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Anscheinend müssen wir gelegentlich Umwege machen, um das zu verstehen, was wir lernen müssen. Umso größer ist dann der Lerneffekt. (Seite 122)

 

Cover: Unter dem PolarlichtZum Inhalt

Chiara wird am letzten Tag ihrer Probezeit gekündigt. Als Zwischenlösung wird ihr angeboten, für den bekannten Schriftsteller Forster, der sich die Hände gebrochen hat, als Sekretärin zu arbeiten, die seinen neuen Roman nach Diktat niederschreibt. Statt in der Schweiz, findet sie sich in dessen Haus in der Einsamkeit Kanadas wieder. Zudem ist der Autor alles andere als menschenfreundlich.
Trotz der ungünstigen Startbedingungen nähern sich die beiden langsam an, wozu die Winterlandschaft ein Übriges tut. Aber in der Vergangenheit Forsters gibt es einen dunklen Punkt, der bald nicht nur ihre aufkeimende Beziehung zu gefährden scheint.

 

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Als in dem Dorf, in welchem ich seinerzeit wohnte, vor etlichen Jahren das erste Osterfeuer organisiert wurde, hielt der Pastor zu Beginn eine kurze Ansprache. Ich habe nie verstanden, wie er die sich förmlich aufdrängende Symbolik, welche sich daraus ergab, daß das Osterfeuer im Wesentlichen aus den alten Christbäumen des vergangenen Weihnachtsfestes bestand, ignorieren konnte und lediglich ein paar Nichtssagende Sätze sprach. Hier, in einem Buch das um die Weihnachtszeit und zudem im verschneiten Kanada angesiedelt ist, und in dem Ostern weder eine Rolle spielt noch überhaupt vorkommt, drängt sich diese Symbolik überhaupt nicht auf - und dennoch hat die Autorin diese auf eindrückliche Weise aufgegriffen und quasi nebenbei gezeigt, daß Weihnachten und Ostern zusammengehören; daß das eine ohne das andere nicht denkbar ist.

Dabei deutet zu Beginn überhaupt nichts in diese Richtung. Chiara verliert ihren Job und nimmt übergangsweise die Stelle als „Tippse“ bei einem Bestsellerautor an, der sich an beiden Händen verletzt hat und einige Zeit nicht selbst schreiben kann. Statt in die Schweiz geht es dann in die Einsamkeit Kanadas - gut, daß Chiara einen gültigen Reisepaß greifbar hatte. Dort angekommen, trifft sie auf einen zwar gut aussehenden, aber sich sehr abweisend und brummbärig verhaltenden Mann, der so ziemlich alles tut was geht, um andere Menschen - einschließlich Chiara - von sich fern zu halten.

Rasch ist klar, daß da mehr dahinterstecken muß, aber wie Chiara tappt man dabei über weite Strecken völlig im Dunkeln, was das denn sein könnte. Sehr schön gestaltet die Autorin aus dieser Ausgangssituation, in der beide Protagonisten ihre Probleme mit sich herumschleppen, die sich - das Genre legt es nahe und läßt es förmlich erwarten - langsam und behutsam entwickelnde Beziehung zwischen den beiden. Eine Rolle spielt dabei sicher auch die verschneite Winterlandschaft, die so eindrücklich beschrieben wird, daß man vermutlich selbst im Hochsommer ob der Schneemassen frieren würde.

Besonders gefallen hat mir eben jene langsame, nachvollziehbare Annäherung zwischen den beiden. Da die Perspektive zwischendurch gewechselt wird, war man als Leser den Figuren öfters einen Schritt voraus und mehr als ein Mal hätte ich ihnen gerne zugerufen, sie sollen sich doch endlich zusammenraufen. Aber gerade diese Langsamkeit macht die Entwicklung so glaubhaft und mit der Zeit wird deutlich, daß beide etliches an Verletzungen mit sich herumschleppen und so geradezu prädestiniert sind, den anderen zu heilen. Es geht weniger um Schuld und Sühne, als um Schuld und (Selbst-)Vergebung. Gleichsam im Nebeneffekt ergibt sich dabei eine leise, oder auch nicht ganz so leise, Kritik an manchen heutigen allzu freien Verhältnissen und (fehlenden) Moralvorstellungen, ohne daß auch nur an einer Stelle die Moralkeule geschwungen oder ein Zeigefinger erhoben würde. Es kommt als das, was es sein soll: ein Denkanstoß.

Positiv auffällig auch, daß sich hier nicht nur „Mustermenschen“ im Buch tummeln, sondern z. B. Chiara ihre ganz normalen und vermutlich weit verbreiteten Probleme mit ihrer nicht unbedingt „musterartigen“ Figur hat.

Eingeflochten ins Buch ist die Legende um die hirtenstabartigen Zuckerstangen mit ihren roten Streifen, die das zur Vergebung der Sünden vergossene Blut Jesu symbolisieren können, womit sich die Verbindung zu Ostern ergibt. Denn Jesus kam an Weihnachten in die Welt, um an Ostern die Menschen zu retten; etwas, was oft vergessen wird, hier aber umso deutlicher zutage tritt.

Alles in allem ist dieses erste Weihnachtsbuch der Autorin ein solches, was - im Gegensatz zu vielen anderen, die heute so genannt werden - diese Bezeichnung mehr als verdient und neben einer (wie nicht anders zu erwarten) wunderbar zu lesenden Geschichte auf das Wesentliche des Weihnachtsgeschehens hinweist. Dabei wirkt das überhaupt nicht aufgesetzt oder gar gewollt, sondern ist dermaßen gut in die Geschichte integriert, daß es einfach so sein muß und das Buch seine Botschaft - wenn man denn diesen Begriff verwenden will - auch gut und problemlos über den Tellerrand hinaus hinaus transportieren und verbreiten kann.

Viel zu schnell war das Buch ausgelesen und ich kann nur hoffen, daß die Autorin auch im nächsten Jahr ein Weihnachtsbuch, also ein richtiges Weihnachtsbuch wie dieses, vorlegt. Bis dahin bleibt nur, es eben nochmals zu lesen.

 

Kurzfassung

Alles, was ein Weihnachtsbuch braucht: ein zunächst widerspenstiges Paar, viel Kälte und Schnee, einen Weihnachtsbaum und natürlich ein Weihnachtswunder im eigentlichen Sinne des Wortes. So gehört sich das für ein Weihnachtsbuch.

Interessiert Sie das Buch? Wollen Sie es selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand Shop direkt bestellen < !

 

Über die Autorin

Elisabeth Büchle wurde 1969 in Trossingen geboren und absolvierte sowohl eine Ausbildung zur Bürokauffrau als auch zur Altenpflegerin. Sie wohnt mit ihrem Mann und den fünf Kindern im süddeutschen Raum.

Bibliographische Angaben

208 Seiten, kartoniert. Verlag: Gerth Medien GmbH, Asslar 2015

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Wallace, Amy: Der Tag, der alles veränderte

Sein schlimmster Alptraum war Wirklichkeit geworden. (Seite 138)

Cover: Der Tag, der alles veränderteZum Inhalt

Gracie Lang hat durch die Tat eines betrunkenen Autofahrers ihre beiden Kinder und ihren Mann verloren. Nun kennt sie nur noch ein Ziel: den Autofahrer, der ihre Familie auf dem Gewissen hat, aufzuspüren und hinter Gitter zu bringen.
Eines Tages macht sie die Bekanntschaft von Steven Kessler, einem FBI-Agenten, der den Glauben an Gott weitgehend verloren hat. Er hat den Auftrag, eine internationale Verschwörung aufzudecken. Die Tochter des britischen Botschafters ist entführt worden und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Steven weckt in Gracie die Hoffnung auf ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hat. Aber sein Fall und ihre Vergangenheit sind auf gefährliche Weise miteinander verbunden - und plötzlich ist Gracie in Gefahr. Sie muß sich entscheiden: Kann sie - will sie - ihr altes Leben hinter sich lassen, um die Chance auf einen Neuanfang zu gewinnen?

 

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Gray, Shelley Shepard: Forgiven

God never promised us an easy life, and I don’t think I need an easy life - just one I can feel good about.* (Seite 53)

 

Cover: ForgivenZum Inhalt

Ein Feuer zerstört die Scheune der Lundys, Winnie wird dabei verletzt und muß für einige Tage ins Krankenhaus. Samuel Miller, der vor einigen Jahren die Amischgemeinde verlassen hat (bzw. nicht beitrat), lehrt an der Universität und wohnt praktisch neben dem Krankenhaus. Damit Winnie nicht alleine ist, kümmert er sich um sie. Als sie einige Tage später aus dem Krankenhaus entlassen wird, stehen beide vor einer schwierigen Entscheidung: wenn es ein gemeinsames Leben geben soll, muß einer von ihnen sein jetziges aufgeben.
Währenddessen hat Jonathan, dessen Scheune niederbrannte, ganz andere Probleme. Sein Glaube und seine Gemeinde erwarten von ihm, daß er dem (oder der), der das Feuer verursacht hat, vergibt. Aber wie kann man jemandem vergeben, wenn sich dieser weder zu erkennen gibt noch die Verantwortung übernimmt?
Und dann steht natürlich immer noch die Hochzeit von Anna und Henry bevor. Mit einem geruhsamen Leben ist es bei den Brennemans und Lundys jedenfalls vorerst nichts.

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Austin, Lynn: Fionas Geheimnisse

“So etwas wie von vorne anfangen gibt es nicht“, sagte Eleanor mit tonloser Stimme. „Das ist ein Märchen. Wir können unserer Vergangenheit nicht entfliehen. Sie folgt uns, wohin wir auch gehen. Alles, was unsere Eltern getan haben und ihre Eltern vor ihnen - es verfolgt uns und wir können ihm nicht entfliehen." (Seite 201)

Cover: Fionas GeheimnisseZum Inhalt

Vor langer Zeit kehrte Kathleen ihrem Zuhause den Rücken zu, fest entschlossen, niemals zurückzuschauen. Fernab ihrer Heimat hoffte sie, ihre Scham über die Armut und die kriminellen Machenschaften der Familie abschütteln zu können.
Als Kathleen 35 Jahre später eine Einladung ihrer Schwester erhält, nimmt sie nur zögernd an. Mit ihrer Tochter Joelle im Schlepptau macht sie sich auf den Weg in ihre verschlafene Heimatstadt. Eigentlich soll der Ausflug die zerrüttete Beziehung zwischen Mutter und Tochter kitten. Doch die beiden tauchen ein in ihre bewegte Familiengeschichte und stoßen auf dunkle Geheimnisse.
Da ist Eleanor, Kathleens Mutter, die einmal so lebensfroh war. Kann ihre herzzerreißende Geschichte Licht in das Dunkel bringen? Und da ist Fiona, ihre Großmutter. Was hat es mit dieser rätselumwobenen Person auf sich? Schließlich muß Kathleen sich entscheiden: Vergeben oder Vergessen?

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Austin, Lynn: Bibliothek der Träume

Unsere Leben wären sicher ganz anders verlaufen, wenn wir unseren Willen bekommen hätten anstatt Gott seinen. (Seite 408)

 

Cover: Bibliothek der TräumeZum Inhalt

Illinois 1936: Alice Ripley lebt in einer Traumwelt. Sie liebt es, in Büchern zu schwelgen und dem Happy End entgegenzufiebern. Doch ihr persönliches Glück rückt vollkommen unvermittelt in weite Ferne. Ihr Freund Gordon trennt sich von ihr, weil ihr angeblich jeder Realitätssinn fehle, und dann verliert sie auch noch ihre Anstellung in der örtlichen Bibliothek.
Alice flüchtet sich in die Berge Kentuckys. Eigentlich wollte sie in der Bücherei des winzigen Bergarbeiterdorfes Acorn eine Weile aushelfen, doch der Bibliotheksleiter ist ganz anders, als sie erwartet hat. Und so will Alice nur noch weg. Zumal sie sich als „Bücherbotin“ nützlich machen soll, die allein in die entlegensten Gegenden reitet, um Menschen mit Lesefutter zu versorgen. Doch Alice sitzt in Acorn fest, hat keine Chance, diesem Albtraum zu entkommen. Und bald muß sie feststellen, daß die Abenteuer, die das wahre Leben schreibt, tausendmal besser sind als die, die sie sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hatte.

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The Book of Ruth - Journey of Faith / Das Buch Ruth

I’m going to tell you a story about hope, about trust, about faith when we don’t understand God’s plan. *

Cover: DVD The Book of Ruth

 

Zum Inhalt

Das Buch Rut ist eine Liebesgeschichte im Angesicht von Not und Verzweiflung. Die selbstlose Reise von Liebe und Hingabe wird durch die Augen einer jungen Witwe gesehen. Sie entscheidet sich, nach dem Tod ihres Mannes ihre Heimat Moab zu verlassen und ihrer Schwiegermutter Naomi zurück nach Israel zu folgen. Nachdem sie Betlehem erreicht haben, trifft sie Boas, der der königlichen Linie von Judah entstammt, und welchen sie schließlich heiratet. Beiden wird der Sohn Obed, der Großvater des späteren König Davids, geboren. Rut ist eine der fünf im Stammbaum Jesu bei Matthäus genannten Frauen.

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