Medien - Informationen  

   

Partner SCM  

Der SCM-Shop bietet eine große Auswahl christlicher Medien. Wenn Sie über
> diesen Link zum SCM-Shop <
gehen, dort stöbern (und bestellen) helfen Sie, diese Webseite hier zu unterhalten und weiter auszubauen. Herzlichen Dank.

   

Aktuell / Informationen  

   

Login - Logout  

Bitte melden Sie sich an:

Oder registrieren Sie sich.

   

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

„Niemand ist frei, Cara. Und die, die glauben, sie wären frei, haben nur nicht lang genug darüber nachgedacht.“ (Seite 312)

Cover: Wie Federn im Wind

Zum Inhalt

Das Leben hat Cara Moore nichts geschenkt. Schon früh verliert sie ihre Mutter durch einen Unfall. Ihre Kindheit und Jugend verbringt sie in Pflegefamilien. Cara heiratet jung, doch nach dem frühen Tod ihres Mannes ist sie gezwungen, mit ihrer Tochter Lori ein Vagabundenleben zu führen. Immer auf der Flucht vor einem Mann, der sie verfolgt, kann sie an keinem Ort lange bleiben.
Eine geheimnisvolle Adresse im Tagebuch ihrer Muter schenkt Cara und Lori neue Hoffnung. Ihre Suche führt sie direkt ins Herz des Amischlandes, nach Pennsylvania. Aber was hatte Caras Muter mit den Amisch zu schaffen? Und warum begegnen ihr die Bewohner von Dry Lake mit Angst und Mißtrauen?
Nur Ephraim Mast, ein junger Schreiner, bietet Cara und Lori seine Hilfe an. Zwei Welten prallen aufeinander. Für Cara beginnt eine Reise zu den Geheimnisses ihrer Vergangenheit und ein Heilungsprozeß für die Wunden der Gegenwart.

 

 

Vorbemerkung

Mit dem Begriff "Englische" bezeichnen Amish alle Menschen, die nicht ihrer Kirche angehören. Ich habe diesen als Gegensatz zu dem Amisch hier ebenfalls verwendet.

 

Kommentar / Meine Meinung

Es war Zeit für die Rückkehr ins Amischland. Dieses Buch stach mir im Buchregal ins Auge, und erwies sich als Glücksfall. Gestern begonnen, heute durch; ich konnte es nicht mehr zur Seite legen.

Geschichten, in denen zwei Welten aufeinanderprallen, faszinieren mich immer, vor allem wenn es um die Englischen und um die Amish geht. Die grundlegende Ausgangssituation ist ähnlich wie in Shelley Shepard Greys „Hidden“: eine englische junge Frau muß vor einem gewalttätigen Mann fliehen und landet im Amischland. Damit sind die Ähnlichkeiten aber schon erschöpft, denn die Art, wie Cara zu den Amish kommt, als auch der Fortgang der Geschichte sind ganz anders.

Das Buch ist mit 350 Seiten etwas dicker als viele dieses Genres und so hatte ich das Gefühl, eine „rundum auserzählte“ Geschichte zu lesen. Am Ende ging manches etwas schnell, aber die verstrichene Zeit wurde deutlich erwähnt und wenn man sich diese vergegenwärtigt, paßt es denn doch wieder. Es dauert eine Weile, bis man weiß, weshalb Cara vor Mike auf der Flucht ist; die Erklärung ist so einfach wie auch erschreckend. Die Umstände, unter denen Cara und Lori im Land der Amisch eintreffen, sind dementsprechend ungpünstig, und man fragt sich lange, wie das Ganze zu einem guten Ende kommen soll.

Die Personen haben für mich glaubwürdig gehandelt, ich konnte mir alles gut vorstellen und nachvollziehen. Die Konflikte, in denen sowohl Cara als auch Ephraim gefangen sind, kamen deutlich herüber. Von der Lebens- und Denkweise der Amish habe ich Vorkenntnisse; nicht ganz im Klaren bin ich mir, wie manches ohne diese Vorkenntnisse auf mich wirken würde. Ich weiß etwa, was ein Bann bedeutet und wie das dann gehandhabt wird. Das wurde mit wenigen Worten im Buch an passender Stelle auch erklärt, inwieweit diese Erklärungen für solche, die von den Amish keine Ahnung haben, ausreichend sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Deutlich wurde jedoch an mehr als einer Stelle, daß das Leben bei den Amish nicht nur eitel Sonnenschein ist, sondern auch seine harten und seine Schattenseiten hat. Manche Stellen, eigentlich durch die ganze Handlung hindurch, kann man als leise Kritik an manchen Denk- und Handlungsweisen der Amish auffassen, die zwar gut gemeint sind, aber im Grunde als eher unchristlich und kontraproduktiv angesehen werden können.

Sei so zu ihr, daß sie mich an deinem Handeln erkennt. Diesen Satz findet man an mehreren Stellen als „Aufforderung aus dem Off“ an Ephraim, und unter diesem Gesichtspunkt handelt er über weite Strecken, bisweilen ohne Rücksicht auf die Folgen für ihn selbst. Ich fand diese Grundidee gut umgesetzt. Wie immer, wenn die beiden Welten aufeinanderprallen, bleibt es nicht aus, daß man beginnt, sich Gedanken über diesen so ganz anderen Lebensentwurf der Amish zu machen. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Katastrophen in der Welt der Englischen, frage ich mich durchaus, ob nicht wir Englischen mehr von den Amish lernen könnten als diese von uns.

Das war mein erstes, mit Sicherheit aber nicht mein letztes Buch dieser Autorin. Die Sisters of The Quilt-Trilogie habe ich schon hier und werde sie gewißlich bald zum Lesen einplanen.

Manchmal muß man das Richtige tun, auch wenn es überhaupt nicht so aussieht, als wäre es das Richtige. (Seite 163)



Mein Fazit

Cara und ihre Tochter Lori landen auf ihrer Flucht vor einem gewalttätigen Mann bei einem Amish und sind unversehens auf der Suche nach den Wurzeln und dem richtigen Platz im Leben.

Interessiert? Wollen Sie das Buch selbst lesen? Sie können es > hier im Gregor-Versand-Shop direkt bestellen <.

 

Bibliographische Angaben

Aus dem Amerikanischen von Silvia Lutz
352 Seiten, kartoniert, Verlag der Francke Buchhandlung GmbH, Marburg / 2011

Usprünglich geschrieben am 30. März 2011

Sie haben leider keine Rechte, um einen Kommentar zu schreiben

   

Strobel, Lee: Der Fall Jesus

"Glauben Sie mir, diese Veränderungen an den jüdischen Strukturen waren nicht einfach kleinere Veränderungen, die wir beiläufig vornehmen - sie waren absolut monumental. Das war so etwas wie ein soziales Erdbeben! Und Erdbeben ereignen sich nicht ohne Grund.“ (J. P. Moreland, S. 288)

 

Cover: Der Fall Jesus

 

Zum Inhalt

Angeregt durch die Konversion seiner Frau zum Christentum begann der bis dahin atheistische Lee Strobel damit, sich ernsthaft mit dem Christentum zu befassen. In gleicher Manier, wie er für seine Gerichtsreportagen recherchierte und schrieb, hat er für dieses Buch zahlreiche Fachgelehrte zu den Hauptthemen „Die Prüfung der Aufzeichnungen“, „Die Person Jesu“ und „Die Auferstehung“ befragt. So entsteht im Verlauf des Buches ein recht genaues Bild von Jesus, seiner Botschaft und wer er war.

 

Weiterlesen ...
   

Lodge, Hillary Manton: Ganz einfach Sara

Vielleicht waren die Englischen in manchen Punkten gar nicht so anders als die Amisch. (Seite 187)

 

Cover: Ganz einfach SaraZum Inhalt

Sara Burkholder hat ihrer Amischgemeinschaft den Rücken gekehrt. Sie sehnt sich nach Farbe in ihrem Leben, nach Abwechslung, will endlich richtig leben. Tatsächlich scheint der Neuanfang zu glücken. Sara findet eine Anstellung in einer Buchhandlung, holt ihren Schulabschluß nach, lernt Autofahren und ergattert einen Studienplatz für Modedesign. All ihre Träume scheinen sich zu erfüllen. Doch nach und nach ziehen am Horizont erste Gewitterwolken auf. Ihr Chef kann sie anscheinend nicht ausstehen und auch das Studium gestaltet sich schwieriger als erwartet. Bald bricht Saras heile neue Welt auseinander. Und sie muß sich fragen: Wer ist sie wirklich? Das Amischmädchen, die aufstrebende Modedesignerin oder doch ganz einfach Sara?

 

Weiterlesen ...
   

Rivers, Francine: Die Sehnsucht ihrer Mutter

„Ein Adler fliegt allein.“ (Seite 51)

 

Cover: die Sehnsucht ihrer Mutter

 

Zum Inhalt

Als sehr junges Mädchen verläßt Marta ihren brutalen Vater und ihre Heimat in den Schweizer Bergen. Über verschiedene Stationen lernt sie in Kanada Niclas kennen, den sie heiratet. Sie lassen sich mit ihren Kindern in Californien auf einer Farm nieder. Marta ist durch die schlimmen Erfahrungen ihrer Jugend zu einer harten Frau geworden, die für ihre so ganz anders geartete Tochter Hildemara nur wenig Verständnis aufbringt. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen.

 

 

Weiterlesen ...
   

Klassen, Julie: Die Magd von Fairbourne Hall

Wer kein guter Diener ist, ist auch kein guter Herr. (Platon, Seite 456)

 

Cover: Die Magd von Fairbourne Hall

 

Zum Inhalt

Margaret Macy wird in drei Monaten 25 Jahre. Dann darf sie über ein beträchtliches Erbe verfügen. Dieses will sich jedoch ihr Stiefvater unter den Nagel reißen, weswegen er sie zwingen will, seinen Neffen zu heiraten. Flucht ist Margarets einzige Möglichkeit, dem zu entgehen. Um unterzutauchen, verdingt sie sich als Hausmädchen auf Fairbourne Hall. Dem Haus, welches Nathaniel Upchurch, dessen Heiratsantrag sie vor zwei Jahren abgelehnt hatte, gehört. Während sie ihre Pflichten als Hausmädchen lernen muß, darf sie sich auf keinen Fall zu erkennen geben. Unterdessen versucht der Stiefvater, ihrer habhaft zu werden.

 

 

Weiterlesen ...
   

The Beautiful Beast. A Beauty And The Beast Story

 

Cover: The Beautiful BeastZum Inhalt

Isabell kennt nur zwei Dinge: Parties und Shoppen. Sie ist es gewohnt, daß sich alles um sie dreht. Ihr Wille hat Befehl zu sein. Um der Teilnahme an einer Wohltätigkeitsveranstaltung zu entgehen, fliegt sie kurzerhand mit einer Freundin in die Schweiz zum Skifahren.
Nach einem Streit trennen sich die beiden und Isabell verläuft sich. Verletzt findet sie Zuflucht in einem einsamen Haus, das von Jeremy bewohnt wird. Dieser läßt sich von Isabells Allüren nicht beeindrucken und gibt ihr Widerworte. Da Isabell für rund zwei Wochen in dem Haus festsitzt, müssen sie sich zusammenraufen. Langsam taut sie auf und erkennt, welches „Biest“ sie bisher gewesen ist. Doch auch Jeremy trägt seinen Packen mit sich herum. Eine zarte Romanze bahnt sich an, doch kann sie außerhalb der abgeschlossenen Welt in Jeremys Haus bestand haben?

 

Weiterlesen ...