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Sometimes all we can do is trust that hardship is a path to peace.* (Seite 96)

 

Cover: October BabyZum Inhalt

Die neunzehnjährige Studentin Hannah Lawson wurde seit ihrer frühen Kindheit von Alpträumen und gesundheitlichen Problemen verfolgt. In einem Theaterstück bricht sie auf offener Bühne zusammen. Hinterher eröffnen ihr ihre Eltern, daß das die Folgen der Umstände ihrer Geburt sind. Sie wurde als Baby adoptiert - nachdem ihre Abtreibung fehlgeschlagen ist.
Irritiert und tief verletzt begibt sie sich mit einigen Studienkollegen auf die Fahrt in ihren Geburtsort nahe New Orleans. Aber wird ihr die Suche nach der leiblichen Mutter weiterhelfen? Kann sie auf dieser Reise inneren Frieden und eine Perspektive für die Zukunft, so es eine gibt, finden?

 

 

Vorbemerkung

Die gespoilerte Textstelle (durch "[ ]" markiert) verrät wesentliche Inhalte des Buches. Um diese Stelle lesen zu können, bitte einfach mit gedrückter linker Maustaste darüer fahren (die Stellen quasi markieren). Der Text wird dann lesbar.

 

Kommentar / Meine Meinung

Das müßte das erste Mal ein, daß ich den „Roman zum Film“gelesen habe, bevor ich den Film sah. Die Co-Autorschaft von Theresa Preston, die auch am Drehbuch beteiligt war, hat sich auf dieses Buch sehr positiv ausgewirkt. Denn im Gegensatz zu „Liebe braucht Helden“, dem Roman zu „Fireproof“ vom gleichen Autor, bietet dieses Buch deutlich mehr als der Film. Nämlich genau das, was ich von so einer novelization erwarte: nicht nur die Handlung nacherzählen, sondern weitere Einblicke in Hintergründe der Handlungweisen und Gedankenwelt der Figuren. Beides bietet dieser Roman, und ich bin bei einigen Szenen gespannt, wie man das im Film dargestellt hat, was man zwar in einem Buch beschreiben, in Bildern jedoch eigentlich nicht ausdrücken kann.

Zu Beginn erleben wir einen Tag in einer Abtreibungsklinik, und es ist klar, womit dieser beendet wird. Dabei kamen mir die Abläufe sowie Denkweise und Einstellung des dortigen Personals sehr bekannt vor. Kein Wunder, in Francine Rivers Buch „ ... der die Schuld vergibt“ wird eine ebensolche Klinik beschrieben - aus eigener Erfahrung. „Das ist einfach nur Gewebe, mit dessen Entfernung sich eine Menge Geld verdienen läßt.“ Das ist die Einstellung dort. Aber als Hannah dann da ist, muß die Krankenschwester feststellen, daß das falsch ist. Es ist mitnichten „nur Gewebe“ - es ist ein Mensch, ein lebensfähiges Baby, was da zur Welt gekommen ist. Die - zwölf und neunzehn Jahre - späteren Ereignisse zeigen, welche Folgen dieser Tag für einige der Beteiligten haben wird. Für die Krankenschwester, für einen jungen Polizisten, für die Adoptiveltern. Und womit die Hauptbeteiligte Hannah, die Überlebende des Abtreibungsversuchs, schließlich zurecht kommen muß.

Das Buch ist gut und flüssig lesbar geschrieben. Nachdem ich mich eingelesen hatte, habe ich teilweise eine Lesegeschwindigkeit fast wie bei einem deutschen Buch erreicht. Die Personen konnte ich mir gut vorstellen; sie sind in meinem Kopf zum Leben erwacht. Ich bin gespannt, inwieweit das Kopfkino mit dem tatsächlichen Film übereinstimmt.

Etwas irritiert hat mich, daß Hannah an manchen Stellen so sehr „unter der Fuchtel“ ihres Vaters Jacob stand. Lt. Wikipedia wird man in North Carolina, wo die Handlung angesiedelt ist, mit 18 volljährig. Aber vermutlich liegt das daran, daß sie noch zuhause wohnt und ihre Eltern das Studium finanzieren. Allerdings ist Jacob sehr kontrollierend, diesem Kontrollzwang zu entfliehen ist sicherlich nicht einfach.

Hannah gerät in einen inneren Konflikt, denn ihre Adoptiveltern haben sie ein Leben lang belogen. Wie sehr, kommt erst im späteren Verlauf der Handlung ans Tageslicht. Ihre eigene Mutter wollte sie nicht, wollte sie töten. Warum lebt sie überhaupt? Hat sie überhaupt einen Platz in dieser Welt?

Die psychischen Probleme, die die Eröffnung der Umstände ihrer Geburt für Hannah nach sich ziehen, wie auch die für ihre Kindheit und Jugend beschriebenen Alpträume, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Auch ihre Verunsicherung, ihre Wut und die Konsequenzen, die sie aus den Entdeckungen zog, waren in sich schlüssig und folgerichtig. An manchen Stellen hätte ich fast eine härtere Reaktion von ihr erwartet, aber so schnell kann man aus seiner Haut wohl denn doch nicht heraus.

Im Verlauf des Buches tauchen einige weitere Probleme auf, so daß sich manche zunächst unverständliche Handlungsweise später in völlig anderem Licht darstellt. [ Die Beschreibung der Mutter und ihrer psychischen Probleme stimmt übrigens mit vielen weiteren Schilderungen dieser Art überein. Ich denke da etwa an Moya Brennan, die in ihrer Autobiographie über ihre Abtreibung schreibt, oder auch Francine Rivers, die in ihren Büchern eigene Erfahrungen mit dem Thema verarbeitet. ]

Entgegen der Hoffnungen, Wünsche und Wollen der Abtreibungsbefürworter wurde der Film zu einem Überraschungserfolg. Das Buch, wie naturgemäß auch der Film, bezieht eindeutig Stellung und zeigt die Folgen der lebensverachtenden Einstellung „das ist nur Gewebe, das man entfernen kann“ auf. Es regt zum Nachdenken an, ob denn der Mensch wirklich dazu berufen ist zu entscheiden, welches Leben lebenswert ist - und welches nicht.

Immer wieder geschieht es, daß Babys die Abtreibung überleben; wer Belege sucht, wird im Internet schnell und reichlich fündig. Eines Suchergebnis habe ich unten mit verlinkt. Die hier im Buch erzählte Geschichte mag Anstoß sein, sich mit dem Thema, wie auch der damit verbundenen Thematik Schuld und Vergebung, auseinanderzusetzen. Ich wünsche dem Buch eine weite Verbreitung.

 

Kurzfassung

Hannah hat ihre eigene Abtreibung überlebt. In einer teils schmerzlichen Reise begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Herkunft und dem ihr zustehenden Platz im Leben.

 

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Über die Autoren

Eric Wilson wurde in Californien geboren und wuchs in Oregon auf. In seiner Kindheit war er mit seinen Eltern, die als Missionare tätig waren, auch in Europa unterwegs. Heute lebt er mit seiner Frau und ihren beiden Töchtern in Nashville/TN.
Theresa Preston hat sowohl am Drehbuch des Filmes als auch der novelization mitgeschrieben. Mit ihrem Mann und Tochter lebt sie in Birmingham/Alabama.

 

Sinngemäße Übersetzung und Bibliographische Angaben

* = Manchmal ist alles, was wir tun können, darauf zu vertrauen, daß Leid ein Weg zum Frieden ist.

>Hier klicken< für den Beitrag "Ich habe meine Abtreibung überlebt".

320 Seiten, gebunden. Originaltitel: October Baby. Aus dem Amerikanischen von Anna Schnabel, Verlag: Brunnen Verlag, Gießen 2013

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Williamson, Martha: When Angels Speak: Inspiration from Touched By An Angel

Why is it, if you talk to God you’re praying, but if God talks back to you, you’re nuts?* (Seite 142)

 

Cover: When Angels Speak

 

Zum Inhalt

Die beliebte TV-Serie Touched By An Angel (dt. „Ein Hauch von Himmel“) hat durch ihre Wärme, Weisheit und ihren Humor Millionen von Menschen erreicht. Nun können Aussprüche von Monica, Tess und Andrew sie jeden Tag begleiten. When Angels Speak: Inspirierend und voll von Freude.

 

 

 

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Ripken, Nik / Lewis, Gregg: Gottes unfassbare Wege

Verfolgung, das ist für uns wie die Sonne, die im Osten aufgeht. Sie kommt immer wieder. Das ist unser Alltag, das ist nichts Besonderes oder Unerwartetes. (Seite 170)

 

Cover: Gottes unfassbare WegeZum Inhalt

Nik Ripken verspürte den Ruf, in die Mission nach Afrika zu gehen, und ging Anfang der 90er Jahre mit seiner Frau Ruth u. a. nach Malawi, um dann für einige Jahre in Somalia unter widrigen Bedingungen den Ärmsten der Armen zu helfen. Schnell war klar, daß man in diesem islamischen Land nur helfen kann, wenn man über Religion oder Glaube kein Wort verliert. Ripken erzählt, wie er mit seinen Helfern dort lange, bevor die UNO auf das Elend aufmerksam wurde, oft unter Einsatz seines Lebens, ganz praktische Hilfe organisierte und leistete.
Als nach rund fünfzehn Jahren die Zeit in Afrika zu Ende ging, begann er, verfolgte Christen auf der ganzen Welt zu besuchen, um von ihnen zu erfahren und zu lernen, wie man auch bei schwerer Verfolgung, etwa in China oder den islamischen Ländern, überleben kann. Dabei bekam er erstaunliche Geschichten und Erlebnisse zu hören, über die er in seinem Buch berichtet.

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Büchle, Elisabeth: Wohin der Wind uns trägt

"Wäre es nicht auch möglich, daß die eigensinnige Joanna Steinman im Unrecht ist?(Seite 78)

 

Cover: Wohin der Wind uns trägtZum Inhalt

Im Jahre 1847 machen sich fünf Geschwister Steinman auf den Weg von South Caroloina nach Oregon, die Schwester Denise bleibt zurück und heiratet. Während der Treck nach Westen mehr oder weniger aufregend verläuft und die Reisenden bisweilen näher zueinander bringt, als zu Beginn erwartet, kommen die Zurückgebliebenen einer Intrige auf die Spur, die ihre dunklen Ausläufer bis hin zu den Reisenden streckt und ihnen gefährlich werden könnte. Denn zuhause zeigt der Ehemann von Denise nach der Hochzeit sein wahres Gesicht. Währenddessen unterwegs die aufbrausende Joanna immer wieder mit dem eher ruhigen Alec aneinander gerät.

 

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Wallace, Amy: Der Tag, der alles veränderte

Sein schlimmster Alptraum war Wirklichkeit geworden. (Seite 138)

Cover: Der Tag, der alles veränderteZum Inhalt

Gracie Lang hat durch die Tat eines betrunkenen Autofahrers ihre beiden Kinder und ihren Mann verloren. Nun kennt sie nur noch ein Ziel: den Autofahrer, der ihre Familie auf dem Gewissen hat, aufzuspüren und hinter Gitter zu bringen.
Eines Tages macht sie die Bekanntschaft von Steven Kessler, einem FBI-Agenten, der den Glauben an Gott weitgehend verloren hat. Er hat den Auftrag, eine internationale Verschwörung aufzudecken. Die Tochter des britischen Botschafters ist entführt worden und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Steven weckt in Gracie die Hoffnung auf ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hat. Aber sein Fall und ihre Vergangenheit sind auf gefährliche Weise miteinander verbunden - und plötzlich ist Gracie in Gefahr. Sie muß sich entscheiden: Kann sie - will sie - ihr altes Leben hinter sich lassen, um die Chance auf einen Neuanfang zu gewinnen?

 

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Blackstock, Terri: Falsche Wahl (Cape Refuge 3)

Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. Er ist gegen die Fürsten und Gewalten.* (Seite 277)

 

Cover: Falsche WahlZum Inhalt

Kurz vor einer Debatte der Bürgermeisterkandidaten verschwindet die Gattin eines derselben spurlos, um einige Tage später tot aufgefunden zu werden. Die Indizien deuten auf den Ehemann als Täter hin, doch bald ergeben sich weitere Spuren.
Während Cade, der Polizeichef, in mühsamer Kleinarbeit versucht, den Fall, der immer weitere Kreise zieht, zu lösen, setzt auch Blair Owens, inzwischen Herausgeberin der örtlichen Zeitung, ihre Recherchefähigkeiten ein. Damit gefährdet sie die noch brüchige Beziehung zu Cade. Aber kann man bei dem sich auftuenden Abgrund auf solche persönlichen Belange Rücksicht nehmen?

 

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