Medien - Informationen  

   

Partner SCM  

Der SCM-Shop bietet eine große Auswahl christlicher Medien. Wenn Sie über
> diesen Link zum SCM-Shop <
gehen, dort stöbern (und bestellen) helfen Sie, diese Webseite hier zu unterhalten und weiter auszubauen. Herzlichen Dank.

   

Aktuell / Informationen  

   

Login - Logout  

Bitte melden Sie sich an:

Oder registrieren Sie sich.

   
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

War das Richtige nicht manchmal genau das Falsche? Nichts war absolut. Wer konnte mit Sicherheit sagen, was richtig und was falsch war? (Seite 298)

 

Cover: Reise ans LichtZum Inhalt

Ben tut seit seiner Rückkehr nach einer Verwundung im Afghanistan-Krieg Dienst als Hilfssheriff. Seine Ehe mit Abbi ist in einer tiefen Krise. Als er im Dienst ein ausgesetztes Baby findet, erhalten sie es zur Pflege, bis die Eltern gefunden sind. Durch das Baby sind sie gezwungen, wieder aufeinander zuzugehen. Ihre Beziehung scheint sich zu bessern.
Dazu kommt die Bekanntschaft mit Matthew, einem tauben Jungen, der aus schwierigen Verhältnissen kommt und beim Rasenmähen oder auch mal im Haushalt hilft.
Doch über den sich langsam bessernden Verhältnissen schwebt das Damoklesschwert, daß die Mutter des Babys gefunden werden könnte und das fragile Gleichgewicht wieder zusammenbricht. Oder vermag das Pflegekind Ben und Abby soweit zusammenzubringen, daß die Gräben überwunden werden können? Aber da ist noch Matthew, der drei Mal die Woche zur Dialyse muß, dringend auf eine Spenderniere wartet und seine eigenen Dämonen besiegen muß.

 

Kommentar / Meine Meinung

„Ungewöhnlich“ wäre ein Begriff, der auf dieses Buch ist in mancherlei Hinsicht zutrifft. Ungewöhnlich im Hinblick auf die Hauptpersonen, die so gar nicht dem Mainstream-Schema entsprechen.

Denn da ist Abbi, die ehemalige Hippie-Braut, verheiratet mit Benjamin Patil, der in Afghanistan verwundet wurde, aus dem aktiven Dienst ausscheiden mußte und nun als Hilfssheriff Dienst tut. Daß er überlebte, während sein Freund bei einem Überfall in Afghanistan ums Leben kam, hat er nie verwunden. Abbi hingegen, die Pazifistin, trägt Tattoos, hat gegen den Krieg demonstriert (während ihr Mann im Einsatz war) und kämpft gegen ihre Fettsucht. Ihre Ehe befindet sich in einer schweren Krise.

Dann ist da noch Matthew, der etwa siebzehnjährige taube Junge aus schwierigen Verhältnissen, der bald eine Nierentransplantation braucht, will er weiterleben.

Ungewöhnlich ist das Buch im Hinblick darauf, daß es eben nicht darum geht, daß „sie sich kriegen“, sondern um das, was nach der Hochzeit kommt: die Bewährung im täglichen Leben, dann, wenn die Probleme kommen. Knüppeldick.

Ungewöhnlich im Hinblick auf die Vielzahl der Themen, die angesprochen werden: Kriegstraumata, Ehekrise, Familienprobleme, zerrüttete Familien, was ist richtig - was ist falsch. Ganz zu schweigen von der Frage, wo denn Gott bei all dem Leid ist (Stichwort Theodizee, s. u.). Um nur die Wesentlichen zu nennen.

Ungewöhnlich auch dergestalt, daß trotz der scheinbaren Themenfülle das Buch nicht überladen wirkt, sondern sich alles logisch und folgerichtig entwickelt. Daß selbst dann, wenn es knüppeldick kommt, es nicht gekünstelt wirkt, sondern sehr realitätsnah. An manchen Stellen habe ich mich gefragt, ob die Autorin recherchiert hat - oder aus eigener Erfahrung schrieb. Denn die sind so nah am Leben, daß ich mir kaum vorstellen kann, daß sich jemand solches vorstellen kann.

Und ungewöhnlich schließlich dahingehend, daß die Autorin diese schwierigen Themen und Situationen mit einer bewundernswerten Leichtigkeit meistert und für mein Empfinden zu jeder Zeit die richtige Balance zwischen Ernst und Unterhaltung, für jede Situation den richtigen Ton findet.

Hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten mit dem teilweise recht zahlreichen Personal, so gab sich das nach geraumer Zeit. Das Buch entwickelte einen Sog, dem ich mich kaum entziehen konnte. Ein „Pageturner“, bei dem es mir schwer fiel, für so unwichtige Dinge wie Essen, Schlafen oder gar Arbeiten Lesepausen einzulegen.

Die Figuren erwachten in meinem Kopf zum Leben, ich konnte sie mir gut vorstellen und nachfühlen, weshalb sie so handelten, wie sie es denn taten. Überraschend war vielleicht, wie (innerlich) stark Matthew ist und welch guten Einfluß er auf seine direkte Umgebung ausüben kann. Andererseits gibt es in seiner Situation wohl nur zwei Möglichkeiten: entweder man zerbricht oder man wächst. Er ist zum Glück gewachsen.

Und schließlich ist ungewöhnlich, daß Benjamin einer eingewanderten indischen Familie entstammt. Während seine Eltern ihren Traditionen verhaftet sind, ist er voll amerikanisiert. Das taucht zwar nur am Rande auf, wirft jedoch ein weiteres interessantes Licht auf das Geschehen.

Nicht ungewöhnlich hingegen ist, daß die Autorin aktuelle zeitgeschichtliche Themen mit verarbeitet, Stichwort Afghanistankrieg. Solches ist mir inzwischen - im Gegensatz zu deutschen Autoren - öfters begegnet, nämlich daß solche Ereignisse der jüngsten Geschichte Eingang in Filme (bis hin zu Weihnachtsfilmen, siehe „The Christmas Card“) und Bücher finden. Fast zwangsläufig tauchen dann auch Fragen nach (möglicher) Schuld, Umgang damit und Vergebung auf.

Schließlich sind (fast) alle offenen Fragen geklärt und Handlungsstränge zu einem Ende geführt. Und erst hier, auf den letzten Seiten, haben mir ein paar solcher gefehlt, lies das hätte etwas ausführlicher sein dürfen. Zwar ist die verstrichene Zeit passend zu den Entwicklungen, aber es wird denn doch etwas zu schnell erzählt. Das allerdings ist mein einziger wirklicher Kritikpunkt.

Denn Christa Parrish hat ungemein viel inhaltliche Tiefe in einen wirklich lesenswerten Roman verpackt. Das ist ihr mit einer bewundernswerten Leichtigkeit gelungen, ohne daß ich je das Gefühl gehabt hätte, das Buch ist „abgehoben“ oder „unrealistisch“. Nein, genau so könnte es sich zutragen. Jetzt. Irgendwo.

 

Kurzfassung

„Durch Nacht zum Licht“. Schwierige aktuelle Themen in einen gut lesbaren Roman umgesetzt. Absolut lesenswert.

 

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand-Shop sofort bestellen < !

 

Anmerkung

Die "Theodizee"-Frage (vereinfacht: warum läßt der gute Gott uns leiden) ist Thema des Buches von Lisa Samson "Das Gelübde der Mary Margaret". Eine Buchvorstellung dazu > finden Sie hier <.

 

Bibliographische Angaben

335 Seiten, gebunden Originaltitel:Watch Over Me Aus dem Amerikanischen von Evelyn Reuter Verlag: Brunnen Verlag, Gießen 2012

Sie haben leider keine Rechte, um einen Kommentar zu schreiben

   

Lewis, Beverly: Die Erlösung der Sarah Cain

Cover: Die Erlösung der Sarah Cain Zum Inhalt

Die durch und durch moderne Frau Sarah Cain hatte nur Spott für ihre Schwester übrig, als diese sich mit ihrer Familie für ein Leben bei den Amish entschloß. Dadurch wurde der Graben zwischen den beiden Schwestern noch tiefer. Wie sehr ist sie verwundert, als nun - zwölf Jahre später - ihre Schwester stirbt und sie zum Vormund ihrer fünf Kinder ernennt.
Sarah Cain reist nach Lancaster County, um so schnell wie möglich diese Verantwortung wieder loszuwerden. Denn sicher handelt es sich nur um ein Mißverständnis.
Doch als Sie dort eintrifft, entwickelt sich alles anders als geplant. Und sie wird mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Mit einem Trauma, das so ganz anders ist als der Kummer ihrer Nichten und Neffen. Und doch können sie sich nur gegenseitig helfen.

 

Weiterlesen ...
   

Eldredge, John: Der ungezähmte Messias

Der Zeitgeist ist davon geprägt, dass man alles akzeptiert und in Ordnung findet - abgesehen von festen Überzeugungen. (Seite 113)

 

Cover: Der ungezähmte MessiasZum Inhalt

Jesus war schon immer ein Stein des Anstoßes. Zu seiner Zeit so sehr, daß er von den „Offiziellen“ gekreuzigt wurde. Durch die Jahrhunderte hindurch hat sich der Blick auf ihn immer mehr mit einem Schleier überzogen. Eldredge reißt diesen Schleier weg von diesem falschen Jesusbild, das sich eingebürgert hat. Ausgehend von den Berichten der Evangelien, die er auf eine ungewohnte Weise liest und interpretiert, entsteht ein neues, ungewohntes Bild dieses Jesus von Nazareth, der sich selbst als „Menschensohn“ bezeichnete. Befreit von allem Verzerrenden und Entstellenden wird der Blick frei auf einen Jesus, der radikal anders ist als der, den wir bisher zu kennen meinten.

 

 

Weiterlesen ...
   

Bunn, Davis / Oke, Janette: Die Flamme der Hoffnung

So daß wir absolut klar verstehen, daß wir eine Wahl treffen müssen. Entweder sind wir mit ihm, oder wir sind mit der Welt. Wir werden bald gezwungen sein, unsere Loyalität zu erklären, und indem wir dies tun, müssen wir akzeptieren, daß uns die Welt möglicherweise verstößt. (Seite 213)

 

Cover: Die Flamme der HoffnungZum Inhalt

Das Buch setzt wenige Minuten nach dem Ende von „Die Frau des Zenturio“ ein. Kaum haben sich Leah und Alban ins Hochzeitsgemach zurückgezogen: Linus, Albans alter Kamerad, bringt ihnen ein Pferd und den Rat sofort zu fliehen. Pilatus ist verreist und Herodes will sich für die Durchkreuzung seiner Pläne rächen. Abigail, Leahs Dienerin, bleibt zusammen mit ihrem Bruder Jakob in Jerusalem. Als Linux sie erblickt, kennt er nur einen Gedanken: er will sie zur Frau. Doch Esra, ein reicher jüdischer Kaufmann, will ein selbiges. So steht Abigail, die überhaupt nicht an eine Heirat dachte, plötzlich zwischen zwei Männern. Beide mit Macht und Einfluß.

Weiterlesen ...
   

Jagears, Melissa: Julia. Die bestellte Braut

Aber du solltest nicht zulassen, dass deine Vergangenheit dir sagt, wer du bist und was dein Wert ist. (Seite 259)

 

Cover: Julia. Die bestellte BrautZum Inhalt

Everett hatte schon mehrfach eine „Katalogbraut“ kommen lassen, aber alle haben sie ihn verlassen. Nun hat seine Freundin Rachel, ohne ihn vorher zu informieren, eine weitere bestellt. Als Julia ankommt, kann er gar nicht glauben, daß sie tatsächlich zu ihm will. Aber so einfach wird es doch nicht, denn nicht nur er hat mit Lasten der Vergangenheit zu kämpfen. Sie ist vor ihrem bisherigen Leben geflohen und kann die inneren Dämonen kaum im Zaum halten. Den beiden steht ein schwieriger Weg mit ungewissem Ausgang bevor.

Weiterlesen ...
   

Gaucher, Guy: Chronik eines Lebens. Therese von Lisieux

Sie, die ihr Lebensende in den Finsternissen verbracht hatte, den modernen Unglauben prophetisch ankündigend, sie wird auch Patronin der inneren Missionen (Seite 313)

 

Cover: Chronik eines LebensZum Inhalt

Lisieux ist heute untrennbar verbunden mit der hl. Therese von Lisieux, einer Karmelitin, die in einem kurzen Leben zu einer der ganz Großen wurde. In diesem Buch wird ihre Lebensgeschichte in Romanform, jedoch getreu anhand überlieferter Dokumente erzählt. So entsteht das Bild einer Frau, die mit 24 Jahren starb, und doch einen weiteren Weg zurückgelegt hatte, als mancher Neunzigjährige. Und die zurecht von Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin erhoben wurde.  

 

 

Weiterlesen ...