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Cover: Das wunderbare Weihnachtsgeschenk

 

Zum Inhalt


Als Christine erfährt, daß sie direkt nach ihrer Geburt adoptiert wurde, gerät ihre Welt ins Wanken. sie stellt Nachforschungen über ihre leiblichen Eltern an und findet tatsächlich ihre Großmutter.
Zunächst verschweigt Christine der grantigen alten Dame ihre wahre Identität und gibt sich als die neue Haushälterin aus. Langsam schmilzt das Eis zwischen den beiden Frauen. Doch dann löst Christine eine wahre Lawine von Ereignissen aus, die sie schier zu überrollen droht.

 

 

 

Kommentar / Meine Meinung


Die 192 Seiten lesen sich recht leicht und flott, das Buch hat (auch das sei erwähnt) ein angenehmes Format, lesefreundlichen Satzspiegel und Schriftgröße (ohne daß es ein „Großdruck“ wäre) und liegt gut in der Hand. Aber die 192 Seiten sind handlungsmäßig recht vollgepackt und bisweilen deren eigentlich etliche zu wenig, will sagen, viele Szenen empfand ich als angerissen, skizziert, aber nicht fertig ausgeführt. Wenn Christine etwa mit ihrer Großmutter zum Einkaufen fährt, ist man in einem Satz dabei, die Mäntel anzuziehen, und im nächsten schon bei der Parkplatzsuche. Solche „Sprünge“, die bisweilen doch den Lese- bzw. Verständnisfluß hemmen, gibt es immer wieder.

Obwohl manche Person gar nicht das (bzw. so) ist, als was sie zunächst dargestellt wird, sind einige Charakterisierungen doch typisch „evangelikal“ (wie ich mir als Nichtsolcher das halt so vorstelle). „Natürlich“ kommt Christine aus einem sehr christlichen Elternhaus, „natürlich“ ist sie fest in ihrem Glauben verankert (gut, so ein paar leise Zweifel dürfen schon sein, aber nur leise), und „natürlich“ wird mit Gottes Hilfe alles gut. Ich erwähne das hier deshalb klar und deutlich, nicht, weil ich das Buch schlecht machen will, sondern damit man weiß, worauf man sich einläßt. Das Buch kann seine Herkunft aus einem evangelikalen Verlag halt nicht verleugnen. (In dieser Hinsicht sind mir die Bücher von Richard Paul Evans lieber. Auch dieser Autor schreibt von christlicher Grundhaltung her geprägt, doch in seinen Büchern sehr zurückhaltend, eben quasi "in die Handlung eingebaut". Erst auf der letzten Seite bisweilen für die, welche nicht zwischen den Zeilen lesen können, ein, zwei Sätze direkt in Worten, worum es ihm geht.)

Dann wieder schuf die Autorin mit wenigen Worten Bilder, die ich als recht eindrucksvoll empfand. Sie legte die Zigarette und die Streichholzschachtel auf die Schreibtischplatte, dann zog sie die Hand zurück, als ob es sich um heiße Kohlen handelte. Wie gebannt starrte sie darauf. Ist es das, womit sich ein Leben letztlich zusammenfassen lässt? Eine schale Zigarette und eine staubige Streichholzschachtel? Zwei scheinbar harmlose Gegenstände, die sich tief in die Seele einbrennen? (Seite 177). Wer einmal nach dem Tod eines Angehörigen dessen Sachen aus dem Pflegeheim geholt und ein ganzes Leben quasi in zwei Müllsäcken versammelt weggetragen hat, weiß vielleicht, was ich meine.

Was mich an dem Buch gereizt hat, war schlicht und einfach die Geschichte, und die hat mir zweifellos gefallen. Von der Idee bis hin zum Ende, wobei es fast schon wohltuend war, daß keine Liebesgeschichte mit eingebaut wurde. Was da im Verlauf der Erzählung alles an vergangenen Ereignissen, um das mal neutral auszudrücken, zutage kam, war beachtlich und hätte ich so nicht vermutet bzw. erwartet. „Magische Elemente“ gibt es so gut wie keine, eigentlich gar keine. Dennoch „funktioniert“ das Buch prima als Weihnachtsbuch, hat mich gut unterhalten und recht zufrieden zurückgelassen. Was will ich mehr. Und im Übrigen ist Weihnachten, wie wir es kennen, ein christliches Fest, das Buch also überaus passend.

 

Mein Fazit

Eine Weihnachtserzählung mit einigen überraschenden Wendungen, die ohne Liebesgeschichte auskommt. Für meine Begriffe bisweilen etwas zu kurz erzählt, aber gut geeignet, auf eine (christliche) Weihnachtszeit einzustimmen und auf das, was Wesentlich im Leben ist, hinzuweisen.

 

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Bibliographische Angaben
Aus dem Amerikanischen von Eva Maria Nietzke
192 Seiten, gebunden, Gerth Medien GmbH, Aßlar 2008

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Franke, Thomas: Das Haus der Geschichten

Hoffnung geschieht jetzt. Sie ist der stetige Blick auf das Hauptsächliche, wenn es noch von Nebensächlichkeiten verdeckt ist. (Seite 273)

 

Cover: Das Haus der GeschichtenZum Inhalt

Marvin Heider lebt alleine in Berlin und erhält eines Tages die Stelle als Gehilfe eines etwas sonderbaren älteren Herrn in dessen Antiquariat. Dort gibt es nicht nur Unmengen von Büchern, sondern auch eine „narratorische Apotheke“ - eine Sammlung von Geschichten, die als Medizin bei Krankheiten wie „stark reduzierter Imagination“, „partiellen Vertrauensdefiziten“, „geistlicher Hörsturz“ oder ähnlich kompliziert klingenden Krankheiten helfen sollen.
Marvin war, als er das erfuhr, genauso erstaunt wie der geneigte Leser dieser Zeilen, und für beide wird es ein ganz besonderes Erlebnis herauszufinden, was es mit dieser narratorischen Apotheke denn auf sich hat. Bei dieser Suche spielen übrigens auch eine Katze namens Poseidon sowie Linnéa, die Enkelin des Antiquars, eine gewisse Rolle. Aber mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

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Kellner, Albrecht: Christsein ist keine Religion

„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ Werner Heisenberg (Seite 38)

 

Cover: Christsein ist keine ReligionZum Inhalt

„Wenn die Menschen wüßten, worum es sich beim Christsein in Wirklichkeit handelt, dann würden sie Schlange stehen.“
Die Sicht eines Physikers auf das Christsein - was es ist, wie man dazu kommt, und was für ein spannendes Leben sich daraus entwickelt - ist der Inhalt dieses Buches.
(Aus dem Vorwort, S. 10)

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Hodgson, Mona: Zwei Bräute zu viel

Über einen Neuanfang am anderen Ende der Welt, der sich ganz anders entwickelt als geplant. (nach Seite 276)

 

Cover: Zwei Bräute zu viel

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Die vier Sinclair Schwestern leben seit dem Tod der Mutter mit ihrem Vater in Portland/Maine. Als dieser aus beruflichen Gründen nach Paris geht, reisen die beiden mittleren Töchter Kat und Nell als „Mail Order Brides“ nach Cripple Creek/Colorado. Dort angekommen, sind sie auf sich alleine gestellt, denn beide Männer sind verschwunden.
So sind die beiden jungen Damen von der Ostküste inmitten einer Stadt am Rande der Zivilisation gestrandet und müssen sehen, wie sie zurecht kommen.

 

 

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Jagears, Melissa: Weil das Herz nicht schweigen kann

Aber wir können nicht zusammen sein. Wir können nicht beide bekommen, was wir wollen, wenn wir zusammen bleiben. (Seite 362)

 

Cover: Weil das Herz nicht schweigen kannZum Inhalt

Als Eliza Cantrell als Katalogbraut in Salt Flatts eintrifft, ist nichts so, wie sie es geplant oder erwartet hatte. Der Zug wurde ausgeraubt, ihre Barschaft gestohlen und zudem hat sie einer der Banditen ins Gesicht geschlagen, wo nun eine häßliche Wunde klafft. Ihr Verlobter Alex ist verreist und niemand weiß so genau, wo er ist. Will, dessen Geschäftspartner, möchte Arzt werden - kann aber aus Geldmangel nicht studieren, und einen Laden führen ist auch nicht seine Stärke. Zu allem Überfluß fühlen sich Eliza und Will mehr zueinander hingezogen, als gut ist und sie sich eingestehen wollen. Denn ihrer beiden Lebenspläne passen überhaupt nicht zusammen.
Nicht die besten Voraussetzungen, um ein neues Leben zu beginnen...

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Schlüter, Ann-Helena: Frei wie die Vögel (Rezension von Bernhard Gregor)

Ich dachte, ich könnte die Welt verändern. Verbessern zusammenschweißen. Was ist aus mir geworden? meine hohen Wünsche und Werte haben mich ins Gefängnis gebracht. (Seite 111)
Den Kopf können sie mir nehmen. Das Leben nie. (S. 146)

 

Cover: Frei wie die VögelZum Inhalt

Am 10. November 1943 wurden in Hamburg vier Geistliche durch das Fallbeil hingerichtet. Die katholischen Kapläne Eduard Müller, Johannes Prassek und Hermann Lange sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink hatten öffentlich Stellung bezogen gegen die Verbrechen des Nazi-Regimes.
Voller Leidenschaft für die historischen Hintergründe verwebt Ann-Helena Schlüter die vier Biografien der Lübecker Märtyrer erzählerisch miteinander. Ein Roman voller tiefer Emotionen, eine Geschichte voller Hoffnung im dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

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