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Hätte ich nur.
Aber an der Vergangenheit ließ sich nichts mehr ändern. Sie konnten nur noch in die Zukunft schauen, und sie war dazu auf jeden Fall bereit. (Seite 272)

 

Cover: Der Held von nebenanZum Inhalt

Bei Justin Clays letztem Polizeieinsatz in Chicago geriet er mit seinen Kollegen in einen tödlichen Hinterhalt, den nur er überlebte. Um Abstand zu gewinnen, läßt er sich für einige Monate auf die ruhige Insel Nantucket versetzen.
Er hat jedoch nicht damit gerechnet, dort Heather Anderson zu begegnen. Sie betreibt eine Teestube und ist seine direkte Nachbarin. Obwohl beide alles andere als eine Beziehung im Kopf haben, geschieht es doch, daß sie sich näher kommen, als sie sich selbst gegenüber eingestehen wollen.
Als dann noch Heathers pubertierender Neffe zu Besuch kommt, werden der Verwicklungen immer mehr und die Schatten der Vergangenheit länger.

 

 

 

Meine Meinung

Im Vorgängerroman „Gezeiten der Hoffnung“, dessen Kenntnis zum Verständnis dieses Buches allerdings nicht notwendig ist, wurde der Schauplatz Nantucket bereits eingeführt, so daß ich mich dort gleich wieder „heimisch“ fühlte. Diese Geschichte spielt nun zwei Häuser weiter als die vorige, erfindet sicher das Rad nicht neu und mag die eine oder andere Parallele aufweisen. Dennoch ist es ein eigenständiger Roman, dessen Hauptfiguren sich mit ganz anderen großen wie kleinen Problemen herumschlagen müssen.

Wobei nicht immer gleich ersichtlich ist, was denn die großen und was die kleinen Probleme sind. Justin Clay, oder J.C., wie er auch genannt wird, will abschalten, zur Ruhe kommen, die Geschehnisse des letzten Einsatzes verarbeiten. Die Insel bietet ihm genau die richtige Umgebung dazu, zumal sein dortiger Chef ein Kollege aus früheren Tagen ist. Bald wird aber deutlich, daß das nicht sein einziges Problem ist, denn sein Bruder sitzt im Gefängnis; trotz aller Kontaktversuche ist das Verhältnis gespannt. Überhaupt nicht in seinem Plan enthalten war schließlich die Bekanntschaft mit einer Frau wie Heather Anderson.

Diese wiederum hat selbst schwierige Familienverhältnisse sowie eine gescheiterte Beziehung hinter sich. Eine neue kommt für sie nicht infrage - bis J. C. in das Nachbarhaus einzieht und sich sofort eine gewisse gegenseitige Anziehungskraft bemerkbar macht.

Sehr schön und nachvollziehbar wird - aus beider Sicht - beschrieben, wie sie sich gegen die unleugbare Anziehung zu wehren versuchen, was „natürlich“ immer wieder schief geht. Auch Edith Chester, die schon aus dem Vorgängerband als „Kupplerin“ bekannt ist, hat ihre Finger mit im Spiel, ist sie doch J. C.’s Vermieterin.

Spätestens, als Heathers dreizehnjähriger Neffe die Bühne betritt, wird deutlich, daß alle Beteiligten mit einigen Problemen mehr als nur den üblichen zu kämpfen haben. Die Fassade beginnt zu bröckeln und es wird immer deutlicher, daß die Zeit naht, sich den eigentlichen Fragen zu stellen. Es sind Themen wie falsche Entscheidungen, Schuld und Vergebung, welche hier eine Rolle spielen - also genau die Dinge, mit denen sich viele Menschen herumschlagen müssen.

Auch hier spielt der Glaube die zurückhaltende Rolle, die er in den „Gezeiten der Hoffnung“ hatte. Nicht alle sind gläubig, wollen etwas davon wissen oder gar missionieren. Er redete zwar nur über seinen Glauben, wenn er darauf angesprochen wurde, aber er praktizierte die Grundsätze dieses Glaubens. (Seite 220) Weder wird die Thematik groß in den Vordergrund gestellt noch wird sie, wie heute ansonsten weithin üblich, einfach verschwiegen. Es ist Teil des Lebens; beim einen mehr, beim anderen weniger. Wie es eben so ist.

Insgesamt gesehen habe ich auch dieses Buch als Wohlfühlbuch, das ich kaum aus der Hand legen konnte, empfunden. Mit leichter Melancholie habe ich die letzte Seite gelesen, weil es nun unweigerlich heißt, sich von den liebgewordenen Figuren, die ich fast persönlich zu kennen meine, zu verabschieden. Da im dritten Band der Reihe allerdings J. C.’s Schwester eine Hauptrolle übernehmen wird, besteht durchaus die begründete Hoffnung, auch den Figuren aus diesem Roman wieder zu begegnen. Nicht zuletzt deshalb heißt es also bald zurückkehren nach Nantucket zu den Leuten aus der Lighthouse Lane.

 

Mein Fazit

Die Geschichten um die Leute aus der Lighthouse Lane gehen weiter - ein Wohlfühlbuch, das auch vor ernsteren Inhalten nicht Halt macht und den Leser am Ende ruhig und zufrieden in die Realität zurück entläßt.

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im SCM - Shop direkt bestellen < !

 

Über die Autorin

Irene Hannon hat Psychologie und Journalistik studiert. Sie gab ihre hohe Stellung bei einem Weltunternehmen auf, um ganz als Schriftstellerin tätig zu sein. Sie hat zahlreiche Bücher geschrieben und etliche Preise gewonnen. Mit ihrer Familie lebt sie in Missouri.

Bibliographische Angaben

310 Seiten, kartoniert
Originaltitel: The Hero Next Door. Aus dem Amerikanischen von Antje Balters
Verlag: cap-books, 2015. ISBN 978-3-86773-244-4


Die Reihe "Die Leute aus der Lighthouse Lane"
- Gezeiten der Hoffnung
- Der Held von nebenan
- Eine perfekte Wahl
- Ein Vater für Zach

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Dreher, Rod: Die Benedikt-Option

Benedikts Beispiel gibt uns heute Hoffnung, denn es zeigt, was eine kleine Truppe von Gläubigen ausrichten kann, wenn sie kreativ auf die Herausforderungen ihrer Zeit und ihrer Umgebung antwortet. (Seite 37)

 

Cover: Die Benedikt-OptionZum Inhalt

Rod Dreher legt eine Strategie für Christen in einer nachchristlichen Gesellschaft vor. In den USA erregte er damit erhebliches Aufsehen. Auch wenn der Autor beim Schreiben in erster Linie ein US-amerikanisches Publikum vor Augen hatte, so behandelt er doch genau die Probleme, die auch die Christen im westlichen Europa und besonders im deutschsprachigen Raum betreffen.
Dieses Buch ist keine selbstmitleidige Zustandsbeschreibung, sondern zeigt im Blick auf die Wurzeln unseres Glaubens Möglichkeiten, um eine christliche Gegenkultur aufzubauen. Es ist eine Herausforderung an die Kirchen und an jeden Einzelnen. Dabei propagiert das Werk kein politisches Programm und ist kein spirituelles Praxisbuch, sondern zeigt, wie Christen kreative Wege gehen, um den Glauben freudig und gegenkulturell zu leben. Grundlage dafür ist die Regel des Heiligen Benedikt: die Option, um in Zeiten der Entscheidungen den richtigen Weg einzuschlagen.

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Ratzinger, Joseph/Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth. Prolog

Was in der großen Perspektive des Glaubens Stern der Hoffnung ist, ist in der Perspektive des täglichen Lebens zunächst nur störend, Grund zu Sorge und Furcht. (Seite 111)

 

Cover: Jesus von Nazareth. PrologZum Inhalt

In seinem zweibändigen Werk über Jesus von Nazareth zieht der emeritierte Papst auch eine Summe seines theologischen Werkes. Gleichsam als Einführung in dieses umfangreiche Werk ist dieses Buch gedacht, in welchem er die Evangelienberichte zur Geburt Jesu ausführlich interpretiert. Ein Epilog über den Besuch des zwölfjährigen Jesus im Tempel rundet die Darstellung ab.

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Büchle, Elisabeth: Wohin der Wind uns trägt

"Wäre es nicht auch möglich, daß die eigensinnige Joanna Steinman im Unrecht ist?(Seite 78)

 

Cover: Wohin der Wind uns trägtZum Inhalt

Im Jahre 1847 machen sich fünf Geschwister Steinman auf den Weg von South Caroloina nach Oregon, die Schwester Denise bleibt zurück und heiratet. Während der Treck nach Westen mehr oder weniger aufregend verläuft und die Reisenden bisweilen näher zueinander bringt, als zu Beginn erwartet, kommen die Zurückgebliebenen einer Intrige auf die Spur, die ihre dunklen Ausläufer bis hin zu den Reisenden streckt und ihnen gefährlich werden könnte. Denn zuhause zeigt der Ehemann von Denise nach der Hochzeit sein wahres Gesicht. Währenddessen unterwegs die aufbrausende Joanna immer wieder mit dem eher ruhigen Alec aneinander gerät.

 

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Rubart, James L. "Das Vermächtnis des Zimmermanns"

Du kannst Deinem Schicksal eine Weile ausweichen, aber du kannst ihm nichtg ewig entfliehen. (Seite 235)

 

Cover: Das Vermächtnis des ZimmermannsZum Inhalt

Als eines Tages eine ältere Dame in Corins Antiquitätengeschäft tritt und ihm einen Stuhl überläßt, beginnt seine Welt aus den Fugen zu geraten. Es hat den Anschein, als ob ein kranker Junge, nachdem er auf dem Stuhl saß, wie durch ein Wunder geheilt wurde. Auch der seit Jahren währende Zwist mit seinem Bruder erleichtert die Situation nicht gerade, denn wenn der Stuhl einen Jungen heilen kann, dann seinen Bruder vielleicht auch? Aber dazu müßte der erst mal wieder mit ihm reden. In der Zwischenzeit tauchen merkwürdige Gestalten auf, die unter allen Umständen in den Besitz des Stuhls kommen wollen und in der Wahl ihrer Methoden zusehends weniger Skrupel kennen.

 

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Blackstock, Terri: Gefährliche Zuflucht (Cape Refuge 1)

Blair, die wichtigere Frage ist, was ist, wenn du dich irrst? (Seite 82)

 

Cover: Gefährliche ZufluchtZum Inhalt

Eine kleine Insel vor Georgia wird vom Doppelmord an Thelma und Wayne Owen erschüttert. Völlig geschockt sind die beiden Töchter Morgan und Blair, als auch noch Jonathan - Morgans Mann - unter Mordverdacht verhaftet wird. Cade, der Polizeichef, fühlt sich dabei zwar nicht sehr wohl, da Jonathan sein Freund ist, aber er meint, keine andere Wahl zu haben. Die Owens führten eine kleine Pension, in der hilfsbedürftige Menschen, von entlassenen Strafgefangenen bis zu solchen mit beginnendem Alzheimer, lebten. Dieses Haus ist dem Stadtrat ein Dorn im Auge.
Morgan und Blair wollen herausfinden, weshalb ihre Eltern sterben mußten. Im Zuge dessen tauchen plötzlich alte Geheimnisse aus der Versenkung auf, die die Sache noch verkomplizieren. Nichts ist so, wie es scheint. Und dann nehmen sie noch Sadie, eine junge Ausreißerin auf, die verletzt in [i]Cape Refuge[/i] auftaucht. Je mehr Fäden entworren werden, um so geheimnisvoller und gefährlicher wird es. Bis sich die Ereignisse schließlich in einer Explosion entladen ...

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