Bücher / Filme  

   

Aktuell / Info / Hilfe  

   

Login - Logout  

Bitte melden Sie sich an:

Oder registrieren Sie sich.

   

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. Er ist gegen die Fürsten und Gewalten.* (Seite 277)

 

Cover: Falsche WahlZum Inhalt

Kurz vor einer Debatte der Bürgermeisterkandidaten verschwindet die Gattin eines derselben spurlos, um einige Tage später tot aufgefunden zu werden. Die Indizien deuten auf den Ehemann als Täter hin, doch bald ergeben sich weitere Spuren.
Während Cade, der Polizeichef, in mühsamer Kleinarbeit versucht, den Fall, der immer weitere Kreise zieht, zu lösen, setzt auch Blair Owens, inzwischen Herausgeberin der örtlichen Zeitung, ihre Recherchefähigkeiten ein. Damit gefährdet sie die noch brüchige Beziehung zu Cade. Aber kann man bei dem sich auftuenden Abgrund auf solche persönlichen Belange Rücksicht nehmen?

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Das Buch setzt etwa sechs Wochen nach den Ereignissen des Vorgängerbandes „Die einzige Hoffnung“ ein. Zwar läßt sich das Buch auch ohne Kenntnis der früheren Bücher lesen und verstehen, da entsprechende Hintergundinformationen im Text an passender Stelle eingefügt sind, jedoch ist das Verständnis naturgemäß größer, wenn man die Bücher gelesen hat. Zumal durch die Handlung dieses Buches die Auflösungen der Vorgängerbände weitgehend verraten, weil vorausgesetzt werden.

Um es gleich vornweg zu nehmen: dieses Buch hat mir von allen dreien bisher am Besten gefallen, es ist in jeder Hinsicht rund. Das betrifft den Krimiplot, der eine Auflösung erfährt, auf die ich mit Sicherheit nie gekommen wäre, welche aber dennoch stimmig ist. Aber auch und vor allem die Figuren, die hier für mein Empfinden, teilweise anders als in „Die einzige Hoffung“, sehr glaubwürdig und vielschichtig gehandelt haben. Es ist das Eine, jemandem anderen Gottvertrauen zu predigen, aber dann andererseits in der Situation zu sein, selbiges selbst haben zu sollen. Morgan befindet sich das ganze Buch hindurch in dieser Lage, und hier konnte ich ihr Denken und Handeln sehr gut nachvollziehen und verstehen. Das war sehr realistisch und menschlich.

Blair erfuhr gegen Ende des zweiten Buches ihre Bekehrung. Schrieb ich dort, daß mir dieser Schritt (bzw. der Weg hin zu diesem) nicht deutlich genug beschrieben war, so wurde das hier nochmals von anderer Seite beleuchtet und erklärt und auch für mich völlig verständlich, auch emotional. Ihre wenige Wochen alte Hinwendung zum christlichen Glauben ist noch nicht so gefestigt, daß sie ihr Leben - etwa wie ihre Schwester Morgan - völlig danach ausrichten kann. Auch das, ihre Probleme damit, wird hier im Buch sehr schön deutlich und nachvollziehbar, und gibt für mich ein rundes Bild ihrer Entwicklung, die mich im Nachhinein ihre Bekehrung verstehen läßt.

Das ganze Buch hindurch gibt es ein Wechselspiel zwischen Blair und Cade. Die ganze Umgebung geht davon aus, daß sie ineinander verliebt sind, nur die beiden gestehen sich das nicht ein. Auch diese „Beziehung“ wurde das ganze Buch hindurch sehr glaubwürdig dargestellt, obwohl man als Leser den beiden manchmal doch zurufen möchte „jetzt rauft euch doch endlich zusammen“. Aber noch ist ja Zeit, die „Cape Refuge“ - Serie besteht aus vier Bänden. ;-)

Zu den schon bekannten gesellt sich im Hanover House im Verlauf des Buches eine weitere Figur hinzu, was zu neuen Reibungen und Problemen führt. Auch das hat die Autorin hier sehr gut beschrieben, denn man bekommt eine Vorstellung davon, daß es nicht so einfach ist, ein neues Leben zu beginnen, daß es eben nicht damit getan ist, den anderen zuliebe zu beten und in der Bibel zu lesen, sondern durchaus harte Entscheidungen zu treffen und schwierige Wege zu gehen sind.

Neben der Aufklärung der Verbrechen spielt auch hier wieder das Gottvertrauen, gerade in schwierigen Zeiten, eine Rolle. In einem Nebenstrang werden die Probleme von Paaren, die mit Kinderlosigkeit geschlagen sind, aber dringend ein Kind wollen, und dazu dann die Medizin bemühen, thematisiert. Die seelischen Probleme, die Verzweiflung, das Klammern an den kleinsten Strohhalm und wozu das führen kann - all das ist geschickt in die Handlung hineinverwoben und gibt dem Buch zusätzliche Tiefe.

Alles in allem gesehen, konnte mich dieser dritte Band der „Cape Refuge“ Reihe voll überzeugen, ließ den zweiten wie eine Art „Mittelband“ zwischen dem ersten und diesem erscheinen, bevor es in „Breaker’s Reef“ dann zur Entscheidung geht.

 

Kurzfassung

Bis hin zum spannenden und in der Auflösung unerwarteten Finale der gelungene dritte Band der „Cape Refuge“ Reihe um Blair, Cade und die Bewohner des „Hanover House“. Ein lesenswerter Krimi mit Tiefgang.

 

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es (deutsche Ausgabe) >hier im Gregor-Versand Shop< bestellen!

 

Über die Autorin

Terri Blackstock wurde 1957 in Illinois geboren. Ihre ersten zwölf Jahre war sie als Mitglied einer „Air Force Familie“ ständig auf Reisen, sie ging sogar in den Niederlanden zur Schule. Mit 25 erschien ihr erster Roman als Beginn einer seither erfolgreichen Karriere. Bis 1994 schrieb sie unter Pseudonymen u. a. für HarperCollins oder Harlequin. Dann wandte sie sich dem christlichen Buchmarkt zu; eines ihrer Hauptanliegen ist es, Hoffnung statt Verzweiflung anzubieten.

 

Bibliographische und weitere Angaben

Dies sind die vier Bände von Cape Refuge:
1. Blackstock, Terri: Gefährliche Zuflucht (Cape Refuge)
2. Blackstock, Terri: Die einzige Hoffnung (Southern Storm)
3. River's Edge
4. Breaker's Reef

Eine Aufstellung aller Bücher von Terri Blackstock finden Sie hier: Blackstock, Terri und ihre Bücher

Originaltext: * = Our struggle is not against flesh and blood. It’s against the rulers und principalities. (Vgl. Eph 6.12)

Deutsche Ausgabe (erschienen 03/2015): 378 Seiten, 1 Karte, kartoniert, Boas-Verlag Friedhelm von der Mark, Burbach

Meine gelesene Ausgabe:
364 Seiten, 1 Karte, kartoniert. Verlag: Zondervan, Grand Rapids MI 2004

Sie haben leider keine Rechte, um einen Kommentar zu schreiben

   

Ratzinger, Joseph/Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth. Prolog

Was in der großen Perspektive des Glaubens Stern der Hoffnung ist, ist in der Perspektive des täglichen Lebens zunächst nur störend, Grund zu Sorge und Furcht. (Seite 111)

 

Cover: Jesus von Nazareth. PrologZum Inhalt

In seinem zweibändigen Werk über Jesus von Nazareth zieht der emeritierte Papst auch eine Summe seines theologischen Werkes. Gleichsam als Einführung in dieses umfangreiche Werk ist dieses Buch gedacht, in welchem er die Evangelienberichte zur Geburt Jesu ausführlich interpretiert. Ein Epilog über den Besuch des zwölfjährigen Jesus im Tempel rundet die Darstellung ab.

Weiterlesen ...
   

Kellner, Albrecht: Christsein ist keine Religion

„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ Werner Heisenberg (Seite 38)

 

Cover: Christsein ist keine ReligionZum Inhalt

„Wenn die Menschen wüßten, worum es sich beim Christsein in Wirklichkeit handelt, dann würden sie Schlange stehen.“
Die Sicht eines Physikers auf das Christsein - was es ist, wie man dazu kommt, und was für ein spannendes Leben sich daraus entwickelt - ist der Inhalt dieses Buches.
(Aus dem Vorwort, S. 10)

Weiterlesen ...
   

Pella, Judith: Heimat meines Herzens (Sturmzeiten 4)

„Dann bedeutet Ihr Wort also nichts?“
Der amerikanische Agent lachte.
„Natürlich bedeutet es nichts, ich bin ein Spion.“
(Seite 134)

 

Cover: Heimat meines Herzens

Zum Inhalt

Als die Ereignisse dieses Buches beginnen, ist der 2. Weltkrieg etwa seit einem Jahr zu Ende. Aber anstelle des heißen Krieges ziehen am Horizont die Wolken des beginnenden Kalten Krieges auf. Alex ist hinter dem Eisernen Vorhang gefangen. Im verzweifelten Versuch, eine Ausreisemöglichkeit zu finden, läßt er sich auf eine Agententätigkeit für die Amerikaner ein; jedoch wird er verraten. Ein letztes Mal versucht Cameron, in die UdSSR zu reisen, dieses Mal begleitet von ihren beiden Schwestern, um Alex irgendwie herauszuholen. Jetzt geht es um Alles oder Nichts.

 

 

Weiterlesen ...
   

Glover, Ruth: Und die Herzen zieht’s nach Westen

"Die Sache mit dem Beten, Harry", sagte Bert schläfrig, "die zahlt sich wirklich aus!"
"Könnten wir uns zur Gewohnheit machen", bestätigte sein Bruder. (Seite 175)

 

Cover: Und die Herzen zieht's nach WestenZum Inhalt

Ende de 19. Jahrhunderts ziehen Matthew und Abbie Rooney mit ihren Kindern von Ontario in den „Busch“ nach Saskatchewan. Es ist eine schwierige Umgewöhnung vom Leben in der Stadt jetzt auf einer Farm mitten in der Wildnis. Doch in Höhen wie Tiefen erfahren sie die Hilfe der Nachbarn. Aber das Leben fern der Zivilisation ist kein Zuckerschlecken und fordert seinen Tribut. Und so kommen schwere Zeiten auf die Rooneys zu.

 

 

Weiterlesen ...
   

Rubart, James L. "Das Vermächtnis des Zimmermanns"

Du kannst Deinem Schicksal eine Weile ausweichen, aber du kannst ihm nichtg ewig entfliehen. (Seite 235)

 

Cover: Das Vermächtnis des ZimmermannsZum Inhalt

Als eines Tages eine ältere Dame in Corins Antiquitätengeschäft tritt und ihm einen Stuhl überläßt, beginnt seine Welt aus den Fugen zu geraten. Es hat den Anschein, als ob ein kranker Junge, nachdem er auf dem Stuhl saß, wie durch ein Wunder geheilt wurde. Auch der seit Jahren währende Zwist mit seinem Bruder erleichtert die Situation nicht gerade, denn wenn der Stuhl einen Jungen heilen kann, dann seinen Bruder vielleicht auch? Aber dazu müßte der erst mal wieder mit ihm reden. In der Zwischenzeit tauchen merkwürdige Gestalten auf, die unter allen Umständen in den Besitz des Stuhls kommen wollen und in der Wahl ihrer Methoden zusehends weniger Skrupel kennen.

 

Weiterlesen ...