Austin, Lynn: Rhapsodie der Freundschaft
„Also wenn es einen [Gott] gibt, dann gleicht er meinem Vater aufs Haar. Sie sind beide reich, mächtig und kommandieren die Leute gerne herum wie Figuren auf einem Schachbrett. Keiner von beiden hat mir besonders viel Liebe entgegengebracht, und die Entscheidungen, die sie für mich getroffen haben, dienten stets ihren eigenen Interessen, nicht meinen. Zusammen haben sie mein Leben ruiniert.“ (Helen, Seite 11f)
Michigan 1941. Vier Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten:
Virginia ist mit Leib und Seele Hausfrau und Mutter. Doch sie sehnt sich nach Anerkennung ihrer Arbeit durch ihre Familie. Die frisch verheiratete Rosa will der Mißbilligung ihrer Schwiegereltern entkommen. Doch was soll die lebenslustige New Yorkerin ohne ihren Mann in der Einöde des Westens mit sich anfangen? Helen leidet unter ihrer Einsamkeit als alleinstehende, ältere Frau. Ihr Reichtum kann ihr nicht das geben, wonach sie sich sehnt. Jean, die Jüngste, träumt davon zu studieren und mehr aus ihrem Leben zu machen. Muß sie dafür auf eine eigene Familie verzichten?
Der Angriff auf Pearl Harbor erschüttert die Lebensentwürfe der Frauen. Ihre Arbeit in einer Schiffswerft führt sie zusammen. Mit der Zeit wird dem ungleichen Quartett bewußt, daß sie trotz aller Unterschiede einander viel Kraft und Hoffnung schenken können - als Freundinnen. So gewinnen sie wertvolle Erkenntnisse über sich selbst, das Leben, die Liebe und den Glauben.
Krieger, Günter: Allzeit aus Liebe
Ist man durch viele Enttäuschungen gestählt, treffen einen die nächsten nicht mehr ganz so hart. (Seite 111)

Zum Inhalt (Verlagsangabe)
Von Kindesbeinen an war es Apollonia Radermechers (geboren 1571 in Aachen, gestorben ebenda am 31. Dezember 1626) Wunsch, Armen und Kranken zu helfen. 1601 zieht sie in die niederländische Stadt s’Hertogenbosch, wo sie sich mit anderen Frauen um Kranke kümmert. 1622 folgte sie dem Ruf der Stadt Aachen und übernahm die Leitung des städtischen Armenspitals Gasthaus, das sich in einem erbärmlichen Zustand befand. Sie sollte das Haus nur vorübergehend leiten und so weit auf Vordermann bringen, daß es von einer Ordensgemeinschaft endgültig übernommen werden könnte. Allerdings sagen alle angefragten Gemeinschaften immer wieder ab. So bleibt am Ende nur eine Lösung: sie wird selbst zur Ordensgründerin.
Hunter, Denise: Wie Schneeflocken im Wind
Das Schicksal konnte wirklich grausam sein, das wusste Eden selbst nur zu gut. (Seite 239)
Zum Inhalt
Eden Martinelli ist nach der Ermordung ihres Mannes zwar im Zeugenschutzprogramm, doch irgendwie wurde sie aufgespürt und ist nun mit ihrem fünfjährigen Sohn auf der Flucht. Nach einer Autopanne landet sie im kleinen Küstenort Summer Harbor.
Da ihr Geld gestohlen wurde, muß sie eine Arbeit annehmen. Dies kommt dem ehemaligen Hilfssheriff Beau Callahan gelegen, da er jemanden sucht, der nach dem Tod seines Vaters den Haushalt führt und seine verletzte, im Haus wohnende, Tante betreuen kann. So stellt er Eden ein. Bald scheint sich zwischen beiden mehr zu entwickeln, doch hätte eine Beziehung überhaupt eine Chance? Denn solange die Mörder von Edens Mann nicht hinter Gitter sind, ist ihr und das Leben ihres Sohnes sowie von jedem, der mit ihr zu tun hat, in Gefahr.
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