Medien - Informationen  

   

Partner SCM  

Der SCM-Shop bietet eine große Auswahl christlicher Medien. Wenn Sie über
> diesen Link zum SCM-Shop <
gehen, dort stöbern (und bestellen) helfen Sie, diese Webseite hier zu unterhalten und weiter auszubauen. Herzlichen Dank.

   

Aktuell / Informationen  

   

Login - Logout  

Bitte melden Sie sich an:

Oder registrieren Sie sich.

   
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Ich hab gedacht, Gott wird schon irgendwie auf mich aufpassen. Wenn er Pistolen im Griff hat, dürfte Wasser auch kein Problem für ihn sein, oder? (Seite 478)

 

Cover: Aus heiterem Himmel

 

Zum Inhalt

Theresa Krug arbeitet als Fremdsprachensekretärin und sehnt sich nach einer Familie. Aber alle Versuche, Bekanntschaften zu schließen, scheitern; vielleicht auch, weil sie nicht gerade dem heutigen Schönheitsideal entspricht. Das betont auch immer wieder ihr Chef Max Tanner, der die Ungehobeltheit in Person ist. Mit kurzer Ansage geht es auf Geschäftsreise nach Australien. Doch das Flugzeug stürzt ab. Und Theresa findet sich mit ihrem Chef sowie 25 weiteren Überlebenden auf einer einsamen Insel wieder. Es beginnt der Kampf um das nackte Überleben. Dabei zeigt sich, mit mancher Überraschung, die wahre Natur der Überlebenden.

 

 

 

Vorbemerkung

Die gespoilerte Textstelle (durch "[ ]" markiert) verrät wesentliche Inhalte des Buches. Um diese Stelle lesen zu können, bitte einfach mit gedrückter linker Maustaste darüber fahren (die Stellen quasi markieren). Der Text wird dann lesbar.

 

Kommentar / Meine Meinung

Die Ausgangssituation ist sicherlich keine komfortable, und manche werden solche oder ähnliche aus ihrem (Berufs-) Leben kennen. Theresa ist über dreißig, Single und hat nicht unbedingt eine Modelfigur. Die Versuche, Bekanntschaften zu schließen, verlaufen nicht gerade erfolgreich. Und Max Tanner, für den sie als Sekretärin arbeitet, ist ein ungehobelter Grobian, der an Unfreundlichkeit eigentlich nur noch von seiner Mutter übertroffen wird. Als ihr Chef sie dann auch noch mitten in der Nacht anruft und ihr mitteilt, daß sie am folgenden Morgen auf Dienstreise nach Australien fliegen würden, scheint es nicht mehr viel schlimmer kommen zu können. Zumal Max Tanner ihr die Kündigung in Aussicht stellt, wenn sie nicht mit reist.

Daß es sehr wohl schlimmer kommen kann, wird sich bald zeigen. Denn das Flugzeug stürzt ab und sie und ihr Chef sind unter den siebenundzwanzig Überlebenden, die sich auf eine einsame Insel irgendwo im Ozean retten können. Ohne Verbindung zur Außenwelt, ohne Nahrungsvorräte, fast ohne technische Hilfen heißt es zu überleben.

In dieser Extremsituation kommt es schon bald zu Spannungen und Gruppenbildung. Coleman reißt die Führung an sich, in dem er sagt, er sei einer der Sky Marshalls an Bord gewesen. Außerdem hat er eine Pistole. Miriam wirft sich ihm sofort an den Hals und setzt alle verfügbaren Reize ein, um sich Vorteile zu verschaffen. Rücksichtslosigkeit ist noch das freundlichste Wort für ihr Verhalten.

Jontek, der von sich behauptet, ein IKEA-Manager zu sein, unterwirft sich Colemans Diktat widerspruchslos. Aber genau mit ihm hatte Theresa schon im Flugzeug einen freundschaftlichen Kontakt hergestellt, so daß sein jetziges Verhalten so gar nicht zu dem vorherigen paßt. Zumal sie sich um den zum Waisen gewordenen fünfjährigen David kümmert, der sie als Ersatzmutter betrachtet, und der von Jontek nicht nur verbal abgelehnt wird.

Aus all dem hält sich Max Tanner heraus - als geborener Einzelgänger bleibt er in der Nähe des Strandes, wo er ein Feuer entzündet und hütet, damit die Suchmannschaften sie entdecken können.

Theresa wird zur Pendlerin zwischen der Gruppe und Max. Einerseits ist sie der Meinung, man müsse zusammenhalten und sei nur als Gruppe überlebensfähig, andererseits hat Max sich seit dem Stranden deutlich verändert und seine Sichtweise hat auch einiges für sich. Zudem, ob beide es wollen oder nicht, und lange wehren sie sich dagegen, entwickelt sich eine Beziehung zwischen Theresa und Max.

Die Autorin die einzelnen Handlungsstränge selbst über die Stellen hinweg, an denen nicht viel passiert, mit einer Folgerichtigkeit, daß es kaum möglich war, das Buch aus der Hand zu legen. Sicherlich ein praktischer Schachzug ist es, daß nur ein Teil der Überlebenden mit Namen auftaucht, so daß man nach einer Weile einen recht guten Überblick über die Handlungsträger hat und nie die Übersicht verliert. Dabei legt sie geschickt falsche Spuren, so daß man oft nicht so recht weiß, was eigentlich wirklich Sache ist. Durch den flüssigen Stil sprang das Kopfkino sehr rasch an.

Unüblich für einen Roman des Genres empfand ich, daß nur ein kleinerer Teil der Figuren mehr oder weniger religiös war. Auf der Insel eigentlich nur Theresa, zuhause eine ihrer beiden Freundinnen. Zu Beginn hatte ich das Gefühl, daß das Thema Religion relativ plötzlich aufgetaucht ist, das gab sich jedoch im weiteren Verlauf, zumal die Figuren sich in Denk- und Handlungsweise treu blieben und es insofern zu ihnen paßte.

Die Figuren konnte ich mir gut vorstellen; sie haben für meine Begriffe glaubwürdig gedacht und gehandelt. Manche machten eine Entwicklung durch, andere nicht. So wie es in der Realität eben auch wäre. Daß dabei die eine oder andere Überraschung kommt, bleibt nicht aus. Die Veränderung von Max erschien mir zwar recht abrupt zu geschehen, wenn man andererseits in Betracht zieht, daß er es gewohnt ist, rasch auf sich ändernde Situationen zu reagieren und sich darauf einzustellen, erscheint es doch glaubwürdig. Einzig Theresa hat mich in ihre gutgläubigen Naivität manches mal doch etwas genervt. Selbst als manche böse Absicht offenbar wurde, wollte sie diese nicht zur Kenntnis nehmen. Andererseits zeigt sie, daß man auch heute im ganz normalen Alltag christliche Werte leben kann.

[ Gut auch, daß das Buch über die Zeit der Insel hinaus geht und von den leider vermutlich nur zu realen Schwierigkeiten mit Behörden und Paragraphen berichtet, die sich nach der Rettung und zuhause auftun. ] Das wird dann nochmals richtig spannend und man weiß nicht so recht, wie es denn nun wirklich ausgehen wird. Dabei gibt es dann nochmals die eine oder andere Überraschung und vor allem auf jeden Fall für uns Leser witzige Szene.

Am Ende sind alle offenen Fragen geklärt und ich konnte das Buch zufrieden zuschlagen. Das war zwar mein erstes Buch der Autorin, aber mit Sicherheit nicht mein Letztes.

 

Kurzfassung

In der Extremsituation nach einem Flugzeugabsturz müssen sich die Figuren zusammenraufen und bewähren, um Überleben zu können. Ein gut lesbarer Roman, der sich als „Pageturner“ entpuppte, und auch Themen wie Religion, Gruppenzusammenhalt und Vertrauen beinhaltet. Klare Leseempfehlung.

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand Shop direkt bestellen < !

 

Über die Autorin

Kirsten Winkelmann ist gelernte Finanzbeamtin. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Mit ihrer Familie lebt sie in Norddeutschland.

Bibliographische Angaben

640 Seiten, gebunden. Verlag: Gerth Medien GmbH, Asslar 2015

Sie haben leider keine Rechte, um einen Kommentar zu schreiben

   

Kinkade, Thomas & Katherine Spencer: Cape Light

Help us not take for granted the ordinary but marvelous moments in life like this one, for which we should always give thanks.* (Seite 134)

 

Cover: Cape LightZum Inhalt

Eine Kleinstadt an der Atlantikküste in Neu England, etwa zwei Autostunden von Boston entfernt. Jessica ist für einige Zeit in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, weil ihre ältere Schwester, die dort Bürgermeisterin ist, Hilfe bei der Versorgung der Mutter braucht. Diese hatte einen Schlaganfall, von dem sie sich langsam erholt.
Ursprünglich wollte sie nur für wenige Monate hier bleiben, doch entgegen aller Vernunft und allen Vorsätzen, beginnt sie Wurzeln zu schlagen. Zumal sie immer wieder Sam Morgan trifft, der so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht. Und sie nicht den seinen. Aber in einer Kleinstadt kann man sich nur schwer aus dem Weg gehen.
Doch noch viele andere Menschen leben hier oder kommen aus bestimmten Gründen. Etwa Sara Franklin, die ihre leibliche Mutter sucht. Manche wollen gehen, wie Dr. Elliot, der sich zur Ruhe setzen und sein Grundstück verkaufen will. Eigentlich passiert nicht viel Großartiges. Und doch wird es nie langweilig, ist immer etwas los, in Cape Light.

Weiterlesen ...
   

Nachtigall, Patrick: Keine Angst vor dem Islam

Cover: Keine Angst vor dem Islam

 

Zum Inhalt

Fast täglich hört oder liest man über den Islam. Der Autor bietet in seinem Buch einen ersten Zugang zum Islam und erklärt einige wesentliche historische und religiöse Dinge. Darüberhinaus gibt er einen Ausblick, wie sich der Islam in verschiedenen Teilen der Welt in Zukunft entwickeln könnte.

Weiterlesen ...
   

Pella, Judith: Von ferne klingt ein Lied (Sturmzeiten 2)

Aber in seinem Herzen wusste er, dass Gott sie nicht im Stich ließ. Er hatte Verheißungen gegeben, auch wenn für Gary im Moment diese Verheißungen sehr verschwommen waren. Er versuchte, sich Verse in Erinnerung zu rufen, die er als Kind auswendig gelernt hatte. Er kam nicht weiter als: Jesus weinte. (Seite 525)

 

Cover: Von ferne klingt ein LiedZum Inhalt

Cameron ist in die UdSSR zurückgekehrt. Ihre Arbeit wird durch die sowjetische Zensur nicht unbedingt erleichtert, und ihre Beziehung zu Alex gerät in eine Krise. Aber hat eine solche Beziehung überhaupt eine Chance?
Währenddessen sucht Blair auf den Philippinen nach ihrem Ehemann Gary, der dort beim Militär ist. Als die Japaner Pearl Harbour überfallen, ist es mit der Sicherheit vorbei und es bleibt nur die Flucht in den Dschungel. Aber wie soll sie so ihre Ehe retten?
Jackies Beziehung zu Sam vertieft sich. Aber da tauchen Gerüchte auf, daß die USA alle Bürger mit japanischen Wurzeln in Lager internieren wollen.
Die Welt, wie die drei Schwestern sie kannten, bricht unter dem Bombenhagel des 2. Weltkrieges zusammen.

Weiterlesen ...
   

Blackstock, Terri: Falsche Wahl (Cape Refuge 3)

Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. Er ist gegen die Fürsten und Gewalten.* (Seite 277)

 

Cover: Falsche WahlZum Inhalt

Kurz vor einer Debatte der Bürgermeisterkandidaten verschwindet die Gattin eines derselben spurlos, um einige Tage später tot aufgefunden zu werden. Die Indizien deuten auf den Ehemann als Täter hin, doch bald ergeben sich weitere Spuren.
Während Cade, der Polizeichef, in mühsamer Kleinarbeit versucht, den Fall, der immer weitere Kreise zieht, zu lösen, setzt auch Blair Owens, inzwischen Herausgeberin der örtlichen Zeitung, ihre Recherchefähigkeiten ein. Damit gefährdet sie die noch brüchige Beziehung zu Cade. Aber kann man bei dem sich auftuenden Abgrund auf solche persönlichen Belange Rücksicht nehmen?

 

Weiterlesen ...
   

Wallace, Amy: Der Tag, der alles veränderte

Sein schlimmster Alptraum war Wirklichkeit geworden. (Seite 138)

Cover: Der Tag, der alles veränderteZum Inhalt

Gracie Lang hat durch die Tat eines betrunkenen Autofahrers ihre beiden Kinder und ihren Mann verloren. Nun kennt sie nur noch ein Ziel: den Autofahrer, der ihre Familie auf dem Gewissen hat, aufzuspüren und hinter Gitter zu bringen.
Eines Tages macht sie die Bekanntschaft von Steven Kessler, einem FBI-Agenten, der den Glauben an Gott weitgehend verloren hat. Er hat den Auftrag, eine internationale Verschwörung aufzudecken. Die Tochter des britischen Botschafters ist entführt worden und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Steven weckt in Gracie die Hoffnung auf ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hat. Aber sein Fall und ihre Vergangenheit sind auf gefährliche Weise miteinander verbunden - und plötzlich ist Gracie in Gefahr. Sie muß sich entscheiden: Kann sie - will sie - ihr altes Leben hinter sich lassen, um die Chance auf einen Neuanfang zu gewinnen?

 

Weiterlesen ...