgressions and deeds make us who we are - even when we do things just to see what they are like. Even when we do things without meaning to hurt ourselves or other people.* (Seite 58)

 

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Seit langem ist Katie Brenneman heimlich in den Witwer Jonathan Lundy verliebt. Als dessen Schwester, die ihm den Haushalt führt, verreist, sieht sie ihre Chance gekommen: sie zieht zu Jonathan und seinen beiden Töchtern, um diese zu versorgen. Jedoch ist nicht immer alles so einfach, wie man sich das vorher vorstellt. Das Einleben wie die Beziehung zu Jonathan und den Mädchen gestalten sich zunächst schwierig, zumal Katie von ihrer Vergangenheit aus der „Rumspringe-Zeit“ eingeholt wird. Briefe treffen ein, in denen sie zu einem Treffen mit einer ehemaligen Freundin gebeten wird, von der sie dachte, sie würde sie nie wieder sehen. Katie, und nicht nur sie, muß sich darüber klar werden, was sie eigentlich wirklich will.

 

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