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Unser Leben endet an dem Tag, an dem wir über Dinge schweigen, die wichtig sind. (Dr. Martin Luther King, S. 25)

 

Cover: Freiheit für Blasphemie?

 

Zum Inhalt

In „unserer“ modernen säkularen Spaßgesellschaft ist es angesagt, sich über alles lustig zu machen und dabei keine Tabus zu kennen. Wenn das dann noch in „Comedy“ verpackt wird, ist anscheinend alles erlaubt - ohne irgendwelche Rücksichten. Tabus werden gebrochen, Kunst- und Meinungsfreiheit zu neuen Götzen erhoben, denen zu huldigen ist.
Der Autor untersucht anhand der Comedy-Serie „Götter wie wir“ sowie des Films „Jesus liebt mich“ das Problem der darin enthaltenen Blasphemie.

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Ein Staat, der seine Bürger nicht gegen die Verunglimpfung dessen, was ihnen das Heiligste ist, schützt, kann nicht verlangen, dass diese Menschen sich als Bürger ihres Gemeinwesens fühlen.“ (Online Quelle) So wird Robert Spaemann im Buch auf Seite 66 zitiert und damit ein Grundproblem im Zusammenhang mit Blasphemie angesprochen. An gleicher Stelle findet man den Hinweis, daß Martin Mosebach 2012 bedauert habe, daß es heute gültige Mehrheitsmeinung sei, daß „Christen die Beleidigung ihres Glaubens klaglos hinnehmen“ müssen.

Thorsten Brenscheidt geht in seinem Büchlein auf zwei solcher Fälle ein: die auf ZDF Kultur gesendete Comedy-Serie „Götter wie wir“ sowie Film (und Buch) „Jesus liebt mich“. Im Anhang befinden sich zu beiden ausführliche Inhaltsangaben und Originalzitate, so daß auch, wer beides nicht gesehen (bzw. gelesen) hat, weiß worum es geht.

Die Ungeheuerlichkeit dessen, was der Autor beschreibt, hat mich erst einmal fassungslos erstarren lassen. An etlichen Stellen habe ich mich gefragt, ob die „Künstler“ wirklich keine Ahnung haben, was sie da eigentlich tun und wie das bei vielen Menschen ankommen muß. Was ist eine Gesellschaft wert, die alles unter dem Deckmantel der „Kunstfreiheit“ ins Belieben stellt? Unwillkürlich kommt einem der Gedanke, daß man sich solches mit dem Islam nicht trauen würde. Aber Christen fliegen nunmal keine Flugzeuge in Hochhäuser oder empören sich gewalttätig, wenn die Grundlagen ihrer Überzeugung dermaßen in den Schmutz gezogen werden. Weshalb sich offensichtlich auch kein Politiker veranlaßt sieht, einzuschreiten oder gar klar Stellung gegen solche Blasphemie zu beziehen. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an die ganz anderen Reaktionen derselben Politiker, wenn schon der Verdacht entsteht, der Islam könne beleidigt werden. Oder man stelle sich vor, eine solche Reihe wie „Götter wie wir“ hätte den Koran als Grundlage und würde diesen so darstellen wir es mit der Bibel geschehen ist. Der Ruf nach schärferen Gesetzen und Bestrafung wäre das Geringste.

Im Beitrag über „Jesus liebt mich“ wurden sehr viele Rezensionen und Internetäußerungen zitiert. Ob dies nun zu viele waren oder die Anzahl zum Verdeutlichen der Argumentation des Autors notwendig, sei dahingestellt und mag jeder für sich entscheiden. Bei manchen Stellungnahmen schien es mir, als ob diese im verächtlich Machen Andersdenkeneder (bzw. -glaubender) noch schlimmer und weitergehend waren als die im Buch kritisierten Filme. Die Stellungnahmen des ZDF zur Serie machten auf mich den Eindruck, als ob man dort überhaupt keine Ahnung habe, worum es bei der Auseinandersetzung überhaupt geht.

Der Autor setzt sich in aller Deutlichkeit mit beiden „Kunstwerken“ auseinander und belegt seine Darstellung durch zahlreiche Quellen (353 Anmerkungen als Quellenhinweise). Dabei kann er seine Herkunft aus der evangelikalen Richtung naturgemäß nicht verbergen. Jedoch bleibt er in seinen Ausführungen, um es so auszudrücken, auf dem allgemein gültigen christlichen Boden, der für alle Konfessionen Konsens und der selbe sein sollte.

Interessant für mich war, daß Brenscheidt auch den Bamberger Erzbischof Ludwig Schick zum Thema zitiert, der in der Frage gipfelt, ob wir in einer Gesellschaft leben wollen, die „von Respektlosigkeit, Verachtung und Schmähung geprägt ist.“ (S. 65) Auch der Erzbischof weist auf die Ungleichbehandlung des Islam und des Christentums in dieser Frage hin, weil „Christen keine Botschaften anzünden“ (ebenda).

Alles in allem ein Büchlein, das in komprimierter Form nicht zuletzt die Frage danach stellt, ob es eine Gesellschaft aushalten kann (oder ob man nach meiner Meinung überhaupt noch von „einer Gesellschaft“ sprechen kann), wenn als „Toleranz“ verstanden wird, das, was andere Menschen als für ihr Leben grundlegend betrachten, lächerlich zu machen und in den Schmutz zu ziehen. Ein wichtiges Büchlein, das den Finger zurecht in eine offene Wunde legt. Ich würde mir mehr solche offenen und klaren Worte wünschen.

 

Kurzfassung

Klar und verständlich weist der Autor auf die Problematik der Blasphemie und deren einseitige „Akzeptanz“ in Deutschland hin.

 

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Über den Autor

Thorsten Brenscheidt wurde 1969 geboren, hat Theologie studiert und arbeitet heute als Finanzbuchhalter in einem christlichen Werk. Er hat einige Bücher verfaßt und ist zudem als Vortragsredner und Referent auf christlichen Tagungen und Konferenzen tätig.

Bibliographische Angaben

106 Seiten, kartoniert Verlag: Lichtzeichen Verlag GmbH, Lage 2013

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Wilson, Eric / Preston, Theresa: OctoberBaby

Sometimes all we can do is trust that hardship is a path to peace.* (Seite 96)

 

Cover: October BabyZum Inhalt

Die neunzehnjährige Studentin Hannah Lawson wurde seit ihrer frühen Kindheit von Alpträumen und gesundheitlichen Problemen verfolgt. In einem Theaterstück bricht sie auf offener Bühne zusammen. Hinterher eröffnen ihr ihre Eltern, daß das die Folgen der Umstände ihrer Geburt sind. Sie wurde als Baby adoptiert - nachdem ihre Abtreibung fehlgeschlagen ist.
Irritiert und tief verletzt begibt sie sich mit einigen Studienkollegen auf die Fahrt in ihren Geburtsort nahe New Orleans. Aber wird ihr die Suche nach der leiblichen Mutter weiterhelfen? Kann sie auf dieser Reise inneren Frieden und eine Perspektive für die Zukunft, so es eine gibt, finden?

 

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Ripken, Nik / Lewis, Gregg: Gottes unfassbare Wege

Verfolgung, das ist für uns wie die Sonne, die im Osten aufgeht. Sie kommt immer wieder. Das ist unser Alltag, das ist nichts Besonderes oder Unerwartetes. (Seite 170)

 

Cover: Gottes unfassbare WegeZum Inhalt

Nik Ripken verspürte den Ruf, in die Mission nach Afrika zu gehen, und ging Anfang der 90er Jahre mit seiner Frau Ruth u. a. nach Malawi, um dann für einige Jahre in Somalia unter widrigen Bedingungen den Ärmsten der Armen zu helfen. Schnell war klar, daß man in diesem islamischen Land nur helfen kann, wenn man über Religion oder Glaube kein Wort verliert. Ripken erzählt, wie er mit seinen Helfern dort lange, bevor die UNO auf das Elend aufmerksam wurde, oft unter Einsatz seines Lebens, ganz praktische Hilfe organisierte und leistete.
Als nach rund fünfzehn Jahren die Zeit in Afrika zu Ende ging, begann er, verfolgte Christen auf der ganzen Welt zu besuchen, um von ihnen zu erfahren und zu lernen, wie man auch bei schwerer Verfolgung, etwa in China oder den islamischen Ländern, überleben kann. Dabei bekam er erstaunliche Geschichten und Erlebnisse zu hören, über die er in seinem Buch berichtet.

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Büchle, Elisabeth: Goldsommer

Wie willst du im Leben etwas erreichen, wenn du immer sofort aufgibst, sobald dir der Wind ins Gesicht bläst? (u. a. Seite 376)

 

Cover: GoldsommerZum Inhalt

Amrei ist 14, als ihr Vater und ihr Bruder in den Krieg müssen. Fortan obliegt ihr die Verantwortung für den Hof, die Schwägerin mit ihrem Baby und eine etwas verwirrte ältere Frau. Als sich in ihrer Scheune ein entflohener britischer Kriegsgefangener versteckt, wird es etwas leichter für sie, weil der als Dankeschön für die Verpflegung, die sie ihm zukommen läßt, einen guten Teil der Stallarbeit abnimmt. Doch nach einem Überfall ist er entdeckt und muß den Hof verlassen.
Nach dem Krieg ist Amrei weiter auf sich alleine gestellt, denn der Vater ist gefallen, der Bruder verschollen. Da sich eine Pferdezucht immer weniger lohnt, eröffnet sie eine Reitpension. Als die ersten Gäste anreisen, beginnt es langsam besser zu werden. Doch die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach vertreiben, und so zieht Ungemach auf über dem Hof im Gutachtal.

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Rivers, Francine: Die Hoffnung ihrer Tochter

Erdulde, was das Leben dir beschert. Lerne, so viel du kannst. Schätze das Gute in deinem Leben. Gib niemals auf. Wachse weiter. (Seite 566)

 

Cover: Die Hoffnung ihrer TochterZum Inhalt

Das Buch schließt nahtlos an den Vorgängerband an. Hildemara erkrankt an TBC, ihre Mutter Marta kommt und „übernimmt“ die Familie. Carolyn, die Tochter Hildemaras, kann nicht verstehen, weshalb ihre Mutter sie auf Abstand hält, und gerät zwischen die Fronten. Sie entfremdet sich ihrer Mutter und schließt sich ihrer Oma an.
Als Carolyn Jahre später schwanger nach Hause zurückkehrt, scheinen sich unheilvolle Entwicklungen, wir wir sie aus dem ersten Band kennen, zu wiederholen. Als Folge bleibt das Verhältnis zu ihrer Tochter May Flower Dawn, die ein gutes Verhältnis zu ihrer Oma Hildemara hat, schwierig. Während die Jahre vergehen, naht irgendwann die Zeit, in der es nötig wird die Familienprobleme zu lösen. Nur: ist das überhaupt noch möglich, nach jahrzehntelang dauernden Kämpfen und Mißverständnissen? Kann Dawn eine Brücke zwischen den Generationen bauen?

In diesem Buch (sowie dem Vorgängerband) hat die Autorin ihre eigene Familiengeschichte erzählt.

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Kaiser, Maria Regina: Hildegard von Bingen

„Sie haben dich gewählt. Du musst zustimmen“, flüsterte Sniwindis.
Hildegard senkte den Kopf.
„Klein Arm“, hörte sie das Lebendige Licht sprechen und ihr Körper erwärmte sich und erstarkte. „Klein Arm, es wird dir gelingen.“ (Seite 102)

 

Cover: Hildegard von BingenZum Inhalt

Als zehntes und zudem kränkliches Kind einer Adelsfamilie wird es bald klar, daß Hildegard in ein Kloster soll und möchte. Als sie 14 Jahre alt ist, ist es soweit: mit ihrer älteren Cousine Jutta von Sponheim sowie einer weiteren Jutta zieht sie in eine Klause in der Abtei Disiboden ein. Schon als Kind hatte sie Visionen, die als Erwachsene auch von der Kirche anerkannt werden. So darf sie - extrem ungewöhnlich für eine Frau dieser Zeit - schreiben, predigen und die Bibel auslegen. Daneben entwickelt sie ein großes Wissen um die Heilkunst.
Im Laufe der Jahre wächst das Frauenkloster stark an; nach dem Tod der Jutta von Sponheim wird Hildegard ihre Nachfolgerin. Schließlich wagt sie mit ihren Schwestern den Neuanfang auf dem Rupertsberg bei Bingen, wo sie ein neues Kloster gründet. Auch hier strömen die Menschen herbei zur berühmtesten und wohl klügsten Frau des Mittelalters.

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