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Ich habe gelernt, dass die bewusste Entscheidung, den Appetit in irgendeinem Bereich zu zügeln, andern Aktivitäten einen wesentlichen zusätzlichen Schub verleiht, die der Mühe eher wert sind, ob sie etwas damit zu tun haben oder nicht. (Seite 118)

 

Cover: Der SchattendoktorZum Inhalt

Nach dem Tod seiner Großmutter findet Jack einen Brief von ihr an ihn im Nachlaß. Darin wird ein „Schattendoktor“ erwähnt und er erhält den Rat, diesen zu kontaktieren.
Nach einem ersten Gespräch kommen sie überein, daß Jack probeweise zu ihm zieht und ihn bei seiner Arbeit unterstützt. Aber was genau ist eigentlich dessen „Arbeit“? Jack kommen Zweifel, ob seine Entscheidung wirklich so gut war...

 

 

 

Meine Meinung

Der Name Adrian Plass ist mir immer wieder einmal begegnet, wenngleich ich noch nie ein Buch von ihm gelesen habe. Die Inhaltsangabe zu seinem neuen klang vielversprechend, so daß ich mich nun daran gewagt habe. Am Ende weiß ich nicht so recht, ob das eine gute Entscheidung war. Mein Humor ist der seine nicht. Wobei ich nicht mal sicher bin, ob in dem Buch Humor vorkam. Mich hat er jedenfalls nicht erreicht.

Dabei klang die Inhaltsangabe so interessant, und auch das Cover weckte Interesse. Daß das Motiv mit dem Inhalt nun überhaupt nichts zu tun hat, kommt ja öfters vor, ist hier nur insofern etwas schade, als daß das Bild - zumindest bei mir - die Vorstellung von einem Weihnachtsbuch weckt. Nur daß die völlig falsch ist.

Überhaupt nicht zu beanstanden ist die Übersetzung von Christian Rendel, die ganz hervorragend ist und an keiner Stelle daran erinnert, daß das ein ursprünglich englischsprachiges Buch ist. Ein Lob auch an den Verlag für die solide Ausstattung (Fadenheftung!) des Buches, das auch nach dem Lesen wie neu aussieht. Etwas, was heute leider nicht mehr selbstverständlich ist.

Aber was nützt mir alles das, wenn ich mit dem Inhalt nicht zurecht komme? Das fing damit an, daß ich das Buch auf den ersten vierzig, fünfzig Seiten als relativ sperrig empfand. Ich weiß nicht so recht, woran es lag oder wie ich es sonst ausdrücken soll, jedenfalls war das im Hinblick auf den Stil mein Leseempfinden. Weiter gelesen habe ich, weil sich die Handlung in einer Weise entwickelte, daß sie neugierig darauf machte, wie es wohl weitergehen würde.

Im weiteren Verlauf brachte der Autor dann wirklich wunderschöne Formulierungen und Bilder (z. B. Seite 116: „Der Regen trommelte gegen das Glas, als wollte er hereinkommen und sich ins Trockene bringen.“), die das Gefühl vermittelten, mitten in der Geschichte dabei zu sein. Besonders hervorheben möchte ich auch das Kapitel 17, welches aus einem bemerkenswerten Brief besteht. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich verstanden hatte, aus wessen Sicht da was beschrieben wurde - beeindruckend.

Was mir durch das ganze Buch hindurch, und mit zunehmender gelesener Seitenzahl immer mehr, jedoch immer rätselhafter wurde ist, was mir der Autor eigentlich sagen will, welche Meinung er überhaupt vertritt. Ist er nun Christ, wenn ja, wie stark oder schwach, und was für ein Christentum will er mir in dem Buch nahebringen? Soll ich Beten - oder doch besser nicht? Und überhaupt - was soll ich aus dem Buch mitnehmen? Da fällt mir der kürzlich gesehene Film „In-Lawfully Yours“ ein, in dem der Pastor recht genau und gut begründete, weshalb er eine bestimmte Form von Gebet nicht (mehr) für sinnvoll hält und darum auch nicht mehr betet. Aber hier weiß ich nicht mal, ob man überhaupt noch beten soll. Das fand ich für einen bekannten christlichen Autor denn doch reichlich seltsam.

Sicher ist die Idee des „Schattendoktors“ originell und birgt im Verlauf des Buches einiges an Themen zum Nachdenken. Allerdings werden für meine Begriffe zu viele der gestellten Fragen bis zum Ende des Buches nicht beantwortet; sie bleiben - auch in wesentlichen Dingen, schlicht offen und unbeantwortet.

Was ich mit dem Ende anfangen soll, erschließt sich mir auch nicht. Das Buch läßt mich teilweise ratlos, auf jeden Fall in bis zu einem gewissen Grade deprimiert und vor allem frustriert zurück. Unabhängig vom wirklich interessanten Gedankengang des Buches eine für mich völlig unbefriedigende Situation. Das war mein erstes und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch letztes Buch des Autors. Zumal ich, offen gesagt, keine Vorstellung davon habe, wo der Autor steht, was er mir sagen will und was ich letztlich damit anfangen soll.

 

Mein Fazit

Eine interessante Ausgangssituation ließ mich am Ende mit mehr offenen denn beantworteten Fragen zurück. Trotz des guten Schreibstils für mich leider ein Fehlgriff.

Wollen Sie sich eine eigene Meinung bilden und das Buch selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand Shop direkt bestellen < !

 

Über den Autor

Adrian Plass wurde 1948 geboren, hat eine Schauspielausbildung abgebrochen und danach in einem Heim für sozial geschädigte Kinder gearbeitet. Mit seinem Buch „Tagebuch eines frommen Chaoten“ wurde er auch in Deutschland bekannt. Er ist verheiratet, Vater von vier Kindern und hat im Laufe der Jahre zahlreiche christlich geprägte, oft satirische, Romane veröffentlicht.

 

 

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Samson, Lisa: Das Gelübde der Mary Margaret

Denn warum sollte Gott einen Menschen, der eine klare Berufung in seinen Dienst bekommen hatte, in eine Ehe mit dem Abschaum der Erde schicken? (Seite 167)

 

Cover: Das Gelübde der Mary MargaretZum Inhalt

Mary Margaret hat nur einen Herzenswunsch: Gott allein ihr Leben zu widmen. Und das, obwohl sie sich zu Jude hingezogen fühlt, dem rebellischen Freund aus Kindheitstagen. Doch dann verschwindet Jude und kehrt erst nach Jahren zurück: gebrochen, verbittert und schwer krank. Mary Margaret erhält von Jesus einen Auftrag, der sie zutiefst irritiert: Soll sie wirklich ihren innigsten Wunsch aufgeben? Und eine Ehe mit diesem Mann eingehen? Ein Roman, die die Sehnsucht nach einer intensiven und liebevollen Gottesbeziehung entfacht. Ausgezeichnet mit dem Christy Award 2010 in der Kategorie „Bester Roman“.

 

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Grichting, Martin: Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung

Aufgabe des Staates ist es, eine Ordnung zu garantieren, in der religiöse wie religiös "unmusikalische" Menschen auf dem gleichen Territorium friedlich zusammenleben und dabei offen zu ihren Überzeugungen stehen können. (S. 24)

 

Cover: Im eigenen Namen, in eigener VerantwortungZum Inhalt

In der heutigen immer pluralistischer werdenden Welt stellt sich zusehends die Frage, wie es mit der Kompatibilität einer Religionsgemeinschaft aussieht, die eine absolute Glaubenswahrheit verkündet. In kurzer, prägnanter Form gibt der Autor Antworten, wie die katholische Kirche und der Katholik auf die Herausforderungen des säkularen Staates reagieren und sich in der Gesellschaft einbringen soll.

Bibliographische Angaben
Autor/ -in: Grichting, Martin:
Titel: Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2018
Verlag: Fontis Verlag, Basel
Ausstattung, Umfang: 59 Seiten, kartoniert
Format: ca. 13 x 19 cm
ISBN: 9783038481430
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Oroszlany, Tibor: Take The Cross!

Diese „Kleinigkeit“ soll zeigen wie unterbewusst unfair wir eigentlich unsere Mitmenschen leider oftmals behandeln, und wie schnell die gedankliche Schublade auf und zugeht: Wir werfen die beiden Jungs einfach in einen Topf und stellen ehrbare wie hinterlistige Absichten auf die gleiche Stufe. Aus Informationsmangel oder Bequemlichkeit heraus und auch deshalb, weil wir in einer schlechten Welt einfach nicht mehr mit guten Seelen rechnen. (Seite 67)

 

Cover: Take The Cross!Zum Inhalt

Sophie hat gerade eine Enttäuschung erlebt und stößt in Gedanken versunken auf dem Gehsteig mit einem jungen Mann zusammen, den sie aus Verärgerung auch noch anschreit. Kaum ist dieser seines Weges gegangen, bemerkt sie, daß er einen Kreuzanhänger verloren hat und nimmt diesen an sich. Später will sie ihm diesen Talismann, wie sie es nennt, zurückbringen. Dabei ergibt sich ein Gespräch, und sie freunden sich an.
Aber hat ihre Beziehung überhaupt eine Chance? Er gläubiger Katholik, sie aus einer atheistischen Umgebung kommend, von einer männerhassenden Mutter erzogen. Die Umwelt macht es ihnen jedenfalls alles andere als leicht. Ausgang ungewiß.

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Pella, Judith: Von ferne klingt ein Lied (Sturmzeiten 2)

Aber in seinem Herzen wusste er, dass Gott sie nicht im Stich ließ. Er hatte Verheißungen gegeben, auch wenn für Gary im Moment diese Verheißungen sehr verschwommen waren. Er versuchte, sich Verse in Erinnerung zu rufen, die er als Kind auswendig gelernt hatte. Er kam nicht weiter als: Jesus weinte. (Seite 525)

 

Cover: Von ferne klingt ein LiedZum Inhalt

Cameron ist in die UdSSR zurückgekehrt. Ihre Arbeit wird durch die sowjetische Zensur nicht unbedingt erleichtert, und ihre Beziehung zu Alex gerät in eine Krise. Aber hat eine solche Beziehung überhaupt eine Chance?
Währenddessen sucht Blair auf den Philippinen nach ihrem Ehemann Gary, der dort beim Militär ist. Als die Japaner Pearl Harbour überfallen, ist es mit der Sicherheit vorbei und es bleibt nur die Flucht in den Dschungel. Aber wie soll sie so ihre Ehe retten?
Jackies Beziehung zu Sam vertieft sich. Aber da tauchen Gerüchte auf, daß die USA alle Bürger mit japanischen Wurzeln in Lager internieren wollen.
Die Welt, wie die drei Schwestern sie kannten, bricht unter dem Bombenhagel des 2. Weltkrieges zusammen.

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Blackstock, Terri: Die einzige Hoffnung (Cape Refuge 2)

Blair, die wichtigere Frage ist, was ist, wenn du dich irrst? (Gefährliche Zuflucht, Seite 82)

 

Cover: Die einzige Hoffnung

 

Zum Inhalt

Einige Monate nach den Ereignisse von „Gefährliche Zuflucht“ wird der Polizeichef Cade in einen tödlichen Autounfall verwickelt. Kurz darauf ist er spurlos verschwunden, aber niemanden scheint das sonderlich zu wundern.
Nur Blair Owens ist mißtrauisch und vermutet ein Verbrechen. Gegen alle Widerstände beginnt sie, nach Cade zu suchen. Dabei gerät sie selbst in Gefahr.

 

 

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