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So daß wir absolut klar verstehen, daß wir eine Wahl treffen müssen. Entweder sind wir mit ihm, oder wir sind mit der Welt. Wir werden bald gezwungen sein, unsere Loyalität zu erklären, und indem wir dies tun, müssen wir akzeptieren, daß uns die Welt möglicherweise verstößt. (Seite 213)

 

Cover: Die Flamme der HoffnungZum Inhalt

Das Buch setzt wenige Minuten nach dem Ende von „Die Frau des Zenturio“ ein. Kaum haben sich Leah und Alban ins Hochzeitsgemach zurückgezogen: Linus, Albans alter Kamerad, bringt ihnen ein Pferd und den Rat sofort zu fliehen. Pilatus ist verreist und Herodes will sich für die Durchkreuzung seiner Pläne rächen. Abigail, Leahs Dienerin, bleibt zusammen mit ihrem Bruder Jakob in Jerusalem. Als Linux sie erblickt, kennt er nur einen Gedanken: er will sie zur Frau. Doch Esra, ein reicher jüdischer Kaufmann, will ein selbiges. So steht Abigail, die überhaupt nicht an eine Heirat dachte, plötzlich zwischen zwei Männern. Beide mit Macht und Einfluß.

Währenddessen wächst die Gemeinde in Jerusalem fast täglich, die Apostel lehren im Tempel, der Sanhedrin und die Pharisäer werden zusehends unruhig. Dachte man, mit dem Tod des Jesus von Nazareth würden sich seine Anhänger zerstreuen, so ist das genaue Gegenteil eingetreten. Und während Gamaliel zur Besonnenheit rät, ist ein junger Pharisäer namens Saul alles andere als besonnen. Ein gewisser Stefanus gerät in seinen Focus ...

 

Vorbemerkung

Achtung: Kurzinhalt wie „Meine Meinung“ verraten zwangsläufig das Ende von „Die Frau des Zenturios“ sowie weiteren Inhalt von dort.

Ich habe das Buch im amerikanischen Original gelesen, die deutschen Übersetzungen hier sind von mir und daher vermutlich nicht mit denen in der deutschen Buchausgabe identisch. Hier genannte Seitenzahlen beziehen sich auf die amerikanische HC-Ausgabe des Buches.

 

Kommentar / Meine Meinung

Es ist mir ein Rätsel. Es ist mir ein Rätsel, weshalb dieses Buch seit nunmehr rund eineinhalb Jahren ungelesen im Bücherregal stand. Vielleicht weil ich unbewußte Befürchtungen hatte, dieser zweite Band der Trilogie könnte an den ersten nicht heranreichen? Nun, wenn ich denn solche hatte, so waren sie auf jeden Fall unbegründet. Fast wie im Flug und viel zu schnell sind die 390 Seiten ausgelesen und ich muß die lieb gewordenen Protagonisten wieder verlassen. Doch nicht für lange; „The Damascus Way“ habe ich zum baldigen Lesen aus dem Regal geholt. Und dann am besten alle Bände nochmals direkt hintereinander. Denn von diesem zweiten Band bin ich mindestens so begeistert wie vom ersten.

Genau dieses - das Hintereinanderlesen - empfiehlt sich, erzählen die Autoren doch eine durchgehende Geschichte: dieser zweite Band beginnt in der Minute, in der der vorige aufgehört hat. (Band 3 dann sieben Jahre später.) Abigail, die im ersten Buch eine Nebenfigur war, übernimmt hier die Hauptrolle. Obwohl ihr noch immer ihre Beinverletzung zu schaffen macht, begehren sie zwei Männer zur Frau. Da ist Linux, der römische Offizier, der ihr und ihrem Bruder Jakob Sicherheit bieten kann. Und da ist der reiche jüdische Kaufmann Esra, der eine Mutter für seine beiden kleinen Kinder sucht. Er bittet seine Schwester Sapphira, für ihn zu sprechen. Als Lohn überschreibt er ihr ein Stück Land in Jerusalem, das deren Mann bald verkauft. Das Geld („die ganze Summe“) legen Sie Petrus zu Füßen. In der Apostelgeschichte (Apg 5.1-11) ist nachlesbar, was dann geschah.

Nun ist es bei dem Hintergrund sowohl der Autoren als auch der Verlage (Original- wie deutscher Verlag) klar, daß in einem solchen Roman, der biblische Themen zum Inhalt hat, diese als wahr und historisch angesehen werden. Und dennoch hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, missioniert werden zu sollen oder ein frömmelndes Werk zu lesen. Ich bin eingetaucht in die Welt der urchristlichen Gemeinde des Jahres 35 n. Chr.; eine Gemeinde, in der viele noch Jesus selbst erlebt hatten. Die glaubten, miteinander teilten, nach ihrer jüdischen Sitte lebten (die sich, denke ich etwa an die Beschreibungen Allegra Goodmans des jüdischen Lebens in der heutigen USA, in manchen Dingen nur sehr wenig verändert hat), und sich mit der beginnenden Christenverfolgung konfrontiert sahen.

Deshalb war es auch gar nicht so einfach, die Heiratsanträge von Linux und Esra zu behandeln. Denn beide waren in ihrem Bereich mächtige Männer, die - zurückgewiesen - der Gemeinde beträchtlichen Schaden hätten zufügen können. Doch wie schon in „Die Frau des Zenturio“ fügt sich alles zu einer Geschichte, von der man zwar nicht sicher wissen kann, ob sie sich denn so abgespielt hat (weil neben historischen auch viele fiktive Figuren auftreten), die sich andererseits aber genau so abgespielt haben könnte. Und das ist für mich mit das größte Verdienst der Autoren: sie erwecken die erste Zeit nach Jesu Tod, das Leben der Urgemeinde auf eine Art zum Leben, daß ich das Gefühl hatte, selbst damals dabei gewesen zu sein. Bisweilen trockene Worte der Schrift werden durch die Nacherzählung zu einem Kopfkino erweckt, das eindringlicher als manche Predigt oder manches Sachbuch erzählt. Und unweigerlich zwingt, sich dieselben Fragen zu stellen, die sich Linux im Verlaufe des Buches stellt.

Als dann ein gewisser Stefanus auftauchte, war klar, was im Laufe des Buches passieren würde. Doch zuvor konnten wir ihm beim Lehren lauschen, und dessen Ausführungen (wie auch die von Petrus und anderen) hatte es wirklich in sich. Da spürte man so richtig das „Feuer der Begeisterung“. Wie überhaupt seinerzeit jenes Feuer, das heute weithin erloschen zu sein scheint, allgegenwärtig brannte. Irgendwann beim Lesen stellte sich mir die Frage, wann dieses Feuer eigentlich heruntergebrannt, die Begeisterung verschwunden und sich eine Art „statisches Leben“, in dem für Wunder kein Platz mehr war, eingestellt hatte.

Aber wer weiß, vielleicht ist dieses Buch genau zur richtigen Zeit erschienen. Denn heute sieht sich die Christenheit, die übrigens nach wie vor die weltweit am meisten verfolgte Religion mit dem höchsten jährlichen Blutzoll ist, wieder mit beginnender oder zunehmender Verfolgung konfrontiert. Da ist es vermutlich ganz sinnvoll, sich der Anfänge zu erinnern. Oder, wie Petrus es (im Buch) ausdrückte:

May God keep us faithful until such time as we meet our Messiah again.** (Seite 386)

 

Kurzfassung

Die Apostelgeschichte als historischer Roman. Ein lesenswerter Einblick in die Welt der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem, wie es damals gewesen sein könnte, zwei Jahre nach dem Tod Jesu.

 

Sinngemäße Übersetzungen der englischen Zitate (aus dem Kontext) bzw. Originaltext:
* = Originaltext: So we could clearly understand, that choices must be made. Either we are fully with him, or we are with the world. We will soon be forced to declare our allegiance, and in doing so, we must accept that the world may then cast us out.
** = Möge Gott uns im Glauben erhalten bis zu der Zeit, da wir unseren Messias wieder sehen werden.

 

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Bibliographische Angaben meiner gelesenen Ausgabe

394 Seiten, 2 Karten, gebunden mit Schutzumschlag Reihe: Acts of Faith, Book 2 Verlag: Bethany House Publishers, Bloomington MN 2010

Deutsche Ausgabe: 416 Seiten, gebunden Originaltitel: The Hidden Flame. Aus dem Amerikanischen von Silvia Lutz; Reihe: Acts of Faith, Book 2. Verlag: Gerth Medien GmbH, Aßlar 2011

Das Buch gehört zur Acts of Faith Trilogie:
- Bunn, Davis / Oke, Janette: Die Frau des Zenturio
- Die Flamme der Hoffnung
- Bunn, Davis / Oke, Janette: Der Weg nach Damaskus

Ursprünglich geschrieben am 25. August 2011

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Kunellis, Christina: Tränenperle

"Wozu diesen ganzen Mist ertragen, wenn man es sich anschließend nicht endlich gut gehen läßt?“ (Seite 277)

 

Cover: TränenperleZum Inhalt

Als die von Depressionen und Minderwertigkeitsgefühlen geplagte siebzehnjährige Merle von ihrer Mutter an Heiligabend alleine gelassen wird, verläßt sie ihr zuhause und landet auf einem Bauernhof in Bayern. Dort bietet sich ihr die Chance, ein Praktikum zu absolvieren. Die Stetigkeit des Tagesablaufes bringt eine gewisse Stetigkeit und Aufwärtsbewegung in ihr Leben. Zumal sie zum Sohn des Nachbarhofes Kontakt bekommt. Aber die Vergangenheit läßt sich nicht so leicht abschütteln, und bald tauchen deren Dämonen auf und fordern unerbittlich ihre Rechte ein. Es beginnt für Merle ein (innerer) Kampf, der buchstäblich auf Leben und Tod geht. ein Kampf mit ungewissem Ausgang.

 

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Grichting, Martin: Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung

Aufgabe des Staates ist es, eine Ordnung zu garantieren, in der religiöse wie religiös "unmusikalische" Menschen auf dem gleichen Territorium friedlich zusammenleben und dabei offen zu ihren Überzeugungen stehen können. (S. 24)

 

Cover: Im eigenen Namen, in eigener VerantwortungZum Inhalt

In der heutigen immer pluralistischer werdenden Welt stellt sich zusehends die Frage, wie es mit der Kompatibilität einer Religionsgemeinschaft aussieht, die eine absolute Glaubenswahrheit verkündet. In kurzer, prägnanter Form gibt der Autor Antworten, wie die katholische Kirche und der Katholik auf die Herausforderungen des säkularen Staates reagieren und sich in der Gesellschaft einbringen soll.

Bibliographische Angaben
Autor/ -in: Grichting, Martin:
Titel: Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2018
Verlag: Fontis Verlag, Basel
Ausstattung, Umfang: 59 Seiten, kartoniert
Format: ca. 13 x 19 cm
ISBN: 9783038481430
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Rivers, Francine: Die Hoffnung ihrer Tochter

Erdulde, was das Leben dir beschert. Lerne, so viel du kannst. Schätze das Gute in deinem Leben. Gib niemals auf. Wachse weiter. (Seite 566)

 

Cover: Die Hoffnung ihrer TochterZum Inhalt

Das Buch schließt nahtlos an den Vorgängerband an. Hildemara erkrankt an TBC, ihre Mutter Marta kommt und „übernimmt“ die Familie. Carolyn, die Tochter Hildemaras, kann nicht verstehen, weshalb ihre Mutter sie auf Abstand hält, und gerät zwischen die Fronten. Sie entfremdet sich ihrer Mutter und schließt sich ihrer Oma an.
Als Carolyn Jahre später schwanger nach Hause zurückkehrt, scheinen sich unheilvolle Entwicklungen, wir wir sie aus dem ersten Band kennen, zu wiederholen. Als Folge bleibt das Verhältnis zu ihrer Tochter May Flower Dawn, die ein gutes Verhältnis zu ihrer Oma Hildemara hat, schwierig. Während die Jahre vergehen, naht irgendwann die Zeit, in der es nötig wird die Familienprobleme zu lösen. Nur: ist das überhaupt noch möglich, nach jahrzehntelang dauernden Kämpfen und Mißverständnissen? Kann Dawn eine Brücke zwischen den Generationen bauen?

In diesem Buch (sowie dem Vorgängerband) hat die Autorin ihre eigene Familiengeschichte erzählt.

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Bunn, Davis / Oke, Janette: Der Weg nach Damaskus

Here they were, a group as diverse as one could possibly bring together. Jew, Samaritan, Roman, Greek - all united because of one who had come from God and returned to God only a few short years ago.* (Seite 263)

Achtung: Kurzinhalt wie „Meine Meinung“ verraten zwangsläufig wesentliche Inhalte der Vorgängerbände bis hin zu deren Ausgang.

Cover: Der Weg nach DamaskusZum Inhalt

Julia, die Tochter des Kaufmanns Jamal, findet den Weg zu den Followers of The Way, wie die Urchristen genannt werden. Alban und Jacob, der zunächst keine Ahnung hat, daß auch Julia Christin ist, arbeiten für Jamal als Karawanenführer. In den Zeiten der beginnenden Christenverfolgung ziehen dunkle Wolken am Horizont auf. Besonders ein gewisser Saulus von Tarsus tut sich da hervor. Allein die Nennung seines Namens verbreitet Angst und Schrecken. Julia wie Jacob sind geheime Boten, die Mitteilungen zwischen den einzelnen Gemeinden überbringen.
In Jerusalem wird die Situation immer bedrohlicher. Endlich entschließt sich auch des Stephanus Witwe Abigail, die Stadt zusammen mit ihrer kleinen Tochter Dorca zu verlassen und in Naim im Samaria ein neues Leben zu beginnen. Während sich die Dinge entwickeln, müssen alle Beteiligten lernen, wem sie vertrauen können, und wem nicht. Sie müssen ihren Platz finden, in der alten, aber auch der neuen aufziehenden Ordnung. Das gilbt vor allem für Jacob, dem Julia besser gefällt als gut ist, für Julia, für die ihr Vater eine Heirat arrangiert hat. Und dann gibt es auch noch einen gewissen Linux, der von einer Reise zu seinen italienischen Verwandten nach Jerusalem zurückgekehrt ist, und dessen Wege sich immer wieder mit denen von Abigail und Dorca kreuzen. So wird es gewißlich alles andere als langweilig bei den schon bekannten wie auch den neu hinzugekommenen Figuren, bis aus dem Saulus ein Paulus geworden ist, bis die Fäden entwirrt, und im Finale neu verknotet werden.

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Kaiser, Maria Regina: Hildegard von Bingen

„Sie haben dich gewählt. Du musst zustimmen“, flüsterte Sniwindis.
Hildegard senkte den Kopf.
„Klein Arm“, hörte sie das Lebendige Licht sprechen und ihr Körper erwärmte sich und erstarkte. „Klein Arm, es wird dir gelingen.“ (Seite 102)

 

Cover: Hildegard von BingenZum Inhalt

Als zehntes und zudem kränkliches Kind einer Adelsfamilie wird es bald klar, daß Hildegard in ein Kloster soll und möchte. Als sie 14 Jahre alt ist, ist es soweit: mit ihrer älteren Cousine Jutta von Sponheim sowie einer weiteren Jutta zieht sie in eine Klause in der Abtei Disiboden ein. Schon als Kind hatte sie Visionen, die als Erwachsene auch von der Kirche anerkannt werden. So darf sie - extrem ungewöhnlich für eine Frau dieser Zeit - schreiben, predigen und die Bibel auslegen. Daneben entwickelt sie ein großes Wissen um die Heilkunst.
Im Laufe der Jahre wächst das Frauenkloster stark an; nach dem Tod der Jutta von Sponheim wird Hildegard ihre Nachfolgerin. Schließlich wagt sie mit ihren Schwestern den Neuanfang auf dem Rupertsberg bei Bingen, wo sie ein neues Kloster gründet. Auch hier strömen die Menschen herbei zur berühmtesten und wohl klügsten Frau des Mittelalters.

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