Hunter, Denise: Das Haus der großen Träume
„Wir haben alle Dornen, weißt du.“
„Dornen?“
„Dinge, die um uns herum wachsen und uns zu ersticken drohen. Dornen hindern eine Saat zwar nicht daran zu keimen, aber daran, Früchte zu bringen.“ (Seite 269)
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PJ McKinley hat einen großen Traum: sie möchte ihr eigenes Restaurant mit Pension eröffnen. Die Chance dazu ergibt sich unverhofft, als in einem Wettbewerb ein Haus als Preis für das beste Nutzungskonzept zu gewinnen ist.
Fast hätte sie ihr Ziel erreicht - dumm nur, daß die Jury sich nicht zwischen zwei Bewerbern entscheiden konnte. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich der Konkurrenz zu stellen: sie erhält das Erdgeschoß für ihr Restaurant, Cole Evans den 1. Stock für sein Projekt der Jugendhilfe. Nach einem Jahr soll die Entscheidung fallen, wer das Haus bekommt.
Mit Feuereifer stürzen sich beide in ihre Projekte, um am Ende als Sieger dazustehen. Durch die tägliche Nähe bleibt es allerdings nicht aus, daß man sich und die Ideen des anderen besser kennen lernt. Endgültig kompliziert wird es, als die Funken zu sprühen beginnen, denn am Ende kann nur einer gewinnen. Oder?
Büchle, Elisabeth: Die Magd des Gutsherrn

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Als der Tierarzt Dr. Lukas Biber eine halberfrorene junge Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat und mit einem seltsamen Wiener Dialekt spricht, findet, kann er noch nicht ahnen, wie sehr sich dadurch sein Leben verändern wird. Seit einem Jahr Witwer, ist er ein brummiger, zurückgezogen lebender Mann geworden, der sich schwer tut, sich um sein Baby zu kümmern. Da Therese, wie man die junge Frau nennt, nicht weiß wohin, bleibt sie erst mal auf seinem Gutshof als Kindermädchen und Hausmagd.
Langsam taut er auf, doch zwischen ihnen steht die ungeklärte Herkunft der Frau, die nicht weiß, ob sie schon verheiratet ist. Und am Horizont ziehen die Wolken des deutschen Bruderkriegs 1866 auf, in den Theresa mehr verwickelt ist, als sie ahnt. Denn im fernen Berlin und Wien ist ihr Bruder als Spion für die Österreicher tätig.
Büchle, Elisabeth: Goldsommer
Wie willst du im Leben etwas erreichen, wenn du immer sofort aufgibst, sobald dir der Wind ins Gesicht bläst? (u. a. Seite 376)
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Amrei ist 14, als ihr Vater und ihr Bruder in den Krieg müssen. Fortan obliegt ihr die Verantwortung für den Hof, die Schwägerin mit ihrem Baby und eine etwas verwirrte ältere Frau. Als sich in ihrer Scheune ein entflohener britischer Kriegsgefangener versteckt, wird es etwas leichter für sie, weil der als Dankeschön für die Verpflegung, die sie ihm zukommen läßt, einen guten Teil der Stallarbeit abnimmt. Doch nach einem Überfall ist er entdeckt und muß den Hof verlassen.
Nach dem Krieg ist Amrei weiter auf sich alleine gestellt, denn der Vater ist gefallen, der Bruder verschollen. Da sich eine Pferdezucht immer weniger lohnt, eröffnet sie eine Reitpension. Als die ersten Gäste anreisen, beginnt es langsam besser zu werden. Doch die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach vertreiben, und so zieht Ungemach auf über dem Hof im Gutachtal.
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