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Was in der großen Perspektive des Glaubens Stern der Hoffnung ist, ist in der Perspektive des täglichen Lebens zunächst nur störend, Grund zu Sorge und Furcht. (Seite 111)

 

Cover: Jesus von Nazareth. PrologZum Inhalt

In seinem zweibändigen Werk über Jesus von Nazareth zieht der emeritierte Papst auch eine Summe seines theologischen Werkes. Gleichsam als Einführung in dieses umfangreiche Werk ist dieses Buch gedacht, in welchem er die Evangelienberichte zur Geburt Jesu ausführlich interpretiert. Ein Epilog über den Besuch des zwölfjährigen Jesus im Tempel rundet die Darstellung ab.

 

 

 

Meine Meinung

Es ist ein etwas seltsames Ding, über ein Sachbuch des emeritierten Papstes Benedikt XVI., der von der Thematik beträchtlich mehr versteht als ich, zu schreiben. Andererseits hatte ich beim Lesen das Gefühl, daß dieses Buch genau für Menschen wie mich geschrieben ist: Christen (Katholiken), die ein gewisses Vorwissen, jedoch kein Theologiestudium haben, aber an der Person des Jesus von Nazareth interessiert sind. Ich war überrascht, wie gut verständlich das Buch geschrieben ist und mit wie wenig theologischem Fachjargon es auskommt. Der Verlag hat das Werk durch ein umfangreiches Glossar ergänzt, so daß auch Leser mit geringen bis gar keinen Vorkenntnissen keine Verständnisprobleme haben sollten, weil alle eventuell doch fremden Begriffe im Buch nachgeschlagen werden können.

In vier Kapiteln und einem Epilog geht Benedikt XVI. ausführlich auf die Berichte zu Geburt und Kindheit, vornehmlich im Lukas- und Matthäusevangelium, Jesu ein. Dabei soll dieses Büchlein, wie der Autor im Vorwort schreibt, kein drittes Buch über Jesus sein, sondern eher eine Hinführung, eine Einleitung zu den beiden großen Bänden über Gestalt und Botschaft Jesu. Diese „Einleitung“ ist ihm hervorragend gelungen.

Satz für Satz interpretiert er die Berichte der Evangelien, erklärt die Bedeutung und stellt sie in den historischen Kontext wie auch in den der Schriften des Alten Testamentes. Er erweist sich dabei, wie nicht anders zu erwarten, als profunder Kenner der Thematik, der zudem in der Lage ist, gut lesbar und leicht verständlich, auch wenn es um schwierige Fragen geht, zu schreiben.

Solchermaßen eingestimmt steht der Lektüre der beiden Hauptbände nichts mehr im Wege. Zumal ein diagonaler Blick in dieselben zeigt, daß diese gleichermaßen gut verständlich geschrieben sind.

 

Mein Fazit

Ausführlich und gut verständlich interpretiert Benedikt XVI. die Berichte um Geburt und Kindheit Jesu und stellt diese in den historischen Zusammenhang.

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Über den Autor

Joseph Ratzinger wurde am 16. April 1927 in Marktl/Inn geboren. Er hat in München und in Freising Theologie studiert und wurde 1951 zum Priester geweiht. 1955 wurde er Professor für Dogmatik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Freising. Im Weiteren hat er an den Universitäten in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg gelehrt. Ab 1962 nahm er am 2. Vatikanischen Konzil teil. Am 25. März 1977 wurde er von Papst Paul VI. zum Erzbischof von München und Freising ernannt, am 27. Juni 1977 erhielt er die Kardinalswürde. Papst Johannes Paul. II. berief ihn am 25. November 1981 als Kurienkardinal nach Rom und ernannte ihn zum Präfekten der Römischen Glaubenskongregation; von 2002 - 2005 war er Dekan des Kardinalkollegiums. Am 19. April 2005 wurde er zum Papst gewählt und nahm den Namen Benedikt XVI. an. Nach 482 Jahren gab es wieder einen Papst aus Deutschland. Am 11. Februar 2013 gab er seinen Amtsverzicht zum 28. Februar 2013 bekannt. Seither lebt er zurückgezogen im Vatikan.

Bibliographische Angaben

172 Seiten; Literaturhinweise, Glossar; gebunden mit Schutzumschlag
Verlag: Verlag Herder, Freiburg/Br. 2012. ISBN-13: 978-3-451-34999-7