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Vielleicht waren die Englischen in manchen Punkten gar nicht so anders als die Amisch. (Seite 187)

 

Cover: Ganz einfach SaraZum Inhalt

Sara Burkholder hat ihrer Amischgemeinschaft den Rücken gekehrt. Sie sehnt sich nach Farbe in ihrem Leben, nach Abwechslung, will endlich richtig leben. Tatsächlich scheint der Neuanfang zu glücken. Sara findet eine Anstellung in einer Buchhandlung, holt ihren Schulabschluß nach, lernt Autofahren und ergattert einen Studienplatz für Modedesign. All ihre Träume scheinen sich zu erfüllen. Doch nach und nach ziehen am Horizont erste Gewitterwolken auf. Ihr Chef kann sie anscheinend nicht ausstehen und auch das Studium gestaltet sich schwieriger als erwartet. Bald bricht Saras heile neue Welt auseinander. Und sie muß sich fragen: Wer ist sie wirklich? Das Amischmädchen, die aufstrebende Modedesignerin oder doch ganz einfach Sara?

 

 

Vorbemerkung

Mit dem Begriff "Englische" bezeichnen Amish alle Menschen, die nicht ihrer Kirche angehören. Ich habe diesen als Gegensatz zu dem Amisch hier ebenfalls verwendet.

Das Buch ist die Fortsetzung zu "Journalistin auf Abwegen".

 

Kommentar / Meine Meinung

Englische trifft auf Amisch. Darauf ließe sich die Grundkonstellation des Buches reduzieren.“ Das habe ich bei der Rezi zum Vorgängerband „Journalistin auf Abwegen“ geschrieben. Mit dem gleichen Satz könnte ich hier wieder beginnen, und doch ist die Konstellation eine ganz andere. Denn genau genommen muß es heißen „Amische versucht sich in der Welt der Englischen zurechtzufinden." Ein Unterfangen, was nicht ganz einfach ist, auch wenn aus dem ersten Buch klar ist, daß Sara durchaus einen festen Willen hat und eine starke Persönlichkeit ist.

Wir erinnern uns: am Schluß von „Journalistin auf Abwegen“ waren Levi und Jayne ein Paar geworden, Sara mit nach Portland gekommen und bei Jayne eingezogen. Sie hatte ihr Zuhause verlassen, um künftig in der Welt der Englischen zu leben, ihren Schulabschluß nachzuholen und zu studieren. Das Buch setzt etwa drei Monate nach den Ereignissen des Vorgängerbandes mit dem bestandenen Schulabschluß Saras ein. Sie wohnt noch immer bei Jayne, die sich nicht zu einer Hochzeit mit Levi entschließen kann.

Das Buch ist vollständig aus Sicht Saras (meist in Ich-Form) geschrieben und läßt die Probleme, mit denen sie zu kämpfen hat, gut erahnen. Alltägliche Dinge, die für uns Englische völlig normal sind, Zitate, die uns in Fleisch und Blut übergegangen sind - es sind diese eher unscheinbaren Hürden, die für Sara bisweilen die größten Probleme darstellen, wenn sie sich in der für sie völlig ungewohnten Welt zurechtfinden will. Dieser Kontrast, diese Schwierigkeiten des täglichen Lebens fand ich gut und nachvollziehbar beschrieben. Oft konnte ich ihre Unsicherheit, manchmal sogar Hilflosigkeit gut nachvollziehen. Dabei ist es gut, wenn man „Journalistin auf Abwegen“ zuvor gelesen hat. Denn viele der hier auftauchenden Personen erfahren keine große Einführung, weil sie schon dort eine Rolle spielten. Das betrifft Nebencharaktere (wie die Freundinnen Jaynes), aber auch Jayne und Levi, deren Geschichte hier ebenfalls weitererzählt wird. Doch natürlich gibt es auch einige neue Figuren, wie etwa den Chef Saras in der Buchhandlung, Will.

Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Es ist in ähnlich spritzigem Stil geschrieben wie „Journalistin auf Abwegen“. Mehr als ein Mal habe ich lauthals losgelacht oder auch mal, bei einer der kleineren oder größeren Katastrophen die Luft angehalten. Die Autorin selbst bezeichnet ihre Bücher als „Urban Amish“ und „sehr verschieden von den sonstigen Amish-Büchern“. Dieser Einschätzung stimme ich zu, sie sind wirklich anders, vor allem, da es hier - im Gegensatz zu sonst - der umgekehrte Weg ist, der eingeschlagen wird: nicht als Englische in eine Amisch-Gemeinschaft hinein, sondern als Amische aus der Gemeinde heraus in die englische Welt; ein mindestens genauso interessanter Gesichtspunkt und „Kulturschock“ wie in den traditionellen Amisch-Romanen.

Hier liegt auch mein einziger Kritikpunkt, wobei ich nicht weiß, inwieweit das teilweise dadurch bedingt ist, daß das nicht mehr neu für mich war (sowohl das Thema als auch der Schreibstil der Autorin): manches hätte ich mir etwas detaillierter beschrieben gewünscht. Sicher werden die Schwierigkeiten Saras deutlich, aber die Ausarbeitung ging mir bisweilen nicht genug in die Tiefe. Oder anders: die gegebene Konfliktsituation hätte noch einiges mehr hergegeben. Andererseits wäre das Buch dadurch gewichtiger geworden und hätte möglicherweise die Zielgruppe verfehlt. Es ist mir bewußt, daß die Thematik eine Gratwanderung verlangt. Diese jedoch wurde mE von der Autorin, denkt man an die Zielgruppe des Buches, sehr gut gemeistert, und könnte durchaus den einen oder anderen animieren, zu einem Amisch-Roman zu greifen.

Für den Gesamteindruck kann ich es mir jetzt einfach machen und einfach bei mir selbst abschreiben: So ganz nebenbei wurden in einem „leichten“ Buch ohne erhobenen Zeigefinger, moralinsaure Untertöne oder gar missionierend durchaus ernste Themen angesprochen. Mit einem Satz: ich habe mich glänzend unterhalten gefühlt. Ein Gute-Laune-Buch mit mehr Tiefgang, als ich in dem Genre erwarten würde. Bitte mehr in der Richtung, Frau Lodge.

 

Kurzfassung

Sara Burkholder, die aus ihrem amischen Elternhaus nach Portland entfloh, muß in der Welt der Englischen zurecht kommen. Mit schon gewohntem Augenzwinkern erzählt die Autorin von ihren kleinen und großen Problemen, ihr neues Leben zu meistern. Ein Buch zum Wohlfühlen.

 

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Bibliographische Angaben

318 Seiten, kartoniert Originaltitel: Simply Sara Aus dem Amerikanischen von Rebekka Jilg. Verlag: Verlag der Francke Buchhandlung GmbH, Marburg 2011

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Hunter, Denise: Hüter meines Herzens

Sie würde es glauben. Vielleicht ergab nicht alles Sinn für sie - wie Gott jemanden wie sie lieben konnte. Oder warum Er manche Dinge zugelassen hatte, die geschehen waren. Vielleicht musste sie nicht alles verstehen. (Seite 258)

 

97839610324 200Zum Inhalt

Für Noah und Josephine kam das Ende ihres Happy Ends recht bald - durch Scheidung. Dachten sie. Denn plötzlich stellt sich heraus, daß das Verfahren nie abgeschlossen wurde, sie also immer noch verheiratet sind.
So fährt Josephine zu ihrem baldigen Ex-Mann in sein Haus in den Bergen, um den Papierkram zu Ende zu bringen. Doch das Wetter macht ihnen in Gestalt eines verspäteten Wintereinbruchs einen Strich durch die Rechnung. Als dann ein Pferd verloren geht, sind sie bei der Suche auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen. Aber erst, als alles verloren scheint, kommen nie gesagte Wahrheiten an die Oberfläche. Nur, ist es nicht schon zu spät?

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Kellner, Albrecht: Expedition zum Ursprung

Den Trugschluss, dass die Naturwissenschaft die Erklärung für den Ursprung allen Seins liefern würde, hatte ich noch relativ leicht durchschauen können. (Seite 56)

 

Cover: Expedition zum UrsprungZum Inhalt

Schon seit seiner Kindheit beschäftigt Albrecht Kellner die Frage nach dem Sinn des Lebens. In den Naturwissenschaften meint er, die Erklärung für „das, was die Welt zusammen hält“, finden zu können und studiert deshalb Physik. Doch je weiter er in seinem Studium fortschreitet, um so mehr erkennt er, daß die Physik diese Fragen nicht beantworten kann. So gibt er sein Stipendium in den USA auf und sucht anderweitig nach Antworten auf seine Fragen, ohne diese jedoch zu bekommen. Schließlich wird er da fündig, wo er überhaupt nicht damit gerechnet und demzufolge auch nicht gesucht hatte.

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Wallace, Amy: Die Stunden, die zählen

Manchmal müssen wir durchs Feuer gehen, bevor wir lernen, dass wir Gott vertrauen können. Wie müssen etwas selbst erleben, damit das, was wir im Kopf wissen, auch bis in unser Herz rutscht. (Seite 329)

Cover: Die Stunden, die zählenZum Inhalt

Clint Rollins hat eine Bilderbuchfamilie und einen Superjob als FBI-Agent. Dapaßt seine Diagnose Krebs überhaupt nicht hinein. Hart trifft sie auch seine Frau Sara. Als Onkologin ermutigt sie ihre Patienten immer, nie die Hoffnung aufzugeben und Gott zu vertrauen. Doch jetzt steht das Leben ihres eigenen Mannes auf dem Spiel und mit einem Mal erscheinen ihr ihre Aufmunterungen hohl und schal.
Als Clint trotz seiner Krankheit Jagd auf einen Serienmörder macht und sein Leben gefährdet, gerät Saras Welt endgültig ins Wanken. Und auch für Clint läuft alles auf zwei Fragen hinaus: Meint Gott es tatsächlich gut mit ihm? Und kann Clint ihm wirklich vollends vertrauen?

 

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Austin, Lynn: Die Apfelpflückerin

Möge der Herr seine Engel um Dich stellen. (Seite 12)

Cover: Die ApfelpflückerinZum Inhalt

Die junge Witwe Eliza kennt nach dem Tod ihres Schwiegervaters nur ein Ziel: Allein kämpft sie um die Rettung der Obstplantage, die seit Jahrzehnten das Ein und Alles der Familie ihres Mannes war. Schnell wird der Mutter von drei kleinen Kindern klar, daß dieses Vorhaben nur gelingen kann, wenn Gott einen Engel schickt, wie die verrückte Tante Gracie meint.
Tatsächlich steht bald ein geheimnisvoller Fremder vor Elizas Tür. Ist er wirklich der erhoffte Gottesbote, oder hegt er finstere Absichten? Immerhin scheint er nicht der zu sein, der er zu sein vorgibt. Doch wer ist das schon?
Eliza ist selbst gefangen in einem Netz aus Lügen über ihre Herkunft, und auch in der Familie ihres Mannes schlummert mehr als ein dunkles Geheimnis. Nur langsam fügen sich die Bruchstücke der Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen.
Wird Eliza letztlich alles verlieren, was ihr lieb und teuer ist, oder gewinnt sie sogar mehr, als sie je zu träumen wagte?

 

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Vogt, Fabian: Zurück

Sicher ist nur: Ich habe mir dieses Leben nicht ausgesucht. Aber wer hat das schon. (Seite 64)

 

Cover: ZurückZum Inhalt

Am Silvesterabend 1999 erwartet Maximilian das Übliche: am nächsten Morgen wird er am 1. Januar 2000 aufwachen. Was er nicht erwartete war, daß er am 1. Januar 1999 aufwacht, am nächsten Tag am 2. Januar 1998 und immer so fort. Die Tage vergehen kalendermäßig zwar in normaler Reihenfolge, die Jahre zählen jedoch jeweils eines zurück. Was ist mit ihm geschehen?
Er versucht so gut, es eben geht, sich in diesem seltsamen Leben einzurichten und trifft im Laufe der Zeit auf verschiedene Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Immer auf der Suche nach der Antwort, was ihm da geschieht und weshalb.
Max taucht an verschiedenen Knotenpunkten der Geschichte auf, doch das Rätsel kann er nicht lösen. Schließlich faßt er einen Entschluß und gibt seiner Reise ein finales Ziel.

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