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Jones, Jenny B.: Scheinbar verliebt
Eines Tages wird dich das wirkliche Leben einholen. und dann ist es zu spät für dich. (Seite 223f)
Zum Inhalt
Lucy Wiltshire ist die Leiterin eines Heimes, das sich um junge Frauen, die aus dem Pflegesystem herausfallen, kümmert. Als ihr größter Sponsor seine Unterstützung einstellt, will sie nicht kampflos aufgeben. Auf einer Gala stellt sie den Sohn des Inhabers der Hotelkette, Alex Sinclair, zur Rede. Doch dann kommt alles anders.
Sie will ihre Einrichtung retten. Er will einen Sitz im Kongreß. Also schlägt er ihr einen Deal vor: sie wird bis zur Wahl seine Verlobte spielen, er rettet dafür ihr Heim. Jetzt fragt sich nur, wie weit Lucy bereit ist zu gehen. Und ob sich so ein Deal wirklich durchziehen läßt, ohne daß die Öffentlichkeit davon Wind bekommt. Beiden stehen stürmische Zeiten bevor.
Büchle, Elisabeth: Das Mädchen aus Herrnhut
Vertrau weiter, Luise. Unser Gott hält nicht alle Widrigkeiten von uns fern, aber er macht dennoch keine Fehler. Und manchmal gewährt er uns die Gnade, schon zu Lebzeiten zu erkennen, wie viel Gutes er uns damit geschenkt hat. (Seite 107)
Zum Inhalt
Im Jahre 1731 kommt Luise zur Herrnhuter Brüdermeine, nachdem sie die Franckeschen Anstalten verlassen mußte. Dort lernt sie Christian kennen, der sie zur Frau gewinnen möchte, obwohl um Luises unbekannte Herkunft ein nicht ungefährliches Geheimnis rankt. Über zweihundertsiebzig Jahre später stoßen die Lehrerin Emma Fischer und der Historiker Dr. Daniel Ritter bei den Nachforschungen über eine verschwundene Holzfigur auf die Lebensgeschichte der beiden und die seltsamen Verbindungen durch die Zeitläufte hinweg, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit reichen. Ein Geheimnis um einen verschwundenen Schatz scheint sich um jene ominöse Figur zu ranken, ein Geheimnis, das anscheinend Luise das Leben kostete und nur auch Emma und Daniel zum Verhängnis zu werden droht.
Hambraeus, Axel: Der Pfarrer in Uddarbo (Rezension von Michael L.)
Zum Inhalt
Die Hauptperson, um die sich in diesem Roman alles dreht, ist der Schwede Gustav Oemark, der als junger Mann anfangs in verschiedenen Jobs tätig ist – unter anderem als Flösser – und sich dann entschließt, Geistlicher zu werden, zunächst als freikirchlicher Pastor. Nach einiger Zeit und nach einem Intermezzo als Waldarbeiter in Amerika entscheidet er sich, ordentlicher Pfarrer werden. Das ist für einen talentierten, aber nicht gebildeten Mann dieser Zeit in Schweden nicht einfach, doch Oemark besitzt einen unerschütterlichen Tatendrang, mit dem er so ziemlich alles erreicht, was er sich vornimmt. Tatsächlich wird er dann als Pfarrer in verschiedenen Gemeinden Schwedens tätig, wo er überall neue Projekte für die Bevölkerung dort anstößt und realisiert. Was ihn dabei besonders auszeichnet, ist seine natürliche, humorvolle und warmherzige Art, den Menschen zu begegnen und ihnen in ihren Nöten zu helfen. Gottes Liebe findet in ihm immer wieder ein außergewöhnliches Werkzeug.
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