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Hoffnung heißt warten. (Seite 211)

Cover: Ein Engel zur WeihnachtZum Inhalt

Christine ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder und hat zunehmend mehr mit den Problemen des Alltags zu kämpfen. Als sie einer fremden Frau das Leben rettet und deswegen zu spät zur Arbeit kommt, verliert sie ihren Job. Doch so ausweglos die Situation erscheint, gerade das wird zum Wendepunkt in ihrem Leben. Denn nun wird sie gesucht, weil man sich bei ihr bedanken möchte. Damit wird eine Entwicklung angestoßen, die nicht nur ihr Leben für immer verändern wird.

 

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Hach, war das Buch schön - aber wie bringe ich das in die Form einer Rezi? Und war das nun ein Weihnachtsbuch oder nicht? Um mit Letzterem zu beginnen: sicher taucht der Begriff „Weihnacht“ im Titel auf, kommt die eine oder andere Weihnachtsvorbereitung zur Sprache und endet die Handlung an Weihnachten. Dennoch würde ich das Buch keinesfalls als „Weihnachtsbuch“ einschränken wollen; man kann es mMn genausogut im Herbst wie im Frühjahr lesen.

Es war mein erstes Buch der Autorin, und ich wurde auf der ganzen Linie positiv überrascht. Das fängt damit an, daß ich während der gesamten Lesezeit ein „gutes Bauchgefühl“ hatte - selbst dann, als die Schicksalsschläge auf Christine niederprasselten und es gar nicht gut für sie aussah. Stets hat es die Autorin vermocht, auch in diesen Situationen einen positiven Grundton der Erzählung durchzuhalten. So vermochte ich das Buch fast nicht aus der Hand zu legen und habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen.

Nun wird das Rad gewißlich nicht neu erfunden, und worauf alles am Ende hinauslaufen wird, ist dem geneigten Leser auch recht bald klar. Aber der Weg dorthin hält denn doch so manche Überraschung bereit. Immer wieder blitzt der Humor durch, und das Lesen wurde vo Grinsen bis zum lauten Auflachen begleitet. Dabei sind die meisten Situationen dermaßen „normal“, daß ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Probleme einer alleinerziehenden Mutter, vom Finanziellen bis hin zur Organisation der Betreuung der Kinder während der Arbeit, sind sehr nachvollziehbar und realistisch beschrieben. Wenn ich das richtig überblicke, ist das eines der wenigen Bücher, in denen die Mitarbeiter des Jugendamtes durchgehend sympathisch reagieren und handeln.

Das Kaufhaus Wilsons’s hat mich entfernt an das Finlays im zweiten Mrs Miracle-Roman bzw. Film erinnert, zumindest was die Grundhaltung des Chefs betrifft. Der Gegensatz zwischen dem alten Herrn Wilson und seinem Enkel Jason, der für einige Zeit bei ihm im Kaufhaus arbeiten soll, könnte größer nicht sein: typischer Großstadtschnösel landet in provinzieller Kleinstadt. Es dauert, bis Jason sich zurecht findet; sein Weg dahin ist für den Leser sicherlich amüsanter als für ihn selbst.

Nach rund dreihundert Seiten ist die Geschichte dann leider erzählt und es heißt, sich verabschieden. Die offenen Fäden sind verknüpft, die Rätsel gelöst. Die meisten jedenfalls, ein Rest Magie bleibt, wie es sich für so ein Buch gehört, übrig. Und auf den letzten fünfzig Seiten hat die Autorin einige Überraschungen eingebaut, mit denen ich gewißlich nicht gerechnet habe.

Und so bin ich am Ende wieder da, wo ich angefangen habe, wenn ich das Buch und das Leseerlebnis desselben zusammenfassen soll: hach, war das schön.

 

Kurzfassung

Eine im wahrsten Sinne des Wortes herzerwärmende Geschichte, die man zu Weihnachten, aber auch das ganze Jahr über lesen kann.

 

 

Über die Autorin

Donna VanLiere wuchs in Ohio auf. Nach ihrer Heirat zog sie mir ihrem Mann nach Nashville/TN. Heute leben sie mir ihren drei Kindern in Franklin/TN.

Bibliographische Angaben

303 Seiten, gebunden. Originaltitel: The Christmas Secret. Aus dem Amerikanischen von Anita Krätzer. Verlag: Lübbe Ehrenwirth, Köln 2011

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Eldredge, John: Der ungezähmte Messias

Der Zeitgeist ist davon geprägt, dass man alles akzeptiert und in Ordnung findet - abgesehen von festen Überzeugungen. (Seite 113)

 

Cover: Der ungezähmte MessiasZum Inhalt

Jesus war schon immer ein Stein des Anstoßes. Zu seiner Zeit so sehr, daß er von den „Offiziellen“ gekreuzigt wurde. Durch die Jahrhunderte hindurch hat sich der Blick auf ihn immer mehr mit einem Schleier überzogen. Eldredge reißt diesen Schleier weg von diesem falschen Jesusbild, das sich eingebürgert hat. Ausgehend von den Berichten der Evangelien, die er auf eine ungewohnte Weise liest und interpretiert, entsteht ein neues, ungewohntes Bild dieses Jesus von Nazareth, der sich selbst als „Menschensohn“ bezeichnete. Befreit von allem Verzerrenden und Entstellenden wird der Blick frei auf einen Jesus, der radikal anders ist als der, den wir bisher zu kennen meinten.

 

 

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Lodge, Hillary Manton: Journalistin auf Abwegen

Ich musste an dem festhalten, was ich glaubte. Also, was glaubte ich? (Seite 262)

 

Cover: Journalistin auf Abwegen

Zum Inhalt

Die Journalistin Jayne Tate wird nach dem Tod ihres Vaters vom Chef in Zwangsurlaub geschickt. Durch das Foto eines Amischmädchens kommt sie auf die Idee, einen Bericht über die Amisch zu schreiben. Also begibt sie sich nicht auf Urlaubs-, sondern auf Recherchereise.
Dabei trifft sie auf Levi Burkholder, der sie mit Informationen versorgt und mit einer Familie bekannt macht, bei der sie einige Zeit wohnen kann. Daß es sich dabei um seine eigene Familie handelt, verschweigt er erstmal. Je mehr Jayne hinter die Kulissen der Gastgeberfamilie blicken kann, um so mehr erkennt sie die "Bruchstellen" in ihrem eigenen Leben und langsam dämmert ihr, daß das mehr als eine reine Recherchereise wird.

 

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Bunn, Davis / Oke, Janette: Der Weg nach Damaskus

Here they were, a group as diverse as one could possibly bring together. Jew, Samaritan, Roman, Greek - all united because of one who had come from God and returned to God only a few short years ago.* (Seite 263)

Achtung: Kurzinhalt wie „Meine Meinung“ verraten zwangsläufig wesentliche Inhalte der Vorgängerbände bis hin zu deren Ausgang.

Cover: Der Weg nach DamaskusZum Inhalt

Julia, die Tochter des Kaufmanns Jamal, findet den Weg zu den Followers of The Way, wie die Urchristen genannt werden. Alban und Jacob, der zunächst keine Ahnung hat, daß auch Julia Christin ist, arbeiten für Jamal als Karawanenführer. In den Zeiten der beginnenden Christenverfolgung ziehen dunkle Wolken am Horizont auf. Besonders ein gewisser Saulus von Tarsus tut sich da hervor. Allein die Nennung seines Namens verbreitet Angst und Schrecken. Julia wie Jacob sind geheime Boten, die Mitteilungen zwischen den einzelnen Gemeinden überbringen.
In Jerusalem wird die Situation immer bedrohlicher. Endlich entschließt sich auch des Stephanus Witwe Abigail, die Stadt zusammen mit ihrer kleinen Tochter Dorca zu verlassen und in Naim im Samaria ein neues Leben zu beginnen. Während sich die Dinge entwickeln, müssen alle Beteiligten lernen, wem sie vertrauen können, und wem nicht. Sie müssen ihren Platz finden, in der alten, aber auch der neuen aufziehenden Ordnung. Das gilbt vor allem für Jacob, dem Julia besser gefällt als gut ist, für Julia, für die ihr Vater eine Heirat arrangiert hat. Und dann gibt es auch noch einen gewissen Linux, der von einer Reise zu seinen italienischen Verwandten nach Jerusalem zurückgekehrt ist, und dessen Wege sich immer wieder mit denen von Abigail und Dorca kreuzen. So wird es gewißlich alles andere als langweilig bei den schon bekannten wie auch den neu hinzugekommenen Figuren, bis aus dem Saulus ein Paulus geworden ist, bis die Fäden entwirrt, und im Finale neu verknotet werden.

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Austin, Lynn: Bebes Vermächtnis

Mir ist klar geworden, dass es während unserer kurzen Zeit hier auf der Erde nicht darum geht, was wir erreichen, sondern was für Menschen wir werden. (Seite 405)

Cover: Bebes VermächtnisZum Inhalt

Amerika 1920. Harriet Sherwood hat gegen das relativ neue Gesetz zur Prohibition verstoßen, wurde verhaftet und sitzt nun im Gefängnis. „Wie konnte das passieren?“, fragt sie sich immer wieder. Und da sie nun Zeit hat, denkt sie darüber nach, wie sie dort gelandet ist. Sie setzt die Puzzlesteine der Erzählungen ihrer Mutter Lucy, ihrer Großmutter Bebe und Ihrer Urgroßmutter Hannah zusammen und erhält ein Bild ihrer Herkunft, eine Vorstellung davon, was und vor allem wer sie geprägt und zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Hannah, die entflohenen Sklaven bei der Flucht half. Bebe, seit Jahrzehnten aktiv in der Abstinenzlerbewegung und eine der „Mütter“ des Prohibitionsgesetzes und ihre Mutter Lucy, die in der Frauenrechtsbewegung aktiv ist. Allen gemeinsam, wenn auch nicht immer leicht errungen, ist ein starkes Gottvertrauen. Nun ist es an Harriet, ihren Platz im Leben zu finden. In ihrer Gefängniszelle hat sie ausreichend Zeit zum Nachdenken.

 

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Vogt, Fabian: Zurück

Sicher ist nur: Ich habe mir dieses Leben nicht ausgesucht. Aber wer hat das schon. (Seite 64)

 

Cover: ZurückZum Inhalt

Am Silvesterabend 1999 erwartet Maximilian das Übliche: am nächsten Morgen wird er am 1. Januar 2000 aufwachen. Was er nicht erwartete war, daß er am 1. Januar 1999 aufwacht, am nächsten Tag am 2. Januar 1998 und immer so fort. Die Tage vergehen kalendermäßig zwar in normaler Reihenfolge, die Jahre zählen jedoch jeweils eines zurück. Was ist mit ihm geschehen?
Er versucht so gut, es eben geht, sich in diesem seltsamen Leben einzurichten und trifft im Laufe der Zeit auf verschiedene Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Immer auf der Suche nach der Antwort, was ihm da geschieht und weshalb.
Max taucht an verschiedenen Knotenpunkten der Geschichte auf, doch das Rätsel kann er nicht lösen. Schließlich faßt er einen Entschluß und gibt seiner Reise ein finales Ziel.

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