Medien - Informationen  

   

Partner SCM  

Der SCM-Shop bietet eine große Auswahl christlicher Medien. Wenn Sie über
> diesen Link zum SCM-Shop <
gehen, dort stöbern (und bestellen) helfen Sie, diese Webseite hier zu unterhalten und weiter auszubauen. Herzlichen Dank.

   

Aktuell / Informationen  

   

Login - Logout  

Bitte melden Sie sich an:

Oder registrieren Sie sich.

   

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

He'd been sent to Earth to help humans. Now he was badly in need of heavens help. * (S. 191)

Cover: Mr Miracle

 

Zum Inhalt

Harry Mills hat endlich seinen ersten Auftrag auf Erden bekommen. Als Engel sollte es ihm leicht fallen, Addie und Erich bis Weihnachten zusammenzubringen. Aber ganz so einfach stellt sich die Sache denn doch nicht dar. Zum Einen können die beiden sich nicht gerade ausstehen, zum Anderen bringt der Aufenthalt eine Reihe völlig unerwarteter Herausforderungen mit sich, die gemeistert werden wollen.

 

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Die beiden Mrs. Miracle-Romane (und Verfilmungen) zählen mit zu meinen liebsten Weihnachtsgeschichten. Als ich nun einen Mr Miracle Roman sah, konnte ich nicht widerstehen, habe ihn sofort gekauft und innerhalb von drei Tagen gelesen. Kurz gesagt: schön wars.

Noch mehr als in den Mrs. Miracle-Büchern wird hier deutlich, daß Harry Mills ein Engel ist, der auf Erden einen bestimmten Auftrag erfüllen soll. Da dies sein erster Aufenthalt unter den Menschen ist, hat er zur Hilfe Celeste an seiner Seite. Damit ist er nicht so ganz einverstanden, denn zum einen hat sie einen deutlich jüngeren Menschenkörper bekommen als er, zum anderen fühlt er sich hinreichend fit, um seine Aufgabe alleine lösen zu können.

Natürlich ist er alles andere als fit und muß mehr und mehr zugeben, daß er der Hilfe bedarf. Die Erde theoretisch vom Himmel aus beobachten und denken, sie zu kennen, ist eines. Aber dann mitten unter den Menschen zu sein etwas ganz anderes. Zumal er ja einen menschlichen Körper braucht, um interagieren zu können. Und damit so allerhand menschliche Dinge kennenlernen muß, von denen er bisher keine Ahnung hatte. Gefühle etwa.

Ich mußte immer wieder schmunzeln, wenn aus einer quasi himmlischen Perspektive die menschlichen Unzulänglichkeiten beleuchtet wurden. Oder wenn Harry auf Grund seiner mangelnden Erfahrung einfache Signale der Körpersprache nicht erkennt und in für ihn durchaus brenzlige Situationen gerät. Aus dem Schmunzeln wurde das eine oder andere Mal dann auch ein lautes Auflachen.

Er ist als Lehrer am College tätig und Addie besucht seine Klasse. Sie hat einige schwierige Jahre hinter sich und ist nach dem Tod des Vaters nach Hause zurückgekehrt. Teil seiner Aufgabe ist es, sie mit Erich, den die von Kindheit an kennt, zusammenzubringen. Dumm nur, daß die beiden sich nicht ausstehen können. Aber für solche Kleinigkeiten gibt es ja die himmlische Vorsehung und ihre Art, die Dinge in die Wege zu leiten.

Harry hat eine Literaturklasse, in der passend zur Vorweihnachtszeit Dickens’ „A Christmas Carol“ gelesen wird. Sinnigerweise habe ich das kurz vor der Lektüre dieses Buches gelesen und fand nun in den Diskussionen der Protagonisten Interpretationen zur Geschichte, die so offensichtlich sind, daß sie oft gar nicht beachtet werden. Bei Dickens geht es um Veränderung, und genau das ist auch das Thema hier für Addie und Erich, die sich verändern und die Vergangenheit hinter sich lassen müssen.

Indem diese Zusammenhänge im Buch zur Sprache kamen, wurde immer deutlicher, daß dies nicht nur für die Figuren hier, sondern ganz allgemein Gültigkeit hat. So lehrt Harry nicht nur seine Schüler am College, sondern zeigt ganz nebenbei auch dem Leser die tiefere Bedeutung der Geschichte um den Geizhals Ebenezer Scrooge auf, der von drei Geistern heimgesucht wurde, bevor er sich änderte.

Da hier keine drei Geister, sondern nur ein Engel für eine solche Entwicklung vonnöten ist, könnte man zu der Auffassung gelangen, daß Engel mehr Macht haben als Geister. Harry Mills würde diese Schlußfolgerung sicherlich sehr zusagen.

 

Kurzfassung

Eine herzerwärmende Engels-Weihnachtsgeschichte, so recht zur Einstimmung auf die Feiertage.

 

Über die Autorin

Debbie Macomber wurde 1948 geboren und lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington. Sie haben vier Kinder und etliche Enkel. Sie schreibt hauptberuflich; bisher sind über 150 Romane mit einer Gesamtauflage von über 170 Millionen Exemplaren weltweit erschienen (lt. Verlagsangabe). In ihrer Freizeit ist sie auch karitativ tätig.

Sinngemäße Übersetzung und bibliographische Angaben

* = Er war zur Erde gesandt worden, um Menschen zu helfen. Nun brauchte der dringend selbst die Hilfe des Himmels.
247 Seiten, kartoniert. Verlag: Arrow Books, London 2014; ISBN 978-0-099-59503-8

Sie haben leider keine Rechte, um einen Kommentar zu schreiben

   

Franke, Thomas: Das Haus der Geschichten

Hoffnung geschieht jetzt. Sie ist der stetige Blick auf das Hauptsächliche, wenn es noch von Nebensächlichkeiten verdeckt ist. (Seite 273)

 

Cover: Das Haus der GeschichtenZum Inhalt

Marvin Heider lebt alleine in Berlin und erhält eines Tages die Stelle als Gehilfe eines etwas sonderbaren älteren Herrn in dessen Antiquariat. Dort gibt es nicht nur Unmengen von Büchern, sondern auch eine „narratorische Apotheke“ - eine Sammlung von Geschichten, die als Medizin bei Krankheiten wie „stark reduzierter Imagination“, „partiellen Vertrauensdefiziten“, „geistlicher Hörsturz“ oder ähnlich kompliziert klingenden Krankheiten helfen sollen.
Marvin war, als er das erfuhr, genauso erstaunt wie der geneigte Leser dieser Zeilen, und für beide wird es ein ganz besonderes Erlebnis herauszufinden, was es mit dieser narratorischen Apotheke denn auf sich hat. Bei dieser Suche spielen übrigens auch eine Katze namens Poseidon sowie Linnéa, die Enkelin des Antiquars, eine gewisse Rolle. Aber mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Weiterlesen ...
   

Kellner, Albrecht: Christsein ist keine Religion

„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ Werner Heisenberg (Seite 38)

 

Cover: Christsein ist keine ReligionZum Inhalt

„Wenn die Menschen wüßten, worum es sich beim Christsein in Wirklichkeit handelt, dann würden sie Schlange stehen.“
Die Sicht eines Physikers auf das Christsein - was es ist, wie man dazu kommt, und was für ein spannendes Leben sich daraus entwickelt - ist der Inhalt dieses Buches.
(Aus dem Vorwort, S. 10)

Weiterlesen ...
   

Gralle, Albrecht: Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr (Rezension Bernhard Gregor)

Cover: Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhrZum Inhalt

Die Geschwister René, Anna und Sven leben mit ihrer Mutter ein normales Leben. Bis die Mutter ankündigt, daß ihr Vater, der kürzlich Witwer geworden ist, zu ihnen ziehen würde. Von ihrem Opa wissen die Kinder nicht allzu viel, eigentlich nur, daß er irgendwie seltsam sein soll.
Und so zieht denn ein „etwas seltsamer“ Opa bei ihnen ein und bringt durch seine so ganz andere Art das Familienleben gehörig durcheinander.

Weiterlesen ...
   

The Beautiful Beast. A Beauty And The Beast Story

 

Cover: The Beautiful BeastZum Inhalt

Isabell kennt nur zwei Dinge: Parties und Shoppen. Sie ist es gewohnt, daß sich alles um sie dreht. Ihr Wille hat Befehl zu sein. Um der Teilnahme an einer Wohltätigkeitsveranstaltung zu entgehen, fliegt sie kurzerhand mit einer Freundin in die Schweiz zum Skifahren.
Nach einem Streit trennen sich die beiden und Isabell verläuft sich. Verletzt findet sie Zuflucht in einem einsamen Haus, das von Jeremy bewohnt wird. Dieser läßt sich von Isabells Allüren nicht beeindrucken und gibt ihr Widerworte. Da Isabell für rund zwei Wochen in dem Haus festsitzt, müssen sie sich zusammenraufen. Langsam taut sie auf und erkennt, welches „Biest“ sie bisher gewesen ist. Doch auch Jeremy trägt seinen Packen mit sich herum. Eine zarte Romanze bahnt sich an, doch kann sie außerhalb der abgeschlossenen Welt in Jeremys Haus bestand haben?

 

Weiterlesen ...
   

Wallace, Amy: Der Tag, der alles veränderte

Sein schlimmster Alptraum war Wirklichkeit geworden. (Seite 138)

Cover: Der Tag, der alles veränderteZum Inhalt

Gracie Lang hat durch die Tat eines betrunkenen Autofahrers ihre beiden Kinder und ihren Mann verloren. Nun kennt sie nur noch ein Ziel: den Autofahrer, der ihre Familie auf dem Gewissen hat, aufzuspüren und hinter Gitter zu bringen.
Eines Tages macht sie die Bekanntschaft von Steven Kessler, einem FBI-Agenten, der den Glauben an Gott weitgehend verloren hat. Er hat den Auftrag, eine internationale Verschwörung aufzudecken. Die Tochter des britischen Botschafters ist entführt worden und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Steven weckt in Gracie die Hoffnung auf ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hat. Aber sein Fall und ihre Vergangenheit sind auf gefährliche Weise miteinander verbunden - und plötzlich ist Gracie in Gefahr. Sie muß sich entscheiden: Kann sie - will sie - ihr altes Leben hinter sich lassen, um die Chance auf einen Neuanfang zu gewinnen?

 

Weiterlesen ...