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Cover: Weihnachten im HerzenZum Inhalt

Weihnachten steht vor der Tür, und Rose hat alle Hände voll zu tun. Da ist ihr fälliger Beitrag zum nächsten Gemeindeblatt. Da sind erkrankte Freunde, die sie um Unterstützung bitten. Und auch ihre ehrenamtliche Mitarbeit im Second-Hand-Laden nimmt sie stark in Anspruch. Ganz zu schweigen davon, daß sie auch noch die Organisation der Weihnachtsfeier ihrer Großfamilie übernommen hat. Kein Wunder, daß bei all dem Streß nicht nur ihre Familie, sondern auch ihre Beziehung zu Gott auf der Strecke bleibt. Doch dann tritt eine unerwartete Wendung ein ...

 

 

 

Meine Meinung

In letzter Zeit habe ich mich des öfteren gefragt, was denn eigentlich ein Weihnachtsbuch ausmacht. Daß das Wort darin, möglichst schon im Titel, vorkommt? Daß die Handlung an oder um Weihnachten spielt? Daß der Verlag es so bezeichnet? Ich habe schon Bücher gelesen, auf die eines bis alle der genannten Kriterien zutrafen, und trotzdem waren sie für mich nicht unbedingt ein Weihnachtsbuch. Auch wenn dieses Büchlein hier nicht gerade Plätzchenduft und leise Weihnachtslieder im Hintergrund thematisiert, würde ich es dennoch recht eindeutig als „Weihnachtsbuch“ bezeichnen. Nicht, weil es die heute übliche Art der Weihnachtsstimmung beschwört, sondern weil es auf das Wesentliche, ursprünglich christliche des Weihnachtsfestes hinweisen will, auch wenn das zunächst gar nicht danach aussieht.

Rose, die Protagonistin, ist sehr aktiv in ihrer Gemeinde. Hinzu kommt ihre Unfähigkeit, auch mal nein zu einer Hilfsanfrage zu sagen. So werden ihre Aktivitäten immer mehr, worunter die Familie zu leiden hat. Spannungen bauen sich auf, Zeit füreinander ein fast nicht mehr vorhandenes Gut. Und jetzt soll sie auch noch, wie schon die letzten Jahre, die Weihnachtsfeier für die gesamte Großfamilie ausrichten. Vergeblich hat sie versucht, das in diesem Jahr an jemand anders zu delegieren. So kommt es, wie es denn kommen muß: Rose verliert sich in hektischer Aktivität und darob den Überblick für das, was wichtig und das, was unwichtig ist. Für das, was Priorität haben und für das, was eigentlich warten kann oder noch besser von jemand anderem erledigt werden sollte. Dieses zunehmende Verzetteln und sich Verstricken fand ich recht gut und nachvollziehbar beschrieben. Langsam beginnt es schließlich auch Rose zu dämmern, was auf dem Spiel steht. Gleich nach Weihnachten wird sie etwas ändern, nur das muß einfach noch klappen.

Aber der Mensch denkt und Gott lenkt. Und so kommt es ganz anders.

Damit bin ich wieder am Anfang dessen, was ich schrieb. Recht realistisch wird die „Tretmühle“ beschrieben, in die wir alle nur zu leicht geraten und darob das Eigentliche, das Wesentliche aus den Augen verlieren oder gar vergessen. Rose wird sich im Verlauf des Büchleins dessen mehr und mehr bewußt; als gläubige Christin betet sie und und hadert bisweilen auch mit ihrem Gott. Ob der ihre Gebete beantwortet, sei hier nicht weiter ausgeführt. Wie schon geschrieben: der Mensch denkt und Gott lenkt. Jedenfalls kommt es letztlich eben anders, als es zunächst aussah. Dadurch hat Rose zwangsweise Zeit zum Nachdenken, zum Überdenken und Neuausrichten ihres Lebens und dem ihrer Familie. Es wird der Blick auf das Wesentliche gerichtet, vom „ich“ zum „wir“, vom „Festhalten“ zum „Loslassen“, vom „Schein“ zum „Sein“.

Bedingt durch die Kürze (der Verlag bezeichnet es selbst als „Erzählung“), kommt manche Beschreibung oder Charakterisierung vielleicht etwas zu knapp, gerät manche Szene etwas holzschnittartig. Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, vermag das Büchlein zum Nachdenken und eventuell Überprüfen der eigenen Denk- und Handlungsweise anzuregen. Damit Gott nicht auch uns mit Gewalt auf den richtigen Weg lenken muß.

 

Mein Fazit

Eine Weihnachtsgeschichte, die zum Nachdenken über das, was die Weihnachtsbotschaft ausmacht, einlädt. Nicht nur für die Festtage, sondern das ganze Jahr über.

 

Über die Autorin

Lori Copeland wurde 1942 geboren. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne sowie fünf Enkel. Zusammen mit ihrem Mann ist sie in ihrer Gemeinde sehr aktiv und unterstützt die Missionsarbeit in Mali (West Afrika). Lori Copeland, die in Springfield/Missouri lebt, begann ihre Autorenkarriere 1982, zunächst für den säkularen Markt, seit 1995 schreibt sie christliche Bücher. Sie hat inzwischen über 95 Bücher veröffentlicht, von denen einige mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Bibliographische Angaben

128 Seiten, gebunden
Originaltitel: Unwrapping Christmas. Aus dem Amerikanischen von Silvia Lutz
Verlag: Gerth Medien GmbH, Asslar 2008. ISBN 978-3-86591-328-9

Ursprünglich geschrieben (und hier unverändert belassen) am 10. Januar 2010

 

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Rubart, James L.: Das Haus an der Küste

Ganz schön traurig, dass wir uns darüber definieren, was wir tun, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, statt damit, was uns lebendig macht. (Seite 49)
Erinnere dich daran, wer du bist. (Seite 149)

 

Cover: Das Haus an der KüsteZum Inhalt

Micha hat alles erreicht, was man im Leben erreichen kann: geschäftlichen Erfolg, viel Geld, eine feste Beziehung. Ein perfektes Leben.
Bis er eines Tages von einem Großonkel ein seltsames Haus in Cannon Beach, etwa 300 km entfernt am Pazifik, erbt. Ein Haus, das sich verändert; ein Haus, in dem täglich neue Zimmer auftauchen. In einer Eisdiele lernt er Sarah kennen, die so ganz anders ist als seine derzeitige Freundin Julie. Micha wird gezwungen, sich seiner lange verdrängten Vergangenheit zu stellen. Und der Frage, welches Leben er künftig wo führen will: sein altes in Seattle oder sein neues in Cannon Beach. Es geht um alles oder nichts - bis hin zur letzten Konsequenz.

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Woodsmall, Cindy: Wie Federn im Wind

„Niemand ist frei, Cara. Und die, die glauben, sie wären frei, haben nur nicht lang genug darüber nachgedacht.“ (Seite 312)

Cover: Wie Federn im Wind

Zum Inhalt

Das Leben hat Cara Moore nichts geschenkt. Schon früh verliert sie ihre Mutter durch einen Unfall. Ihre Kindheit und Jugend verbringt sie in Pflegefamilien. Cara heiratet jung, doch nach dem frühen Tod ihres Mannes ist sie gezwungen, mit ihrer Tochter Lori ein Vagabundenleben zu führen. Immer auf der Flucht vor einem Mann, der sie verfolgt, kann sie an keinem Ort lange bleiben.
Eine geheimnisvolle Adresse im Tagebuch ihrer Muter schenkt Cara und Lori neue Hoffnung. Ihre Suche führt sie direkt ins Herz des Amischlandes, nach Pennsylvania. Aber was hatte Caras Muter mit den Amisch zu schaffen? Und warum begegnen ihr die Bewohner von Dry Lake mit Angst und Mißtrauen?
Nur Ephraim Mast, ein junger Schreiner, bietet Cara und Lori seine Hilfe an. Zwei Welten prallen aufeinander. Für Cara beginnt eine Reise zu den Geheimnisses ihrer Vergangenheit und ein Heilungsprozeß für die Wunden der Gegenwart.

 

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Wallace, Amy: Der Tag, der alles veränderte

Sein schlimmster Alptraum war Wirklichkeit geworden. (Seite 138)

Cover: Der Tag, der alles veränderteZum Inhalt

Gracie Lang hat durch die Tat eines betrunkenen Autofahrers ihre beiden Kinder und ihren Mann verloren. Nun kennt sie nur noch ein Ziel: den Autofahrer, der ihre Familie auf dem Gewissen hat, aufzuspüren und hinter Gitter zu bringen.
Eines Tages macht sie die Bekanntschaft von Steven Kessler, einem FBI-Agenten, der den Glauben an Gott weitgehend verloren hat. Er hat den Auftrag, eine internationale Verschwörung aufzudecken. Die Tochter des britischen Botschafters ist entführt worden und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Steven weckt in Gracie die Hoffnung auf ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hat. Aber sein Fall und ihre Vergangenheit sind auf gefährliche Weise miteinander verbunden - und plötzlich ist Gracie in Gefahr. Sie muß sich entscheiden: Kann sie - will sie - ihr altes Leben hinter sich lassen, um die Chance auf einen Neuanfang zu gewinnen?

 

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Krieger, Günter: Die neunte Stunde

„Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich Zeugnis für die Wahrheit ablege.“ (Seite 212)

 

Cover: Die neunte Stunde

 

Zum Inhalt

Nachdem sich der Mime Stephaton auf der Bühne kritisch zu Kaiser Tiberius äußert, wird er zu zwei Jahren Dienst als Hilfssoldat verurteilt. Unsicher, ob er seine große Liebe Sara wiedersehen wird, reist er nach Jerusalem. Dort muß er in einem Hinrichtungskommando dienen. Sara hat sich inzwischen einem gewissen Rabbi Jesus als Jüngerin angeschlossen. Aber dann wird dieser verhaftet und zum Tode verurteilt.

 

 

 

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Wallace, Amy: Die Stunden, die zählen

Manchmal müssen wir durchs Feuer gehen, bevor wir lernen, dass wir Gott vertrauen können. Wie müssen etwas selbst erleben, damit das, was wir im Kopf wissen, auch bis in unser Herz rutscht. (Seite 329)

Cover: Die Stunden, die zählenZum Inhalt

Clint Rollins hat eine Bilderbuchfamilie und einen Superjob als FBI-Agent. Dapaßt seine Diagnose Krebs überhaupt nicht hinein. Hart trifft sie auch seine Frau Sara. Als Onkologin ermutigt sie ihre Patienten immer, nie die Hoffnung aufzugeben und Gott zu vertrauen. Doch jetzt steht das Leben ihres eigenen Mannes auf dem Spiel und mit einem Mal erscheinen ihr ihre Aufmunterungen hohl und schal.
Als Clint trotz seiner Krankheit Jagd auf einen Serienmörder macht und sein Leben gefährdet, gerät Saras Welt endgültig ins Wanken. Und auch für Clint läuft alles auf zwei Fragen hinaus: Meint Gott es tatsächlich gut mit ihm? Und kann Clint ihm wirklich vollends vertrauen?

 

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