Medien - Informationen  

   

Partner SCM  

Der SCM-Shop bietet eine große Auswahl christlicher Medien. Wenn Sie über
> diesen Link zum SCM-Shop <
gehen, dort stöbern (und bestellen) helfen Sie, diese Webseite hier zu unterhalten und weiter auszubauen. Herzlichen Dank.

   

Aktuell / Informationen  

   

Login - Logout  

Bitte melden Sie sich an:

Oder registrieren Sie sich.

   

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Sie gingen so fröhlich, zuversichtlich, glücklich, voller Liebe für die Menschen um sie herum und kamen so still und leblos zu uns zurück. (Seite 89)

 

Cover: Die Vision lebt weiterZum Inhalt

Am 12. Juni 2009 wurde im Jemen eine Ausflugsgruppe von Mitarbeitern eines örtlichen Krankenhauses überfallen und entführt. Drei Tage später fand man drei Leichen: die der Südkoreanerin Jang-Sang sowie die von Anita Grünwald und Rita Stumpp.
Das Buch erzählt von den beiden jungen deutschen Frauen, ihrer Herkunft und Motivation. Es berichtet von den schrecklichen Stunden ihrer Angehörigen während der Zeit der Ungewißheit, von der Trauer nach dem Eintreffen der Todesnachricht. Und davon, wie einige Zeit danach eine Vision, die Anita Grünwald hatte, begann, Wirklichkeit zu werden.

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Im Jahr 2009 gehen zwei junge Frauen aus Wolfsburg zu einem Praktikum in einem Krankenhaus in den Jemen. Am 12. Juni, ihrem freien Tag, einem Freitag (dem „Sonntag“ des Islam) machen sie zusammen mit anderen einen Ausflug. Sicherheitsbedenken gibt es keine. Das Zielgebiet gilt als sicher, der Militärposten an der Ausfahrt sieht keinen Grund, von der Fahrt abzuraten und läßt die Gruppe ungehindert passieren. Alles sieht nach einem Tag wie immer aus.

Bis klar wird, daß etwas nicht stimmen kann, weil sie überfällig sind. Nach quälenden Stunden die Gewißheit, daß ein Gewaltverbrechen, eine Entführung, vorliegt. Drei Tage später werden die Leichen von Jang-Sang sowie die von Anita Grünwald und Rita Stumpp entdeckt und identifiziert. Sie wurden quasi hingerichtet.

Was sich hier so einfach und trocken liest, war für die Betroffenen und Angehörigen ein furchtbarer Albtraum, der mit der Gewißheit des Todes des eigenen Kindes, der Schwester nicht zu Ende war. Ich denke nicht, daß man sich als Unbeteiligter vorstellen kann, was ein solches Ereignis für die Angehörigen bedeutet und für Folgen hat.

Eine Ahnung davon vermittelt dieses Buch. Es erzählt von den beiden jungen Frauen, ihrer Herkunft, ihrem Wesen, ihrer Motivation für diesen Auslandseinsatz. Und es berichtet von den Familien zuhause in Deutschland, als zunächst die Entführungs-, dann die Todesnachricht eintraf und Trauer und Verzweiflung Einzug hielten.

Überrascht hat mich, daß sich im ganzen Buch keine Anklage, keine Forderung nach Vergeltung finden. Wer hinter dem Verbrechen steckt, weiß man nicht, und damit muß man leben. Ich mußte unwillürlich an Jonas Beilers „Think No Evil“ über das Massaker an der Amish-Schule im Oktober 2006 denken, wo ebenfalls Eltern ihre Kinder durch ein Gewaltverbrechen (wenngleich von anderer Art) verloren. So verschieden die beiden Ereignisse (und der Umgang der Betroffenen damit) auch sind, eines ist ihnen gemeinsam: durch die Verwurzelung im Glauben ist es den Hinterbliebenen möglich, diese schwere Zeit durch- und zu überstehen. Und sogar etwas Neues, Gutes daraus entstehen zu lassen.

Den Ärmsten der Armen zu helfen, war Motivation und Vision der beiden Getöteten. Dieser Gedanke griff mehr und mehr in den Familien und der Gemeinde um sich, und so entstand der Plan für ein neues Kinderdorf in einem der ärmsten Länder der Welt, in Malawi.

„Es ist so schön, dass Gott alle Dinge, auch die für uns schlechten, für etwas Gutes gebrauchen kann, wenn wir ihn an das Steuerrad lassen.“ (Seite 158), so schrieb Anita einmal in ihr Tagebuch. Als ob dies prophetische Worte gewesen wären, entsteht inzwischen aus dem Gedenken an die beiden jungen Frauen heraus ein Kinderdorf, das im Endausbau rund hundert Waisenkinder versorgen soll.

Anita Grünwald und Rita Stumpp hatten eine Vision, die auch von übelwollenden Menschen nicht aufzuhalten war und nach ihrem Tode Wirklichkeit wurde.

 

Kurzfassung

Der grausame Tod zweier junger Frauen im Jemen erschütterte 2009 die Menschen. Das Buch stellt die beiden vor, ihre Herkunft, ihre Pläne, ihre Vorstellung, berichtet von den schrecklichen Ereignissen und schließlich von der Verwirklichung ihrer Vision.

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand Shop direkt bestellen < !

 

Über die Autorin

Ursula Häbich stamm aus Süddeutschland und hat nach ihrer Ausbildung zur und einigen Jahren Tätigkeit als Erzieherin eine theologische Ausbildung absolviert. Sie ist derzeit für das Hilfswerk "To All Nations" und das „BSB - Bibelseminar Bonn“ tätig.

Bibliographische Angaben

207 Seiten, zahlreiche Fotos, gebunden. Verlag: Lichtzeichen Verlag, Lage 2013

Sie haben leider keine Rechte, um einen Kommentar zu schreiben

   

Harter, Karen: Und über uns die Wolken

Millard hat sich blindwütig durchs Leben gegraben und diesen Maulwurfshügel hinterlassen, um nicht in Vergessenheit zu geraten. (Seite 84)

 

Cover: Und über uns die WolkenZum Inhalt

Die alleinerziehende Celine fällt aus allen Wolken, als ihr 15-jähriger Sohn Tim sich wegen Ladendiebstahls vor Gericht verantworten muß. Tims einzige Möglichkeit, einer Haftstrafe zu entgehen, ist eine Bewährungsfrist unter strengen Auflagen. Celine ist überglücklich, als ihr Nachbar Willard anbietet, ihren auf die schiefe Bahn geratenen Sohn zu hüten, während sie auf der Arbeit ist. Diese Aufgabe reißt den Rentner aus seinem gemütlichen Ruhestand. Die soziale Arbeit, zu der Tim verurteilt wurde, muß er unter Anleitung des Polizisten Alex Estrada verrichten. Demjenigen, welcher ihn verhaftet hatte und der ihn anscheinend überhaupt nicht ausstehen kann. Doch gerade, als die Notgemeinschaft zu einer Art Ersatzfamilie zusammenwächst, steht Tims Vater vor der Tür. Der Mann, vor dem Celine sich endlich sicher geglaubt hatte.

Weiterlesen ...
   

Mangalwadi, Vishal: Wahrheit und Wandlung

Das Kreuz ist die Macht, Prinzipien über die Macht zu stellen. (Seite 299)

 

Cover: Wahrheit und WandlungZum Inhalt

Europa war einstens das christliche Abendland. Doch der Einfluß des Christentums geht (anscheinend) zurück, der Säkularismus macht sich mehr und mehr breit, Religion wird ins Private verdrängt.
Vishal Mangalwadi hat als Inder den Blick von außen und kann aus seiner eigenen Umgebung immer wieder Beispiele aus einer nichtchristlichen Gesellschaft anführen. Eindringlich verdeutlicht er, wie die westliche Gesellschaft durch die Jahrhunderte hindurch von christlichen Vorstellungen, etwa den Zehn Geboten, beeinflußt wurde und was die Folgen sind, wenn so einfache Dinge wie „Du sollst nicht stehlen“ keine Gültigkeit (mehr) haben.

Weiterlesen ...
   

Jagears, Melissa: Weil das Herz nicht schweigen kann

Aber wir können nicht zusammen sein. Wir können nicht beide bekommen, was wir wollen, wenn wir zusammen bleiben. (Seite 362)

 

Cover: Weil das Herz nicht schweigen kannZum Inhalt

Als Eliza Cantrell als Katalogbraut in Salt Flatts eintrifft, ist nichts so, wie sie es geplant oder erwartet hatte. Der Zug wurde ausgeraubt, ihre Barschaft gestohlen und zudem hat sie einer der Banditen ins Gesicht geschlagen, wo nun eine häßliche Wunde klafft. Ihr Verlobter Alex ist verreist und niemand weiß so genau, wo er ist. Will, dessen Geschäftspartner, möchte Arzt werden - kann aber aus Geldmangel nicht studieren, und einen Laden führen ist auch nicht seine Stärke. Zu allem Überfluß fühlen sich Eliza und Will mehr zueinander hingezogen, als gut ist und sie sich eingestehen wollen. Denn ihrer beiden Lebenspläne passen überhaupt nicht zusammen.
Nicht die besten Voraussetzungen, um ein neues Leben zu beginnen...

Weiterlesen ...
   

Jagears, Melissa: Weil das Herz nicht schweigen kann

Aber wir können nicht zusammen sein. Wir können nicht beide bekommen, was wir wollen, wenn wir zusammen bleiben. (Seite 362)

 

Cover: Weil das Herz nicht schweigen kannZum Inhalt

Als Eliza Cantrell als Katalogbraut in Salt Flatts eintrifft, ist nichts so, wie sie es geplant oder erwartet hatte. Der Zug wurde ausgeraubt, ihre Barschaft gestohlen und zudem hat sie einer der Banditen ins Gesicht geschlagen, wo nun eine häßliche Wunde klafft. Ihr Verlobter Alex ist verreist und niemand weiß so genau, wo er ist. Will, dessen Geschäftspartner, möchte Arzt werden - kann aber aus Geldmangel nicht studieren, und einen Laden führen ist auch nicht seine Stärke. Zu allem Überfluß fühlen sich Eliza und Will mehr zueinander hingezogen, als gut ist und sie sich eingestehen wollen. Denn ihrer beiden Lebenspläne passen überhaupt nicht zusammen.
Nicht die besten Voraussetzungen, um ein neues Leben zu beginnen...

Weiterlesen ...
   

Blackstock, Terri: Gefährliche Zuflucht (Cape Refuge 1)

Blair, die wichtigere Frage ist, was ist, wenn du dich irrst? (Seite 82)

 

Cover: Gefährliche ZufluchtZum Inhalt

Eine kleine Insel vor Georgia wird vom Doppelmord an Thelma und Wayne Owen erschüttert. Völlig geschockt sind die beiden Töchter Morgan und Blair, als auch noch Jonathan - Morgans Mann - unter Mordverdacht verhaftet wird. Cade, der Polizeichef, fühlt sich dabei zwar nicht sehr wohl, da Jonathan sein Freund ist, aber er meint, keine andere Wahl zu haben. Die Owens führten eine kleine Pension, in der hilfsbedürftige Menschen, von entlassenen Strafgefangenen bis zu solchen mit beginnendem Alzheimer, lebten. Dieses Haus ist dem Stadtrat ein Dorn im Auge.
Morgan und Blair wollen herausfinden, weshalb ihre Eltern sterben mußten. Im Zuge dessen tauchen plötzlich alte Geheimnisse aus der Versenkung auf, die die Sache noch verkomplizieren. Nichts ist so, wie es scheint. Und dann nehmen sie noch Sadie, eine junge Ausreißerin auf, die verletzt in [i]Cape Refuge[/i] auftaucht. Je mehr Fäden entworren werden, um so geheimnisvoller und gefährlicher wird es. Bis sich die Ereignisse schließlich in einer Explosion entladen ...

Weiterlesen ...