Hambraeus, Axel: Der Pfarrer in Uddarbo (Rezension von Michael L.)

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Die Hauptperson, um die sich in diesem Roman alles dreht, ist der Schwede Gustav Oemark, der als junger Mann anfangs in verschiedenen Jobs tätig ist – unter anderem als Flösser – und sich dann entschließt, Geistlicher zu werden, zunächst als freikirchlicher Pastor. Nach einiger Zeit und nach einem Intermezzo als Waldarbeiter in Amerika entscheidet er sich, ordentlicher Pfarrer werden. Das ist für einen talentierten, aber nicht gebildeten Mann dieser Zeit in Schweden nicht einfach, doch Oemark besitzt einen unerschütterlichen Tatendrang, mit dem er so ziemlich alles erreicht, was er sich vornimmt. Tatsächlich wird er dann als Pfarrer in verschiedenen Gemeinden Schwedens tätig, wo er überall neue Projekte für die Bevölkerung dort anstößt und realisiert. Was ihn dabei besonders auszeichnet, ist seine natürliche, humorvolle und warmherzige Art, den Menschen zu begegnen und ihnen in ihren Nöten zu helfen. Gottes Liebe findet in ihm immer wieder ein außergewöhnliches Werkzeug.

 

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Austin, Lynn: Rhapsodie der Freundschaft

„Also wenn es einen [Gott] gibt, dann gleicht er meinem Vater aufs Haar. Sie sind beide reich, mächtig und kommandieren die Leute gerne herum wie Figuren auf einem Schachbrett. Keiner von beiden hat mir besonders viel Liebe entgegengebracht, und die Entscheidungen, die sie für mich getroffen haben, dienten stets ihren eigenen Interessen, nicht meinen. Zusammen haben sie mein Leben ruiniert.“ (Helen, Seite 11f)

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Michigan 1941. Vier Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten:
Virginia ist mit Leib und Seele Hausfrau und Mutter. Doch sie sehnt sich nach Anerkennung ihrer Arbeit durch ihre Familie. Die frisch verheiratete Rosa will der Mißbilligung ihrer Schwiegereltern entkommen. Doch was soll die lebenslustige New Yorkerin ohne ihren Mann in der Einöde des Westens mit sich anfangen? Helen leidet unter ihrer Einsamkeit als alleinstehende, ältere Frau. Ihr Reichtum kann ihr nicht das geben, wonach sie sich sehnt. Jean, die Jüngste, träumt davon zu studieren und mehr aus ihrem Leben zu machen. Muß sie dafür auf eine eigene Familie verzichten?
Der Angriff auf Pearl Harbor erschüttert die Lebensentwürfe der Frauen. Ihre Arbeit in einer Schiffswerft führt sie zusammen. Mit der Zeit wird dem ungleichen Quartett bewußt, daß sie trotz aller Unterschiede einander viel Kraft und Hoffnung schenken können - als Freundinnen. So gewinnen sie wertvolle Erkenntnisse über sich selbst, das Leben, die Liebe und den Glauben.

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Hunter, Denise: Love is on the Air

Allen tat es so leid. Jeder bot ihr Hilfe an. Jeder wollte für sie beten. Sie hatte bisher nicht gewusst, wie leer solche Worthülsen waren. (Seite 175)

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Nachdem Bradys geschiedene Frau Audrey bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, folgt der nächste Schock: er ist gar nicht der leibliche Vater seines Sohnes Sam. Zu allem Überfluß beantragen Audreys Eltern das Sorgerecht. Die Chancen, daß er Sam behalten könnte, stünden ungleich besser, wäre er verheiratet. Doch woher so schnell eine Frau nehmen? Oder wäre eine Vernunftehe mit Hope, die er schon sein ganzes Leben lang kennt, die Lösung?
Es kommt eine Entwicklung in Gang, die ihre eigene Dynamik entfaltet und bald außer Kontrolle geraten zu scheint.

 

 

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