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Er hatte mehr Mitgefühl, als Theodor ihm zugetraut hätte, aber dadurch stellte er eine noch größere Bedrohung dar.
Welche Frau konnte schon einem Mann widerstehen, der gut aussah, reich und auch noch mitfühlend war? (Seite 236)

 

Cover: Zwei wie Hund und KatzZum Inhalt

Arabella Becket, eine aktive Frauenrechtlerin, hatte nicht vor, im Gefängnis zu landen, als sie eine junge Frau vor einer überstürzten Heirat bewahren will. Noch weniger stand ihr der Sinn danach, von einem der größten Chauvinisten New Yorks - Theodor Wilder-, den ihre Mutter engagiert hatte, aus dieser mißlichen Lage befreit zu werden.
Zurück in New York, kreuzen zu beider Verärgerung sich ihre Wege stets aufs Neue. Richtig beunruhigend wird die Situation allerdings erst, als sich herausstellt, daß jemand Arabella nach dem Leben trachtet.

 

 

 

Meine Meinung

Nachdem ich kürzlich den Vorgängerband „Die falsche Gouvernante“ gelesen hatte, wollte ich wissen, wie es nach dessen Ende weiter geht. „Zwei wie Hund und Katz“ setzt auch unmittelbar nach den Ereignissen der „Gouvernante“ ein, genauer eigentlich noch während denselben. Arabella Beckett war ja verreist; eigentlich sollte sie zur Hochzeit von Hamilton und Eliza wieder da sein. Da von ihr jedoch weit und breit keine Spur zu finden war, wurde ihr der Detektiv Theodor Wilder hinterher geschickt.

Diesem gelingt es auch nach vielem Suchen, Arabella aufzutreiben, doch man vergaß ihm zu sagen, daß sie eine sehr ... eigenwillige junge Frau ist. Die Ansichten vertritt, welche den seinigen diametral entgegengesetzt sind. Man ahnt schon, wie es weiter und am Ende vermutlich auch ausgeht, denn beide liefern sich zur Genüge Wortwechsel, die geeignet sind, beim Leser ein Grinsen bis hin zu lautem Loslachen zu verursachen.

Die Handlung selbst erschien mir als eine romantische Komödie mit Westernelementen, was angesichts der Zeit - um 1880 - so verwunderlich nicht ist, wobei „Komödie“ vor allem im letzten Drittel eine nicht ganz zutreffende Bezeichnung ist - es wird streckenweise durchaus spannend, selbst das Wort „Showdown“ ließe sich ohne Übertreibung verwenden. Daß sich handlungsmäßig die eine oder andere Parallele zur „Gouvernante“ ergab, liegt in der Natur der Sache und hat mich nicht weiter gestört, trugen doch vor allem auch solche Konstellationen und Handlungsstränge häufig zur Belustigung des Lesers bei.

Einige der auftretenden Figuren waren mir schon bekannt, etliche neue kamen verständlicherweise hinzu. Von diesen haben mir vor allem die Großeltern Theodors gefallen, die trotz ihres fortgeschrittenen Lebensalters noch sehr fit und keinesfalls zu unterschätzen sind.

Stilistisch kann ich das selbe wir zur „Gouvernante“ feststellen: das Buch läßt sich gut und flüssig lesen; auch das ausdrückliche Lob für die Übersetzung, die einen hervorragenden Eindruck macht, sei wiederholt. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, einen im Original fremdsprachigen Text zu lesen. Da ist mir, auch bei anspruchsvolleren Büchern, schon anderes begegnet.

Am Ende sind die Abenteuer bestanden und die Verhältnisse haben sich geklärt. Auch dieses Buch hat mich dermaßen in seinen Bann gezogen, daß ich viel zu schnell am Ende angelangt war. Zum Glück ist nicht für alle auftauchenden Figuren schon alles erzählt, so daß ich bald zum dritten Band „Eine Dame außer Rand und Band“ greifen werde. Der verspricht ähnlich turbulent und unterhaltsam zu werden wie dieser.

Mein Fazit

Direkt an den Vorgängerband „Die falsche Gouvernante“ anschließend hat mich auch dieser Roman glänzend unterhalten und immer wieder zum Lachen gebracht.

 

 

Über die Autorin

Jen Turano hat an der University of Akron studiert und war einige Jahre in der Modebranche tätig. Nach der Geburt ihres inzwischen erwachsenen Sohnes blieb sie zu Hause und fing später an, Romane zu schreiben. Mit ihrem Mann lebt sie in einem Vorort von Denver/Colorado.

 

 

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