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Über einen Neuanfang am anderen Ende der Welt, der sich ganz anders entwickelt als geplant. (nach Seite 276)

 

Cover: Zwei Bräute zu viel

Zum Inhalt

Die vier Sinclair Schwestern leben seit dem Tod der Mutter mit ihrem Vater in Portland/Maine. Als dieser aus beruflichen Gründen nach Paris geht, reisen die beiden mittleren Töchter Kat und Nell als „Mail Order Brides“ nach Cripple Creek/Colorado. Dort angekommen, sind sie auf sich alleine gestellt, denn beide Männer sind verschwunden.
So sind die beiden jungen Damen von der Ostküste inmitten einer Stadt am Rande der Zivilisation gestrandet und müssen sehen, wie sie zurecht kommen.

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Nachdem ich vor kurzem James A. Micheners „Centennial“ (dt. „Colorado Saga“) gelesen hatte, konnte ich bei diesem Buch, das zu ähnlicher Zeit in eben diesem Colorado spielt nicht widerstehen. Dabei war mir von Anfang an bewußt, daß es mit Micheners Opus nicht zu vergleichen ist, zumal sich die Handlung nur über einen relativ überschaubaren Zeitraum erstreckt. Jedoch hat es meine Erwartungen, die ich an das Buch hatte (fast) erfüllt.

Meine einzigen wirklichen Kritikpunkte sind, daß ich die Sprache als relativ modern empfunden habe und bei mir möglicherweise deshalb über weite Strecken ein richtiges „Westernfeeling“ nicht aufkommen wollte. Streckenweise hatte ich das Gefühl, als ob die Handlung auch zu einer späteren Zeit oder gar heute hätte spielen können, wenn man ein paar Dinge ausgetauscht hätte. Irritiert hat mich an einer Stelle auch der Begriff „Hunderte, vielleicht sogar Tausende von Menschen hatten kein Dach mehr über dem Kopf, (...)“. Das klang als mehr, als es eigentlich hätten sein dürfen. Andererseits hat die Autorin zu den historischen Hintergründen recherchiert, wie sie im Nachwort schreibt. Wenn man den Begriff etwas anders als ich interpretiert, dürfte er schon zutreffen. Zumal sie im Buchtrailer zu dem Brand sagt, daß er einen großen Teil der Stadt vernichtete. Zu der Zeit, in der das Buch spielt (1896) hatte Cripple Creek rund 10.000 Einwohner (infolge des Goldrausches 1893). Wenn da ein Brand wie im Buch beschrieben ausbricht, sind schon sehr viele Menschen betroffen. Letztlich ist es wohl eine Frage der Formulierung bzw. wie man eine solche versteht.

Übrigens taucht in jedem der vier Bücher mindestens eine historische Persönlichkeit aus dem damaligen Cripple Creek auf. Hier ist es die Schwester Oberin im örtlichen Krankenhaus.

Die Ausgangslage „junge Frauen aus dem kultivierten Osten kommen in den Wilden Westen an die Frontier“ trifft man ja öfters an und ist immer wieder interessant. Von dem oben Erwähnten abgesehen, fand ich das, was den beiden Schwestern in ihrer neuen Heimat zustieß, sehr glaubwürdig und nachvollziehbar. So könnte sich so was durchaus abgespielt haben. Auch die Figuren haben weitgehend der Zeit entsprechend gedacht und gehandelt. Man darf nicht vergessen, daß es eben nicht Portland oder die Ostküste ist, sondern die Ausläufer des „Wilden Westens“, den es damals noch gab, in die es die Schwestern verschlagen hatte.

Da das Buch dem Genre des „Western Romance“ zugehörig ist, ist dem geneigten Leser sehr rasch klar, daß es bei der Enttäuschung über die fehlenden Ehemänner nicht bleiben kann, sondern wohl in irgendeiner Art „Ersatz“ von der Autorin geschaffen werden muß. Ob und wie das geschieht, will ich hier nicht näher ausführen. Auch das schien mir, von der Denkweise bis zur praktischen Ausführung, recht realistisch. Daß die Autorin dabei das ein oder andere Klischee bemüht, sei nur am Rande der Vollständigkeit halber erwähnt, denn was wäre ein Western (und sei es eine Western Romance) nicht ohne einen wie auch immer gearteten Bösewicht oder ein Faktotum, das im richtigen Moment an der richtigen Stelle auftaucht. Für Lacher sorgt dann eine gewisse Verletzung, die ich hier nicht näher beschreiben will. Nur gut, daß man als Leser vor dem Buch sitzt und das nicht behandeln lassen muß. Da wäre es nämlich bedeutend unlustiger.

Wenn dann nach rund dreihundertzehn Seiten der Roman ausklingt ist ein weiteres Plus, daß er dies nicht gehetzt, wie so oft üblich, tut, sondern im gleichen Tempo wie das ganze vorherige Buch. Will sagen, alle offenen Fäden werden mit der gebotenen Ausführlichkeit auch ans Ende geführt, und auf der vorletzten Seite schafft es die Autorin dann noch, eine Überraschung unterzubringen.

Jetzt hoffe ich, daß die übrigen Bände möglichst bald erscheinen, denn ich möchte zu gerne wissen, wie es mit Kat und Nell sowie ihren beiden Schwestern, die nachkommen sollen, weitergeht.

 

Kurzfassung

Eine Western Romance, die ich nur als „Wohlfühlbuch“ beschreiben kann; mit genau der richtigen Mischung aus Spannung, (nicht mehr so ganz) Wildem Westen und Romantik.

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand Shop direkt bestellen < !

 

Über die Autorin

Mona Hodgson wurde 1954 geboren, ist seit über vierzig Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Sie ist als Autorin sowie Rednerin tätig und lebt in Arizona.

Bibliographische Angaben

316 Seiten, kartoniert. Originaltitel: Two Brides Too Many. Aus dem Amerikanischen von Elke Wiener. Verlag: Gerth Medien GmbH, Aßlar 2013

Eine Aufstellung aller vier Bände der Serie finden Sie hier: Hodgson, Mona: Sinclair Sisters of Cripple Creek

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Nachtigall, Patrick: Keine Angst vor dem Islam

Cover: Keine Angst vor dem Islam

 

Zum Inhalt

Fast täglich hört oder liest man über den Islam. Der Autor bietet in seinem Buch einen ersten Zugang zum Islam und erklärt einige wesentliche historische und religiöse Dinge. Darüberhinaus gibt er einen Ausblick, wie sich der Islam in verschiedenen Teilen der Welt in Zukunft entwickeln könnte.

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Strobel, Lee: Der Fall Jesus

"Glauben Sie mir, diese Veränderungen an den jüdischen Strukturen waren nicht einfach kleinere Veränderungen, die wir beiläufig vornehmen - sie waren absolut monumental. Das war so etwas wie ein soziales Erdbeben! Und Erdbeben ereignen sich nicht ohne Grund.“ (J. P. Moreland, S. 288)

 

Cover: Der Fall Jesus

 

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Angeregt durch die Konversion seiner Frau zum Christentum begann der bis dahin atheistische Lee Strobel damit, sich ernsthaft mit dem Christentum zu befassen. In gleicher Manier, wie er für seine Gerichtsreportagen recherchierte und schrieb, hat er für dieses Buch zahlreiche Fachgelehrte zu den Hauptthemen „Die Prüfung der Aufzeichnungen“, „Die Person Jesu“ und „Die Auferstehung“ befragt. So entsteht im Verlauf des Buches ein recht genaues Bild von Jesus, seiner Botschaft und wer er war.

 

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Oroszlany, Tibor: Take The Cross!

Diese „Kleinigkeit“ soll zeigen wie unterbewusst unfair wir eigentlich unsere Mitmenschen leider oftmals behandeln, und wie schnell die gedankliche Schublade auf und zugeht: Wir werfen die beiden Jungs einfach in einen Topf und stellen ehrbare wie hinterlistige Absichten auf die gleiche Stufe. Aus Informationsmangel oder Bequemlichkeit heraus und auch deshalb, weil wir in einer schlechten Welt einfach nicht mehr mit guten Seelen rechnen. (Seite 67)

 

Cover: Take The Cross!Zum Inhalt

Sophie hat gerade eine Enttäuschung erlebt und stößt in Gedanken versunken auf dem Gehsteig mit einem jungen Mann zusammen, den sie aus Verärgerung auch noch anschreit. Kaum ist dieser seines Weges gegangen, bemerkt sie, daß er einen Kreuzanhänger verloren hat und nimmt diesen an sich. Später will sie ihm diesen Talismann, wie sie es nennt, zurückbringen. Dabei ergibt sich ein Gespräch, und sie freunden sich an.
Aber hat ihre Beziehung überhaupt eine Chance? Er gläubiger Katholik, sie aus einer atheistischen Umgebung kommend, von einer männerhassenden Mutter erzogen. Die Umwelt macht es ihnen jedenfalls alles andere als leicht. Ausgang ungewiß.

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Darlington, C. J.: Schatten über Triple Cross

Zurzeit war sie drauf und dran, alles zu verlieren, was ihr wichtig war. (Seite 106)

 

Cover: Schatten über Triple CrossZum Inhalt

Christy ist 33, hat vor fünfzehn Jahren nach dem Tod der Eltern ihre jüngere Schwester alleine bei einer Tante zurückgelassen, und arbeitet als Buchhändlerin in einem Antiquariat. Aber, als ob sich alles gegen sie verschworen hätte, liegt innerhalb ein ein paar Tagen ihr ganzes Leben in Trümmern. Jetzt muß sie, ob sie will oder nicht, zu ihrer Schwester, die eine Ranch betreibt, zurückkehren.
Seit sie damals fort ging, hatten sie keinen Kontakt mehr. Alte Wunden reißen auf, die Gräben scheinen unüberwindbar. Aber irgendwann muß man aufhören, vor den Geistern und Fehlern der Vergangenheit zu fliehen und sich den Problemen stellen. Doch ist nach so langer Zeit eine Versöhnung möglich? Und was ist mit dem, der Christys Existenz zerstört hat. Gibt er nun Ruhe?

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Vogt, Fabian: Zurück

Sicher ist nur: Ich habe mir dieses Leben nicht ausgesucht. Aber wer hat das schon. (Seite 64)

 

Cover: ZurückZum Inhalt

Am Silvesterabend 1999 erwartet Maximilian das Übliche: am nächsten Morgen wird er am 1. Januar 2000 aufwachen. Was er nicht erwartete war, daß er am 1. Januar 1999 aufwacht, am nächsten Tag am 2. Januar 1998 und immer so fort. Die Tage vergehen kalendermäßig zwar in normaler Reihenfolge, die Jahre zählen jedoch jeweils eines zurück. Was ist mit ihm geschehen?
Er versucht so gut, es eben geht, sich in diesem seltsamen Leben einzurichten und trifft im Laufe der Zeit auf verschiedene Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Immer auf der Suche nach der Antwort, was ihm da geschieht und weshalb.
Max taucht an verschiedenen Knotenpunkten der Geschichte auf, doch das Rätsel kann er nicht lösen. Schließlich faßt er einen Entschluß und gibt seiner Reise ein finales Ziel.

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The Book of Ruth - Journey of Faith / Das Buch Ruth

I’m going to tell you a story about hope, about trust, about faith when we don’t understand God’s plan. *

Cover: DVD The Book of Ruth

 

Zum Inhalt

Das Buch Rut ist eine Liebesgeschichte im Angesicht von Not und Verzweiflung. Die selbstlose Reise von Liebe und Hingabe wird durch die Augen einer jungen Witwe gesehen. Sie entscheidet sich, nach dem Tod ihres Mannes ihre Heimat Moab zu verlassen und ihrer Schwiegermutter Naomi zurück nach Israel zu folgen. Nachdem sie Betlehem erreicht haben, trifft sie Boas, der der königlichen Linie von Judah entstammt, und welchen sie schließlich heiratet. Beiden wird der Sohn Obed, der Großvater des späteren König Davids, geboren. Rut ist eine der fünf im Stammbaum Jesu bei Matthäus genannten Frauen.

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