Medien - Informationen  

   

Partner SCM  

Der SCM-Shop bietet eine große Auswahl christlicher Medien. Wenn Sie über
> diesen Link zum SCM-Shop <
gehen, dort stöbern (und bestellen) helfen Sie, diese Webseite hier zu unterhalten und weiter auszubauen. Herzlichen Dank.

   

Aktuell / Informationen  

   

Login - Logout  

Bitte melden Sie sich an:

Oder registrieren Sie sich.

   

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Help us not take for granted the ordinary but marvelous moments in life like this one, for which we should always give thanks.* (Seite 134)

 

Cover: Cape LightZum Inhalt

Eine Kleinstadt an der Atlantikküste in Neu England, etwa zwei Autostunden von Boston entfernt. Jessica ist für einige Zeit in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, weil ihre ältere Schwester, die dort Bürgermeisterin ist, Hilfe bei der Versorgung der Mutter braucht. Diese hatte einen Schlaganfall, von dem sie sich langsam erholt.
Ursprünglich wollte sie nur für wenige Monate hier bleiben, doch entgegen aller Vernunft und allen Vorsätzen, beginnt sie Wurzeln zu schlagen. Zumal sie immer wieder Sam Morgan trifft, der so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht. Und sie nicht den seinen. Aber in einer Kleinstadt kann man sich nur schwer aus dem Weg gehen.
Doch noch viele andere Menschen leben hier oder kommen aus bestimmten Gründen. Etwa Sara Franklin, die ihre leibliche Mutter sucht. Manche wollen gehen, wie Dr. Elliot, der sich zur Ruhe setzen und sein Grundstück verkaufen will. Eigentlich passiert nicht viel Großartiges. Und doch wird es nie langweilig, ist immer etwas los, in Cape Light.


Meine Meinung

Das war so eigentlich nicht geplant. Aber nicht immer läßt sich im Leben alles planen, wie es sinngemäß einmal im Buch heißt. Weder wollte ich dieses Buch jetzt lesen, noch eine (bisher) 12-bändige Reihe beginnen. Nun, das „Schicksal“ oder was weiß ich meinte es anders. Und ich bin froh darum, ausgesprochen froh.

Es ist eine Weile her, daß ich ein so durchweg postives, fast schon lichtdurchflutetes, Buch gelesen habe wie dieses. Es war, wie es Thomas Kinkade im Vorwort schreibt: Willkommen in Cape Light, einer kleinen Stadt, in der Sie noch niemals gewesen sind, aber die Sie tief im Herzen kennen. Willkommen zuhause. Und genau das habe ich ständig beim Lesen empfunden: es war, als ob ich nach Hause gekommen bin. Würde ich nicht schon in der Provinz leben, spätestens jetzt würde ich „Stadtflucht“ begehen.

Dabei, so viel passiert gar nicht. Die Menschen leben, lachen, leiden, versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Sie begegnen sich, gehen sich aus dem Weg. Und die Bürgermeisterwahl nächstes Jahr (im Buch) wirft auch schon ihre Schatten voraus. Eigentlich also nichts Besonderes, als Jessica zurück nach Cape Light kommt, um ihrer Schwester Emily temporär bei der Versorgung der kranken Mutter zu helfen. Während Emily sich freut, daß ihre Schwester wieder aus Boston zurück ist, hat diese nicht vor, länger als nötig zu bleiben. Aber, wie erwähnt, nicht immer läßt sich im Leben alles planen. Manchmal „geschieht“ das Leben einfach.

In ihrem Falle heißt das, daß sie Sam Morgan begegnet, der so ganz anders ist als der Mann, den sie sich für ihre Zukunft vorgestellt hat. In dieses Schema paßt viel besser Paul, mit dem sich sich gelegentlich trifft, der aber einer festen Bindung eher aus dem Weg geht. Unmerklich für Sie, nicht jedoch für den Leser, der sich bisweilen über ihre Blindheit wundert, gerät sie in einen Zwiespalt, wird sie gezwungen, sich über ihr Leben und ihre Zukunft mehr Gedanken zu machen, als sie eigentlich bereit ist.

Dann gibt es da noch Sara Franklin, die auf der Suche nach ihrer biologischen Mutter ist. Als Baby wurde sie adoptiert; nun, etwa zwanzigjährig, will sie wissen, warum ihre Mutter sie aufgegeben hat. Es ist kein großer Spoiler, denn es ist im Buch sehr schnell klar, wer diese Mutter ist: keine andere als Emily, womit sich ein dunkler Fleck in deren Vergangenheit andeutet. Und natürlich ist da noch Charly, der gerne Emilys Posten als Bürgermeister übernehmen würde.

Ich kann und will jetzt hier nicht alle Personen und kleineren wie größeren Verwicklungen anführen bzw. auch nur andeuten. Vor meinem geistigen Auge ist das Bild einer liebenswerten amerikanischen Kleinstadt entstanden, in der ganz normale Menschen leben mit ganz normalen Sorgen und Nöten, Hoffnungen und Wünschen, die sich manchmal erfüllen, manchmal nicht. Zunächst fand ich die Vielzahl der Figuren etwas verwirrend, habe mir sogar eine kleine Personenliste angelegt (etwas, was im Buch leider fehlt). Im Laufe der Zeit jedoch wurden mir die Protagonisten recht vertraut, sowohl die Haupt- wie auch die Nebendarsteller. Gerade bei letzteren ist mMn einiges Potential für die kommenden Bände vorhanden, so daß der Stoff - Gott sei Dank - so schnell nicht ausgehen wird. Gut, nicht ausging, es gibt derzeit zwölf Cape Light Bücher, die ich mir nun der Reihe nach zu Gemüte führen werde. Das Buch hat mich so in seinen Bann geschlagen, daß ich es kaum zur Seite legen konnte.

Als ich denn durch war, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und verspürte tiefe innere Ruhe und Frieden in mir. Die baldige Rückkehr nach Cape Light, zu seinen Bewohnern, die mir über dreihundertsiebzig Seiten hinweg fast zu Freunden geworden sind, ist gewiß. Die nächsten drei Bände stehen hier, die restlichen sind bestellt.

 

Mein Fazit

Da fällt mir nur ein, sinngemäß von der Buchrückenseite zu zitieren: Sie sind Freunde und Nachbarn, Macher und Träumer. Sie lachen und lieben und leben ihr Leben in der Stadt Cape Light - und sie werden sich zweifellos ihren Weg geradewegs in ihr Herz bahnen.

 

Bibliographische Angaben und sinnbgemäße Übersetzung:

378 Seiten, kartoniert, Jove Books, New York NY 2004

* = Hilf uns, die gewöhnlichen, nichtsdestotrotz wundervollen Momente wie diesen, für den wir stets dankbar sein sollen, im Leben nicht für gegeben hinzunehmen.

Ursprünglich geschrieben am 21. November 2011

Sie haben leider keine Rechte, um einen Kommentar zu schreiben

   

Franke, Thomas: Das Haus der Geschichten

Hoffnung geschieht jetzt. Sie ist der stetige Blick auf das Hauptsächliche, wenn es noch von Nebensächlichkeiten verdeckt ist. (Seite 273)

 

Cover: Das Haus der GeschichtenZum Inhalt

Marvin Heider lebt alleine in Berlin und erhält eines Tages die Stelle als Gehilfe eines etwas sonderbaren älteren Herrn in dessen Antiquariat. Dort gibt es nicht nur Unmengen von Büchern, sondern auch eine „narratorische Apotheke“ - eine Sammlung von Geschichten, die als Medizin bei Krankheiten wie „stark reduzierter Imagination“, „partiellen Vertrauensdefiziten“, „geistlicher Hörsturz“ oder ähnlich kompliziert klingenden Krankheiten helfen sollen.
Marvin war, als er das erfuhr, genauso erstaunt wie der geneigte Leser dieser Zeilen, und für beide wird es ein ganz besonderes Erlebnis herauszufinden, was es mit dieser narratorischen Apotheke denn auf sich hat. Bei dieser Suche spielen übrigens auch eine Katze namens Poseidon sowie Linnéa, die Enkelin des Antiquars, eine gewisse Rolle. Aber mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Weiterlesen ...
   

Grichting, Martin: Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung

Aufgabe des Staates ist es, eine Ordnung zu garantieren, in der religiöse wie religiös "unmusikalische" Menschen auf dem gleichen Territorium friedlich zusammenleben und dabei offen zu ihren Überzeugungen stehen können. (S. 24)

 

Cover: Im eigenen Namen, in eigener VerantwortungZum Inhalt

In der heutigen immer pluralistischer werdenden Welt stellt sich zusehends die Frage, wie es mit der Kompatibilität einer Religionsgemeinschaft aussieht, die eine absolute Glaubenswahrheit verkündet. In kurzer, prägnanter Form gibt der Autor Antworten, wie die katholische Kirche und der Katholik auf die Herausforderungen des säkularen Staates reagieren und sich in der Gesellschaft einbringen soll.

Bibliographische Angaben
Autor/ -in: Grichting, Martin:
Titel: Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2018
Verlag: Fontis Verlag, Basel
Ausstattung, Umfang: 59 Seiten, kartoniert
Format: ca. 13 x 19 cm
ISBN: 9783038481430
Weiterlesen ...
   

Wiseman, Beth: Ein Zuhause für das Glück

 

Cover: Ein Zuhause für das GlückZum Inhalt

Brooke ist seit zwei Jahren Witwe, erzieht ihre beiden Kinder alleine und ist an einer neuen Beziehung nicht interessiert. Als jedoch die benachbarte Hadley-Villa, um die sich manche Geschichten ranken, verkauft wird, kommt sie in Kontakt mit dem neuen Eigentümer Owen, der über eine schwierige Scheidung hinwegkommen und ebenfalls keine neue Beziehung will. Aber je öfter sie sich begegnen, je mehr stellt sich die Frage, ob Verstand und Herz nicht möglicherweise jeweils etwas wollen.

 

 

Weiterlesen ...
   

Singer, Randy: Das Tribunal

„Die wahre Gefahr im Leben besteht nicht darin, einen schmerzvollen und erniedrigenden Tod in jungen Jahren zu erleiden. Es ist keine Schande, auf solche Weise zu sterben, wie es die Sklaven taten. Die wahre Schande besteht darin, jung zu sterben und trotzdem alt zu werden. Das, mein Junge, ist ein Schicksal, das weitaus schlimmer als jede Kreuzigung ist.“(Seite 362, Seneca in den Mund gelegt)

 

Cover: Das Tribunal

 

Zum Inhalt

Als junger Jurist kommt der Römer Theophilus als Assessor zu Pilatus nach Judäa; diesen soll er beraten. Dadurch wird er auch in den Prozeß um Jesus von Nazareth verwickelt.
Zurück in Rom, beginnt er eine Karriere als Anwalt. Bald schon steht er seinem Mitschüler aus Jugendtagen gegenüber: Caligula als Caesar und Richter, Theophilus als Anwalt der Vestalin Flavia und des Gladiators Mansuetus. Der Ausgang des Prozesses wird das Leben aller Beteiligten nachhaltig verändern und bis in die Zeit des späteren Kaisers Nero nachwirken.

 

Weiterlesen ...
   

Wallace, Amy: Die Stunden, die zählen

Manchmal müssen wir durchs Feuer gehen, bevor wir lernen, dass wir Gott vertrauen können. Wie müssen etwas selbst erleben, damit das, was wir im Kopf wissen, auch bis in unser Herz rutscht. (Seite 329)

Cover: Die Stunden, die zählenZum Inhalt

Clint Rollins hat eine Bilderbuchfamilie und einen Superjob als FBI-Agent. Dapaßt seine Diagnose Krebs überhaupt nicht hinein. Hart trifft sie auch seine Frau Sara. Als Onkologin ermutigt sie ihre Patienten immer, nie die Hoffnung aufzugeben und Gott zu vertrauen. Doch jetzt steht das Leben ihres eigenen Mannes auf dem Spiel und mit einem Mal erscheinen ihr ihre Aufmunterungen hohl und schal.
Als Clint trotz seiner Krankheit Jagd auf einen Serienmörder macht und sein Leben gefährdet, gerät Saras Welt endgültig ins Wanken. Und auch für Clint läuft alles auf zwei Fragen hinaus: Meint Gott es tatsächlich gut mit ihm? Und kann Clint ihm wirklich vollends vertrauen?

 

Weiterlesen ...