Medien - Informationen  

   

Partner SCM  

Der SCM-Shop bietet eine große Auswahl christlicher Medien. Wenn Sie über
> diesen Link zum SCM-Shop <
gehen, dort stöbern (und bestellen) helfen Sie, diese Webseite hier zu unterhalten und weiter auszubauen. Herzlichen Dank.

   

Aktuell / Informationen  

   

Login - Logout  

Bitte melden Sie sich an:

Oder registrieren Sie sich.

   
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

„Es kommt die Zeit im Leben eins Mannes, wo er weiß, wann er sich geschlagen geben muss. Wo er weiß, dass die Welt im gerade einen linken Haken verpasst hat. Und du musst entweder aufstehen und weitermachen oder du bleibst dort liegen und siehst zu, wie das Leben an dir vorbeirollt.“ (Seite 47)

 

Cover: Sinfonie des Himmels

 

Zum Inhalt

Billy Allmann ist, trotz seines Rundfunksenders, ein eher unscheinbarer Mensch, der ein anscheinend eher unbedeutendes Leben führt. Nachdem die Familie bei einer Flut alles verloren hat, zieht sie nach Dogwood, wo das Leben auch nicht viel einfacher wird. Billy wächst zu einem Mann heran, der sein Leben alleine lebt. Aber gerade das macht seine Größe aus, wie aus der ganz anderen Sichtweise seines Schutzengels Malachi, der die Ereignisse kommentiert und begleitet, deutlich wird. „Die Letzten werden die Ersten sein.“ Hier zeigt sich, was das bedeuten kann.

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Die Menschen begreifen die Dinge des Himmels nicht, weil sie nicht die Möglichkeit haben, in unsere Welt zu sehen. (Seite 152) So sieht es Malachi, Billys Schutzengel, und das Spannungsverhältnis zwischen dem Zitat oben und diesem macht einen Großteil des Buches aus. Wir Leser haben dabei den Vorteil, daß wir beide Sichtweisen überblicken können, denn das Buch wird aus zwei Blickwinkeln erzählt: dem von Billy Allmann und dem seines Schutzengels Malachi. Während ersterer naturgemäß nur das direkt vor bzw. um ihn Liegende und Geschehende wahrnimmt, kann Malachi den größeren Gesamtzusammenhang sehen. Wobei es für uns Sterbliche sicher tröstlich ist zu erfahren, daß auch das Wissen so eines Schutzengels an seine Grenzen stößt und ihn bisweilen ganz menschliche Zweifel plagen können.

An manchen Stellen des Buches kam mir „Das Haus an der Küste“ von James L. Rubart in den Sinn, weil auch dort ein Engel eine Rolle spielt; manches ähnlich, vieles naturgemäß verschieden ist. Die Unterscheidung zwischen den Erzählsträngen ist jeweils leicht zu erkennen, da die Teile Malachis in kursiv gedruckt sind. Für mich eine sehr gute Lösung, nicht nur wegen der besseren Unterscheidbarkeit, sondern auch, weil ich in Malachis Abschnitten immer - auf Grund des Schriftbildes - das Gefühl hatte, daß er aus einer anderen Sphäre berichtet. Tut er ja auch, nur durch die Schrift wurde dieser Eindruck bei mir verstärkt. Dabei, das sei ausdrücklich positiv vermerkt, der Schriftgrad beim normalen wie dem kursiven Teil so angenehm war, daß alles auch vom Optischen her leicht lesbar ist. Da hat der Hersteller (oder die Herstellerin) ausnehmend gute Arbeit geleistet. Wenn es dann halt noch für ein richtiges HC gereicht hätte anstatt der Klappbroschur, wäre auch mein bibliophiles Herz ganz zufrieden gewesen.

Das Buch ist das dritte, welches in dem fiktiven Ort Dogwood spielt, für mich war es jedoch das erste, das ich von dem Autor las. Alle drei Romane sind in sich eigenständig, also keine Serie oder Trilogie. Gemeinsam ist ihnen lediglich der Handlungsort. Allerdings tauchen in diesem Roman Figuren aus dem vorangehenden „Junikäfer“ auf, so daß man indirekt das Ende von „Junikäfer“ erfährt. Das hat mich nicht weiter gestört, da ich normalerweise sowieso das Ende eines Buches zuerst lese. Irgendwelche Verständnislücken sind mir durch diese Unkenntnis nicht entstanden.

Das Buch selbst hat es mir zu Beginn nicht leicht gemacht, die ersten Kapitel empfand ich als düster und bedrückend. Nachdem ich jedoch den Beginn eines Interviews mit dem Autor über seine Zeit, als er „Junikäfer“ schrieb, gelesen hatte, wurde mir klar, warum er solche Schicksalsschläge dermaßen eindringlich schildern kann. Diese meine Probleme haben sich ab dem zweiten Teil jedoch verflüchtigt. Der Schicksalsschläge wurden nicht unbedingt weniger (verteilt über die Jahre vielleicht doch), dennoch las es sich für mich besser. Aufgefallen ist mir, daß es vermutlich das Buch (von den von mir gelesenen) aus dem Genre ist, welches am meisten auf die christliche Haltung abstellt bzw. diese am deutlichsten anspricht. Das ist jetzt eine Feststellung, keine Wertung. Im Buch wird in der Hinsicht eine Umgebung beschrieben, wie ich sie mir manches mal auch für die hiesige Realität in „unserem“ durchsäkularisierten Land wünschen würde.

Das „Personal“ konnte ich mir gut vorstellen, das Kopfkino sprang recht schnell an, Action und Ruhemomente hielten sich in einem ausgewogenen Verhältnis die Waage und waren für mein Empfinden richtig dosiert. Das Buch entwickelt sich glaubhaft und folgerichtig; lediglich an einer Stelle gibt es ein kleines „Logikloch“, als ob ein Satz oder zumindest Hinweis fehlen würde. Über lange Strecken hindurch war unklar, was in einem bestimmten Lebensabschnitt Billys, der sein Denken und Handeln stark beeinflußt, passiert war. Als dann die Auflösung kam, hatte ich an vieles gedacht, nur nicht an das, was ich da lesen mußte. Im Nachhinein gab es sogar Anzeichen bzw. versteckte Hinweise im Buch, die ich jedoch beim Lesen nicht damit in Verbindung brachte. Da dies eine recht reale Sache ist, habe ich mich manches Mal gefragt, ob man im täglichen Leben auch so blind für solche Signale ist. Leider vermutlich ja.

Manchmal müssen Sie sich an die Hoffnung klammern, die Gott für Sie hat, und nicht an die Hoffnung, die Sie in sich selbst finden können.“, sagt Billy in einer seiner Radioansprachen (S. 231). Das ist ein Motiv, das sich durch das ganze Buch hindurch zieht und bis zu einem gewissen Grade sicherlich auch die Quintessenz daraus. Wenn ich an die Schilderungen Fabrys über das Schicksal seiner eigenen Familie in 2008 und den Jahren darauf denke, das zwar nicht so schlimm war, wie das hier im Buch, aber dennoch heftig (und vor allem real), gewinnt dieses Werk eine ganz neue und tiefere Dimension. Durch alles Leid und Schmerz hindurch schimmert doch eine Hoffnung und ein Versprechen für eine bessere Zukunft, auch wenn wir den Sinn akuter Geschehnisse mit unserem begrenzten Horizont nicht gleich wahrnehmen können.

Oder, um mit Billys Worten zu schließen (S. 343): Wenn du dich auf deine eigene Kraft und Klugheit verlässt, dann drehen deine Räder durch. Wenn du aber Gott das Talent, das er dir gegeben hat, zur Verfügung stellst, und auch das, was du nicht so gut kannst, dann wird dein Leben zu einem wunderschönen Lied, das jeden Tag in den Himmel aufsteigt.

 

Kurzfassung

Basierend auf einer wahren Geschichte, ein Roman mit Tiefgang und Gedankenanstößen, wie ich mir mehr wünschen würde.

 

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand Shop direkt bestellen < !

 

Über den Autor

Chris Fabry wurde in West Virgina geboren und lebt heute mit seiner Frau und ihren neun Kindern in Arizona. Er hat über 65 Bücher veröffentlicht und etliche Preise gewonnen, darunter zwei Mal den Christy Award, unter anderem für dieses Buch. Er moderiert auch eine wöchentliche Radiosendung.

Bibliographische Angaben

383 Seiten, kartoniert. Originaltitel: Almost Heaven. Aus dem Amerikanischen von Eva Weyandt. Verlag: Gerth Medien GmbH, Aßlar 2013

Sie haben leider keine Rechte, um einen Kommentar zu schreiben

   

Turano, Jen: Die falsche Gouvernante

„Es ist dir jetzt vielleicht noch nicht bewusst, aber es gibt sicher einen guten Grund für all deine Probleme. Du musst einfach abwarten, wie alles ausgeht.“ (Seite 160)

 

Cover: Die falsche GouvernanteZum Inhalt

Lady Eliza Sumner ist dem ehemaligen Verwalter der Güter und des Vermögens ihres Vaters, der sich unrechtmäßig in den Besitz von Lady Elizas Vermögen gebracht hat, nach Amerika gefolgt, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen und ihr Vermögen wiederzuerlangen. Damit sie nicht gleich auffällt, hat sie eine Stelle als Gouvernante angenommen.
Mit dem Nichtauffallen klappt das jedoch nicht sehr lange, und ehe sie es sich versieht, hat sie ihre Stellung verloren und ist zu Gast bei Hamilton Beckett, der mit dem ehemaligen Verwalter ebenfalls eine Rechnung offen hat.
Je mehr sie in der Sache voran kommen, je mehr verstricken sich auch ihre persönlichen Verhältnisse. Obwohl beide fest entschlossen sind, keinen Ehepartner zu suchen. Aber möglicherweise haben das Schicksal (und die Mutter von Hamilton) da etwa ganz anderes im Sinn...

Weiterlesen ...
   

Bengtson, Erik: Miriam und das weiße Kreuz

Das Leben steht still, Miriam, denkt er. Meinen wir. Aber das stimmt nicht. In Wirklichkeit läuft es uns die ganze Zeit weg. (Seite 122)

 

Cover: Miriam und das weiße KreuzZum Inhalt

Paul ist Schulbusfahrer in Baltimore. Doch die Zeiten ändern sich, die Umgebung ändert sich. Mehr und mehr entwickelt sich „sein“ Baltimore zu einem Slum, weswegen er fortzieht aufs Land. Dort hat er sehr bald eine Begegnung der etwas anderen Art mit einem Buggy: er fährt auf einen solchen auf. Damit beginnt sein Kontakt zur Welt der Amisch im allgemeinen und zu Eli, dem Fahrer des Buggy im Besonderen. Während Paul sich vom Dschungel der Großstadt erholt und mehr und mehr über die Amisch lernt, mit Eli und dessen Schwester Miriam in Kontakt kommt, braut sich ganz in der Nähe schweres Unheil zusammen.

 

Weiterlesen ...
   

Morgenroth, Dorothea: Die Bank unter der Linde

Der Anblick der Welt, die sie einmal mehr auf grausame Art ihrer Hoffnung beraubt hatte, war ihr zutiefst zuwider (Seite 173)

 

Cover: Die Bank unter der LindeZum Inhalt

Nachdem Dorothea mit ihrer Familie in das neuerworbene, renovierte alte Bauernhaus gezogen ist, macht sie die Bekanntschaft mit Benedikt Rathenberger, der vor vielen Jahren in eben diesem Haus geboren wurde. Das Buch mit handschriftlichen Eintragungen einer Mariele Kremeter-Schwartz, welches Dorothea auf dem alten Heuboden gefunden und das ihre Aufmerksamkeit geweckt hatte, entpuppt sich als eine Art Tagebuch einer der ersten Bewohnerinnen dieses Hauses - und als das der Urgroßmutter ihrer neuen Bekanntschaft.
So beginnt Dorothea anhand der Aufzeichnungen und der Erzählungen des alten Herrn Rathenberger die Geschichte jener Mariele zu erforschen und zu erzählen. Es entsteht das Bild einer couragierten Frau, die allen Widrigkeiten zum Trotz dennoch ihren Weg, der oft mehr Leid denn Freud mit sich brachte, gegangen ist. Über die Jahrzehnte hinweg wird ein Bogen in die Jetztzeit geschlagen, denn manches, was Dorothea erfährt, manche Parallele, die sich auftut, ist durchaus für die heutige Zeit aktuell.

Weiterlesen ...
   

Jagears, Melissa: Julia. Die bestellte Braut

Aber du solltest nicht zulassen, dass deine Vergangenheit dir sagt, wer du bist und was dein Wert ist. (Seite 259)

 

Cover: Julia. Die bestellte BrautZum Inhalt

Everett hatte schon mehrfach eine „Katalogbraut“ kommen lassen, aber alle haben sie ihn verlassen. Nun hat seine Freundin Rachel, ohne ihn vorher zu informieren, eine weitere bestellt. Als Julia ankommt, kann er gar nicht glauben, daß sie tatsächlich zu ihm will. Aber so einfach wird es doch nicht, denn nicht nur er hat mit Lasten der Vergangenheit zu kämpfen. Sie ist vor ihrem bisherigen Leben geflohen und kann die inneren Dämonen kaum im Zaum halten. Den beiden steht ein schwieriger Weg mit ungewissem Ausgang bevor.

Weiterlesen ...
   

Blackstock, Terri: Gefährliche Zuflucht (Cape Refuge 1)

Blair, die wichtigere Frage ist, was ist, wenn du dich irrst? (Seite 82)

 

Cover: Gefährliche ZufluchtZum Inhalt

Eine kleine Insel vor Georgia wird vom Doppelmord an Thelma und Wayne Owen erschüttert. Völlig geschockt sind die beiden Töchter Morgan und Blair, als auch noch Jonathan - Morgans Mann - unter Mordverdacht verhaftet wird. Cade, der Polizeichef, fühlt sich dabei zwar nicht sehr wohl, da Jonathan sein Freund ist, aber er meint, keine andere Wahl zu haben. Die Owens führten eine kleine Pension, in der hilfsbedürftige Menschen, von entlassenen Strafgefangenen bis zu solchen mit beginnendem Alzheimer, lebten. Dieses Haus ist dem Stadtrat ein Dorn im Auge.
Morgan und Blair wollen herausfinden, weshalb ihre Eltern sterben mußten. Im Zuge dessen tauchen plötzlich alte Geheimnisse aus der Versenkung auf, die die Sache noch verkomplizieren. Nichts ist so, wie es scheint. Und dann nehmen sie noch Sadie, eine junge Ausreißerin auf, die verletzt in [i]Cape Refuge[/i] auftaucht. Je mehr Fäden entworren werden, um so geheimnisvoller und gefährlicher wird es. Bis sich die Ereignisse schließlich in einer Explosion entladen ...

Weiterlesen ...