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It was funny how life worked out sometimes, no matter how you tried to plan or scheme. * (Seite25)

Cover: Home Song

 

Zum Inhalt

Das Buch beginnt kurze Zeit nach dem Ende des Vorgängerbandes „Cape Light“. Sam und Jessica stecken mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, Emily mitten im Wahlkampf, und Sara hat sich Emily noch immer nicht offenbart. Wobei für letztere noch das „Problem“ Luke immer mehr in den Vordergrund drängt. Schließlich erreicht Lillian, Emilys und Jessicas verbitterte alte Mutter, was sie wollte: die Hochzeit wird verschoben. Wenn man dann noch an die Widerstände denkt, die Luke mit seinem Projekt für gestrauchelte Kinder erfährt (bis hin zu einem Brand auf dem Grundstück), so ist klar, daß für die 377 Seiten mehr als genügend Stoff vorhanden ist. Auch das Kleinstadtleben kann ganz schön aufregend und anstrengend sein.

 

Achtung: Kurzinhalt wie „Meine Meinung“ verraten zwangsläufig das Ende von „Cape Light“ sowie weiteren Inhalt von dort.

Kommentar / Meine Meinung

Warum mache ich es mir nicht einfach und verweise schlicht und ergreifend auf meine Rezi zum Vorgängerbandm "Cape Light"? Hier in „Home Song“ passiert zwar einiges mehr, aber dennoch könnte ich das meiste aus der vorherigen Rezi einfach wiederholen.

Selten ist es mir passiert, daß ich mich so schnell in einer (fiktiven) Stadt heimisch gefühlt habe wie in Cape Light. Und selten war das Gefühl „wieder zuhause“ zu sein so stark, als zu Lesebeginn zu „Home Song“. Das hat nicht nur damit zu tun, daß die meisten Protagonisten schon bekannt waren oder die Handlung direkt an „Cape Light“ anschließt. Die Autoren haben im ersten Buch eine Stimmung geschaffen, die sie hier nahtlos fortführen.

Dabei schien am Ende von Cape Light zumindest mit Jessica und Sam alles klar zu sein. Aber man darf halt einen Griesgram wie Lillian nicht unterschätzen, und so kommt es, wie es kommen muß: die bereits terminierte Hochzeit wird verschoben. Wie so oft im Leben war der Aufhänger eine Kleinigkeit, die Wirkung eine große. Im ersten Moment wollte ich nicht so richtig glauben, was ich da las, war der Anlaß doch zu nichtig. Im Nachhinein (bzw. bei fortschreitendem Lesen) fügte sich alles dann doch zu einem sinnvollen Ganzen und ich konnte nur hoffen, daß Lillian letztlich keinen Erfolg haben würde.

Emilys Wahlkampf zieht sich durch fast das ganze Buch; in Charley Bates hat sie vielleicht keinen ebenbürtigen, sicher aber einen ernsten Rivalen ums Amt. Er nützt die Stimmung gegen Luke gnadenlos aus bzw. schürt sie erst, um im Wahlkampf zu punkten. Emily rudert erst ein wenig zaghaft durch diese Stromschnellen. Immer wieder muß sie an ihre verlorene Tochter denken; denn daß dies Sara ist, weiß sie noch immer nicht. Manchmal hätte ich Emily gerne ein „jetzt entscheide dich endlich mal, steh zu deiner Überzeugung“ zugerufen, aber ich schätze, daß das in Bezug auf politisches Taktieren recht gut die Realität trifft, wie es hier im Buch beschrieben ist. Nicht nur in den USA.

Wie sich alles letztlich fügt und die Handlungsfäden sich verknüpfen, will ich hier naturgemäß nicht verraten. Als ich das Buch nach 377 viel zu kurzen Seiten schließlich beendet hatte, war ich heilfroh, daß nicht alle offenen Handlungsstränge beendet wurden. Bzw. sich erst gegen Schluß der eine oder andere weitere ergab. So kann ich mich auf eine baldige Rückkehr nach Cape Light zu den mir lieb gewordenen Protagonisten freuen.

 

Mein Fazit

In ruhiger Weise begleiten wir Jessica und Sam, Sara, Luke und manche weitere Figuren, wie sie mit ihrem manchmal leichten, manchmal schweren Schicksal fertig werden. Ein Wohlfühlbuch für jede Jahreszeit.

 

Sinngemäße Übersetzung und Bibliographische Angaben

* = Es ist seltsam, wie das Leben manchmal so ging, egal welche Pläne man auch schmiedete.

377 Seiten, kartoniert, Jove Books, New York NY 2005
Band 2 der Serie "Cape Light"

Ursprünglich geschrieben am 13. Dezember 2011

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Hannon, Irene: Gezeiten der Hoffnung

Wie kommt es eigentlich, dass es nie leicht ist, Herr? (Seite 106)

 

Cover: Gezeiten der HoffnungZum Inhalt

Kate MacDonald schlägt sich mit ihrer vierjährigen Tochter mit mehreren Jobs durch. Kaum ist Craig Cole neuer Kommandant der Küstenwache auf Nantucket, geraten beide aneinander. Kein guter Start, vor allem, als es sich ergibt, daß seine Tochter von der gleichen Tagesmutter betreut werden wird wie die von Kate. Aber je öfter sie sich sehen, um so mehr fühlen sie zueinander hingezogen. Obwohl beide nach schlimmen Erfahrungen und Verlusten vorhaben, nie wieder eine Partnerschaft einzugehen.
Aber leider haben Verstand und Gefühl da eine jeweils andere Meinung. Doch die Hürden scheinen unüberwindbar.

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Gray, Shelley Shepard: Forgiven

God never promised us an easy life, and I don’t think I need an easy life - just one I can feel good about.* (Seite 53)

 

Cover: ForgivenZum Inhalt

Ein Feuer zerstört die Scheune der Lundys, Winnie wird dabei verletzt und muß für einige Tage ins Krankenhaus. Samuel Miller, der vor einigen Jahren die Amischgemeinde verlassen hat (bzw. nicht beitrat), lehrt an der Universität und wohnt praktisch neben dem Krankenhaus. Damit Winnie nicht alleine ist, kümmert er sich um sie. Als sie einige Tage später aus dem Krankenhaus entlassen wird, stehen beide vor einer schwierigen Entscheidung: wenn es ein gemeinsames Leben geben soll, muß einer von ihnen sein jetziges aufgeben.
Währenddessen hat Jonathan, dessen Scheune niederbrannte, ganz andere Probleme. Sein Glaube und seine Gemeinde erwarten von ihm, daß er dem (oder der), der das Feuer verursacht hat, vergibt. Aber wie kann man jemandem vergeben, wenn sich dieser weder zu erkennen gibt noch die Verantwortung übernimmt?
Und dann steht natürlich immer noch die Hochzeit von Anna und Henry bevor. Mit einem geruhsamen Leben ist es bei den Brennemans und Lundys jedenfalls vorerst nichts.

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Wallace, Amy: Die Stunden, die zählen

Manchmal müssen wir durchs Feuer gehen, bevor wir lernen, dass wir Gott vertrauen können. Wie müssen etwas selbst erleben, damit das, was wir im Kopf wissen, auch bis in unser Herz rutscht. (Seite 329)

Cover: Die Stunden, die zählenZum Inhalt

Clint Rollins hat eine Bilderbuchfamilie und einen Superjob als FBI-Agent. Dapaßt seine Diagnose Krebs überhaupt nicht hinein. Hart trifft sie auch seine Frau Sara. Als Onkologin ermutigt sie ihre Patienten immer, nie die Hoffnung aufzugeben und Gott zu vertrauen. Doch jetzt steht das Leben ihres eigenen Mannes auf dem Spiel und mit einem Mal erscheinen ihr ihre Aufmunterungen hohl und schal.
Als Clint trotz seiner Krankheit Jagd auf einen Serienmörder macht und sein Leben gefährdet, gerät Saras Welt endgültig ins Wanken. Und auch für Clint läuft alles auf zwei Fragen hinaus: Meint Gott es tatsächlich gut mit ihm? Und kann Clint ihm wirklich vollends vertrauen?

 

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Blackstock, Terri: Falsche Wahl (Cape Refuge 3)

Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. Er ist gegen die Fürsten und Gewalten.* (Seite 277)

 

Cover: Falsche WahlZum Inhalt

Kurz vor einer Debatte der Bürgermeisterkandidaten verschwindet die Gattin eines derselben spurlos, um einige Tage später tot aufgefunden zu werden. Die Indizien deuten auf den Ehemann als Täter hin, doch bald ergeben sich weitere Spuren.
Während Cade, der Polizeichef, in mühsamer Kleinarbeit versucht, den Fall, der immer weitere Kreise zieht, zu lösen, setzt auch Blair Owens, inzwischen Herausgeberin der örtlichen Zeitung, ihre Recherchefähigkeiten ein. Damit gefährdet sie die noch brüchige Beziehung zu Cade. Aber kann man bei dem sich auftuenden Abgrund auf solche persönlichen Belange Rücksicht nehmen?

 

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Kaiser, Maria Regina: Hildegard von Bingen

„Sie haben dich gewählt. Du musst zustimmen“, flüsterte Sniwindis.
Hildegard senkte den Kopf.
„Klein Arm“, hörte sie das Lebendige Licht sprechen und ihr Körper erwärmte sich und erstarkte. „Klein Arm, es wird dir gelingen.“ (Seite 102)

 

Cover: Hildegard von BingenZum Inhalt

Als zehntes und zudem kränkliches Kind einer Adelsfamilie wird es bald klar, daß Hildegard in ein Kloster soll und möchte. Als sie 14 Jahre alt ist, ist es soweit: mit ihrer älteren Cousine Jutta von Sponheim sowie einer weiteren Jutta zieht sie in eine Klause in der Abtei Disiboden ein. Schon als Kind hatte sie Visionen, die als Erwachsene auch von der Kirche anerkannt werden. So darf sie - extrem ungewöhnlich für eine Frau dieser Zeit - schreiben, predigen und die Bibel auslegen. Daneben entwickelt sie ein großes Wissen um die Heilkunst.
Im Laufe der Jahre wächst das Frauenkloster stark an; nach dem Tod der Jutta von Sponheim wird Hildegard ihre Nachfolgerin. Schließlich wagt sie mit ihren Schwestern den Neuanfang auf dem Rupertsberg bei Bingen, wo sie ein neues Kloster gründet. Auch hier strömen die Menschen herbei zur berühmtesten und wohl klügsten Frau des Mittelalters.

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