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„Niemand ist frei, Cara. Und die, die glauben, sie wären frei, haben nur nicht lang genug darüber nachgedacht.“ (Seite 312)

Cover: Wie Federn im Wind

Zum Inhalt

Das Leben hat Cara Moore nichts geschenkt. Schon früh verliert sie ihre Mutter durch einen Unfall. Ihre Kindheit und Jugend verbringt sie in Pflegefamilien. Cara heiratet jung, doch nach dem frühen Tod ihres Mannes ist sie gezwungen, mit ihrer Tochter Lori ein Vagabundenleben zu führen. Immer auf der Flucht vor einem Mann, der sie verfolgt, kann sie an keinem Ort lange bleiben.
Eine geheimnisvolle Adresse im Tagebuch ihrer Muter schenkt Cara und Lori neue Hoffnung. Ihre Suche führt sie direkt ins Herz des Amischlandes, nach Pennsylvania. Aber was hatte Caras Muter mit den Amisch zu schaffen? Und warum begegnen ihr die Bewohner von Dry Lake mit Angst und Mißtrauen?
Nur Ephraim Mast, ein junger Schreiner, bietet Cara und Lori seine Hilfe an. Zwei Welten prallen aufeinander. Für Cara beginnt eine Reise zu den Geheimnisses ihrer Vergangenheit und ein Heilungsprozeß für die Wunden der Gegenwart.

 

 

Vorbemerkung

Mit dem Begriff "Englische" bezeichnen Amish alle Menschen, die nicht ihrer Kirche angehören. Ich habe diesen als Gegensatz zu dem Amisch hier ebenfalls verwendet.

 

Kommentar / Meine Meinung

Es war Zeit für die Rückkehr ins Amischland. Dieses Buch stach mir im Buchregal ins Auge, und erwies sich als Glücksfall. Gestern begonnen, heute durch; ich konnte es nicht mehr zur Seite legen.

Geschichten, in denen zwei Welten aufeinanderprallen, faszinieren mich immer, vor allem wenn es um die Englischen und um die Amish geht. Die grundlegende Ausgangssituation ist ähnlich wie in Shelley Shepard Greys „Hidden“: eine englische junge Frau muß vor einem gewalttätigen Mann fliehen und landet im Amischland. Damit sind die Ähnlichkeiten aber schon erschöpft, denn die Art, wie Cara zu den Amish kommt, als auch der Fortgang der Geschichte sind ganz anders.

Das Buch ist mit 350 Seiten etwas dicker als viele dieses Genres und so hatte ich das Gefühl, eine „rundum auserzählte“ Geschichte zu lesen. Am Ende ging manches etwas schnell, aber die verstrichene Zeit wurde deutlich erwähnt und wenn man sich diese vergegenwärtigt, paßt es denn doch wieder. Es dauert eine Weile, bis man weiß, weshalb Cara vor Mike auf der Flucht ist; die Erklärung ist so einfach wie auch erschreckend. Die Umstände, unter denen Cara und Lori im Land der Amisch eintreffen, sind dementsprechend ungpünstig, und man fragt sich lange, wie das Ganze zu einem guten Ende kommen soll.

Die Personen haben für mich glaubwürdig gehandelt, ich konnte mir alles gut vorstellen und nachvollziehen. Die Konflikte, in denen sowohl Cara als auch Ephraim gefangen sind, kamen deutlich herüber. Von der Lebens- und Denkweise der Amish habe ich Vorkenntnisse; nicht ganz im Klaren bin ich mir, wie manches ohne diese Vorkenntnisse auf mich wirken würde. Ich weiß etwa, was ein Bann bedeutet und wie das dann gehandhabt wird. Das wurde mit wenigen Worten im Buch an passender Stelle auch erklärt, inwieweit diese Erklärungen für solche, die von den Amish keine Ahnung haben, ausreichend sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Deutlich wurde jedoch an mehr als einer Stelle, daß das Leben bei den Amish nicht nur eitel Sonnenschein ist, sondern auch seine harten und seine Schattenseiten hat. Manche Stellen, eigentlich durch die ganze Handlung hindurch, kann man als leise Kritik an manchen Denk- und Handlungsweisen der Amish auffassen, die zwar gut gemeint sind, aber im Grunde als eher unchristlich und kontraproduktiv angesehen werden können.

Sei so zu ihr, daß sie mich an deinem Handeln erkennt. Diesen Satz findet man an mehreren Stellen als „Aufforderung aus dem Off“ an Ephraim, und unter diesem Gesichtspunkt handelt er über weite Strecken, bisweilen ohne Rücksicht auf die Folgen für ihn selbst. Ich fand diese Grundidee gut umgesetzt. Wie immer, wenn die beiden Welten aufeinanderprallen, bleibt es nicht aus, daß man beginnt, sich Gedanken über diesen so ganz anderen Lebensentwurf der Amish zu machen. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Katastrophen in der Welt der Englischen, frage ich mich durchaus, ob nicht wir Englischen mehr von den Amish lernen könnten als diese von uns.

Das war mein erstes, mit Sicherheit aber nicht mein letztes Buch dieser Autorin. Die Sisters of The Quilt-Trilogie habe ich schon hier und werde sie gewißlich bald zum Lesen einplanen.

Manchmal muß man das Richtige tun, auch wenn es überhaupt nicht so aussieht, als wäre es das Richtige. (Seite 163)



Mein Fazit

Cara und ihre Tochter Lori landen auf ihrer Flucht vor einem gewalttätigen Mann bei einem Amish und sind unversehens auf der Suche nach den Wurzeln und dem richtigen Platz im Leben.

Interessiert? Wollen Sie das Buch selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand-Shop direkt bestellen <.

 

Bibliographische Angaben

Aus dem Amerikanischen von Silvia Lutz
352 Seiten, kartoniert, Verlag der Francke Buchhandlung GmbH, Marburg / 2011

Usprünglich geschrieben am 30. März 2011

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Rivers, Francine: ... der die Schuld vergibt

Cover: der die Schuld vergibtZum Inhalt

In einer kalten Januarnacht wird eine junge Studentin auf dem Weg zum Studentenwohnheim überfallen und vergewaltigt. Der Täter entkommt. Dynah wird schwanger.
Eine Welt bricht für sie zusammen. Was tun mit diesem Kind, dem ungewollten Ergebnis eines Verbrechens? Wird ihr christliches Elternhaus sie durch diese Krise tragen? Oder ihr Verlobter? Die christliche Privatuniversität, an der sie studiert? Werden die Anti-Abtreibungsparolen, die sie lernte, halten? Haben nicht doch die anderen recht, zumal der Arzt ohne Nachzudenken Abtreibung als die einzig mögliche Handlungsweise hinstellt?
Abrupt aus ihrem wohlbehüteten Dasein herausgerissen, erlebt und erleidet Dynah den Unterschied zwischen Theorie und Praxis, zwischen raschen Beteuerungen und der Realität. Ist Gott auch in dieser Katastrophe da?
Packend und einfühlsam schildert Francine Rivers in diesem Roman die Problematik um Abtreibung, Schuld, Vergebung und Ja zum Leben. Ein Buch, das Mut machen will.

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Tuttle, Ivan S.: Die Falle

 

Cover: Die Falle

 

Zum Inhalt

Tuttle raucht viel, trinkt viel und nimmt Drogen. Mit 26 (im Jahre 1978) hat er eine Thrombose im Bein und muß stationär behandelt werden. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, bekommt er einen Rückfall und ist für einige Zeit klinisch tot. Während der Zeit erlebt er, wie er von einem Dämon in die Hölle gezerrt, dort von einem Engel wieder herausgeholt wird und den Himmel gezeigt bekommt.
In diesem Buch berichtet er von diesem Nahtoderlebnis sowie den Folgerungen, die er daraus gezogen hat.

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Büchle, Elisabeth: Die Magd des Gutsherrn

Cover: Die Magd des Gutsherrn

Zum Inhalt

Als der Tierarzt Dr. Lukas Biber eine halberfrorene junge Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat und mit einem seltsamen Wiener Dialekt spricht, findet, kann er noch nicht ahnen, wie sehr sich dadurch sein Leben verändern wird. Seit einem Jahr Witwer, ist er ein brummiger, zurückgezogen lebender Mann geworden, der sich schwer tut, sich um sein Baby zu kümmern. Da Therese, wie man die junge Frau nennt, nicht weiß wohin, bleibt sie erst mal auf seinem Gutshof als Kindermädchen und Hausmagd.
Langsam taut er auf, doch zwischen ihnen steht die ungeklärte Herkunft der Frau, die nicht weiß, ob sie schon verheiratet ist. Und am Horizont ziehen die Wolken des deutschen Bruderkriegs 1866 auf, in den Theresa mehr verwickelt ist, als sie ahnt. Denn im fernen Berlin und Wien ist ihr Bruder als Spion für die Österreicher tätig.

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In-Lawfully Yours (DVD)

 

You can’t be mad at someone you don’t believe in.*

 

Cover: In-Lawfully YoursZum Inhalt

Trotz Scheidung hat Jesse ein gutes Verhältnis zu ihrer gerade verwitweten Schwiegermutter. Da diese zu ihrem Sohn Chaz nach New York ziehen will, bleibt Jesse bei ihr in der Kleinstadt Bethel Cove, um beim Packen zu helfen.
Als New Yorkerin fällt es ihr schwer, sich ins Kleinstadtleben einzufügen, zumal sie die Bekanntschaft des Pastors Ben macht, der zudem mit ihrer verstorbenen Schwägerin verheiratet war. Sehr zum Mißfallen des Kirchenvorstandes kommen sich Jesse und Ben näher. Gleichfalls überhaupt nicht begeistert ist ihr Ex-Mann, der ganz andere Pläne hat und eine hinterhältige Intrige spinnt.

 

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October Baby

The ultimate message in the film is finding the power of forgiveness.* (Jon Erwin, Drehbuch, Regie)

 

Cover: October BabyZum Inhalt

Die neunzehnjährige Studentin Hannah Lawson wurde seit ihrer frühen Kindheit von Alpträumen und gesundheitlichen Problemen verfolgt. In einem Theaterstück bricht sie auf offener Bühne zusammen. Hinterher eröffnen ihr ihre Eltern, daß das die Folgen der Umstände ihrer Geburt sind. Sie wurde als Baby adoptiert - nachdem ihre Abtreibung fehlgeschlagen ist.
Irritiert und tief verletzt begibt sie sich mit einigen Studienkollegen auf die Fahrt in ihren Geburtsort nahe New Orleans. Aber wird ihr die Suche nach der leiblichen Mutter weiterhelfen? Kann sie auf dieser Reise inneren Frieden und eine Perspektive für die Zukunft, so es eine gibt, finden?

 

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