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Cover: Die Erlösung der Sarah Cain Zum Inhalt

Die durch und durch moderne Frau Sarah Cain hatte nur Spott für ihre Schwester übrig, als diese sich mit ihrer Familie für ein Leben bei den Amish entschloß. Dadurch wurde der Graben zwischen den beiden Schwestern noch tiefer. Wie sehr ist sie verwundert, als nun - zwölf Jahre später - ihre Schwester stirbt und sie zum Vormund ihrer fünf Kinder ernennt.
Sarah Cain reist nach Lancaster County, um so schnell wie möglich diese Verantwortung wieder loszuwerden. Denn sicher handelt es sich nur um ein Mißverständnis.
Doch als Sie dort eintrifft, entwickelt sich alles anders als geplant. Und sie wird mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Mit einem Trauma, das so ganz anders ist als der Kummer ihrer Nichten und Neffen. Und doch können sie sich nur gegenseitig helfen.

 

 

Kommentar / Meine Meinung


Ich habe es gerne, wenn in Büchern (oder Filmen) verschiedene Kulturen, Welten aufeinanderprallen, und die zwangläufig entstehenden Konflikte eben nicht mit Waffen, sondern dem „Kopf“, durch miteinander Reden und miteinander Umgehen gelöst werden. Insofern ist das Szenario „moderner Mensch trifft auf Amish“ wie geschaffen für mich. Es ist viel die Rede von den sich ergebenden Schwierigkeiten, als Sarah Cain in Lancaster County eintrifft. Dennoch gewöhnt sie sich recht schnell und (zu?) problemlos ein. Was allerdings zu Beginn vielleicht verwundern mag, erklärt sich im weiteren Verlauf des Buches, in welchem man immer mehr über das bisherige Leben Sarahs erfährt, eben durch ihre Vergangenheit. Es hat bisweilen den Eindruck, als ob hier nicht zwei Welten aufeinander prallen, sondern es eines Anstoßes bedurfte, um lange verschüttetes in Sarah Cain wieder zum Vorschein, zum Tragen zu bringen.

Auch der Buchtitel wird im Laufe der Handlung verständlich, wenn schrittweise enthüllt wird, wovon die Protagonistin eigentlich innerlich verfolgt wird.

Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Lebensweise der Amish; wenn ich das mit dem, was ich derzeit weiß, vergleiche, ist es sehr gut recherchiert. Es klingt auch an, daß es sogar bei den Amish verschiedene Richtungen („Alte“ und „Neue“) gibt, die nicht alle jeglichem Fortschritt negativ gegenüber stehen. Wenn man in Betracht zieht, aus welcher Familie die Autorin, die mitten im „Amish-Land“ geboren wurde und aufgewachsen ist, stammt - kein Wunder, daß sie dieses Leben so gut beschreiben kann.

Es ist ein ruhiges Buch, in dem etwas von der, hm, gottgefälligen Beschaulichkeit des Amish-Lebens lebendig wird. Gerade durch die Begegnung damit und in Gestalt der fünf Kinder ihrer verstorbenen Schwester, für die Sarah Cain sorgen soll, entwickelt sich die Handlung, wird die Protagonistin mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und - anfangs gegen ihren Willen - zu deren Aufarbeitung gezwungen. Das hätte streckenweise durchaus noch einige Seiten mehr vertragen, manche Szenen oder Entwicklungen hätte ich mit etwas ausführlicher gewünscht; wenn ich es recht bedenke, ist das aber mein einziger richtiger Kritikpunkt.

Das Ende ist ab einem gewissen Zeitpunkt vorauszusehen, ist allerdings von einem solchen Buch auch überhaupt nicht anders zu erwarten. Und wer weiß, vielleicht ist das plain life unserer Hektik und ach so großen Modernität doch überlegen. Zumindest was die Zufriedenheit mit dem Leben und das Mitmenschliche betrifft.

 

Mein Fazit

Ein ruhiges Buch, das nicht nur einen Einblick in das Amish-Leben gibt, sondern darin eingebettet sich mit der Frage nach Schuld und Vergebung befaßt. Und das zumindest bei mir das Interesse nach mehr Informationen über die Amish und ihr Leben geweckt und mich innerlich ruhig und zufrieden zurückgelassen hat.

 

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Bibliographische Angaben

Aus dem Amerikanischen von Silvia Lutz
336 Seiten, kartoniert, Verlag der Francke Buchhandlung GmbH, Marburg 2011 (Neuauflage)

Ursprünglich geschrieben am 13. Februar 2009. Gelesen habe ich die amerikanische Originalausgabe

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Wallace, Amy: Im Hauch eines Augenblicks

„Ohne Gott kann Demokratie nicht lange bestehen.“ (Ronald Reagan, Seite 186)

Cover: Im Hauch eines AugenblicksZum Inhalt

Jahrelang hatte Hanna Kessler ihr Kindheitsgeheimnis tief in ihrem Innersten vergraben. Aber als die Schatten der Vergangenheit die zu zerstören drohen, die sie liebt, muß Hanna sich zu einem schwierigen Schritt durchringen. Sie muß sich den Erinnerungen an jenen Sommer stellen, der ihr Leben für immer veränderte. Und dem Mann, der bis heute ihre Gedanken beherrscht.
Als FBI-Agent weiß Michael Parker, was es bedeutet, einen Rückschlag zu erleiden. Schwierige Fälle und zerbrochene Beziehungen pflastern seinen Lebensweg. Erst an der Seite von Hanna fühlt er sich geborgen. Doch als das System versagt und ein Rechtsextremist auf freien Fuß gesetzt wird, wächst sein Wunsch nach Vergeltung ins Unermeßliche.
Der gut geplante Anschlag eines Rassisten zwingt Hanna und Michael, sich zu entscheiden. Wollen sie Rache üben oder der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen? Letzteres wäre ihre Chance auf Heilung. Aber ist Gerechtigkeit wirklich genug, wenn sich der Angriff gegen sie persönlich richtet?

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Tuttle, Ivan S.: Die Falle

 

Cover: Die Falle

 

Zum Inhalt

Tuttle raucht viel, trinkt viel und nimmt Drogen. Mit 26 (im Jahre 1978) hat er eine Thrombose im Bein und muß stationär behandelt werden. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, bekommt er einen Rückfall und ist für einige Zeit klinisch tot. Während der Zeit erlebt er, wie er von einem Dämon in die Hölle gezerrt, dort von einem Engel wieder herausgeholt wird und den Himmel gezeigt bekommt.
In diesem Buch berichtet er von diesem Nahtoderlebnis sowie den Folgerungen, die er daraus gezogen hat.

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Rau, Christa: Himmel zu vererben

„Es ist ja nichts dabei, wenn wir als Christen leben, und wir müssten nur so tun, als ob. Wir wären ja nicht wirklich Christen, oder?!“
„Hört sich ganz okay an! Und was müsste ich so machen als Christ?“ (Seite 40f)

 

Cover: Himmel zu vererbenZum Inhalt

Auf der Beerdigung ihrer Tante Sophie wird Alexa von einem ihr unbekannten Anwalt angesprochen. Er bittet sie in seine Kanzlei und eröffnet ihr, daß ihre Familie - sie selbst, ihr Mann Robert und ihr Sohn Simon - ein „gewaltiges Vermögen“ erben würden. Allerdings gibt es eine Bedingung: sie alle drei müssen ein Jahr als bewußte Christen leben.
Wie kann das sein? Tante Sophie hatte ihr ganzes Leben lang in einfachen Verhältnissen gelebt. Will man sie auf den Arm nehmen? Und wie geht das überhaupt - als bewußte Christen leben? Wie leben Christen überhaupt? Andererseits winkt viel Geld. Dafür kann man doch einen Versuch starten?
Und so beginnen Alexa, Robert und Simon also nach außen hin ein Leben als Christ. Aber kann man so etwas zwölf Monate lang nur zum Schein durchhalten? Und was passiert, wenn da doch mehr dahinter ist? Es beginnt eine spannende Reise mit Überraschungen und durchaus ungewissen Ausgang...

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Kirkpatrick, Jane: Der Treck der Frauen

Tun, was wir vorher nicht getan haben. Das ist Mut. Meine Großmutter hat das vor langer Zeit gesagt. (Seite 226)

 

Cover: Der Treck der FrauenZum Inhalt

Im Jahre 1852 lebt Macy Bacon glücklich verheiratet in Wisconsin. Bis zu dem Tag, an dem ihr Mann verkündet, er habe die Farm verkauft und sie würden nach Oregon ziehen. Eine Welt bricht für sie zusammen. Gemeinsam mit etlichen anderen macht sie sich schweren Herzens auf den Weg ins Unbekannte. Noch nicht einmal die Hälfte der Strecke ist zurückgelegt, als die Frauen mit ihren Kindern auf sich alleine gestellt sind. Alle Männer sind gestorben und entlang des Weges begraben. Die Frauen müssen die schwere Entscheidung treffen, ob sie zurück oder weiterziehen wollen. Und wenn ja wohin. Californien oder Oregon. Aber können sie es überhaupt schaffen, ohne Männer, ohne Schmied? Der Aufbruch ins Gelobte Land droht im Desaster zu enden. Oder nicht? Die Frauen haben keine Wahl: wollen sie nicht sterben, müssen sie weiterziehen. In die eine oder die andere Richtung.

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Blackstock, Terri: Breaker’s Reef (Cape Refuge 4)

Für alles, was ich falsch machte, tat ich etwas anderes Falsches, um es gutzumachen. Und alles wurde nur noch schlimmer. * (Seite 153)

 

Cover: Breaker's ReefZum Inhalt

Als in einem Boot ein ermordetes Mädchen aufgefunden wird, entspricht das genau dem Mord, wie er in einem unveröffentlichten Buch des neu zugezogenen Thrillerautors Marcus Gibson beschrieben wurde. Kurz darauf wird ein zweiten Mädchen tot aufgefunden. Je weiter die Untersuchungen voranschreiten, um so mehr Indizien gibt es, die auf verschiedene Verdächtige, darunter den Polizeichef Cade selbst, hindeuten. Noch mysteriöser wird die Angelegenheit durch die Verbindung, die anscheinend zu Sheila und Sadie vom Hanover House besteht. Und dann gibt es da noch die Beziehung zwischen Cade und Blair Owens, die unter der ganzen Situation mehr als genug zu leiden hat.

 

 

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