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Competition. You know, my grandpa used to say competition was man’s worst enemy.* (Seite 83)

 

Cover: The Christmas LampZum Inhalt

Seit die Autobahn an Nativity in Missouri vorbeiführt, ist die Kleinstadt in Schwierigkeiten. Es kommen keine Besucher mehr, ein Geschäft nach dem anderen muß schließen - ein Sterben auf Raten hat begonnen. Jake Brisko wurde engagiert, um dem entgegenzuwirken und die Finanzen auf eine solide Grundlage zu stellen. Kurz vor Weihnachten beginnt er seine Tätigkeit und eckt gleich an, in dem er das Budget für die ausufernden Feierlichkeiten zur Weihnachtszeit drastisch zusammenstreicht.
Roni Elliot, die praktisch ihr ganzes Leben in ihrer Heimatstadt verbracht hat und bei der Gemeindeverwaltung arbeitet, paßt das gar nicht. Wenngleich sie zugeben muß, daß Jakes Argumente etwas für sich haben. Durch den zwangsweisen täglichen Umgang lernen sie sich besser kennen und bekommen ein besseres Verständnis dafür, was Weihnachten ausmacht. Aber kommen sie sich dabei auch näher?

 

Kommentar / Meine Meinung

Ich habe mich schon des öfteren gefragt, was denn eigentlich ein Weihnachtsbuch ausmacht. Daß das Wort „Weihnachten“ darin, möglichst schon im Titel, vorkommt? Daß die Handlung an oder um Weihnachten spielt? Daß der Verlag es so bezeichnet? Ich habe Bücher gelesen, auf die eines bis alle der genannten Kriterien zutrafen, und trotzdem waren sie für mich kein Weihnachtsbuch. Auch wenn dieses Büchlein hier nicht unbedingt Plätzchenduft und leise Weihnachtslieder im Hintergrund thematisiert - obwohl des öfteren davon die Rede ist -, würde ich es dennoch recht eindeutig als „Weihnachtsbuch“ bezeichnen. Weil es auf das Wesentliche, ursprünglich christliche des Weihnachtsfestes hinweisen will, auch wenn das zunächst gar nicht danach aussieht.

Denn am Anfang steht eine anscheinend sterbende Stadt, die sich die bisherigen Weihnachtstraditionen aus finanziellen Gründen nicht mehr leisten kann und der - bzw. dessen Bürgern - der Sinn und das Gefühl für Weihnachten darob langsam aber sicher abhanden zu kommen scheinen. Jake, der nie viel mit Weihnachten anfangen konnte, wurde von seiner Großmutter, die in Nativity wohnt, engagiert, um die Stadt finanziell zu retten. So hat er auch keine sonderlichen Probleme, eine Tradition nach der anderen infrage zu stellen und zu kippen, schlicht weil kein Geld dafür vorhanden ist.

Aber hängt die rechte Weihnachtsstimmung wirklich an einem Tannenbaum oder dem Preisgeld für das am besten dekorierte Haus? Hat Weihnachten eigentlich nicht eine völlig andere Bedeutung, losgelöst von diesen Äußerlichkeiten? Verkürzt könnte man sagen, es prallen innere und äußere Werte aufeinander und es bleibt abzuwarten, welche Seite die überzeugenderen Argumente hat.

Diese Rezi habe ich etwa wie die zum Buch „Weihnachten im Herzen“ der gleichen Autorin begonnen, und hier wie dort kann ich ähnliches schreiben. Lori Copeland hat das Thema „was ist das Eigentliche von Weihnachten“ variiert und lenkt durch sehr aktuelle Situationen den Blick auf das Wesentliche. Denn wessen Stadt hat nicht mit finanziellen Problemen und Defiziten zu kämpfen, woraus Kürzungen bei liebgewordenen Traditionen und Einrichtungen folgen? Was zur Folge hat, daß man gezwungen ist, über das, was das Wesentliche ist, nachzudenken und sich daran neu auszurichten.

Die Autorin hat für mich die perfekte Balance zwischen Schicksalsmomenten, Komödie, Humor, Romantik und weihnachtlicher Stimmung gefunden, so daß mich das Buch, obwohl es oft um so trockene Dinge wie Etatkürzungen ging, in die rechte Weihnachtsstimmung versetzt hat. Als ich es beendet hatte, fühlte es sich nicht nur für den Moment wie Weihnachten an, sondern ich hatte das Gefühl, etwas „mitgenommen“ zu haben, das die Botschaft der Weihnacht für das ganze Jahr lebendig hält. Und was läßt sich über so ein Buch Besseres sagen?

 

Kurzfassung

Ein Weihnachtsbuch, das diese Bezeichnung wirklich verdient.

 

 

Über die Autorin

Lori Copeland wurde 1942 geboren. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne sowie fünf Enkel. Zusammen mit ihrem Mann ist sie in ihrer Gemeinde sehr aktiv und unterstützt die Missionsarbeit in Mali (West Afrika). Lori Copeland, die in Springfield/Missouri lebt, begann ihre Autorenkarriere 1982, zunächst für den säkularen Markt, seit 1995 schreibt sie christliche Bücher. Sie hat inzwischen über 95 Bücher veröffentlicht, von denen einige mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Sinngemäße Übersetzung und Bibliographische Angaben

* = Wettbewerb. Weißt du, mein Großvater pflegte zu sagen, daß Wettbewerb der größte Feind des Menschen ist.

137 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag. Verlag: Zondervan, Grand Rapids / MI, 2009. ISBN 978-0-310-27227-4

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Wallace, Amy: Der Tag, der alles veränderte

Sein schlimmster Alptraum war Wirklichkeit geworden. (Seite 138)

Cover: Der Tag, der alles veränderteZum Inhalt

Gracie Lang hat durch die Tat eines betrunkenen Autofahrers ihre beiden Kinder und ihren Mann verloren. Nun kennt sie nur noch ein Ziel: den Autofahrer, der ihre Familie auf dem Gewissen hat, aufzuspüren und hinter Gitter zu bringen.
Eines Tages macht sie die Bekanntschaft von Steven Kessler, einem FBI-Agenten, der den Glauben an Gott weitgehend verloren hat. Er hat den Auftrag, eine internationale Verschwörung aufzudecken. Die Tochter des britischen Botschafters ist entführt worden und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Steven weckt in Gracie die Hoffnung auf ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hat. Aber sein Fall und ihre Vergangenheit sind auf gefährliche Weise miteinander verbunden - und plötzlich ist Gracie in Gefahr. Sie muß sich entscheiden: Kann sie - will sie - ihr altes Leben hinter sich lassen, um die Chance auf einen Neuanfang zu gewinnen?

 

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Grichting, Martin: Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung

Aufgabe des Staates ist es, eine Ordnung zu garantieren, in der religiöse wie religiös "unmusikalische" Menschen auf dem gleichen Territorium friedlich zusammenleben und dabei offen zu ihren Überzeugungen stehen können. (S. 24)

 

Cover: Im eigenen Namen, in eigener VerantwortungZum Inhalt

In der heutigen immer pluralistischer werdenden Welt stellt sich zusehends die Frage, wie es mit der Kompatibilität einer Religionsgemeinschaft aussieht, die eine absolute Glaubenswahrheit verkündet. In kurzer, prägnanter Form gibt der Autor Antworten, wie die katholische Kirche und der Katholik auf die Herausforderungen des säkularen Staates reagieren und sich in der Gesellschaft einbringen soll.

Bibliographische Angaben
Autor/ -in: Grichting, Martin:
Titel: Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2018
Verlag: Fontis Verlag, Basel
Ausstattung, Umfang: 59 Seiten, kartoniert
Format: ca. 13 x 19 cm
ISBN: 9783038481430
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Lewis, Beverly & David: Niemals werd ich dich vergessen

Wenn alles grau und trübselig aussieht, betrachte es als eine Chance. Jeder kann im Licht des Tages glauben, aber nur wenige harren unter dem drückenden Mantel der Dunkelheit aus. Vergiss nie: Der Glaube ist ein Licht, das man am besten in der Dunkelheit sehen kann. (Seite 60)

 

Cover: Niemals werd ich dich vergessenZum Inhalt

Es ist acht Jahre her, daß Kellys Baby entführt auf dem illegalen Adoptionsmarkt verkauft wurde. So lange sucht sie auch schon mit mehr oder weniger legalen Methoden nach dem verlorenen Kind.
Als der von ihr engagierte Privatdetektiv eine weitere „Kandidatin“ präsentiert, schöpft sie Hoffnung - zu genau würde Nattie in das Profil passen. Sie nimmt Kontakt zu ihrem Adoptivvater auf - aber das verläuft ganz und gar nicht so, wie sie das geplant hatte. Ein gutes Ende der Suche scheint weiter entfernt zu sein als je zuvor.

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Austin, Lynn: Bebes Vermächtnis

Mir ist klar geworden, dass es während unserer kurzen Zeit hier auf der Erde nicht darum geht, was wir erreichen, sondern was für Menschen wir werden. (Seite 405)

Cover: Bebes VermächtnisZum Inhalt

Amerika 1920. Harriet Sherwood hat gegen das relativ neue Gesetz zur Prohibition verstoßen, wurde verhaftet und sitzt nun im Gefängnis. „Wie konnte das passieren?“, fragt sie sich immer wieder. Und da sie nun Zeit hat, denkt sie darüber nach, wie sie dort gelandet ist. Sie setzt die Puzzlesteine der Erzählungen ihrer Mutter Lucy, ihrer Großmutter Bebe und Ihrer Urgroßmutter Hannah zusammen und erhält ein Bild ihrer Herkunft, eine Vorstellung davon, was und vor allem wer sie geprägt und zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Hannah, die entflohenen Sklaven bei der Flucht half. Bebe, seit Jahrzehnten aktiv in der Abstinenzlerbewegung und eine der „Mütter“ des Prohibitionsgesetzes und ihre Mutter Lucy, die in der Frauenrechtsbewegung aktiv ist. Allen gemeinsam, wenn auch nicht immer leicht errungen, ist ein starkes Gottvertrauen. Nun ist es an Harriet, ihren Platz im Leben zu finden. In ihrer Gefängniszelle hat sie ausreichend Zeit zum Nachdenken.

 

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Häbich, Ursula: Die Vision lebt weiter

Sie gingen so fröhlich, zuversichtlich, glücklich, voller Liebe für die Menschen um sie herum und kamen so still und leblos zu uns zurück. (Seite 89)

 

Cover: Die Vision lebt weiterZum Inhalt

Am 12. Juni 2009 wurde im Jemen eine Ausflugsgruppe von Mitarbeitern eines örtlichen Krankenhauses überfallen und entführt. Drei Tage später fand man drei Leichen: die der Südkoreanerin Jang-Sang sowie die von Anita Grünwald und Rita Stumpp.
Das Buch erzählt von den beiden jungen deutschen Frauen, ihrer Herkunft und Motivation. Es berichtet von den schrecklichen Stunden ihrer Angehörigen während der Zeit der Ungewißheit, von der Trauer nach dem Eintreffen der Todesnachricht. Und davon, wie einige Zeit danach eine Vision, die Anita Grünwald hatte, begann, Wirklichkeit zu werden.

 

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