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Cover: Ein Zuhause für das GlückZum Inhalt

Brooke ist seit zwei Jahren Witwe, erzieht ihre beiden Kinder alleine und ist an einer neuen Beziehung nicht interessiert. Als jedoch die benachbarte Hadley-Villa, um die sich manche Geschichten ranken, verkauft wird, kommt sie in Kontakt mit dem neuen Eigentümer Owen, der über eine schwierige Scheidung hinwegkommen und ebenfalls keine neue Beziehung will. Aber je öfter sie sich begegnen, je mehr stellt sich die Frage, ob Verstand und Herz nicht möglicherweise jeweils etwas wollen.

 

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Es war der Rückseitentext, der mich angesprochen und für das Buch interessiert hat, nicht das Cover (obwohl das im Hintergrund zu sehende Haus gut zu dem im Buch paßt). Beim Lesen ging es mir dann schnell so, wie in einem Werbetext zum Buch steht: ich konnte es kaum noch aus der Hand legen, weil ich schneller, als ich es bemerkte, in der Geschichte drin war und wissen wollte, wie es weiter geht.

Brooke wie auch Owen sind in Hinsicht auf Beziehungen „gebrannte Kinder“. Brookes Mann ist vor etwa zwei Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen, sie kann sich einfach nicht vorstellen, je wieder eine Beziehung einzugehen und meint, es sei sowieso noch zu früh. Owen war einige Jahre verheiratet und hat eine eher unerfreuliche Scheidung hinter sich. Eine neue Frau ist das Letzte, was er sich für die Zukunft vorstellen kann.

Da Brooke in der Eisenwarenhandlung arbeitet, in der Owen öfters einkaufen muß, bleiben Kontakte nicht aus, zumal man sich in einer Kleinstadt ohnehin auf Dauer nicht aus dem Weg gehen kann. Und so entwickelt sich denn das Unausweichliche: man kommt sich langsam näher, auch wenn beide sich dagegen sträuben und „nur Freunde“ sein wollen.

Zwischenzeitlich hat sich Owen des 17jährigen Hunter Lewis, einem etwas heruntergekommenen Jugendlichen, angenommen, der aus schwierigen Verhältnissen stammt. „Jeder hat eine zweite Chance verdient,“ sagt Owen einmal und genau so verhält er sich gegenüber Hunter, den jeder für verdorben hält. Sehr schön beschreibt die Autorin, wie Hunter der neuen Situation zunächst skeptisch gegenüber steht und nicht weiß, ob er Owen trauen kann. Zu oft hat er schlechte Erfahrungen gemacht.

Handlung wie Figuren waren für mich sehr glaubwürdig. Das Geschehen entwickelt sich langsam, fast zwangsläufig, wie es in einer vergleichbaren Situation eben genau so ablaufen würde. Dabei tauchen immer wieder in den Hauptstrang verwobene Nebenstränge auf; so habe ich mich lange gefragt, zu welchem Ereignis Brooke und ihre Kinder denn die Tage abzählen. Als es dann soweit ist, kommt etwas ganz anderes heraus, als ich vermutet hatte.

Nur über Owen habe ich mich etwas gewundert. Der ist nämlich in einer ähnlichen Situation wie ich derzeit: an einer Stelle sagt er (sinngemäß) von sich, daß ihm das „Handwerker-Gen“ fehlt, er ist eher ein Schreibtischmensch, aber dennoch legt er frisch mit dem Renovieren des Hauses drauf los und kann gleich richtig Streichen, Böden ausbessern und was sonst noch so anfällt. Die Gabe hätte ich auch gerne!

Die Figuren konnte ich mir gut vorstellen und ihr Denken und Handeln nachvollziehen; vor allem auch die inneren Konflikte, mit denen die Einzelnen kämpfen müssen. So hat Brooke nicht nur Angst vor einer neuen Partnerschaft, sie schleppt aus ihrer Kindheit schon fast einen Haß auf ihren Vater, der ihre Mutter wegen einer anderen verlassen hatte, mit sich. Als der Vater dann nach Jahren wieder auftaucht, muß sie sich dieser Situation stellen. Hier, wie auch bei manchen anderen Dingen, stellt sich nach und nach heraus, daß nicht unbedingt alles so ist, wie es den ersten Anschein hat.

Besonders aufgefallen und mir gefallen hat, daß das christliche Element zwar vorhanden ist, aber ich habe es zu keinem Zeitpunkt als aufdringlich, belehrend oder gar missionierend empfunden. Religion ist einfach im ganz normalen Leben da, so wie das bei vielen Menschen der Fall ist. Und bei manchen eben nicht. Auch das Thema gescheiterte Beziehung, Scheidung und die Folgen wird nicht ausgeklammert, und Virginias Handlungsweise schließlich ist für ein Buch des Genres eher untypisch. All das hat mir das Buch um so sympathischer gemacht.

So hat denn jeder seinen Packen zu tragen und muß mit erlittenen Verletzungen, mit Schuld und Vergebung umgehen lernen, soll das Leben in der Zukunft wieder in besseres Fahrwasser kommen. All diese durchaus schwierigen Themen hat die Autorin mit fast schon spielerischer Leichtigkeit ins Buch integriert, so daß ich mich beim Lesen immer wieder unwillkürlich gefragt habe, wie ich denn ich so einer Situation denken und reagieren würde.

Am Ende sind dann alle losen Enden verknüpft, die offenen Fragen beantwortet und es ist leider an der Zeit, die lieb gewordenen Figuren zu verlassen, um in die Realität zurückzukehren. Das war zwar mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch der Autorin.

 

Kurzfassung

Ein Wohlfühlbuch, das quasi nebenbei Themen wie Vergebung und Neuanfang aufgreift.

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Über die Autorin

Beth Wiseman hat schon viele Romane, darunter etliche im Amish-Milieu, geschrieben, von denen etliche Preise gewonnen haben. Sie lebt mit ihre Familie in einer Kleinstadt in Texas.

Bibliographische Angaben

334 Seiten, kartoniert Originaltitel: The House That Love Built. Aus dem Amerikanischen von Susanne Naumann und Sieglinde Denzel. Verlag: SCM Hänssler, Holzgerlingen 2014

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Hunter, Denise: Hüter meines Herzens

Sie würde es glauben. Vielleicht ergab nicht alles Sinn für sie - wie Gott jemanden wie sie lieben konnte. Oder warum Er manche Dinge zugelassen hatte, die geschehen waren. Vielleicht musste sie nicht alles verstehen. (Seite 258)

 

97839610324 200Zum Inhalt

Für Noah und Josephine kam das Ende ihres Happy Ends recht bald - durch Scheidung. Dachten sie. Denn plötzlich stellt sich heraus, daß das Verfahren nie abgeschlossen wurde, sie also immer noch verheiratet sind.
So fährt Josephine zu ihrem baldigen Ex-Mann in sein Haus in den Bergen, um den Papierkram zu Ende zu bringen. Doch das Wetter macht ihnen in Gestalt eines verspäteten Wintereinbruchs einen Strich durch die Rechnung. Als dann ein Pferd verloren geht, sind sie bei der Suche auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen. Aber erst, als alles verloren scheint, kommen nie gesagte Wahrheiten an die Oberfläche. Nur, ist es nicht schon zu spät?

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Kuby, Gabriele: Die globale sexuelle Revolution

Was einst als Verbrechen galt, ist in ein Recht verwandelt worden, und was als Gerechtigkeit galt, ist zu einer Verletzung der Menschenrechte geworden. (Jakob Cornides, Seite 240)

Cover: Die globale sexuelle Revolution

 

Zum Inhalt

Die globale sexuelle Revolution, vorangetrieben von UN und EU, hat sich zunächst hinter dem Rücken der Öffentlichkeit in Politik, Institutionen und Ausbildungseinrichtungen eingeschlichen. Inzwischen ist daraus längst ein gewaltiges gesellschaftliches Umerziehungsprogramm geworden, welches die Voraussetzungen einer freiheitlichen Gesellschaft zerstört und zunehmend totalitäre Züge annimmt.

 

 

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Hauck, Rachel: Willkommen im Cottonfield Café

 

Zum InhaltCover: Willkommen im Cottonfield Cafe

Caroline hat sich vorgenommen, niemals so zu werden wie ihre Mutter, die die Familie einfach im Stich gelassen hat. Deshalb bemüht sie sich, zuverlässig zu sein, niemanden zu verletzen und stets wohlüberlegte Entscheidungen zu treffen. Als Caroline überraschend ein alteingesessenes Café erbt, gibt es jedoch scheinbar keine vernünftige Lösung, um das marode Lokal zu retten und es wieder einmal allen recht zu machen. Vor allem, da sie gerade ein Jobangebot aus Spanien hat, das sie eigentlich nicht ablehnen kann.

 

 

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Blackstock, Terri: Falsche Wahl (Cape Refuge 3)

Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. Er ist gegen die Fürsten und Gewalten.* (Seite 277)

 

Cover: Falsche WahlZum Inhalt

Kurz vor einer Debatte der Bürgermeisterkandidaten verschwindet die Gattin eines derselben spurlos, um einige Tage später tot aufgefunden zu werden. Die Indizien deuten auf den Ehemann als Täter hin, doch bald ergeben sich weitere Spuren.
Während Cade, der Polizeichef, in mühsamer Kleinarbeit versucht, den Fall, der immer weitere Kreise zieht, zu lösen, setzt auch Blair Owens, inzwischen Herausgeberin der örtlichen Zeitung, ihre Recherchefähigkeiten ein. Damit gefährdet sie die noch brüchige Beziehung zu Cade. Aber kann man bei dem sich auftuenden Abgrund auf solche persönlichen Belange Rücksicht nehmen?

 

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Vogt, Fabian: Zurück

Sicher ist nur: Ich habe mir dieses Leben nicht ausgesucht. Aber wer hat das schon. (Seite 64)

 

Cover: ZurückZum Inhalt

Am Silvesterabend 1999 erwartet Maximilian das Übliche: am nächsten Morgen wird er am 1. Januar 2000 aufwachen. Was er nicht erwartete war, daß er am 1. Januar 1999 aufwacht, am nächsten Tag am 2. Januar 1998 und immer so fort. Die Tage vergehen kalendermäßig zwar in normaler Reihenfolge, die Jahre zählen jedoch jeweils eines zurück. Was ist mit ihm geschehen?
Er versucht so gut, es eben geht, sich in diesem seltsamen Leben einzurichten und trifft im Laufe der Zeit auf verschiedene Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Immer auf der Suche nach der Antwort, was ihm da geschieht und weshalb.
Max taucht an verschiedenen Knotenpunkten der Geschichte auf, doch das Rätsel kann er nicht lösen. Schließlich faßt er einen Entschluß und gibt seiner Reise ein finales Ziel.

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