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Das Leben hatte doch ohnehin keinen Reiz für ihn. Und wenn er heute Abend erschossen würde, wäre es eben vorbei, ewiger Schlaf, ewige Ruhe, und nichts weiter.
Und doch hing er an diesem armseligen Leben, das ihm nur Enttäuschungen gebracht hatte.
(Seite 185)
„Albert, eine Wahrheit wird nicht dadurch unwahr, dass man sie verdrängt.“ (Seite 188)

 

Cover: Gescheiterte Flucht

 

Zum Inhalt

Albert Grüning lebt grantig und zurückgezogen einsam als Oberförster im Wald. Sein ruhiges Leben gerät aus den Fugen, als plötzlich ein Wilddieb beginnt, in seinem Revier das Unwesen zu treiben und er aus dem Ministerium darob massiv unter Druck gesetzt wird. Und dann taucht auch noch die Sommerfrischlerin Rahel von Bredow auf, die ihn mehr verwirrt, als er zugeben will. Wie schicksalhaft ihrer beider Leben allerdings miteinander verwoben sind, ahnen beide nicht bei ihrer ersten Begegnung. Und auch nichts von den bösen Kräften, die nach dem Leben Albert Grünings trachten.

 

 

Vorbemerkung

Die gespoilerte Textstelle (durch "[ ]" markiert) verrät wesentliche Inhalte des Buches. Um diese Stelle lesen zu können, bitte einfach mit gedrückter linker Maustaste darüber fahren (die Stellen quasi markieren). Der Text wird dann lesbar.

 

Kommentar / Meine Meinung

Als mir dieses Buch vor längerer Zeit das erste Mal begegnete, erregte es meine Aufmerksamkeit, weil die Handlung in Schlesien angesiedelt ist. Zwar habe ich keinen direkten Bezug dorthin, aber mein Lieblingsschriftsteller Gustav Freytag stammte von dort. Grund genug, sich dieses Buch zuzulegen, zumal die Inhaltsangabe ebenfalls ansprach.

Als ich das Buch jetzt wieder einmal in die Hand nahm, passierte es. Ich habe mich dermaßen festgelesen, daß ich es innerhalb weniger Tage durch hatte. Angesichts meiner immer noch andauernden Leseflaute ein gutes, ein ziemlich gutes Zeichen.

Gut begann das Buch mit einem Vorwort (anstatt dem sonst üblichen Nachwort am Ende), in dem der Autor auf die seinerzeit gültigen Maße und Währung hinweist sowie einen groben Überblick über die politische Situation, in die die Handlung eingebettet ist, gibt. Auch eine Landkarte hilft bei der Einordnung ins damalige „Deutschland“.

Mit dem Prolog wird man dann gleich mitten ins Geschehen hineingeworfen, das dramatischer nicht sein könnte. Nur wenige Bücher im Genre beginnen mit dem ersten Toten. Die eigentliche Handlung setzt dann rund zwanzig Jahre später ein, und langsam dämmert einem, wie die Zusammenhänge sind. Aber bis auch der Leser vollständig durchblickt, dauert es noch eine ganze Weile.

Die „Gescheiterte Flucht“ ist der Debutroman von Michael Meinert, was man dem Plot nicht anmerkt. Selbst in eher ruhigen Szenen bleibt eine gewisse Restspannung erhalten, weil aus dem Hintergrund das Unheil droht. Geschickt wechselt der Autor immer wieder den Blickwinkel, so daß man als Leser über weite Strecken nicht sicher ist, wie sich so manches eigentlich verhält. Und wenn man dann den Figuren Wissen voraus hat, wird es um so unklarer, wie das Ganze denn nun ausgehen wird. Lediglich an manchen Stellen hatte ich das Gefühl kleinerer erzählerischer Unsicherheiten, wenn ich etwas als leicht „hölzern“ oder zu kurz erzählt empfand. Aber insgesamt tat das für mich dem Buch und dem Lesegenuß keinen Abbruch, haben mich manche Szenen und Geschehnisse doch an Ganghofer denken lassen. Vieles, bis hin zur teils immensen Dramatik, hätte dort auch vorkommen können - kein Wunder, die „Gescheiterte Flucht“ spielt im Gebirge, da sind manche Motive einfach immanent.

Figuren wie Landschaft konnte ich mir gut vorstellen. Wir haben es hier mit dem eher seltenen Fall zu tun, daß die weibliche Hauptperson genau so beschrieben wird, wie sie auf dem Cover zu sehen ist. Auch von Albert Grüning und den übrigen Figuren hatte ich recht bald ein konkretes Bild im Kopf; nur mit dem schlesischen Dialekt klappte es nicht so, ist das Buch doch (zum Glück) in Hochdeutsch geschrieben. Immer wieder zum Schmunzeln brachte mich Franz Marwitz mit seinen recht zeittypischen Begriffen und Redewendungen. Es mag sein, daß mancher die Figuren als etwas einseitig empfinden mag, weil sie doch recht deutlich in ihren Eigenschaften gezeichnet sind. Allerdings sind sowohl die „Guten“ wie die „Schlechten“ in sich so schlüssig dargestellt, daß sie eigentlich gar nicht anders sein bzw. handeln können, wie es im Verlauf des Buches eben der Fall ist und etwas anderes nicht zu ihnen passen würde.

Themen wie Glaube, Religion, Schuld und Vergebung spielen natürlich eine Rolle; wenn ich an manche Intrige hinter Behördenmauern denke fürchte ich, daß das heute prinzipiell nicht viel anders ist als damals. Ein Blick in aktuelle Tageszeitungen bestätigt das - leider - immer wieder. Manche Entwicklungen waren (da genretypisch) zu erwarten und ich wäre recht unangenehm überrascht gewesen, wenn ein paar Dinge nicht passiert wären. [ Ich meine hier zum Beispiel die Bekehrung des Albert Grüning. Sehr gut vorbereitet, nachvollziehbar und absolut glaubwürdig, aber eine der Stellen, von denen ich mir etwas ausführlichere Schilderung erwartet / erhofft hätte. ] Schade auch, daß es am Ende dann (erzählerisch) relativ rasch ging. Nach einen so dramatischen Finale ist mir ein langsameres (lies: längeres) Ausklingen lieber.

Nichtsdestotrotz habe ich das Buch äußerst gerne gelesen und schließlich zufrieden zugeklappt. Nach einer kurzen Pause (ein paar Stunden sollten genügen ;-) ) geht es dann mit dem Folgeband weiter, der Gott sei Dank schon im Regal steht.

Kurzfassung

Der Beginn einer teils dramatischen Familiensaga, die über mehrere Generationen angelegt ist und in den schlesischen Wäldern des 19. Jahrhunderts spielt.

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im SCM - Shop direkt bestellen < !

 

Über den Autor (Verlagsangabe)

Michael Meinert wurde 1979 in Datteln geboren, wo er auch heute noch mit seiner Frau lebt. Schon als Kind fand er zum Glauben an Jesus Christus. In der Hochwald-Saga, in der er tiefgehende und aktuelle Glaubensthemen mit der Handlung verwebt, entführt er die Leser ins historische Preußen.

Bibliographische Angaben
420 Seiten, 1 Landkarte, kartoniert. Verlag: Boas Verlag, Burbach 2012
Hier der Link zur Übersichtsseite zu Michael Meinert auf christliche-literatur.com

Die Bücher der Hochwald Saga:
1) Gescheiterte Flucht (2012)
2) Der zerrissene Graf (2014)
3) Ehrlicher Schwindler (2015)
4) Im Aufstand (2017)

 

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Jones, Jenny B.: Scheinbar verliebt

Eines Tages wird dich das wirkliche Leben einholen. und dann ist es zu spät für dich. (Seite 223f)

 

Cover: Scheinbar verliebtZum Inhalt

Lucy Wiltshire ist die Leiterin eines Heimes, das sich um junge Frauen, die aus dem Pflegesystem herausfallen, kümmert. Als ihr größter Sponsor seine Unterstützung einstellt, will sie nicht kampflos aufgeben. Auf einer Gala stellt sie den Sohn des Inhabers der Hotelkette, Alex Sinclair, zur Rede. Doch dann kommt alles anders.
Sie will ihre Einrichtung retten. Er will einen Sitz im Kongreß. Also schlägt er ihr einen Deal vor: sie wird bis zur Wahl seine Verlobte spielen, er rettet dafür ihr Heim. Jetzt fragt sich nur, wie weit Lucy bereit ist zu gehen. Und ob sich so ein Deal wirklich durchziehen läßt, ohne daß die Öffentlichkeit davon Wind bekommt. Beiden stehen stürmische Zeiten bevor.  

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Kuby, Gabriele: Die globale sexuelle Revolution

Was einst als Verbrechen galt, ist in ein Recht verwandelt worden, und was als Gerechtigkeit galt, ist zu einer Verletzung der Menschenrechte geworden. (Jakob Cornides, Seite 240)

Cover: Die globale sexuelle Revolution

 

Zum Inhalt

Die globale sexuelle Revolution, vorangetrieben von UN und EU, hat sich zunächst hinter dem Rücken der Öffentlichkeit in Politik, Institutionen und Ausbildungseinrichtungen eingeschlichen. Inzwischen ist daraus längst ein gewaltiges gesellschaftliches Umerziehungsprogramm geworden, welches die Voraussetzungen einer freiheitlichen Gesellschaft zerstört und zunehmend totalitäre Züge annimmt.

 

 

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Klassen, Julie: Die Magd von Fairbourne Hall

Wer kein guter Diener ist, ist auch kein guter Herr. (Platon, Seite 456)

 

Cover: Die Magd von Fairbourne Hall

 

Zum Inhalt

Margaret Macy wird in drei Monaten 25 Jahre. Dann darf sie über ein beträchtliches Erbe verfügen. Dieses will sich jedoch ihr Stiefvater unter den Nagel reißen, weswegen er sie zwingen will, seinen Neffen zu heiraten. Flucht ist Margarets einzige Möglichkeit, dem zu entgehen. Um unterzutauchen, verdingt sie sich als Hausmädchen auf Fairbourne Hall. Dem Haus, welches Nathaniel Upchurch, dessen Heiratsantrag sie vor zwei Jahren abgelehnt hatte, gehört. Während sie ihre Pflichten als Hausmädchen lernen muß, darf sie sich auf keinen Fall zu erkennen geben. Unterdessen versucht der Stiefvater, ihrer habhaft zu werden.

 

 

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Pella, Judith: Geschrieben im Wind (Sturmzeiten 1)

Sie legte die Arme fest um ihren Körper und hätte am liebsten geweint. Um eine Frau, die sie nicht kannte?
Es war ein dreckiger Krieg, und sie versuchte sich zu erinnern, warum sie vor Äonen von Jahren so erpicht darauf gewesen war, daran teilzunehmen. Sie konnte sich nicht erinnern.
(Seite 424)

Cover: Geschrieben im Wind

Zum Inhalt

Keagan Hayes ist einer der mächtigsten Zeitungsmänner im Kalifornien des Jahres 1941, aber das Menschliche geht ihm völlig ab. Seine drei Töchter Cameron, Blair und Jaqueline können tun was sie wollen, er erkennt sie nicht an, sondern lehnt sie eher ab. So ist es nicht verwunderlich, wenn sie von Zuhause fortstreben. Während Blair in einem Nachtclub zu arbeiten beginnt und immer tiefer sinkt, geht Cameron für den schärfsten Konkurrenten ihres Vaters als Korrespondentin in die UdSSR. Als sie einen russischen Arzt näher kennen lernt, beginnen die Mauern, die sich um sich errichtet hat, zu bröckeln. Doch es ist Krieg und die Armee Nazi-Deutschlands rückt unaufhaltsam gen Moskau vor.

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In-Lawfully Yours (DVD)

 

You can’t be mad at someone you don’t believe in.*

 

Cover: In-Lawfully YoursZum Inhalt

Trotz Scheidung hat Jesse ein gutes Verhältnis zu ihrer gerade verwitweten Schwiegermutter. Da diese zu ihrem Sohn Chaz nach New York ziehen will, bleibt Jesse bei ihr in der Kleinstadt Bethel Cove, um beim Packen zu helfen.
Als New Yorkerin fällt es ihr schwer, sich ins Kleinstadtleben einzufügen, zumal sie die Bekanntschaft des Pastors Ben macht, der zudem mit ihrer verstorbenen Schwägerin verheiratet war. Sehr zum Mißfallen des Kirchenvorstandes kommen sich Jesse und Ben näher. Gleichfalls überhaupt nicht begeistert ist ihr Ex-Mann, der ganz andere Pläne hat und eine hinterhältige Intrige spinnt.

 

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