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"Glauben Sie mir, diese Veränderungen an den jüdischen Strukturen waren nicht einfach kleinere Veränderungen, die wir beiläufig vornehmen - sie waren absolut monumental. Das war so etwas wie ein soziales Erdbeben! Und Erdbeben ereignen sich nicht ohne Grund.“ (J. P. Moreland, S. 288)

 

Cover: Der Fall Jesus

 

Zum Inhalt

Angeregt durch die Konversion seiner Frau zum Christentum begann der bis dahin atheistische Lee Strobel damit, sich ernsthaft mit dem Christentum zu befassen. In gleicher Manier, wie er für seine Gerichtsreportagen recherchierte und schrieb, hat er für dieses Buch zahlreiche Fachgelehrte zu den Hauptthemen „Die Prüfung der Aufzeichnungen“, „Die Person Jesu“ und „Die Auferstehung“ befragt. So entsteht im Verlauf des Buches ein recht genaues Bild von Jesus, seiner Botschaft und wer er war.

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Immer wieder kommt es vor, daß eine Rezi besonders schwer ist. Bei diesem Buch ist dieses wieder einmal der Fall. Nicht, weil es zu große Mühe macht, etwas zu schreiben, sondern weil ich ob der Fülle dessen, was der Autor bietet, nicht so recht weiß, was ich erwähnen, worauf ich besonders hinweisen sollte und was ich gar auslassen könnte.

Denn ich kann mich nicht entsinnen, ein Buch gelesen zu haben, das derart systematisch den „Fall Jesus“ behandelt. Lee Strobel war Gerichtsreporter für die Chicago Tribune, und ähnlich wie ein Reporter geht er auch an die einzelnen Fragestellungen heran. Die einzelnen Kapitel leitet er mit einem Beispiel aus seiner Reporterzeit ein, stellt dann seinen Interviewpartner vor, um sich dann dem eigentlichen Thema des Abschnitts zuzuwenden.

Wie das bei Amerikanern so ist, ließ er fast ausschließlich amerikanische Fachleute zu Wort kommen. Obwohl sich, dem Datum der Erstauflage nach, beim Thema „alte Handschriften“ ein Gespräch mit dem damals noch lebenden Carsten Peter Thiede angeboten hatte, dessen „Der Jesus-Papyrus“ zwei Jahre zuvor zuerst in englischer Sprache erschienen ist. Etwas irritiert haben mich auch die anscheinend nicht ganz korrekten Zeitangaben zum Koran, was ich in dem Zusammenhang aber als eher nebensächlich empfand.

Überrascht hat mich, wie viele antike Exemplare des Neuen Testamentes (wenngleich bisweilen jeweils nur kleine Fragmente) die Zeiten überdauert haben. Und wie hoch die Übereinstimmung jeweils ist. Damit ergibt sich (wie schon Carsten Peter Thiede feststellte), daß die bis heutige gültige Überlieferung zum Einen in nahezu unveränderter Form überdauert hat, und zum Anderen auf die Zeit kurz nach Jesu Tod und Auferstehung zurück geht. Also bis in die Zeit, da noch Augenzeugen der Ereignisse lebten.

Etwas schlucken mußte ich hingegen bei seinen Beschreibungen der Passion; denn das stimmte nun alles mit dem überein, was ich vor Jahren durch intensive Beschäftigung mit dem Turiner Grabtuch über eine römische Geißelung und Kreuzigung gelernt hatte. Die Grausamkeit, die dabei offenbar wird, ist nichts für schwache Nerven. Und es wird deutlich, weshalb es keine Kreuzdarstellungen Jesu aus der Zeit, da die Kreuzesstrafe noch angewandt wurde, gibt (von dem „Spottkreuz“).

Stilistisch merkt man dem Buch die Herkunft des Autors aus dem Journalismus an. Es ist anschaulich und flüssig lesbar geschrieben. Interessant fand ich auch die geschilderten Fälle aus seiner Zeit als Gerichtsreporter - samt den zugehörigen Auflösungen. Dabei war es mehrfach so, daß das Offensichtliche dennoch das Falsche und das Unwahrscheinliche das Richtige war.

Im Verlaufe des Buches sammelt der Autor Beweise für Jesu Leben, Selbstverständnis, Tod und Auferstehung. Am Ende ist es jedem selbst überlassen zu entscheiden, wie überzeugend diese sind.

 

Kurzfassung

In gut verständlicher Sprache geht der Autor analog seiner Gerichtsreportertätigkeit den „Indizienbeweisen“ zum „Fall Jesus“ nach. Selten fand ich so viele Themen in einem Buch versammelt.

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Über den Autor

Lee Strobel wurde 1952 in Arlington Heights, Illinois, geboren. Nach dem Studium von Journalistik und Recht war er zunächst für etliche Jahre für die Chicago Tribune als Gerichtsreporter tätig; für mehrere seiner Reportagen erhielt er Preise. Als Folge seiner Recherchen für dieses Buch wurde er Christ und war ab 1987 als Pastor tätig. Seit 2002 ist er hauptberuflicher Autor. Zusammen mit seiner Frau lebt er in Südkalifornien.

Bibliographische Angaben meiner gelesenen Ausgabe

416 Seiten, gebunden. Originaltitel: The Case For Christ. Aus dem Amerikanischen von Annette Schalk. Verlag: Gerth Medien GmbH, Aßlar 9. Auflage 2007

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Samson, Lisa: Das Gelübde der Mary Margaret

Denn warum sollte Gott einen Menschen, der eine klare Berufung in seinen Dienst bekommen hatte, in eine Ehe mit dem Abschaum der Erde schicken? (Seite 167)

 

Cover: Das Gelübde der Mary MargaretZum Inhalt

Mary Margaret hat nur einen Herzenswunsch: Gott allein ihr Leben zu widmen. Und das, obwohl sie sich zu Jude hingezogen fühlt, dem rebellischen Freund aus Kindheitstagen. Doch dann verschwindet Jude und kehrt erst nach Jahren zurück: gebrochen, verbittert und schwer krank. Mary Margaret erhält von Jesus einen Auftrag, der sie zutiefst irritiert: Soll sie wirklich ihren innigsten Wunsch aufgeben? Und eine Ehe mit diesem Mann eingehen? Ein Roman, die die Sehnsucht nach einer intensiven und liebevollen Gottesbeziehung entfacht. Ausgezeichnet mit dem Christy Award 2010 in der Kategorie „Bester Roman“.

 

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Mangalwadi, Vishal: Wahrheit und Wandlung

Das Kreuz ist die Macht, Prinzipien über die Macht zu stellen. (Seite 299)

 

Cover: Wahrheit und WandlungZum Inhalt

Europa war einstens das christliche Abendland. Doch der Einfluß des Christentums geht (anscheinend) zurück, der Säkularismus macht sich mehr und mehr breit, Religion wird ins Private verdrängt.
Vishal Mangalwadi hat als Inder den Blick von außen und kann aus seiner eigenen Umgebung immer wieder Beispiele aus einer nichtchristlichen Gesellschaft anführen. Eindringlich verdeutlicht er, wie die westliche Gesellschaft durch die Jahrhunderte hindurch von christlichen Vorstellungen, etwa den Zehn Geboten, beeinflußt wurde und was die Folgen sind, wenn so einfache Dinge wie „Du sollst nicht stehlen“ keine Gültigkeit (mehr) haben.

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Austin, Lynn: Fionas Geheimnisse

“So etwas wie von vorne anfangen gibt es nicht“, sagte Eleanor mit tonloser Stimme. „Das ist ein Märchen. Wir können unserer Vergangenheit nicht entfliehen. Sie folgt uns, wohin wir auch gehen. Alles, was unsere Eltern getan haben und ihre Eltern vor ihnen - es verfolgt uns und wir können ihm nicht entfliehen." (Seite 201)

Cover: Fionas GeheimnisseZum Inhalt

Vor langer Zeit kehrte Kathleen ihrem Zuhause den Rücken zu, fest entschlossen, niemals zurückzuschauen. Fernab ihrer Heimat hoffte sie, ihre Scham über die Armut und die kriminellen Machenschaften der Familie abschütteln zu können.
Als Kathleen 35 Jahre später eine Einladung ihrer Schwester erhält, nimmt sie nur zögernd an. Mit ihrer Tochter Joelle im Schlepptau macht sie sich auf den Weg in ihre verschlafene Heimatstadt. Eigentlich soll der Ausflug die zerrüttete Beziehung zwischen Mutter und Tochter kitten. Doch die beiden tauchen ein in ihre bewegte Familiengeschichte und stoßen auf dunkle Geheimnisse.
Da ist Eleanor, Kathleens Mutter, die einmal so lebensfroh war. Kann ihre herzzerreißende Geschichte Licht in das Dunkel bringen? Und da ist Fiona, ihre Großmutter. Was hat es mit dieser rätselumwobenen Person auf sich? Schließlich muß Kathleen sich entscheiden: Vergeben oder Vergessen?

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Pella, Judith: Geschrieben im Wind (Sturmzeiten 1)

Sie legte die Arme fest um ihren Körper und hätte am liebsten geweint. Um eine Frau, die sie nicht kannte?
Es war ein dreckiger Krieg, und sie versuchte sich zu erinnern, warum sie vor Äonen von Jahren so erpicht darauf gewesen war, daran teilzunehmen. Sie konnte sich nicht erinnern.
(Seite 424)

Cover: Geschrieben im Wind

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Keagan Hayes ist einer der mächtigsten Zeitungsmänner im Kalifornien des Jahres 1941, aber das Menschliche geht ihm völlig ab. Seine drei Töchter Cameron, Blair und Jaqueline können tun was sie wollen, er erkennt sie nicht an, sondern lehnt sie eher ab. So ist es nicht verwunderlich, wenn sie von Zuhause fortstreben. Während Blair in einem Nachtclub zu arbeiten beginnt und immer tiefer sinkt, geht Cameron für den schärfsten Konkurrenten ihres Vaters als Korrespondentin in die UdSSR. Als sie einen russischen Arzt näher kennen lernt, beginnen die Mauern, die sich um sich errichtet hat, zu bröckeln. Doch es ist Krieg und die Armee Nazi-Deutschlands rückt unaufhaltsam gen Moskau vor.

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Pettrey, Dani: Wilde Wasser

"When people hurt they usually want to run away from God instead of to Him even though He’s what they need most."
Cole held her gaze. "Very insightfully spoken."
She swallowed. "Just been there myself."* (Seite 143)

Cover: Wilde Wasser / Submerged

 

Zum Inhalt

Als Bailey Craig vor zehn Jahren aus Yancey, Alaska wegging, hatte sie vor, niemals wieder dorthin zurückzukommen. Doch die Beerdigung ihrer Tante Agnes und die Regelung der Erbschaft erfordert ihre Anwesenheit. Dabei trifft sie unweigerlich auf Cole McKenna, ihre Jugendliebe. Beide haben einander nie vergessen, aber zu sehr stehen die Schatten der Vergangenheit zwischen ihnen. Doch dann geschieht ein Mord, und Bailey ist die einzige, die helfen kann.

 

 

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