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Ist unsere Vorstellung davon, was Nachfolge Jesu bedeutet, falsch? (Seite 215)

 

Cover: In seinen FußstapfenZum Inhalt

Ein Fremder taucht im Sonntagsgottesdienst der St. Lukas Kirche auf, nachdem er einige Tage vergeblich in der Stadt nach Arbeit gesucht hatte. Auch an die Tür des Pastors Henry Maxwell hatte er erfolglos geklopft. Er hält einen beeindruckenden Vortrag - und bricht todkrank zusammen. Wenige Tage später verstirbt er.
Dieses Ereignis wird Maxwell aus der Bahn und er beginnt über sein Leben, seine Auffassung von Christentum und darüber, was wohl Jesus täte, würde er heute leben, nachzudenken. Am folgenden Sonntag lädt er die Gemeinde zu einem Experiment ein: ein Jahr lang solle man sich vor jeder wichtigen Entscheidung die Frage stellen: Was würde Jesus tun?, diese ehrlich für sich beantworten - und dann ohne Rücksicht auf die Folgen danach handeln.
Die bisher so ruhige Welt der St. Lukas Gemeinde wird aus den Angeln gehoben, denn das hat ungeheure Folgen für die Gemeinde, die Gesellschaft, die Stadt. Aber läßt sich so etwas überhaupt durchhalten?

 

Kommentar / Meine Meinung

„Sie haben mich gut behandelt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Jesus auch so gehandelt hätte.“ Mit diesen Worten stirbt der Fremde in des Pastor Maxwells Haus - und läßt diesen erschüttert und verwirrt zurück. Was ist geblieben von den guten Vorsätzen aus Studienzeiten in dieser reichen Gemeinde, die ihm ein gutes Auskommen bietet, selbstgefällig ist und vor Leid und Elend die Augen verschließt? Reicht es denn nicht zu predigen, einmal die Woche den Gottesdienst zu besuchen und das Gewissen mit Spenden an karitative Organisationen zu beruhigen? Bisher dachte er so.

Was heißt es, in seine Fußstapfen zu treten? (Seite 18), so hatte der Fremde in der Kirche gefragt, bevor er zusammenbrach. Dieses Erlebnis wird für Pastor Maxwell und etliche der Gemeindemitglieder zum Wendepunkt in ihrem Leben. Er lädt die Gemeinde ein, für ein Jahr das Gelübde abzulegen, sich vor jeder Entscheidung zu fragen: „Was würde Jesus tun?“ - und dann danach zu handeln. Ohne Rücksicht auf die Folgen. Das birgt eine gewisse Sprengkraft und hat auch eine Spaltung der Gemeinde zur Folge. Kann man im Alltag, außerhalb der Mauern eines Gotteshauses, nach christlichen Grundsätzen leben? Kann man solcherart ein Geschäft erfolgreich betreiben, eine Zeitung herausgeben? Wird man nicht von allen anderen, die ihre Ziele rücksichtslos verfolgen, in die Enge und schließlich in den Bankrott getrieben? Oder anders: Ist ein konsequent christliches Leben überhaupt möglich?

Wenn Jesus Christus der Welt ein Beispiel gesetzt hat, dem wir folgen sollen, dann muss dies auch möglich sein. (Seite 29) Mit dieser Prämisse beginnt das Experiment in der St. Lukas Gemeinde. Am Ende des Jahres wird sich für viele Menschen das Leben völlig verändert haben - zum Besseren oder, je nach Betrachtungsweise, zum Schlechteren. Das Buch folgt, neben dem Pastor, einigen weiteren auf ihrem Weg, der von der Frage: „Was würde Jesus tun?“ bestimmt ist. Da sind Victoria und ihr Bruder Rollin, ein Lebemann, reiche Erben eines großen Vermögens. Oder Rahel mit ihrer begnadeten Stimme, die ein Angebot eines großen Opernhauses hat. Da ist der Direktor des örtlichen Eisenbahnwerkes, oder auch Eduard Norman, der Eigentümer und Herausgeber der lokalen Abendzeitung.

Sie begleiten wir auf ihrem schwierigen Weg, der nicht selten finanzielle Opfer verlangt. Das Buch ist zwar über hundert Jahre alt, aber von wenigen Stellen abgesehen - etwa wenn es heißt, daß man mit der Kutsche unterwegs ist - könnte das durchaus auch in der Jetztzeit spielen. Denn die Grundfrage, die im Buch behandelt wird, ist so aktuelle wie eh und je. Nur das starke Abheben auf die Kneipen und Whiskylobby erschien mir dem damaligen Zeitgeist bzw. den seinerzeitigen Umständen geschuldet.

Von dem Buch ging auf mich ein eigenartiger Reiz aus. Zwar hatte ich immer wieder mal das Gefühl, der Text sei etwas „hölzern“ oder zu eng am englischen Original angelehnt (ein Blick in Letzteres scheint das zu bestätigen), aber dennoch entwickelte das Buch einen Sog, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Zwar ist die Erzählweise, abgesehen von den „philosophischen“ Abschnitten, sehr handlungsbezogen und kommt ohne weitschweifige Schilderungen aus, dennoch hatte ich alles sehr bildlich vor Augen - Figuren wie Handlungsorte - und ein ständiges Kopfkino am Laufen. Am Ende fiel mir auf, daß einige kleinere Nebenstränge nicht zu Ende geführt wurden, auch wurde der Konflikt in der Gemeinde nur sehr knapp thematisiert. Doch für die Haupthandlung und die Aussage des Buches ist das bedeutungslos; die hätte sich auch bei hundert bis zweihundert Seiten mehr, die man für die Ausführung gebraucht hätte, nicht geändert.

Die Darstellung, auch der Probleme und Schwierigkeiten, die den Einzelnen bei der Erfüllung ihres Gelübdes erwuchsen, jedoch zwang auch mich als Leser, mir ständig wieder die Frage: „Was würde Jesus tun?“ zu stellen. Selten ist mir ein Buch begegnet, das dermaßen stark wirkt und eine Anfrage an das eigene tägliche Leben stellt wie dieses. Auch daß manches relativ (zu?) glatt zu laufen scheint, ändert daran nichts.

Wenn das verschwindet, was der Mensch anbetet, hat er nichts mehr, wofür es sich zu leben lohnt. (Seite 247) Immer wieder wird man gezwungen, darüber nachzudenken, was man denn selbst anbetet, wie es um die eigene Einstellung bestellt ist, wie sich das, was Jesus gelehrt und vorgelebt hat, in die Praxis eines „ganz normalen Lebens“ umsetzen läßt, inmitten der Welt, wie sie nun einmal ist.

Ein Buch, das aufrüttelt und beunruhigt. Denn letztlich läuft es auf die eine Frage hinaus, die man sich selbst für sein Leben stellen muß: Was würde Jesus tun?

 

Kurzfassung

Ein Klassiker der christlichen Literatur, der das leben von vielen Menschen verändert hat - heute genauso lesenswert wie zur Zeit seines Ersterscheinens.

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand Shop direkt bestellen < !

 

Über den Autor

Charles Monroe Sheldon wurde 1857 in Weltville/NY geboren. Er war Pastor und legte eine Predigtreihe von 1896 diesem Buch zugrunde.

Bibliographische Angaben

317 Seiten, gebunden. Originaltitel: In His Steps. Aus dem Amerikanischen von Martin Schneider und Hildegard Zahnd. Verlag: Gerth Medien GmbH, Aßlar 2009

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Kuby, Gabriele: Die globale sexuelle Revolution

Was einst als Verbrechen galt, ist in ein Recht verwandelt worden, und was als Gerechtigkeit galt, ist zu einer Verletzung der Menschenrechte geworden. (Jakob Cornides, Seite 240)

Cover: Die globale sexuelle Revolution

 

Zum Inhalt

Die globale sexuelle Revolution, vorangetrieben von UN und EU, hat sich zunächst hinter dem Rücken der Öffentlichkeit in Politik, Institutionen und Ausbildungseinrichtungen eingeschlichen. Inzwischen ist daraus längst ein gewaltiges gesellschaftliches Umerziehungsprogramm geworden, welches die Voraussetzungen einer freiheitlichen Gesellschaft zerstört und zunehmend totalitäre Züge annimmt.

 

 

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Gray, Shelley Shepard: Hidden

Mit ganzem Herzen vertrau auf en Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit; such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade (Sprüche 3,5+6, Seite 118)

 

Cover: HiddenZum Inhalt

Anna und Rob, der für das Repräsentantenhaus kandidiert, scheinen das perfekte Paar zu sein. Rob, der kultivierte, reiche Wunschschwiegersohn. Bis Rob sein wahres Gesicht zeigt: Gelder unterschlägt und Anna mißhandelt. Da die Eltern eher dem reichen Rob als ihrer Tochter Glauben schenken, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu fliehen, dorthin wo sie niemand vermutet: in das Gasthaus der Amischen Brennemans. Während sie dort Unterschlupf und Schutz findet, die Eltern nicht wissen, wo ihre Tochter ist, kommt Anna erstmals in ihrem Leben zum Nachdenken. Über sich, Gott, die Welt - und Henry, der sie bei ihrem Eintreffen so abgelehnt hat. Doch Rob tobt und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um seinen „Besitz“ wieder zu bekommen. So steuert alles auf ein gewalttätiges Zusammentreffen in der friedlichen Welt der Amisch zu.

 

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Austin, Lynn: Bibliothek der Träume

Unsere Leben wären sicher ganz anders verlaufen, wenn wir unseren Willen bekommen hätten anstatt Gott seinen. (Seite 408)

 

Cover: Bibliothek der TräumeZum Inhalt

Illinois 1936: Alice Ripley lebt in einer Traumwelt. Sie liebt es, in Büchern zu schwelgen und dem Happy End entgegenzufiebern. Doch ihr persönliches Glück rückt vollkommen unvermittelt in weite Ferne. Ihr Freund Gordon trennt sich von ihr, weil ihr angeblich jeder Realitätssinn fehle, und dann verliert sie auch noch ihre Anstellung in der örtlichen Bibliothek.
Alice flüchtet sich in die Berge Kentuckys. Eigentlich wollte sie in der Bücherei des winzigen Bergarbeiterdorfes Acorn eine Weile aushelfen, doch der Bibliotheksleiter ist ganz anders, als sie erwartet hat. Und so will Alice nur noch weg. Zumal sie sich als „Bücherbotin“ nützlich machen soll, die allein in die entlegensten Gegenden reitet, um Menschen mit Lesefutter zu versorgen. Doch Alice sitzt in Acorn fest, hat keine Chance, diesem Albtraum zu entkommen. Und bald muß sie feststellen, daß die Abenteuer, die das wahre Leben schreibt, tausendmal besser sind als die, die sie sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hatte.

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Büchle, Elisabeth: Himmel über fremdem Land

Cover: Himmel über fremdem LandZum Inhalt

Als Tilla van Campen im Jahre 1908 eine arrangierte Ehe mit dem Berliner Industriellen Joseph Meindorff jr. eingeht, zwingt sie ihre 14-jährige Schwester Demy, sie als Gesellschafterin zu begleiten. Diese tut sich sehr schwer in der neuen Umgebung. Dennoch gelingt es ihr, Kontakte auch außerhalb des Hauses zu knüpfen. Während „das schwarze Schaf“ der Familie, Philippe Meindorff, seinen Militärdienst meist in Deutsch-Südwest-Afrika ableistet, besucht Hannes, der Bruder Josephs, die Kadettenanstalt.
Während der eiserne Wille des Patriarchen Joseph Meindorff sen. allen vorschreiben will, was sie zu tun und zu lassen haben, sind erste Auflösungserscheinungen nicht zu übersehen. Und am Horizont tauchen erste Wolken auf, die sich in ein paar Jahren zum großen Sturm entladen werden.

 

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Pettrey, Dani: Wilde Wasser

"When people hurt they usually want to run away from God instead of to Him even though He’s what they need most."
Cole held her gaze. "Very insightfully spoken."
She swallowed. "Just been there myself."* (Seite 143)

Cover: Wilde Wasser / Submerged

 

Zum Inhalt

Als Bailey Craig vor zehn Jahren aus Yancey, Alaska wegging, hatte sie vor, niemals wieder dorthin zurückzukommen. Doch die Beerdigung ihrer Tante Agnes und die Regelung der Erbschaft erfordert ihre Anwesenheit. Dabei trifft sie unweigerlich auf Cole McKenna, ihre Jugendliebe. Beide haben einander nie vergessen, aber zu sehr stehen die Schatten der Vergangenheit zwischen ihnen. Doch dann geschieht ein Mord, und Bailey ist die einzige, die helfen kann.

 

 

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