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Ganz schön traurig, dass wir uns darüber definieren, was wir tun, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, statt damit, was uns lebendig macht. (Seite 49)
Erinnere dich daran, wer du bist. (Seite 149)

 

Cover: Das Haus an der KüsteZum Inhalt

Micha hat alles erreicht, was man im Leben erreichen kann: geschäftlichen Erfolg, viel Geld, eine feste Beziehung. Ein perfektes Leben.
Bis er eines Tages von einem Großonkel ein seltsames Haus in Cannon Beach, etwa 300 km entfernt am Pazifik, erbt. Ein Haus, das sich verändert; ein Haus, in dem täglich neue Zimmer auftauchen. In einer Eisdiele lernt er Sarah kennen, die so ganz anders ist als seine derzeitige Freundin Julie. Micha wird gezwungen, sich seiner lange verdrängten Vergangenheit zu stellen. Und der Frage, welches Leben er künftig wo führen will: sein altes in Seattle oder sein neues in Cannon Beach. Es geht um alles oder nichts - bis hin zur letzten Konsequenz.

Vorbemerkung

Die gespoilerte Textstelle (durch "[ ]" markiert) verrät wesentliche Inhalte des Buches. Um diese Stelle lesen zu können, bitte einfach mit gedrückter linker Maustaste darüer fahren (die Stellen quasi markieren). Der Text wird dann lesbar.

 

"Wenn man sich auf Gott einläßt, geht es um alles oder nichts. Neunundneunzig Prozent genügen nicht. Entweder, oder.(Seite 287)

Kommentar / Meine Meinung

„Für mich bedeutet erfolgreich zu sein, wenn ich die Bestimmung lebe, die Gott für mich vorgesehen hat.“ Das sagt der Autor in dem oben verlinkten Interview. Stellt sich nur noch die Frage, ob man das denn auch tut. Micha ist zu Beginn des Buches davon überzeugt. Als Gründer und Großaktionär einer erfolgreichen Softwarefirma hat er alles erreicht, was man im Leben erreichen kann: beruflichen Erfolg, Spitze der Karriereleiter, unermeßlichen Reichtum, der sich täglich mehrt. Und dazu die perfekte Partnerin, im Geschäft wie privat.

Dann erhält er eines Tage die Nachricht, daß er von seinem verstorbenen Großonkel Archie ein Haus im etwa 300 km entfernten Cannon Beach geerbt hat. Doch wozu braucht er dort ein Haus? Er wird also hinfahren, es sich kurz ansehen und dann verkaufen. Aber ganz so einfach wird das nicht, denn das Haus ist zum einen ein absolutes Traumhaus und zum anderen etwas ... seltsam. Irgendetwas zieht ihn dort magisch an. Dann ist da sein neuer Bekannter Rick, der mehr zu wissen scheint, als er sagen will. Und natürlich Sarah, die so ganz anders ist als Julie.

Plötzlich sieht Micha sein ganzes bisheriges Leben infrage gestellt. War es etwa doch nicht so perfekt, wie er immer glaubte?

„Für mich bedeutet erfolgreich zu sein, wenn ich die Bestimmung lebe, die Gott für mich vorgesehen hat.“ Das ist - neben der (inneren) Freiheit - das Hauptthema dieses Buches, und mit diesen Problematiken muß sich Micha im Verlauf der vierhundert Seiten auseinandersetzen. Und mit ihm auch der Leser. Immer wieder habe ich innegehalten, weil mir manches zwar nicht im wörtlichen, aber doch im übertragenen Sinne mehr als nur bekannt vorkam. Wenn von den Ketten, mit denen Michas Herz gefesselt ist, die Rede war, war es ein Leichtes, das auf mein Leben zu übertragen und „meine Ketten“ zu sehen. Der Autor läßt nicht nur Micha, sondern auch uns auf eine Reise gehen, an deren Ziel eine Grundsatzentscheidung steht. Er führt zu einer Weggabelung, und nur einen Weg kann man weitergehen. Es gibt kein sowohl - als auch, keinen Kompromiß, nur ein Entweder - Oder. „Wenn 99% Wahrheit sind und nur 1% Lüge, ist es insgesamt doch falsch,“ so heißt es sinngemäß an einigen Stellen im Buch. Mag man beim ersten Auftauchen dieser Aussage noch denken „na ja, dieses eine Prozent, was macht das schon aus“, so ist die Wahrheit dieses Satzes am Ende des Buches evident.

Um es zu wiederholen: es geht um existentielle Fragen des Lebens, und in solchen ist ein Kompromiß unmöglich. Das macht der Autor im Verlauf dieses Buches mehr als deutlich.

Ins Buch bin ich sehr schnell hineingekommen; Längen konnte ich keine empfinden, mit den Figuren bin ich recht schnell warm geworden. Die Geschichte ist flüssig erzählt und, wenn man die - um es so auszudrücken - phantastischen Elemente als gegeben akzeptiert, in sich stimmig und folgerichtig entwickelt. (In der Hinsicht fühlte ich mich etwas an die "Acts of Faith"-Trilogie von Davis Bunn und Janette Oke erinnert, in der Erzählungen aus der Heiligen Schrift ebenfalls als Tatsache in die Romane integriert sind.) Nicht so hundertprozentig hat mir gefallen, daß [ die Sache mit der „Parallelwelt“ für mein Empfinden nicht ganz aufgeklärt wurde. Da hätte ich mir etwas mehr Klarheit gewünscht, denn das war doch ein wesentliches Element im Buch ].

James L. Rubart hat mit „Das Haus an der Küste“ ein bemerkenswertes Debut vorgelegt, das oft mit der „Hütte“ verglichen wird. Vielleicht wegen des männlichen Protagonisten fühlte ich mich manchmal etwas an Robert Whitlow erinnert, und manche Motive ließen mich an Lisa Samsons „Das Gelübde der Mary Margaret“ denken. Jedenfalls ist dieses „Haus“ in vielem (im sehr positiven Sinne) ungewöhnlich; ist man bereit, sich auf die Reise, die der Autor schildert, zu begeben, kann möglicherweise eine ähnliche Entwicklung wie bei Micha angestoßen werden. Hoffentlich nicht so radikal, wie hier im Buch, aber auf jeden Fall hin zu einem besseren, erfüllteren, freieren Leben.

Ein Buch, das bei mir noch lange nachwirken wird.

 

Kurzfassung

Ein wahrhaft außergewöhnliches Buch, das sich in keine Schublade pressen läßt und zum Nachdenken über die eigene Einstellung zum Leben, über innere Freiheit wie auch über die Beziehung zu Gott anregt - und zwingt.

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Über den Autor

James L. Rubart ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen und Inhaber einer Marketingfirma. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Seattle.

 

Bibliographische Angaben

409 Seiten, gebunden Originaltitel: Rooms. Aus dem Amerikanischen von Sylvia Lutz
Verlag: Gerth Medien GmbH, Aßlar 2012

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Kellner, Albrecht: Christsein ist keine Religion

„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ Werner Heisenberg (Seite 38)

 

Cover: Christsein ist keine ReligionZum Inhalt

„Wenn die Menschen wüßten, worum es sich beim Christsein in Wirklichkeit handelt, dann würden sie Schlange stehen.“
Die Sicht eines Physikers auf das Christsein - was es ist, wie man dazu kommt, und was für ein spannendes Leben sich daraus entwickelt - ist der Inhalt dieses Buches.
(Aus dem Vorwort, S. 10)

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Gray, Shelley Shepard: Wanted

For good or bad, our past transgressions and deeds make us who we are - even when we do things just to see what they are like. Even when we do things without meaning to hurt ourselves or other people.* (Seite 58)

 

Cover: WantedZum Inhalt

Seit langem ist Katie Brenneman heimlich in den Witwer Jonathan Lundy verliebt. Als dessen Schwester, die ihm den Haushalt führt, verreist, sieht sie ihre Chance gekommen: sie zieht zu Jonathan und seinen beiden Töchtern, um diese zu versorgen. Jedoch ist nicht immer alles so einfach, wie man sich das vorher vorstellt. Das Einleben wie die Beziehung zu Jonathan und den Mädchen gestalten sich zunächst schwierig, zumal Katie von ihrer Vergangenheit aus der „Rumspringe-Zeit“ eingeholt wird. Briefe treffen ein, in denen sie zu einem Treffen mit einer ehemaligen Freundin gebeten wird, von der sie dachte, sie würde sie nie wieder sehen. Katie, und nicht nur sie, muß sich darüber klar werden, was sie eigentlich wirklich will.

 

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Austin, Lynn: Bebes Vermächtnis

Mir ist klar geworden, dass es während unserer kurzen Zeit hier auf der Erde nicht darum geht, was wir erreichen, sondern was für Menschen wir werden. (Seite 405)

Cover: Bebes VermächtnisZum Inhalt

Amerika 1920. Harriet Sherwood hat gegen das relativ neue Gesetz zur Prohibition verstoßen, wurde verhaftet und sitzt nun im Gefängnis. „Wie konnte das passieren?“, fragt sie sich immer wieder. Und da sie nun Zeit hat, denkt sie darüber nach, wie sie dort gelandet ist. Sie setzt die Puzzlesteine der Erzählungen ihrer Mutter Lucy, ihrer Großmutter Bebe und Ihrer Urgroßmutter Hannah zusammen und erhält ein Bild ihrer Herkunft, eine Vorstellung davon, was und vor allem wer sie geprägt und zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Hannah, die entflohenen Sklaven bei der Flucht half. Bebe, seit Jahrzehnten aktiv in der Abstinenzlerbewegung und eine der „Mütter“ des Prohibitionsgesetzes und ihre Mutter Lucy, die in der Frauenrechtsbewegung aktiv ist. Allen gemeinsam, wenn auch nicht immer leicht errungen, ist ein starkes Gottvertrauen. Nun ist es an Harriet, ihren Platz im Leben zu finden. In ihrer Gefängniszelle hat sie ausreichend Zeit zum Nachdenken.

 

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Neumeyer, Christine: Mit der Kraft von Purpur

Cover: Mit der Kraft von PurpurZum Inhalt

Siena im 14. Jahrhundert. Monica würde gerne das Färberhandwerk erlernen, wird aber in das Landhaus des französischen Gesandten entführt und dort gefangen gehalten, wo sie heimlich eine Verschwörung gegen den Papst belauscht. Ihre Freundin Caterina soll heiraten, hat aber Visionen, schließt sich den Dominikanerinnen an und wird eine viel gefragte und bewunderte Predigerin.

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Gaucher, Guy: Chronik eines Lebens. Therese von Lisieux

Sie, die ihr Lebensende in den Finsternissen verbracht hatte, den modernen Unglauben prophetisch ankündigend, sie wird auch Patronin der inneren Missionen (Seite 313)

 

Cover: Chronik eines LebensZum Inhalt

Lisieux ist heute untrennbar verbunden mit der hl. Therese von Lisieux, einer Karmelitin, die in einem kurzen Leben zu einer der ganz Großen wurde. In diesem Buch wird ihre Lebensgeschichte in Romanform, jedoch getreu anhand überlieferter Dokumente erzählt. So entsteht das Bild einer Frau, die mit 24 Jahren starb, und doch einen weiteren Weg zurückgelegt hatte, als mancher Neunzigjährige. Und die zurecht von Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin erhoben wurde.  

 

 

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