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Cover: Hannas WeihnachtsgästeZum Inhalt

Hanna hat sich so auf Weihnachten gefreut! Diese Tage mit Kindern und Enkeln zu feiern, gehört für sie zu den Höhepunkten des Jahres. Doch dieses Mal wird keins ihrer Kinder kommen, es scheint ein trauriges Fest zu werden. Da kommt ihr eine überraschende Idee: Sie wird in ihrer gemütlichen alten Villa über die Feiertage fremde Gäste aufnehmen!
Tatsächlich treffen die unterschiedlichsten Menschen ein: Amy und Collin, die mit ihrem uralten Bus am Rande der Rocky Mountains stranden, kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes; die kleine Julia, die Weihnachten ohne ihren Vater verbringen muß; die etwa achtzig Jahre alte Myrtle, die sich überall einmischt und Gästen wie Gastgeberin auf die Nerven geht, bis sie ihnen schließlich eine große Freude bereitet ...
Allen gibt Hanna das Gefühl, daß sie willkommen und Teil einer großen Familie sind. Und am Ende fühlt sich Hanna selbst reich beschenkt.

 

Kommentar / Meine Meinung

Wie schon „Die Spur der Engel“ als Erzählung bezeichnet, hat es mit diesem neben der Autorin auch die positive Grundstimmung, die den gesamten Text durchzieht, gemeinsam. Selbst an Stellen, die auf den ersten Blick gar nicht so positiv aussehen.

Aber das ist eigentlich nicht anders zu erwarten, denn dies ist ein Weihnachtsbuch. Ich meine, ein richtiges Weihnachtsbuch, in dem es um die Weihnacht als das Fest der Geburt Jesu geht. Auch wenn das in unserer Zeit spielt. Aber manche Dinge ändern sich auch über die Jahrtausende nicht. Wie etwa die Ablehnung von Fremden, die nicht so ganz ins Schema passen, gar einen „Schandfleck“ im ansonsten schönen und makellosen Ortsbild darstellen, was eventuell Touristen verstören könnte. Da bedarf es dann schon eines recht deutlichen Hinweises darauf, daß es einer Stadt namens Christmas Valley nicht unbedingt gut anstünde, ein paar Tage vor Weihnachten ein junges Paar, das in wenigen Tagen das erste Kind erwartet, buchstäblich auf die Straße zu schicken.

Hanna, die Figur, die der deutschen Ausgabe den Titel gegeben hat, mußte erst darauf aufmerksam machen. Wobei dies einer der wenigen Fälle ist, in welchen ich mir nicht sicher bin, welcher Titel passender ist: der deutsche mit „Hannas Weihnachtsgäste“ oder der amerikanische „The Christmas Bus“. Beide haben etwas für sich, der deutsche deutet allerdings immerhin an, wodurch die Ereignisse dieses Buches erst in Gang gesetzt werden.

Diese Weihnachten werden die (erwachsenen) Kinder nicht nach Hause kommen. Und so beschließt Hanna kurzerhand, die Frühstückspension, die sie im Nebenerwerb betreibt, erstmals über die Feiertage geöffnet zu halten, damit sie mit ihrem Mann, der der örtliche Pastor ist, nicht ganz alleine ist. Und so findet sich eine illustre Schar von Gästen ein, auf dem Parkplatz eben auch jener Christmas Bus, dessen Bewohner zum Stein des Anstoßes werden.

Und dann ist da natürlich noch jene seltsame, alte schrullige Myrtle, von der niemand so richtig weiß, woher sie eigentlich kam und was sie hier überhaupt will. Außer jedem auf die Nerven gehen. Allerdings auf eine recht seltsame Art, denn durch ihr Reden und Handeln bringt sie, bei jedem Einzelnen, Dinge an die Oberfläche und zum Abschluß, die teilweise seit Jahren geschlummert und belastet haben. Es ist etwas seltsam geheimnisvolles, fast schon magisches, um diese alte Frau, die jeden nervt und dennoch wie ein Katalysator wirkt, der alles zur Zuspitzung bringt und zu einem für alle unvergeßlichen Weihnachtsfest führt.

Sicher kann man auf 180 Seiten keine bis ins letzte Detail ausgearbeiteten und entwickelten Figuren erwarten (vor allem von Amy und Collin hätte ich gerne mehr erfahren), keine seitenlangen Beschreibungen und hochphilosophische Diskussionen. Wer solches erwartet, ist hier sowieso nicht richtig. Und die Vielzahl der Personen, das sei erwähnt, vermag durchaus das eine oder andere Mal etwas zu verwirren. Dennoch sind die Figuren für mich lebendig geworden, wollte ich Myrtle das eine oder andere Mal ein (nicht immer freundliches) „jetzt sei doch endlich mal still“ zurufen, habe ich Hanna bisweilen bedauert und mich gefragt, ob sie ihre Entscheidung nicht schon längst bereut hat, oder habe ihren Ehemann Charles um seine gelassene Ruhe beneidet.

„Hannas Weihnachtsgäste“ hat sich letztlich als genau das entpuppt, was ich von dem Buch erwartet habe: eine auf christlichem Hintergrund flüssig erzählte Geschichte, die mich ruhig, zufrieden und in überaus positiver Stimmung zurückgelassen hat. In dem Gefühl, endlich wieder einmal ein richtiges Weihnachtsbuch gelesen zu haben.


Kurzfassung:

Da die Kinder über Weihnachten nicht kommen, öffnet Hanna ihre Frühstückspension für Gäste. Diese erleben besondere Tage und ein unvergeßliches Weihnachtsfest.

 

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Bibliographische Angaben

Aus dem Amerikanischen von Evelyn Reuter
171 Seiten, Brunnen Verlag, Gießen 2009

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Dreher, Rod: Die Benedikt-Option

Benedikts Beispiel gibt uns heute Hoffnung, denn es zeigt, was eine kleine Truppe von Gläubigen ausrichten kann, wenn sie kreativ auf die Herausforderungen ihrer Zeit und ihrer Umgebung antwortet. (Seite 37)

 

Cover: Die Benedikt-OptionZum Inhalt

Rod Dreher legt eine Strategie für Christen in einer nachchristlichen Gesellschaft vor. In den USA erregte er damit erhebliches Aufsehen. Auch wenn der Autor beim Schreiben in erster Linie ein US-amerikanisches Publikum vor Augen hatte, so behandelt er doch genau die Probleme, die auch die Christen im westlichen Europa und besonders im deutschsprachigen Raum betreffen.
Dieses Buch ist keine selbstmitleidige Zustandsbeschreibung, sondern zeigt im Blick auf die Wurzeln unseres Glaubens Möglichkeiten, um eine christliche Gegenkultur aufzubauen. Es ist eine Herausforderung an die Kirchen und an jeden Einzelnen. Dabei propagiert das Werk kein politisches Programm und ist kein spirituelles Praxisbuch, sondern zeigt, wie Christen kreative Wege gehen, um den Glauben freudig und gegenkulturell zu leben. Grundlage dafür ist die Regel des Heiligen Benedikt: die Option, um in Zeiten der Entscheidungen den richtigen Weg einzuschlagen.

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Strauss, Mark L.: Messias ohne Manieren

Er wusste, dass ein Kommen der Dreh- und Angelpunkt der Menschheitsgeschichte war, der Höhepunkt von Gottes Erlösungsplan. Es gab keinen Plan B. (Seite 57f)

 

Cover: Messias ohne ManierenZum Inhalt

Jesus gilt vielen als ein faszinierender Mensch, der Frieden predigte. Aber wie paßt dazu, daß er im Tempel die Tische der Geldwechsler umstieß und sie verjagte, daß er einen Baum verfluchte, nur weil er gerade keine Feigen trug oder daß er tausende Schweine in den Tod schickte?
Mark L. Strauss nimmt sich solcher schwieriger Erzählungen im Neuen Testament an und erklärt sie für uns heutige, indem er die Zeitumstände zur Zeit Jesu darstellt und das Geschehen aus der Zeit und aus Sicht der Mitmenschen Jesu, die eine völlig andere Weltsicht hatten als etwa wir heute, erklärt. So werden diese Stellen verständlich und die Botschaft und der Anspruch Jesu treten um so klarer hervor.

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Austin, Lynn: Fionas Geheimnisse

“So etwas wie von vorne anfangen gibt es nicht“, sagte Eleanor mit tonloser Stimme. „Das ist ein Märchen. Wir können unserer Vergangenheit nicht entfliehen. Sie folgt uns, wohin wir auch gehen. Alles, was unsere Eltern getan haben und ihre Eltern vor ihnen - es verfolgt uns und wir können ihm nicht entfliehen." (Seite 201)

Cover: Fionas GeheimnisseZum Inhalt

Vor langer Zeit kehrte Kathleen ihrem Zuhause den Rücken zu, fest entschlossen, niemals zurückzuschauen. Fernab ihrer Heimat hoffte sie, ihre Scham über die Armut und die kriminellen Machenschaften der Familie abschütteln zu können.
Als Kathleen 35 Jahre später eine Einladung ihrer Schwester erhält, nimmt sie nur zögernd an. Mit ihrer Tochter Joelle im Schlepptau macht sie sich auf den Weg in ihre verschlafene Heimatstadt. Eigentlich soll der Ausflug die zerrüttete Beziehung zwischen Mutter und Tochter kitten. Doch die beiden tauchen ein in ihre bewegte Familiengeschichte und stoßen auf dunkle Geheimnisse.
Da ist Eleanor, Kathleens Mutter, die einmal so lebensfroh war. Kann ihre herzzerreißende Geschichte Licht in das Dunkel bringen? Und da ist Fiona, ihre Großmutter. Was hat es mit dieser rätselumwobenen Person auf sich? Schließlich muß Kathleen sich entscheiden: Vergeben oder Vergessen?

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Wallace, Amy: Im Hauch eines Augenblicks

„Ohne Gott kann Demokratie nicht lange bestehen.“ (Ronald Reagan, Seite 186)

Cover: Im Hauch eines AugenblicksZum Inhalt

Jahrelang hatte Hanna Kessler ihr Kindheitsgeheimnis tief in ihrem Innersten vergraben. Aber als die Schatten der Vergangenheit die zu zerstören drohen, die sie liebt, muß Hanna sich zu einem schwierigen Schritt durchringen. Sie muß sich den Erinnerungen an jenen Sommer stellen, der ihr Leben für immer veränderte. Und dem Mann, der bis heute ihre Gedanken beherrscht.
Als FBI-Agent weiß Michael Parker, was es bedeutet, einen Rückschlag zu erleiden. Schwierige Fälle und zerbrochene Beziehungen pflastern seinen Lebensweg. Erst an der Seite von Hanna fühlt er sich geborgen. Doch als das System versagt und ein Rechtsextremist auf freien Fuß gesetzt wird, wächst sein Wunsch nach Vergeltung ins Unermeßliche.
Der gut geplante Anschlag eines Rassisten zwingt Hanna und Michael, sich zu entscheiden. Wollen sie Rache üben oder der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen? Letzteres wäre ihre Chance auf Heilung. Aber ist Gerechtigkeit wirklich genug, wenn sich der Angriff gegen sie persönlich richtet?

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Schlüter, Ann-Helena: Frei wie die Vögel (Rezension von Bernhard Gregor)

Ich dachte, ich könnte die Welt verändern. Verbessern zusammenschweißen. Was ist aus mir geworden? meine hohen Wünsche und Werte haben mich ins Gefängnis gebracht. (Seite 111)
Den Kopf können sie mir nehmen. Das Leben nie. (S. 146)

 

Cover: Frei wie die VögelZum Inhalt

Am 10. November 1943 wurden in Hamburg vier Geistliche durch das Fallbeil hingerichtet. Die katholischen Kapläne Eduard Müller, Johannes Prassek und Hermann Lange sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink hatten öffentlich Stellung bezogen gegen die Verbrechen des Nazi-Regimes.
Voller Leidenschaft für die historischen Hintergründe verwebt Ann-Helena Schlüter die vier Biografien der Lübecker Märtyrer erzählerisch miteinander. Ein Roman voller tiefer Emotionen, eine Geschichte voller Hoffnung im dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

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