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Cover: Die Spur der EngelZum Inhalt

In die Einsamkeit einer winterlichen Berghütte hat die Malerin Claire sich zurückgezogen. Die Künstlerin will nach einem tragischen Schicksalsschlag völlig allein sein und versuchen, eine Schaffenskrise zu überwinden. Als sie im frisch gefallenen Schnee regelmäßig Fußspuren entdeckt, empfindet sie das zunächst als sehr lästig. Aber eines Tages kommt es zu einer denkwürdigen Begegnung.
Melody Carlson erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die nach einem schweren Schicksalsschlag wieder ins Leben zurückfindet.

 

 

 

Kommentar / Meine Meinung


Vom Verlag als „Erzählung“ bezeichnet, läßt sich das Buch bei rund 180 Seiten Text bequem innerhalb weniger Stunden lesen. Woraus auch schon geschlossen werden kann, daß es flüssig geschrieben ist. Ich kenne zwar die Originalausgabe nicht, doch scheint mir die Übersetzung recht gut gelungen.

Aus dem Klappentext läßt sich in gewisser Weise schon der Ausgang des Büchleins ableiten, so daß eigentlich der Weg das Ziel ist. Wie bei einem Buch aus dem Brunnen-Verlag zu vermuten, hat auch dieses einen eindeutig christlichen Hintergrund, und das ist bei der Autorin auch nicht anders zu erwarten. Interessieren würde mich ein direkter Vergleich mit dem amerikanischen Original, da manche (aus meiner persönlichen Sicht) evangelikalen Formulierungen (zumindest für meine Ohren) im Deutschen nicht so gut klingen. „Lord“ (wie es vermutlich im Original heißt) klingt für mich einfach besser als „Gott“, was im Deutschen zu finden ist. Doch das sind eher Nebensächlichkeiten.

Der Umfang des Buches bringt es mit sich, daß eine ausgefeilte Charakterdarstellung natürlich nicht zu erwarten ist. In bisweilen skizzenartiger Kürze entwickelt sich die Handlung, werden die Personen vorgestellt und agieren, ohne daß ich jedoch je das Gefühl der Unfertigkeit gehabt hätte. Will sagen, trotz der fehlenden epischen Breite kommt mir die Erzählung nicht unfertig vor, sondern im Gegenteil genau so lang, wie sie sein muß, um die Geschichte zu erzählen.

Im Laufe des Büchleins wird klar, um was für einen Schicksalsschlag es sich handelt (obwohl man den recht bald erahnen kann). Es wird das Rätsel der Spuren im Schnee gelöst, und auch der Titel erhält seine Bedeutung. Die Handlung spielt zwar in den Wochen vor Weihnachten und endet an diesem Fest. Als Weihnachtsbuch würde ich es dennoch nicht bezeichnen, eher - ob des vielen Schnees - als Winterbuch. Denn im Prinzip könnte es auch um Ostern (oder ein anderes Fest herum) spielen, wenn es denn genug Schnee gibt.

„Die Spur der Engel“ hat sich letztlich als genau das entpuppt, was ich von ihr erwartet habe: eine auf christlichem Hintergrund flüssig erzählte Geschichte, die mich ruhig, zufrieden und in positiver Stimmung zurückgelassen hat. Was will ich mehr.

 

Mein Fazit

Eine Erzählung um eine Frau, die zur Überwindung eines schweren Schicksalsschlages in die verschneiten Berge fährt. Zwei harmlose Spuren im Schnee regen ihre Phantasie an und bringen die Handlung in Fluß. Mit christlichem Hintergrund ein Büchlein, das Hoffnung schenken kann.

 

Aus dem Englischen von Ulrike Zellmer
192 Seiten, kartoniert, Brunnen Verlag, Gießen 2006

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Turano, Jen: Die falsche Gouvernante

„Es ist dir jetzt vielleicht noch nicht bewusst, aber es gibt sicher einen guten Grund für all deine Probleme. Du musst einfach abwarten, wie alles ausgeht.“ (Seite 160)

 

Cover: Die falsche GouvernanteZum Inhalt

Lady Eliza Sumner ist dem ehemaligen Verwalter der Güter und des Vermögens ihres Vaters, der sich unrechtmäßig in den Besitz von Lady Elizas Vermögen gebracht hat, nach Amerika gefolgt, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen und ihr Vermögen wiederzuerlangen. Damit sie nicht gleich auffällt, hat sie eine Stelle als Gouvernante angenommen.
Mit dem Nichtauffallen klappt das jedoch nicht sehr lange, und ehe sie es sich versieht, hat sie ihre Stellung verloren und ist zu Gast bei Hamilton Beckett, der mit dem ehemaligen Verwalter ebenfalls eine Rechnung offen hat.
Je mehr sie in der Sache voran kommen, je mehr verstricken sich auch ihre persönlichen Verhältnisse. Obwohl beide fest entschlossen sind, keinen Ehepartner zu suchen. Aber möglicherweise haben das Schicksal (und die Mutter von Hamilton) da etwa ganz anderes im Sinn...

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Tuttle, Ivan S.: Die Falle

 

Cover: Die Falle

 

Zum Inhalt

Tuttle raucht viel, trinkt viel und nimmt Drogen. Mit 26 (im Jahre 1978) hat er eine Thrombose im Bein und muß stationär behandelt werden. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, bekommt er einen Rückfall und ist für einige Zeit klinisch tot. Während der Zeit erlebt er, wie er von einem Dämon in die Hölle gezerrt, dort von einem Engel wieder herausgeholt wird und den Himmel gezeigt bekommt.
In diesem Buch berichtet er von diesem Nahtoderlebnis sowie den Folgerungen, die er daraus gezogen hat.

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Büchle, Elisabeth: Wohin der Wind uns trägt

"Wäre es nicht auch möglich, daß die eigensinnige Joanna Steinman im Unrecht ist?(Seite 78)

 

Cover: Wohin der Wind uns trägtZum Inhalt

Im Jahre 1847 machen sich fünf Geschwister Steinman auf den Weg von South Caroloina nach Oregon, die Schwester Denise bleibt zurück und heiratet. Während der Treck nach Westen mehr oder weniger aufregend verläuft und die Reisenden bisweilen näher zueinander bringt, als zu Beginn erwartet, kommen die Zurückgebliebenen einer Intrige auf die Spur, die ihre dunklen Ausläufer bis hin zu den Reisenden streckt und ihnen gefährlich werden könnte. Denn zuhause zeigt der Ehemann von Denise nach der Hochzeit sein wahres Gesicht. Währenddessen unterwegs die aufbrausende Joanna immer wieder mit dem eher ruhigen Alec aneinander gerät.

 

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Rivers, Francine: Die Sehnsucht ihrer Mutter

„Ein Adler fliegt allein.“ (Seite 51)

 

Cover: die Sehnsucht ihrer Mutter

 

Zum Inhalt

Als sehr junges Mädchen verläßt Marta ihren brutalen Vater und ihre Heimat in den Schweizer Bergen. Über verschiedene Stationen lernt sie in Kanada Niclas kennen, den sie heiratet. Sie lassen sich mit ihren Kindern in Californien auf einer Farm nieder. Marta ist durch die schlimmen Erfahrungen ihrer Jugend zu einer harten Frau geworden, die für ihre so ganz anders geartete Tochter Hildemara nur wenig Verständnis aufbringt. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen.

 

 

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Wallace, Amy: Im Hauch eines Augenblicks

„Ohne Gott kann Demokratie nicht lange bestehen.“ (Ronald Reagan, Seite 186)

Cover: Im Hauch eines AugenblicksZum Inhalt

Jahrelang hatte Hanna Kessler ihr Kindheitsgeheimnis tief in ihrem Innersten vergraben. Aber als die Schatten der Vergangenheit die zu zerstören drohen, die sie liebt, muß Hanna sich zu einem schwierigen Schritt durchringen. Sie muß sich den Erinnerungen an jenen Sommer stellen, der ihr Leben für immer veränderte. Und dem Mann, der bis heute ihre Gedanken beherrscht.
Als FBI-Agent weiß Michael Parker, was es bedeutet, einen Rückschlag zu erleiden. Schwierige Fälle und zerbrochene Beziehungen pflastern seinen Lebensweg. Erst an der Seite von Hanna fühlt er sich geborgen. Doch als das System versagt und ein Rechtsextremist auf freien Fuß gesetzt wird, wächst sein Wunsch nach Vergeltung ins Unermeßliche.
Der gut geplante Anschlag eines Rassisten zwingt Hanna und Michael, sich zu entscheiden. Wollen sie Rache üben oder der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen? Letzteres wäre ihre Chance auf Heilung. Aber ist Gerechtigkeit wirklich genug, wenn sich der Angriff gegen sie persönlich richtet?

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