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Es gibt Dinge, die sind es wert, dass man für sie stirbt. Allerdings sind es weit weniger, als man heutzutage annimmt. (Seite 14)

 

Cover: Der Geschichtensammler

 

Zum Inhalt

Berlin Frühjahr 1945. Der jugendliche Flakhelfer Rasmus Eichdorff gerät bei der Suche nach seiner heimlichen Liebe Emmi in russische Kriegsgefangenschaft. Dort droht er zu verzweifeln, wären da nicht der Sanitäter Hans und der erfahrene Soldat Erwin mit seinen Geschichten. Langsam beginnt er zu hoffen, als sich das Schicksal wieder wendet.

 

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Im Buch „Das Haus der Geschichten“ spielen ein älterer Herr namens Rasmus Eichdorff und seine Buchhandlung, die er eine „narratorische Apotheke“ nennt, eine Rolle. Sicher war ich nicht der einzige, der sich gefragt hat, wie er eigentlich auf die Idee einer solchen doch eher ungewöhnlichen Buchhandlung gekommen ist. Hier wird diese Frage beantwortet.

Das Buch beginnt 1945 im zerstörten Berlin, kurz vor dem Einmarsch der Roten Armee. Rasmus hat das Gefühl, seine heimliche Liebe Emmi schon einmal im Stich gelassen zu haben, was üble Folgen hatte. Das soll ihm nicht nochmals passieren, weshalb er unbedingt zu dem Bunker, in dem sie sich aufhält, durchkommen will. Aber kurz vor dem Ziel wird er verwundet und gerät in russische Gefangenschaft.

Im Ungewissen darüber, ob er jemals wieder lebend zurück kommen wird, wird er mit vielen anderen nach Rußland verfrachtet. Die Reise und die Bedingungen, unter denen die Gefangenen zu leiden hatten, sind recht realistisch dargestellt, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Was nicht heißt, daß man sich (zu) vieles nicht sehr (zu) genau vorstellen kann.

Der Rasmus, den wir hier kennenlernen, ist ein ganz anderer als der, der später im „Haus der Geschichten“ auftauchen wird. Von seinem Vater, einem Pfarrer, wurde ihm der Glaube eher mit dem Stock ausgetrieben als daß der ihn gefördert hätte. Es ist Erwin, ein Mitgefangener, der das Thema leise immer wieder aufbringt und mit seinen Geschichten zum Nachdenken bringt, Rasmus wie auch die Leser.

Unter den Erzählungen sind mir vor allem die „Molluskenweisheit“ und „Der Bann“ besonders im Gedächtnis geblieben. Während es in der ersteren ein Nachdenken über Gott und die Welt bzw. ob es einen Gott gibt ist, geht es in der Letzteren um die Ehe und was dazu gehört, daß eine solche gelingen kann. Auch über viele Jahre hinweg. Etwas, was heute vermutlich noch aktueller ist als in den Tagen, in denen dieses Buch angesiedelt ist.

Vom „Haus der Geschichten“ war mir das Grundprinzip schon geläufig, so daß der Überraschungseffekt, den ich beim Vorgängerbuch (eigentlich natürlich dem Nachfolger) hatte, nicht zum Tragen kam. Dennoch hat mich das Buch voll in seinen Bann geschlagen und vor allem die darin enthaltenen Geschichten werde ich sicherlich noch öfters lesen, um deren tieferen Gehalt ganz erfassen zu können.

Am Ende - so weiß man aus dem „Folgeband“ - gibt es das Haus der Geschichten - Antiquariat und narratorische Apotheke des Rasmus Salomo Eichdorff. Was aus den Anfängen hier geworden ist, kann man dort nachlesen.

 

Kurzfassung

Die Wahrheit ändert alles. (Seite 167) Wenn du weißt, was richtig ist, dann tu es. (Seite 153) Wie sehr diese beiden Sätze zutreffen, lernt Rasmus im Verlauf dieses Buches.

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand Shop direkt bestellen < !

 

Über den Autor

Thomas Franke ist Sozialpädagoge und bei einem sozialen Träger für Menschen mit Behinderung tätig. In seiner Freizeit schreibt er gern witzige Geschichten und Fantasy-Romane. Er lebt mit Frau und seinen beiden Kindern in Berlin.

Bibliographische Angaben

350 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag. Verlag: Gerth Medien GmbH, Asslar 2015
Die beiden "Geschichtenbücher":
- "Der Geschichtensammler"
- Franke, Thomas: Das Haus der Geschichten"

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Darlington, C. J.: Schatten über Triple Cross

Zurzeit war sie drauf und dran, alles zu verlieren, was ihr wichtig war. (Seite 106)

 

Cover: Schatten über Triple CrossZum Inhalt

Christy ist 33, hat vor fünfzehn Jahren nach dem Tod der Eltern ihre jüngere Schwester alleine bei einer Tante zurückgelassen, und arbeitet als Buchhändlerin in einem Antiquariat. Aber, als ob sich alles gegen sie verschworen hätte, liegt innerhalb ein ein paar Tagen ihr ganzes Leben in Trümmern. Jetzt muß sie, ob sie will oder nicht, zu ihrer Schwester, die eine Ranch betreibt, zurückkehren.
Seit sie damals fort ging, hatten sie keinen Kontakt mehr. Alte Wunden reißen auf, die Gräben scheinen unüberwindbar. Aber irgendwann muß man aufhören, vor den Geistern und Fehlern der Vergangenheit zu fliehen und sich den Problemen stellen. Doch ist nach so langer Zeit eine Versöhnung möglich? Und was ist mit dem, der Christys Existenz zerstört hat. Gibt er nun Ruhe?

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Pagels, Elaine: Satans Ursprung

Cover: Satans UrsprungZum Inhalt

Wer ist Satan im Neuen Testament? In dieser grundlegenden Untersuchung verfolgt die Autorin die Geschichte Satans von seinen ersten Auftritten im Alten Testament, wo er in erster Linie verhindernd agiert, bis zum Neuen Testament, wo er der erbitterte Feind Gottes und der Menschen wird, das inkarnierte Böse.
Die vier christlichen Evangelien erzählen zwei sehr verschiedene Geschichten. Ihre Botschaft ist nicht nur Liebe, sondern auch Haß. Diese Schriften, die um die Zeit des jüdisch-römischen Krieges verfaßt wurden, nutzten die Figur Satans, um ihre jüdischen Gegner zu verdammen. Die Entstehung des Antisemitismus in diesem Konflikt ist eines der wichtigen Themen dieses Buches. Pagels zeigt, wie später die Kirchenväter dieselbe Satansanklage gegen ihre römischen Feinde, Heiden und Ungläubige führten - und auch gegen die Kontrahenten in ihren eigenen Reihen. Die bedeutende Lehre der Liebe und des Mitleids ist in ihrem Ursprung mit einer nicht weniger gewaltigen Botschaft des bitteren Hasses und des weltlichen Streits verwoben. Beide haben die menschliche Geschichte gleichermaßen bestimmt.

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Büchle, Elisabeth: Skarabäus und Schmetterling

“Und da soll mal einer sagen, Gottes Wege seien nicht zu durchschauen“!“
„Das sind sie für uns Menschen nicht immer.“
„Aber meist liegt es wohl an unserem beschränkten Horizont! Was wir nicht überblicken und was wir nicht können, das kann Gott auch nicht - so denken wir doch, nicht wahr?“ (Seite 177)

 

Cover: Skarabäus und Schmetterling

Zum Inhalt

1922. Die junge Sarah reist mit ihrer Ziehmutter Lady Alison nach Ägypten, um Howard Carter, der im Tal der Könige das Grab von Tutenchamun entdeckt, zu besuchen. Doch kaum sind sie in Ägypten angekommen, gerät sie in immer größere Schwierigkeiten. Jemand scheint ihr nach dem Leben zu trachten.
2011. Auf dem Markt tauchen immer neue Artefakte aus dem Grab des Tutenchamun auf. Rahel, die vor ihrem Studium im Berliner Neuen Museum arbeitet, gerät unter Verdacht und wird sogar von Europol bespitzelt. Zusammen mit Daniel und seiner Frau Emma sowie ihrem Jugendfreund Falk versuchen sie, Licht in die mysteriöse Angelegenheit zu bringen. Dabei unterstützt sie Duke Taylor, der jedoch noch ganz andere Motive als selbstlose Hilfe hat.

 

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Pella, Judith: Geschrieben im Wind (Sturmzeiten 1)

Sie legte die Arme fest um ihren Körper und hätte am liebsten geweint. Um eine Frau, die sie nicht kannte?
Es war ein dreckiger Krieg, und sie versuchte sich zu erinnern, warum sie vor Äonen von Jahren so erpicht darauf gewesen war, daran teilzunehmen. Sie konnte sich nicht erinnern.
(Seite 424)

Cover: Geschrieben im Wind

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Keagan Hayes ist einer der mächtigsten Zeitungsmänner im Kalifornien des Jahres 1941, aber das Menschliche geht ihm völlig ab. Seine drei Töchter Cameron, Blair und Jaqueline können tun was sie wollen, er erkennt sie nicht an, sondern lehnt sie eher ab. So ist es nicht verwunderlich, wenn sie von Zuhause fortstreben. Während Blair in einem Nachtclub zu arbeiten beginnt und immer tiefer sinkt, geht Cameron für den schärfsten Konkurrenten ihres Vaters als Korrespondentin in die UdSSR. Als sie einen russischen Arzt näher kennen lernt, beginnen die Mauern, die sich um sich errichtet hat, zu bröckeln. Doch es ist Krieg und die Armee Nazi-Deutschlands rückt unaufhaltsam gen Moskau vor.

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Blackstock, Terri: Breaker’s Reef (Cape Refuge 4)

Für alles, was ich falsch machte, tat ich etwas anderes Falsches, um es gutzumachen. Und alles wurde nur noch schlimmer. * (Seite 153)

 

Cover: Breaker's ReefZum Inhalt

Als in einem Boot ein ermordetes Mädchen aufgefunden wird, entspricht das genau dem Mord, wie er in einem unveröffentlichten Buch des neu zugezogenen Thrillerautors Marcus Gibson beschrieben wurde. Kurz darauf wird ein zweiten Mädchen tot aufgefunden. Je weiter die Untersuchungen voranschreiten, um so mehr Indizien gibt es, die auf verschiedene Verdächtige, darunter den Polizeichef Cade selbst, hindeuten. Noch mysteriöser wird die Angelegenheit durch die Verbindung, die anscheinend zu Sheila und Sadie vom Hanover House besteht. Und dann gibt es da noch die Beziehung zwischen Cade und Blair Owens, die unter der ganzen Situation mehr als genug zu leiden hat.

 

 

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