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Der Zeitgeist ist davon geprägt, dass man alles akzeptiert und in Ordnung findet - abgesehen von festen Überzeugungen. (Seite 113)

 

Cover: Der ungezähmte MessiasZum Inhalt

Jesus war schon immer ein Stein des Anstoßes. Zu seiner Zeit so sehr, daß er von den „Offiziellen“ gekreuzigt wurde. Durch die Jahrhunderte hindurch hat sich der Blick auf ihn immer mehr mit einem Schleier überzogen. Eldredge reißt diesen Schleier weg von diesem falschen Jesusbild, das sich eingebürgert hat. Ausgehend von den Berichten der Evangelien, die er auf eine ungewohnte Weise liest und interpretiert, entsteht ein neues, ungewohntes Bild dieses Jesus von Nazareth, der sich selbst als „Menschensohn“ bezeichnete. Befreit von allem Verzerrenden und Entstellenden wird der Blick frei auf einen Jesus, der radikal anders ist als der, den wir bisher zu kennen meinten.

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Das ist so ein Buch, zu dem es vermutlich nur zwei Meinungen gibt: positiv oder negativ. Ein Buch, das polarisiert und zur Stellungnahme auffordert. Ein Buch, das überkommenes Denken in einer Radikalität infrage stellt, wie sie mir so bisher noch nirgends begegnet ist.

Eldredge spricht vom „Gift der Religion“ und davon, daß die Religion die Sicht auf den wahren Jesus verstellt, verzerrt bis unmöglich macht. Im Verlauf des Buches wird deutlich, was er damit meint; er führt immer wieder Beispiele dafür an. Auch wenn ich verstanden habe, worauf er hinaus will, hätte ich mir zu diesem Punkt aber eine genauere Definition gewünscht. Denn Religion = religio = Rückbindung an den Urgrund kann falsch nicht sein. Der Autor versteht den Begriff „Religion“ jedoch gleichbedeutend mit „organisierter Religion“, so gesehen wird es dann nachvollziehbar. Denn das ist genau das, woran - äußerlich gesehen - Jesus seinerzeit gescheitert ist: er verstieß immer wieder gegen die Gesetze und Bestimmungen der „organisierten Religion“ (mein Begriff), und deshalb suchten ihn die Oberen töten zu lassen.

Die erschreckende Erkenntnis dieses Buches ist es, daß sich daran bis auf den heutigen Tag eigentlich nicht viel geändert hat.

Man mag ihm vorwerfen, er sei respektlos gegenüber Jesus, dem Sohn Gottes. Aber wenn man sich die Texte der Evangelien, und wie dieser Jesus mit den Menschen umging, genau durchliest, relativiert sich das sehr schnell. Eldredge plädiert dafür, daß wir uns Jesus so nähern sollen, wie das seine Zeitgenossen damals auch getan haben.

In einer Weise, wie ich es bei keinem Autor gefunden habe, geht Eldredge an die Texte der Evangelien heran und interpretiert sie auf eine ungewohnte, frische sowie durchaus provokante Art und Weise. Ich habe einen Großteil der von ihm zitierten Stellen im Münchener Neuen Testament nachgelesen - und seine Interpretation bestätigt gefunden. War mir zunächst der Gedanke an die falschen Propheten gekommen, von denen im NT die Rede ist, so bin ich, je weiter ich im Buch voran kam, mehr und mehr zu der Überzeugung gelangt, daß der Autor nicht zu diesen zu rechnen ist, sondern eine Sicht auf Jesus freilegt, die eigentlich so offensichtlich ist, daß man sie schon wieder übersieht. Weil sein Jesusbild so gar nicht zu dem „offiziellen“ paßt, weil es unbequem ist, und weil es der political correctness mindestens so stark widerspricht, wie Jesus selbst zu seiner Zeit dies tat.

Ich habe mich einmal gefragt, wann eigentlich das Feuer der Begeisterung der ersten Christen erloschen ist, und auch wodurch. Auch darauf gibt der Autor hier, wenngleich indirekt, eine Antwort. Es geschah, als diejenigen, die Jesus noch persönlich gekannt haben, langsam ausstarben, als sich ein Schleier der Veklärung über Jesus bzw. die Vorstellung und das Bild von ihm gelegt hat, der den wahren Jesus mehr und mehr verdeckte und verfälschte. Es ist das Verdienst dieses Buches, diesen Schleier erbarmungslos zu zerreißen und so einen Zugang zum ursprünglichen, authentischen Jesus zu bieten. Eine Sicht- und Erfahrungsweise, wie sie wohl die ersten Christen auch hatten.

Je weiter man im Buch kommt, je mehr sieht man sich unweigerlich selbst angesprochen, die eigene Position hinterfragt, dazu veranlaßt, das eigene Jesus-Bild neu zu definieren. Ob man dem Autor nun zustimmt oder nicht, auf jeden Fall zwingt er, sich intensiv mit dem Menschen, der vor rund zweitausend Jahren lebte und wirkte, starb und von den Toten auferstand, von dem Johannes schreibt „Und der Logos wurde Fleisch“ (Joh 1,14), auseinanderzusetzen. Ob man dabei zu einer neuen Sichtweise gelangt und was daraus folgt, wird jeder für sich selbst entscheiden müssen.

 

Kurzfassung

Eine radikal neue Sicht auf den Jesus der Evangelien. Lesens- und nachdenkenswert.

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand Shop direkt bestellen < !

 

Über den Autor

John Eldredge wurde 1960 geboren und ist als Berater, Redner und Autor tätig. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Mit seiner Familie lebt er in Colorado Springs / CO.

Bibliographische Angaben

301 Seiten, gebunden. Originaltitel: Beautiful Outlaw; aus dem Amerikanischen von Wolfgang Günter. Verlag: Gerth Medien GmbH, Aßlar 2013

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Fabry, Chris: Sinfonie des Himmels

„Es kommt die Zeit im Leben eins Mannes, wo er weiß, wann er sich geschlagen geben muss. Wo er weiß, dass die Welt im gerade einen linken Haken verpasst hat. Und du musst entweder aufstehen und weitermachen oder du bleibst dort liegen und siehst zu, wie das Leben an dir vorbeirollt.“ (Seite 47)

 

Cover: Sinfonie des Himmels

 

Zum Inhalt

Billy Allmann ist, trotz seines Rundfunksenders, ein eher unscheinbarer Mensch, der ein anscheinend eher unbedeutendes Leben führt. Nachdem die Familie bei einer Flut alles verloren hat, zieht sie nach Dogwood, wo das Leben auch nicht viel einfacher wird. Billy wächst zu einem Mann heran, der sein Leben alleine lebt. Aber gerade das macht seine Größe aus, wie aus der ganz anderen Sichtweise seines Schutzengels Malachi, der die Ereignisse kommentiert und begleitet, deutlich wird. „Die Letzten werden die Ersten sein.“ Hier zeigt sich, was das bedeuten kann.

 

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Gray, Shelley Shepard: Hidden

Mit ganzem Herzen vertrau auf en Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit; such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade (Sprüche 3,5+6, Seite 118)

 

Cover: HiddenZum Inhalt

Anna und Rob, der für das Repräsentantenhaus kandidiert, scheinen das perfekte Paar zu sein. Rob, der kultivierte, reiche Wunschschwiegersohn. Bis Rob sein wahres Gesicht zeigt: Gelder unterschlägt und Anna mißhandelt. Da die Eltern eher dem reichen Rob als ihrer Tochter Glauben schenken, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu fliehen, dorthin wo sie niemand vermutet: in das Gasthaus der Amischen Brennemans. Während sie dort Unterschlupf und Schutz findet, die Eltern nicht wissen, wo ihre Tochter ist, kommt Anna erstmals in ihrem Leben zum Nachdenken. Über sich, Gott, die Welt - und Henry, der sie bei ihrem Eintreffen so abgelehnt hat. Doch Rob tobt und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um seinen „Besitz“ wieder zu bekommen. So steuert alles auf ein gewalttätiges Zusammentreffen in der friedlichen Welt der Amisch zu.

 

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Hunter, Denise: Der Duft von Pfirsichen (Rezension von Bernhard Gregor)

Aber sie waren alle zu sehr mit ihren eigenen kleinen Welten beschäftigt, um zu bemerken, dass ihre gerade auf den Kopf gestellt wurde. (S. 321)

 

Cover: Der Duft von PfirsichenZum Inhalt

Vor fünf Jahren ist Zoe, selbst 19 Jahre alt und schwanger, von zuhause weggegangen. Seither war sie Sängerin in der Band von Kyle und hat mit diesem zusammengelebt. Vieles lief nicht so, wie sie es sich eigentlich erträumt hatte.
Als ihre Großmutter stirbt, muß sie zur Beerdigung zurück in ihre Heimatstadt. Bei der Testamentseröffnung erfährt sie, daß sie es ist, die die Pfirsichplantage geerbt hat. Kyle, der sehr besitzergreifend ist, ist damit nicht einverstanden, doch Zoe bleibt mit ihrer Tochter in Copper Creek. Sie sieht die Chance, endlich ihr eigenes Leben zu leben. Doch das ist nicht so einfach, denn die Dämonen der Vergangenheit verschwinden nicht so schnell. Da ist zum einen Cruz, ihr Freund aus Jugendtagen, und auch Kyle, der nicht vorhat, so schnell aufzugeben. Komplikationen und Zuspitzungen bleiben nicht aus.

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Schlüter, Ann-Helena: Frei wie die Vögel (Rezension von Bernhard Gregor)

Ich dachte, ich könnte die Welt verändern. Verbessern zusammenschweißen. Was ist aus mir geworden? meine hohen Wünsche und Werte haben mich ins Gefängnis gebracht. (Seite 111)
Den Kopf können sie mir nehmen. Das Leben nie. (S. 146)

 

Cover: Frei wie die VögelZum Inhalt

Am 10. November 1943 wurden in Hamburg vier Geistliche durch das Fallbeil hingerichtet. Die katholischen Kapläne Eduard Müller, Johannes Prassek und Hermann Lange sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink hatten öffentlich Stellung bezogen gegen die Verbrechen des Nazi-Regimes.
Voller Leidenschaft für die historischen Hintergründe verwebt Ann-Helena Schlüter die vier Biografien der Lübecker Märtyrer erzählerisch miteinander. Ein Roman voller tiefer Emotionen, eine Geschichte voller Hoffnung im dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

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In-Lawfully Yours (DVD)

 

You can’t be mad at someone you don’t believe in.*

 

Cover: In-Lawfully YoursZum Inhalt

Trotz Scheidung hat Jesse ein gutes Verhältnis zu ihrer gerade verwitweten Schwiegermutter. Da diese zu ihrem Sohn Chaz nach New York ziehen will, bleibt Jesse bei ihr in der Kleinstadt Bethel Cove, um beim Packen zu helfen.
Als New Yorkerin fällt es ihr schwer, sich ins Kleinstadtleben einzufügen, zumal sie die Bekanntschaft des Pastors Ben macht, der zudem mit ihrer verstorbenen Schwägerin verheiratet war. Sehr zum Mißfallen des Kirchenvorstandes kommen sich Jesse und Ben näher. Gleichfalls überhaupt nicht begeistert ist ihr Ex-Mann, der ganz andere Pläne hat und eine hinterhältige Intrige spinnt.

 

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