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Aber wir sind uns ja im Prinzip einig, die Menschheit ist nun einmal nicht reformierungsfähig, neigt dem goldenen Kalbe zu, und man muß sie nehmen, wie sie leider ist, nicht wahr. (Seite 21)

 

Cover: EisweihnachtZum Inhalt

Im harten Winter 1844 wird der zum Waisen gewordene Josua allein ein die Postkutsche nach Frankfurt gesetzt, damit er dort bei seinem Onkel lebe. Halb erfroren wird er von Elise, einer Kaufmannstochter, gefunden und mit nach Hause genommen. Diese soll auf Wunsch ihres Vaters einen ihr fremden, viel älteren Mann heiraten. So sucht Josua sein neues Heim und Elise nach einer Möglichkeit, der ungewollten Heirat aus dem Weg zu gehen. Beiden kann eigentlich nur ein Wunder helfen. Nur, gibt es Wunder überhaupt? Kurz vor Weihnachten stellt sich diese Frage vielleicht etwas anders als sonst im Jahr, und so dürfen wir mit den beiden auf ein solches hoffen.

 

Kommentar / Meine Meinung

„Eine Wundergeschichte“ nennt der Verlag dieses Büchlein, und das trifft es eigentlich recht gut. Denn auch wenn der Begriff „Weihnacht“ im Titel enthalten ist, würde ich persönlich es eher als Winter- denn als Weihnachtsbuch bezeichnen. Als Winter-Wunder-Geschichte allerdings hat es mir sehr gut gefallen.

Von dem edel ausgestatteten Bändchen geht eine eigenartige Faszination aus. Das fängt beim Titelbild an, geht beim Einband (Halbleinen!) weiter bis hin zu Fadenheftung, dem angenehmen Satzspiegel und Druckbild und - nicht zu vergessen - den passenden Illustrationen, die so richtig dazu angetan sind, einen in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückzuversetzen. Oder kurz gesagt: eine runde Sache - so sollen schöne Bücher aussehen.

Was mich positiv überrascht hat war, daß die Autorin auch für solch ein kleines Büchlein sehr auf stimmige Details geachtet hat. So habe ich gestutzt, als von einer Holzeisenbahn die Rede war. Man erinnere sich: die erste deutsche Eisenbahn fuhr im Jahre 1835, also neun Jahre vor den hier erzählten Ereignissen, zwischen Nürnberg und Fürth. Aber es stimmt: wie ich herausgefunden habe, erhielt ein gewisser Johann Wolfgang von von Goethe bereits im Jahre 1829 ein Modell der Rocket (der ersten englischen Dampflok) geschenkt. Es gab also tatsächlich bereits Holzeisenbahnen! Oder ein paar Redewendungen, über die ich gestolpert bin, haben sich als ebenfalls treffend erwiesen.

Ruth Berger hat es geschafft, selbst in diesem nur 125 Seiten starken Büchlein in der Tat den harten Winter 1844 erstehen zu lassen. Unterstützt durch ihre, passend altertümlich wirkende, Sprache haucht sie längst vergangenen Tagen neues Leben ein und gibt ein Gefühl davon, wie es damals war. Sicher ist das nur ein sehr kleiner Ausschnitt, und gewißlich ist manches - das gehört zum Genre dazu - ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar. Dennoch hebt sich das Büchlein wohltuend von vielen anderen ab: es verbindet eine „Winter-Wunder-Erzählung“ gekonnt mit einen historischen Roman. (Die Schreibweise der Autorin hat mir übrigens so gut gefallen, daß ich mir weitere Bücher von ihr besorgen werde.)

Am Ende hatte ich das Gefühl, als ob ich die Figuren schon seit langer Zeit kennen würde, als ob sie zu meinem Freundeskreis gehören und ich sie, wenn ich wieder mal nach Frankfurt fahre, bei der Gelegenheit besuchen würde. Mit anderen Worten: die Autorin hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Eben auch dadurch, daß die Ebene des tatsächlich Möglichen nie verlassen wurde, daß das Leben so geschildert wurde, wie es damals tatsächlich hätte sein können, und daß selbst die „Wunder“ sich in dieses nahtlos einfügen. Gegen Ende hat mich die Autorin dann nochmals völlig überrascht - und selbst diese Überraschung war höchst glaubwürdig.

So hat dieses Büchlein die Erwartungen, die ich darein hatte, mehr als erfüllt, und ich werde das als Wintergeschichte sicherlich noch das eine oder andere Mal lesen.

 

Kurzfassung

Eine Winter-Wunder-Geschichte aus dem eiskalten winterlichen Frankfurt des Jahres 1844, so recht für einen Winterabend geeignet. Leseempfehlung!

 

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Über die Autorinnen

Ruth Berger wurde 1967 in Kassel geboren und hat in Frankfurt/M. studiert. Die Historikerin hat etliche, meist historische, Romane veröffentlicht. Die Autorin lebt in Frankfurt.
Andrea Offermann wurde 1980 in Köln geboren und studierte in Los Angeles. Sie arbeitet im Kunst-, Comic- und Illustrationsbereich. Mit ihrem Mann lebt sie in Hamburg.

Bibliographische Angaben

125 Seiten, farbig illustriert, gebunden. Illustrationen von Andrea Offermann. Verlag: Rowohlt Verlag (Kindler), Reinbek 2012

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Gray, Shelley Shepard: Hidden

Mit ganzem Herzen vertrau auf en Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit; such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade (Sprüche 3,5+6, Seite 118)

 

Cover: HiddenZum Inhalt

Anna und Rob, der für das Repräsentantenhaus kandidiert, scheinen das perfekte Paar zu sein. Rob, der kultivierte, reiche Wunschschwiegersohn. Bis Rob sein wahres Gesicht zeigt: Gelder unterschlägt und Anna mißhandelt. Da die Eltern eher dem reichen Rob als ihrer Tochter Glauben schenken, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu fliehen, dorthin wo sie niemand vermutet: in das Gasthaus der Amischen Brennemans. Während sie dort Unterschlupf und Schutz findet, die Eltern nicht wissen, wo ihre Tochter ist, kommt Anna erstmals in ihrem Leben zum Nachdenken. Über sich, Gott, die Welt - und Henry, der sie bei ihrem Eintreffen so abgelehnt hat. Doch Rob tobt und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um seinen „Besitz“ wieder zu bekommen. So steuert alles auf ein gewalttätiges Zusammentreffen in der friedlichen Welt der Amisch zu.

 

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Strauss, Mark L.: Messias ohne Manieren

Er wusste, dass ein Kommen der Dreh- und Angelpunkt der Menschheitsgeschichte war, der Höhepunkt von Gottes Erlösungsplan. Es gab keinen Plan B. (Seite 57f)

 

Cover: Messias ohne ManierenZum Inhalt

Jesus gilt vielen als ein faszinierender Mensch, der Frieden predigte. Aber wie paßt dazu, daß er im Tempel die Tische der Geldwechsler umstieß und sie verjagte, daß er einen Baum verfluchte, nur weil er gerade keine Feigen trug oder daß er tausende Schweine in den Tod schickte?
Mark L. Strauss nimmt sich solcher schwieriger Erzählungen im Neuen Testament an und erklärt sie für uns heutige, indem er die Zeitumstände zur Zeit Jesu darstellt und das Geschehen aus der Zeit und aus Sicht der Mitmenschen Jesu, die eine völlig andere Weltsicht hatten als etwa wir heute, erklärt. So werden diese Stellen verständlich und die Botschaft und der Anspruch Jesu treten um so klarer hervor.

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Büchle, Elisabeth: Der Klang des Pianos

Die Menschen in meinem Umfeld, diejenigen, die mich lieben und die ich liebe, sind letztendlich wichtiger, als Reichtum anzuhäufen und Macht auszuüben. (Seite 244)

 

Cover: Der Klang des PianosZum Inhalt

Der Instrumentenbauer Richard ist nicht sehr begeistert, als er 1911 eine entfernte irische Verwandte seines Chefs als Dolmetscher und Fremdenführer zwei Wochen lang bei deren Besuch in Freiburg begleiten soll.
Im Frühjahr 1912 trifft er Norah wieder. Sie ist Stewardess auf dem Luxuliner „Titanic“, er soll auf eben diesem Schiff ein mechanisches Klavier einbauen. Beide stellen fest, daß sie einander nicht vergessen haben. Während Norah von undurchsichtigen Gestalten verfolgt wird, hat es eine vornehme Dame auf Richard abgesehen.
Doch bevor Richards und Norahs Beziehung so richtig begonnen hat, legt die „Titanic“ ab zur Jungfernfahrt.

 

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Bunn, Davis / Oke, Janette: Die Flamme der Hoffnung

So daß wir absolut klar verstehen, daß wir eine Wahl treffen müssen. Entweder sind wir mit ihm, oder wir sind mit der Welt. Wir werden bald gezwungen sein, unsere Loyalität zu erklären, und indem wir dies tun, müssen wir akzeptieren, daß uns die Welt möglicherweise verstößt. (Seite 213)

 

Cover: Die Flamme der HoffnungZum Inhalt

Das Buch setzt wenige Minuten nach dem Ende von „Die Frau des Zenturio“ ein. Kaum haben sich Leah und Alban ins Hochzeitsgemach zurückgezogen: Linus, Albans alter Kamerad, bringt ihnen ein Pferd und den Rat sofort zu fliehen. Pilatus ist verreist und Herodes will sich für die Durchkreuzung seiner Pläne rächen. Abigail, Leahs Dienerin, bleibt zusammen mit ihrem Bruder Jakob in Jerusalem. Als Linux sie erblickt, kennt er nur einen Gedanken: er will sie zur Frau. Doch Esra, ein reicher jüdischer Kaufmann, will ein selbiges. So steht Abigail, die überhaupt nicht an eine Heirat dachte, plötzlich zwischen zwei Männern. Beide mit Macht und Einfluß.

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Blackstock, Terri: Nur wenn ich fliehe (Rezension von Bernhard Gregor)

Ich bin derjenige von uns beiden, der in drei Auslandseinsätzen im Krieg war. Er ist der, der jetzt tot ist. (Seite 38)

 

Cover: Nur wenn ich flieheZum Inhalt

Casey Cox findet ihren besten Freund ermordet vor. Doch anstatt die Polizei zu rufen, flieht sie und macht sich damit verdächtig. Bald ist ihr nicht nur die Polizei auf den Fersen, sondern auch ein von der Familie des Ermordeten angeheuerter Detektiv. Doch je näher er an Casey Cox herankommt, um so mehr Zweifel kommen ihm, ob sie wirklich die Mörderin ist.

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